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Was ist eine Bestellung beim Universum?

Auszüge aus dem Buch »Reklamationen beim Universum«

Sind Bestellungen beim Universum etwas ganz Neues?
Zwei Beispiele von besonders gelungenen Bestellungen.

Sind Bestellungen beim Universum etwas ganz Neues?

Um Himmels willen, nein! Ich bin ganz und gar nicht die Einzige oder gar die Erste, die davon überzeugt ist, dass wir mit unseren inneren Zuständen unsere äußeren Umstände erschaffen. Fast alle Mysterienlehren sind dieser Meinung und jede formuliert es auf ihre Weise.


Mikhael Aivanhov, der bekannte spirituelle Meister und Lehrer aus Bulgarien beispielweise schreibt, dass das Licht die erschaffende Kraft im Universum sei. Licht kann nach seiner Lehre alles ersetzen, so als wäre es reale Materie. Das schreibt sogar die Bibel laut der Gott als erstes das Licht erschaffen hat. Das Wort war dann im fortschreitenden Schöpfungsprozess die Kraft, welche die Urmaterie, nämlich das Licht formte und gestaltete.

Licht ist die Basiskomponente aus der Materie besteht. Heutzutage jagen Wissenschaftlicher extrem starke Lichtstrahlen aufeinander und erhalten dann ebenfalls kleine Materiekrümelchen (siehe Zeitschrift PHYSICAL REVIEW LETTERS). Das ist zwar nicht ganz so elegant wie Gott in der Bibel das machte, aber immerhin, es bestätigt die Aussagen.

Das Wort und der Gedanke sind, um zur Bibel und zu Aivanhov zurückzukehren, die Kräfte, die dieser Basiskomponente eine Form geben und sie zu realer Materie werden lassen. Da der Mensch nach dem Bilde Gottes geschaffen wurde, kann er ebenfalls durch das Licht erschaffen.

Die Einweihungslehren besagen daher, dass man alles erhalten kann, wenn man das Licht hat. Und das Licht bekommt man, indem man es in sein Inneres hereinholt. Das wiederum tut man laut Aivanhov durch Meditieren, Herbeiwünschen und Visualisieren, wie man das Licht einatmet. Man könne einen Sonnenaufgang einfach nur betrachten, oder man könne, mittels seiner inneren Absicht, das Licht einatmen, in sich speichern und zum Erschaffen verwenden.

Wer also beim Universum reklamieren möchte, kann das vielleicht besonders gut bei Sonnenaufgang tun, wegen der dann besonders starken Verbindung zur Schöpfungsenergie, dem Licht. Damit wendet man dann eine erprobte Technik der alten Einweihungslehren an.

Und in Wirklichkreit ist das natürlich alles nur ein Bild, denn man reklamiert bei sich selbst und ruft sich selbst auf Klarheit über das eigene Innere zu gewinnen, dass die äußeren Umstände erschafft.  


Pir Vilayat Inayat Khan, der 84jährige Leiter des Ordens des universalen Sufismus, einer überkonfessionellen mystischen Glaubensgemeinschaft, formulierte es zu Beginn seines Seminars zu Weihnachten 2000 ganz vorsichtig aber sehr ähnlich: "Die Menschen meinen, dass die Umstände bestimmte Qualitäten oder Defekte in ihnen wecken würden. Aber vielleicht ist es ja umgekehrt, dass die Qualitäten und Defekte in uns die Umstände überhaupt erst erzeugen??!" Er machte eine kleine Pause und fügte dann mit einem schelmischen Tonfall hinzu: "Was ist denn dann, wenn einer sich beklagt, dass die Umstände schlecht sind?" Seine wachen Augen fingen an zu leuchten und der kleine weißbärtige Mann fing an heftig zu kichern. Es schüttelte ihn dabei regelrecht hin und her auf seinem Stühlchen, so freute er sich an dem Gedanken. "Eigentlich versucht der Mensch nur, sich gegen sein eigenes Ego zu verteidigen, denn letztlich beklagt man sich doch über sich selbst, wenn man sich über die Umstände beklagt, da man sie ja selbst verursacht hat", ist sein Resümee.

Pirs Lieblingsheilmittel gegen Probleme aller Art sind Retreats und Meditationen. In seinen 5-tägigen Retreats, in denen er Weisheiten und verschiedene Meditationstechniken lehrt, kommt der Mensch innerlich zur Ruhe und ermöglicht der inneren Führung in Erscheinung zu treten.


Die meisten spirituellen Traditionen der Welt befassen sich mit den Auswirkungen unserer Gedanken und Gefühle auf unsere Umwelt. In Texten der Essener, die schon 2500 Jahre alt sind, wird bereits beschrieben, dass wir zuerst Frieden in unserem Körper, in unseren Gedanken und in unseren Gefühlen schaffen müssen, wenn wir Frieden wirklich auf die Welt bringen wollen.


Nordamerikanische Indianer sind der Meinung, dass wir durch "Bitten an den Himmel" immer nur bestätigen, dass wir etwas nicht haben. Wiederholtes Bitten verstärke das nicht Vorhandensein des Erbetenen. Um etwas wirklich zu erhalten, entwickeln die Indianer zunächst ein Gefühl von Dankbarkeit für alles, was ist. Sie hören auf, das was ist als schlecht zu beurteilen, sondern sie danken stattdessen dafür und betrachten es als eine Art "Medizin" für sich und als Mittel und Weg zu wachsen und zu lernen. Dann wählen sie eine neue Medizin, wie sie es nennen. Sie tun das, indem sie das Gewünschte in sich fühlbar machen. Damit legen sie den Samen dafür, es in die Existenz zu holen. Sie machen das Gewünschte fühlbar, als wäre es schon da und sind dann bereits wieder dankbar für das, was sie fühlen und bestärken es damit in seiner Realität, so wie alles, was bereits ist.


