Meine Erfahrungen

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Bruce989
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Meine Erfahrungen

Beitrag von Bruce989 » So Nov 30, 2008 12:10 am

Hallo alle miteinander,

ich bin neu in diesem Forum und freue mich, dass es überhaupt ein Forum gibt, welches sich mit dem Gesetz der Anziehung befasst.

Ich habe in den letzten Jahren so einiges erlebt, was ich hier gerne schreiben würde:

Ich bin 33 Jahre alt. Bereits in jungen Jahren hatte ich mich selbstständig gemacht, weil dies schon immer mein Wunsch war. Ich konnte mir nie vorstellen, als Angestellter für jemanden zu arbeiten, obwohl das in gewissen Notlagen auch immer wieder mal, als Überbrückung, erforderlich war. Teilweise tat ich beides gleichzeitig. Zum Beispiel war ich eine Zeitlang als 3D-Designer selbstständig (3D-Werbeclips) und arbeitete gleichzeitig als Angestellter in einem Büro. Freizeit war da gar nicht vorhanden und für Wunschmagie interessierte ich mich damals auch nicht.

Als meine Eltern sich trennten, war ich erstmal mental am Boden. Das war die Zeit, in der ich begann Ausschau nach Büchern zu halten, die mir wieder etwas mehr Hoffnung geben sollten - Bücher, die das positive Denken förderten. Wenn man sich bestimmte Bücher bestellt, erhält man irgendwann auch mal weitere Werbeprospekte und dabei entdeckte ich auch Bücher über Wunschmagie (Die Magie des Wünschens von Tara Bonjour oder Bestellungen beim Universum von Bärbel Mohr).

Vor diesem Hintergrund ist es vielleicht noch erwähnenswert, dass mein Bruder sich mit solchen Dingen seit längerer Zeit beschäftigt. Er las Bücher über Wunschmagie, aber auch "Gespräche mit Seth" und er studierte zu dieser Zeit Quantenphysik. Er sah Zusammenhänge zwischen dem, was die meisten Leute Spiritualität nennen, und der Quantenphysik, die u. a. besagt, dass Gedanken, je nach Intensität, über die Materie gebieten. Wie dem auch sei, er lieh mir auch immer wieder mal Bücher, die mich interessierten.

Da ich verschiedene Kampfsportarten betreibe und in einer asiatischen Kampfsportart mein chinesischer Trainer sehr spirituell ist, wir viel meditieren und auch philosophieren über Wiedergeburt und der Aufgabe, das Rad der Wiedergeburt zu durchbrechen, habe ich vielleicht auch dadurch keine Scheuklappen und Vorurteile gehabt, was neue Sichtweisen angeht.

Ich bin in Deutschland geboren, stamme aber aus dem ehemaligen Jugoslawien. Als unten im Krieg viele meiner Verwandten starben, kam ich mir derart hilflos vor, dass ich mich sehr intensiv mit den Wunschbüchern beschäftigte. Und irgendwann hatte ich so viele Bücher darüber gelesen, dass ich es selbst praktizieren wollte.

Ich las auch Bücher wie "Auf ein Wort", "Enter your Matrix" und bin nun gerade bei "Die Illusion des Universums" dran. Oft widersprechen sich die Bücher, aber da wir ja den freien Willen haben, sei es jedem selbst überlassen, woran er glauben möchte.

Als ich mit dem Wünschen begann, war ich gerade seit etwa einem halben Jahr pleite gewesen, d. h. ich musste mein Gewerbe auflösen und Insolvenz anmelden. Ich war zu stolz, um zum Arbeitsamt zu gehen und meine Mutter bot mir an, ich könne bei ihr leben. Meine private Krankenversicherung musste ich aufgeben, ich hatte nicht mal das Geld für eine Busfahrkarte, mein Auto musste ich verkaufen, ich hatte kein eigenes Telefon mehr usw. Ich war von heute auf morgen mittellos. Ich konnte nicht mal zum Arzt gehen, da ich nicht mehr krankenversichert war. Ich brach zwangsläufig Kontakte ab, denn ich hatte keine Lust, dass ich der Einzige auf einer Geburtstagsparty war, der ohne Geschenk kommt oder dem die Anderen die Getränke im Bistro spendieren.

Ich war auch mental am Boden, aber mit der Zeit merkte ich, dass es auch was Gutes hatte: Der Alltagsstress war weg, ich verspürte überhaupt keinen Druck mehr, ich war sorglos geworden, denn viel schlimmer konnte es gar nicht mehr werden. Ich fühlte mich wie ein Aussteiger aus der Gesellschaft. Ich hatte nur noch wenig Kontakt zu anderen Menschen, ich hatte weder Internet noch TV. Stattdessen meditierte ich viel und trainierte meinen Körper.

So eine Auszeit, auch wenn sie durch eine finanzielle Pleite zustande kam, war gar nicht mal so schlecht. Ich erinnerte mich an einen Spruch, den irgendwann mal ein Prominenter sagte: "Betrachte ein Problem nie als Problem. Betrachte es als Tatsache und dann versuche das Beste daraus zu machen." Also was sollte ich rumjammern und klagen, schließlich hatte es viele meiner Verwandten im ehemaligen Jugoslawien viel schlimmer getroffen und sie lebten ihr Leben trotzdem weiter. Das gab mir Ansporn. Vielleicht half mir auch die Disziplin weiter, die ich mir durch den Sport angeeignet hatte.

Es kam auch mal vor, dass meine Mutter und ich sehr wenig zu essen hatten - und so entschloss ich mich doch mal, zum Arbeitsamt zu gehen. Aber wenn man jahrelang selbstständig war und dann vor so einem eigenartigen Beamten steht, behandelt der einen nicht gerade wie einen Menschen. Ich machte während meiner gewerblichen Zeit meine Steuererklärungen selbst, hatte persönlichen Kundenkontakt, kümmerte mich um meine Werbung usw., aber all das zählte nicht. Der beamte behandelte mich von oben herab und gab mir das gefühl, ich sei nichts wert. Ich kam mir regelrecht schikaniert vor und beschloss, es aus eigener Kraft zu schaffen. Rückblickend würde ich sagen, dass ich mir damals ein klares Ziel setzte.

Ich befolg also alle Anweisungen aus den Wunschbüchern und wünschte mir Geld um gut leben zu können und meinen Hobbys nachgehen zu können, eine Beziehung mit der Frau, die am besten zu mir passt und dass wir uns beide glücklich machen, eine Reise, auf der ich mich entspannen kann von meiner Pleite und ein Auto, um komfortabler Alltagsdinge wie das Einkaufen erledigen zu können. Ich konzentrierte mich auf alle meine Wünsche. Etwa 10-20 Minuten täglich, aber manchmal auch während einer Bus- oder Bahnfahrt. Ich schrieb meine Drehbücher, visualisierte und imaginierte viel, schnitt mich am PC mit Bildbearbeitungsprogrammen in schöne Strände mit Sand und Palmen, stellte mir vor, dass mein Wunsch bereits erfüllt war usw.

Mein chinesischer Trainer wusste von meiner finanziellen Lage und bot mir an, ich könne auch weiterhin zum Training kommen, ohne zu zahlen. Ich nahm das großzügige Angebot an und eines Tages fragte er mich, ob ich nicht Lust hätte, ihn zu einer Jiu Jitsu-Schule zu begleiten, in der wir das Jeet Kune Do präsentieren (unsere Kampfsportart). Ich ging mit und dort lernte ich meine jetzige Freundin kennen.

Es war Liebe auf den ersten Blick.
Wir trafen uns in der Folgezeit und ich erzählte ihr von meinem "Pech".
Sie war etwas älter als ich, geschieden von einem recht wohlhabenden Mann, der Juwelier war und mittlerweile in Texas auf einer Ranch lebt. Sie lebte auf recht großem Fuß. Das alles wusste ich nicht bei unseren ersten Treffen. Sie hatte einen Sohn, der die ISD-Schule in Düsseldorf besuchte. Ich wusste, dass man sehr viel Geld brauchte, um jemanden auf so eine Schule schicken zu können. Er war mit dem Sohn von Rudi Völler und anderer Prominenter (C&A) in einer Klasse. Ich war wenig beeindruckt, denn schließlich waren wir alle Seelen, die aus derselben Quelle stammten. Offen gesagt war es für mich zu Beginn sehr schwer in dieser Beziehung, da meine Freundin für mich zahlte, wenn wir mal ins Kino gingen oder auswärts essen gingen. Wie es der Zufall will, kontaktierte mich in dieser Zeit ein alter Schulfreund, der sich mittlerweile selbstständig gemacht hatte. Er war gut in seinem Geschäft (Versandhandel von Unterhaltungselektronik), aber wuchs nicht mehr. Nach langer Überlegung stieg ich bei ihm ein und bekam von meiner Freundin das Startkapital. Sie gab es mir aber nicht einfach so, sondern hatte seeeehr gute Beziehungen zu ihrer Bank. Sie bürgte für mich und ich bekam einen recht ansehlichen Kredit. Als nächstes überraschte sie mich mit einer Reise nach Mauritius ins Hilton.

Unser Versandgeschäft entwickelte sich sehr gut, als meine Freundin mir zum Geburtstag Gutscheine für meine Hobbys schenkte (Kampfsport, Kratfttraining und Massage). Als sie sich dann einen neuen Wagen kaufen wollte, bekam ich ihren Ford Mustang.

Erst als ich mir noch einmal meinen Wunschzettel ansah, begriff ich allmählich was hier passiert war und mir ging ein Licht auf. Ich war total baff. Ich traute meinen Augen nicht: Das Geld, die Reise, das Auto, meine Hobbys. Alles war in Erfüllung gegangen. Meine Freundin hätte mir ja auch andere Dinge schenken können, die nicht auf meinem Wunschzettel standen. Aber es war eine absolute Übereinstimmung. Und das war dann für mich der Startschuss für weitere Wunschexperimente.

Kürzlich erst hatte ich tagein und tagaus imaginiert, wie das Geld mir zuströmt. In der gleichen Zeit hatte ich einen Rechtsstreit mit einer Firma, welche mir noch Geld schuldete. Ich schrieb ihnen, dass ich vor Gericht gehen werde, falls ich mein Geld nicht innerhalb einer bestimmten Frist nicht erhalte. Was passierte? Ich bekam einen viel höheren geldbetrag überwiesen (ich denke mal, damit ich nicht vor Gericht gehe?).

Unglaublich.

Warum es bei mir so gut klappte? Keine Ahnung, aber ich versuche den ganzen Tag immer nur nach Dingen Ausschau zu halten, die ich als angenehm empfinde. Also keine Horrorfilme, keine Nachrichten über Mord und Totschlag und all sowas. Ich streichle meine Katze, höre meine Lieblingsmusik oder unternehme was mit meiner Freundin - alle Hilfsmittel sind erlaubt, um sich wohlzufühlen.


Laut meinem Bruder ist das Ganze gar nicht sooo spirituell. Er hat Quantenphysik studiert und sagt, dass die Physik vor einer Revolution steht. In der Quantenphysik sagt man, dass jeder Gedanke feinstoffliche, kaum messbare Materie (also Energie) ist, die wie ein Ton beim Gitarrespielen, wenn man ihn ständig spielt bzw. den Gedanken denkt, stärker wird. Durch das Gesetz der Anziehung (siehe Atome, Protonen, Neutronen, Planeten usw.) zieht dieser Gedanke ähnliche und gleiche Gedanken an, so dass er immer größer und gewichtiger wird. Es kommt auf die Intensität und Regelmäßigkeit an, wie oft und wie stark man also denselben Gedanken denkt. Schließlich wird er so groß und mächtig, bis er sich physisch im Leben manifestiert.

Ich merkte aber auch, dass ich mit Leuten, die an so etwas nicht glauben, meine eigenen Zweifel stärkten, es sei nur Zufall. Obgleich es laut Quantenphysik keinen Zufall gab. Der Kosmos (griechisch: Ordnung) ist das Gegenteil von Chaos. Alles unterliegt universellen Gesetzen, die wir aber noch nicht alle verstehen. Die Schwerkraft gab es aber auch schon, bevor der Mensch sie verstand. Jeder Planet hat seine Umlaufbahn, jedes Blutkörperchen hat seine Bahn, jedes Atom reagiert auf universelle Gesetze. Warum also sollte nur der Mensch davon ausgeschlossen sein? Daher beschloss ich meine Wünsche geheim für mich zu wünschen und sie nicht mit Skeptikern zu besprechen.

So, da habe ich ja einen halben Roman geschrieben.

Würde mich über Euer Feedback freuen.

Liebe Grüße
Bruce989

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LaMer
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Beitrag von LaMer » So Nov 30, 2008 3:00 am

Bruce,

Hut ab!!!!! Dein Beitrag hat mich sehr beeindruckt! Vielen Dank.

Habe noch ein paar Fragen dazu: In welcher Zeit hat sich Dein Leben verändert? Hattest Du auch Zweifel zwischendurch? Wielange hast Du visualisiert, bis sich etwas getan hat?

LG
LaMer

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Bruce989
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Beitrag von Bruce989 » So Nov 30, 2008 3:27 am

Hi LaMer,

die positiven Veränderungen kamen zwischen vier und sechs Monaten in mein Leben, würde ich sagen.

Wie oft ich visualisiert habe, weiß ich nicht mehr genau. Bei mir war es weniger ein Ritual, sondern ganz lockere, unverkrampfte Tagträume (oft am Supermarkt an der Kasse, beim Spazieren usw). Aber eigentlich imaginiere ich viel mehr, da Visualisieren bedeutet, sich etwas, was man schon mal erlebt hat, ins Gedächtnis zurück zu rufen.

Heute mache ich das alles etwas zielgerichteter, aber das WICHTIGSTE bleibt für mich die Freude. Ich betrachte das als Spiel und beim Spielen sollte man wirklich heiter sein. Ich genieße es regelrecht, es ist keine lästige Pflicht. Es ist auch kein Mittel zum Zweck, es ist die reine Freude, ich mache es gern.


Was mir wohl auch geholfen hatte, das war die Tatsache, dass ich wirklich am Nullpunkt war und ich völlig unbekümmert wurde. Heute habe ich wesentlich mehr Geld zur Verfügung und lebe oft nicht so unbekümmert wie damals, als ich keinen müden Cent bzw. Pfennig in der Tasche hatte. Aber daran arbeite ich:-)

Da ich also sehr oft bei allen möglichen Alltagserlebnissen imaginiere, ist das wesentlich mehr, als wenn jemand sich täglich nur 15 Minuten intensiv mit Visualisieren und/oder Imaginieren befasst.

Empfehlen kann ich hierzu alle Bücher von Bärbel, dann Law of Attraction von Jerry und Esther Hicks und LoA von Christian Reiland (hat übrigens auch eigenes Forum). In den Büchern stehen unheimlich viele, praktische Übungen (Brieftaschenmethode, das Rad der Aufmerksamkeit usw).

Die Idee mit den Bildbearbeitungsprogrammen und mich irgendwo reinzuschneiden stammt von mir selber, ebenso habe ich Geldscheine an der Decke über mein Bett geklebt.

Gute Erfahrungen habe ich auch mit Hypnose gemacht: ein Bekannter von mir ist Hypnotiseur, der mich etwa einmal pro Monat in Trance versetzt und mir bestimmte, von mir aufgeschriebene Affirmationen ins Unterbewusstsein spricht.

Aber nochmal zum Visualisieren / Imaginieren:

Viele würden die Techniken des Rituals, die Affirmationen oder die Visualisierung als Mittel zum Zweck nutzen. Immer mit dem Ziel, das "da draußen in der Welt etwas passiert. Das sehe ich nicht so.

In einem anderen Forum habe ich folgenden Text gefunden, dem ich mich voll und ganz anschließe:

(Viele glauben): "Wenn du X visualisiertst, dann wird es irgendwannmal echt werden". Dann Visualisieren sie etwas dass sie sich wünschen, beenden ihre Sitzung, und warten dann darauf dass sich irgendwann etwas tut. Vielleicht Fragen sie noch "Wann manifestiert es sich denn?" oder "Wie lange muß ich warten?". Diesen Fehler begehen auch Teilnehmer des "Reality Creation Kurses", oft ohne es zu wissen, und ohne dass es der Kurs-Coach weiß. Die Lösung:
Visualisiert wird nicht als "Mittel zum Zweck", sondern als Zweck an sich. Das heißt man begibt sich in eine Phantasie hinein nicht damit es "irgendwann passiert", sondern damit es JETZT - während man visualisiert - passiert. Man visualisiert weil man es genießt die Realität als ECHT zu erleben... im inneren. Man visualisiert um sich JETZT gut zu fühlen... nicht um irgendetwas zu kreieren" was dazu führen soll dass man sich "später wenn es sich manifestiert" gut fühlen soll.

"Aber geht es bei "Reality Creation" nicht darum dass sich etwas physisch und real manifestiert?" fragen mache. Nun, es ist wahr dass das was man im "inneren" fühlt, sich nach und nach beginnt im "außen" zu reflektieren... als echte, physische Realität. Doch sind die Umstände, die "außen Realität" nur eine Reflektion der inneren Realität und werden dir nie die süße, intensive Glückseligkeit bieten die du im inneren finden kannst. In diesem Sinne ist die Innenwelt gehaltvoller und substanzvoller als die Außenwelt, in diesem Sinne ist die Phantasie realer als die Materie, die nur ein verlängerter Arm der Phantasie ist.

Leute, denen es sehr wichtig ist dass sich etwas "im außen und physisch manifestiert" missverstehen dass Bewußtsein ("innen") die URSACHE von "außen" (physische Welt) ist. Im Reality Creation sucht man nicht im außen nach Bestätigung, sondern im inneren. Wir wollen nicht dass der Spiegel des Selbst sich ändert, sondern das Selbst.

Deshalb benutzen wir die Methoden des Tagträumens und Phantasierens zwar indirekt im Wissen dass sie das "außen manifestieren", aber es kümmert uns eigentlich nicht was sich im außen manifestiert oder nicht manifestiert. Wir können im Jetzt die Freude erleben die wir erleben wollen, und zwar in der Phantasie. Und wenn wir sie richtig erleben, brauchen wir die äußere Manifestation gar nicht mehr. Und in dem Moment wo wir sie nicht mehr brauchen... gehört sie uns... auch im außen. Trotzdem wird R-Praktikern geraten nicht an Außenmanifestationen zu hängen, sondern an innerer Freude im Jetzt interessiert zu sein.
- Ende des Textes -


Ich habe mir mittlerweile die Einstellung angeeignet mich so sehr auf meine Imaginationen zu freuen wie auf ein köstliches Essen, einen guten Film oder etwas Vergleichbares.

Und wozu Angst haben vor der Zukunft? Ich sehe es so: Wenn wir mit unseren Gedanken die Macht haben, unseren morgigen Tag vorauszugestalten, dann ist das in etwa so, als würdest Du Dir selbst einen Brief schreiben. Du schreibst ihn heute und erhältst ihn morgen. Also wozu Angst davor haben, was in dem Brief drinsteht? Es liegt doch in Deiner Macht, heute etwas Schönes zu schreiben, so dass Du es morgen präsentiert bekommst. Du musst Dich nur bewusst dafür entscheiden, etwas Schönes zu schreiben (Schönes zu wünschen).

Wenn Du noch Fragen hast (vielleicht zu bestimmten Methoden), frag einfach;-) Ich wollte sowieso einige Methoden hier schreiben.

LG
Bruce

italiana
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Beitrag von italiana » So Nov 30, 2008 11:56 am

Bruce989 hat geschrieben:
In einem anderen Forum habe ich folgenden Text gefunden, dem ich mich voll und ganz anschließe:

(Viele glauben): "Wenn du X visualisiertst, dann wird es irgendwannmal echt werden". Dann Visualisieren sie etwas dass sie sich wünschen, beenden ihre Sitzung, und warten dann darauf dass sich irgendwann etwas tut. Vielleicht Fragen sie noch "Wann manifestiert es sich denn?" oder "Wie lange muß ich warten?". Diesen Fehler begehen auch Teilnehmer des "Reality Creation Kurses", oft ohne es zu wissen, und ohne dass es der Kurs-Coach weiß. Die Lösung:
Visualisiert wird nicht als "Mittel zum Zweck", sondern als Zweck an sich. Das heißt man begibt sich in eine Phantasie hinein nicht damit es "irgendwann passiert", sondern damit es JETZT - während man visualisiert - passiert. Man visualisiert weil man es genießt die Realität als ECHT zu erleben... im inneren. Man visualisiert um sich JETZT gut zu fühlen... nicht um irgendetwas zu kreieren" was dazu führen soll dass man sich "später wenn es sich manifestiert" gut fühlen soll.



Bruce
Schöne und verständliche Erklärung!
Nebenbei:
Dobro jutro und Willkommen, Bruce!

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Bruce989
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Quantenphysik, Methoden und allerlei

Beitrag von Bruce989 » So Nov 30, 2008 1:29 pm

Hallo Italiana,

und Biongiorno :-)

Da viele Menschen in unserer Gesellschaft mehr im wissenschaftlichen Denken "verhaftet" sind, folgt hier noch ein Auszug aus dem Buch "Auf ein Wort" zum Thema Quantenphysik. Den Text habe ich etwas kürzen müssen, damit ausschließlich das Thema Quantenphysik in Augenschein genommen wird:) Danach folgen noch einige Beispiele aus meinem Leben (Überzeugungen, Methoden usw.).

Okay, hier geht es los:



QUANTENPHYSIK

So neu, wie viele Menschen irrtümlich annehmen, ist die Quantenphysik gar nicht, kürzlich hat man den hundertsten Geburtstag ihres Entdeckers, Werner Heisenberg (1901-1976), gefeiert.

In der Teilchenphysik geht es, wie der Name schon sagt, um kleinste Teilchen. Früher war einmal das Atom das kleinste Teilchen, das die Physiker der Menschheit nahe brachten. Dann hat man herausgefunden, dass auch das Atom aus weiteren Teilchen besteht, die Protonen, Elektronen und die Neutronen wurden der Öffentlichkeit präsentiert. