ich hoppe für meine Tochter..

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Moderator: bluejupiter

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Someone
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ich hoppe für meine Tochter..

Beitrag von Someone » Fr Okt 09, 2009 9:21 am

wenn ich mir vorstelle, dass meine Tochter bin, ..

ich bin sehr in der Pupertät gefangen.. zusätzlich haben mir meine Eltern einen goldenen Käfig gebaut.. es ist schrecklich.. keine wirklich schlimmen Probleme zu haben.. so werden Probleme "gebaut" .. genau.. ich konstruiere mir.. Probleme..
ich bin Schöpfer.. habe Macht.. und.. aber, irgendwie nur im negativen Sinne.. meine Probleme funktionieren.. 1a.. wenns nicht so schlimm wär, könnt ich stolz sein.. Ich streite.. mit Mutter.. mit Vater kann ich nicht wirklich streiten.. ich streite mit Freundinnen.. permanent.. mit einer anderen.. ...... irgendwie bin ich im Hamsterrad gefangen...
.. wenn ich das in mein Herz nehme.. dann spüre ich...
das ich verzweifelt bin.. kein Vertrauen habe.. mich nicht reiben kann, weil Mutter mich beschützt.. sie meint es gut.. und merkt gar nicht.. das sie mich erdrückt.. mit ihrer Liebe.. wenn ich das weiter in mein Herz nehme.. spüre ich tiefen Schmerz.. ......
Es tut in der Seele weh.. dieses.. vor Leid beschützen.. es strengt an.. ich ......... als Mutter.. merke.. wie sehr.. ich mich anstrenge.......
ich als Tochter.. merke.. wie sehr sich meine Mutter anstrengt..
Wir nehmen es ins Herz.. weiter und weiter..

Angst und Panik kommen hoch.. da ist einfach kaum Vertrauen da..
ich möchte es weiter ins Herz nehmen.. und da merke ich.. stopp.. halt..
Da ist sie die Blockade..
Ich muss....................... kann............ darf meiner Tochter trauen.. auch wenn sie mein Vertrauen in Kleinigkeiten schon missbraucht hat.. es gehört dazu..
ich schaffe es weiter in mein Herz zu nehmen.. spüre ich dass mein Misstrauen.. auch ihr Vertrauen in mich "angekratzt" hat.

.. ich spüre.. die Angst.. die Panik.. meine Tochter zu verlieren.. dadurch kralle ich sie fest.. ich nagle sie fest.. und sperre sie in einen goldenen Käfig.. es tut mir leid.. ich verzeihe mir....ich vergebe mir selbst.. und dennoch liebe ich mich.

Wenn ich die Tochter bin...
Es tut mir leid, ich fühle mit... ich fühle mit meiner Mutter.. ich fühle mit
ich verzeihe mir.. mein Misstrauen..
und dennoch liebe ich mich.. ich liebe mich einfach.

...............................................................................................
Liebe Mitleser..
ich habe ständig Angst.. Verlustangst um meine Tochter..
habe meine Mutter verloren.. und klammer mich.. (zuvor unbewußt) zu sehr an meine Tochter.

Dies will ich behoppen..
Ich will hier gar kein Aufruf starten um mitzuhoppen..
ich finde es einfach nur sehr schön.. wenn ichs öffentlich machen darf.. denn, ich gebe zu.. irgendwie macht es mein "zu hoppendes" effizenter und stärker. Habe dieses Problem .. sonst für mich ins Tagebuch gehoppt.. aber es hat nicht viel gebracht..

jetzt mache ich es öffentlich.. aber.. keiner muss sich genötigt fühlen.. was dazu zu schreiben..
Es ist ein "Kann" kein "Muss"..

Danke.. wenn ichs hier stehen lassen darf..

LG
someone
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SAMUZ
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Beitrag von SAMUZ » Do Okt 29, 2009 2:29 pm

Ich hoppe mal mit: Wenn ich die Verlustängste geschaffen habe, dann deshalb, weil ich geliebt werden möchte. Ich verzeihe und vergebe mir. Ich werde geliebt und bin beliebt.
Affirmation: Ich bin die Dankbarkeit: Ich freue mich sehr über meinen metalic-silbrigen Peugeot 308 SW. Ich SAMUZ bin positiv berühmt. Ich strahle Charisma und Ruhe aus.

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whis
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Beitrag von whis » Do Okt 29, 2009 10:31 pm

Ich probier es auch mal, weil ich meine Kinder wohl auch überbehütet habe :wink:

Meine Verlustängste spiegeln mein Misstrauen in das Leben, meine Angst vor dem Kontrollverlust, dennoch meine Angst, immer alles selbst unter Kontrolle haben zu müssen, mein übergroßes und mich fast erstickendes Verantwortungsgefühl.

Es tut mir leid, dass ich nicht vertrauen kann. Nicht dem Leben, nicht meinen Kindern. Ich verzeihe mir. Ich fühle mich schuldig, aber auch das verzeihe ich mir.

Und ich liebe mich! Jawoll!

LG
whis

Someone
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Beitrag von Someone » Fr Okt 30, 2009 10:48 am

whis hat geschrieben:Ich probier es auch mal, weil ich meine Kinder wohl auch überbehütet habe :wink:

Meine Verlustängste spiegeln mein Misstrauen in das Leben, meine Angst vor dem Kontrollverlust, dennoch meine Angst, immer alles selbst unter Kontrolle haben zu müssen, mein übergroßes und mich fast erstickendes Verantwortungsgefühl.

Es tut mir leid, dass ich nicht vertrauen kann. Nicht dem Leben, nicht meinen Kindern. Ich verzeihe mir. Ich fühle mich schuldig, aber auch das verzeihe ich mir.

Und ich liebe mich! Jawoll!


LG
whis

Danke Euch beiden SAMUZ und Whis..

hab diesen Thread schon vergessen.. :wink: und siehe da..

@whis..
Gestern hatte ich ohne nochmal online zu sein.. die Idee doch ein kleiner Kontrollfreak zu sein..

Das morphogenetische Netz.. gibts wohl wirklich..
absolut magic..!


Danke nochmals..!
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Someone
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Beitrag von Someone » Fr Okt 30, 2009 10:50 am

Es tut mir leid, dass ich nicht vertrauen kann. Nicht dem Leben, nicht meinen Kindern. Ich verzeihe mir. Ich fühle mich schuldig, aber auch das verzeihe ich mir.

Und ich liebe mich! Jawoll!
Dieser Satz ist toll.. den les ich mir heut noch hundertmal durch..
Danke whis!!!
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whis
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Beitrag von whis » Fr Okt 30, 2009 5:22 pm

Aber gerne, someone :D

Ich danke dir auch, weil dein Problem meins ist :lol: Da hätten wir mal wieder eine Ähnlichkeit gefunden!

LG
whis

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