Neu ist also rein gar nichts an den Bestellungen beim Universum. Neu ist allenfalls, dass es so einfach sein darf. Inzwischen haben so viele Menschen Erfahrungen mit den Kräften des Geistes und seltsamen Synchronizitäten und Zufällen gemacht, dass wir uns die Offenheit für das Anerkennen unserer eigenen Schöpferkraft nicht mehr hart erkämpfen müssen.

Ein wichtiger letzter Punkt, der nicht oft genug wiederholt werden kann. "Bestellungen beim Universum" ist nur eine andere Formulierung für "Ich erschaffe meine äußere Welt mit meiner inneren Welt".
Das heißt es funktioniert NICHT mir alle möglichen Dinge zu bestellen, weil ich den IST-Zustand so unerträglich finde und das Universum soll dann ein neues IST erschaffen, während ich meine inneren Zustände lasse wie sie sind. Meine inneren Zustände SIND ja die Bestellung ans Universum. 

Es geht vielmehr darum eine bewusste Absicht zu kreieren (mich entscheiden, was ich will, die meisten Menschen können nur formulieren, was sie NICHT wollen). Und indem du diese klare Absicht ins Universum schickst, beginnt es dir neue Gelegenheiten zu senden und dir zu zeigen, mit welchen anderen Augen du die Welt betrachten kannst so dass du das erschaffst, was du möchtest.

Das ist das was ich immer mit der kindlichen Freude meine, mit der man bestellen soll. Es kann nur kommen, was du aus Freude bestellst. Was immer du aus Mangel oder als Vermeidungsstrategie bestellst, kann nicht kommen, denn diese Bestellung enthält die Energie des Mangels und der Vermeidung.  

     

Zwei Beispiele von besonders gelungenen Bestellungen


Auszug aus dem Leserbrief eines anderen Bestellers

"Freude! Gleich am Tag nach dem Kauf des "Kosmischen Bestellservice"(Bd.1 war derzeit vergriffen), habe ich 6 oder 7 Bestellungen aufgegeben, unter anderem Sonnenschein für den Hundegang (bei dunkelgrauem Himmel und strömendem Regen, die Sonne kam dennoch wie bestellt), einen Ball für meine Hündin, den sie am Weg finden sollte (fand ich o.k., weil sie streng nach dem Lola-Prinzip lebt und ihre eigenen Bälle grundsätzlich unterwegs verliert), sie fand einen knallroten, praktisch neuen Ball aus Vollgummi, ihre Lieblingssorte.

Auch so Abgedrehtes war dabei wie: Meine rechte Box im Auto, die nur noch dumpfes Grummeln von sich gab, sollte von selbst wieder genauso schön tönen wie die linke. Ich habe meiner Fantasie freien Lauf gelassen. Alle Bestellungen wurden – zu meiner großen Überraschung – prompt geliefert.

Zu den erstaunlichsten Lieferungen gehörten Wetterinseln im norddeutsch-durchwachsenen Sommer und die Verbesserung von Beziehungen zu anstrengenden Mitmenschen – letzteres mit zum Teil spektakulären Erfolgen.

Also die Erfahrung der totalen Geborgenheit.

Dann aber kam es mir: Was für einen Spielgefährten habe ich denn da, wie viel Hunger hat er, und wie riesenhaft und mächtig ist er? Und einige Tage danach die totale Krise, die Unentrinnbarkeit aus dieser kosmischen Präsenz. 24 Stunden am Tag hört jemand sehr aufmerksam zu, kein Platz für ein echtes Versteck. Es hat mich schon ganz schön geschüttelt.

Eckehard aus Hamburg"


Er hat sich zum Glück wieder erholt von der Unentrinnbarkeit der kosmischen Präsenz und schickte weitere Bestellberichte nach. Eins von vielen weiteren Beispielen, das mir besonders gefiel war die Sache vom pfeifenden WC-Kasten:

"Von meinem pfeifenden WC-Kasten hatte ich dir glaube ich schon berichtet. Ich bestellte das Pfeifen erfolgreich ab, ohne einen Klempner bemühen zu müssen. Dann merkte ich, dass ich den "Dialog" eigentlich witzig gefunden hatte. Im Interesse der Hausnachbarn wollte ich aber vernünftig sein und auf Ruhe beharren. Aber nun bekam ich die Idee, dass ein "normaler" Wasserkasten doch eigentlich langweilig sei, nicht mehr aus dem Kopf.

Die Kiste begann daraufhin mich versuchsweise wieder anzupfeifen. Aber nicht nur mich, sondern auch meine Frau. Nach einer Phase des inneren Kampfes und der Abstimmung mit meiner Frau gelang es mir dann doch, dem Universum zu erklären, welche meiner beiden Bestellungen denn nun gelten sollte. Und es hat Ruhe geliefert. Die Bestellannahme denkt und fühlt mit.

Eckehard"


Ich vermute ja, dass die Bestellannahme einfach genauso viel Freude an Eckehards und Claudias Art hat wie ich, so dass sie die Bestellungen der beiden einfach bevorzugt behandelt und sich etwas ganz Besonders ausgedacht hat. Das Universum ähnelt diesbezüglich einem ganz normalen Versandhaus auf der Erde. Dankbare und fröhliche Kunden beliefert man einfach ganz besonders gerne.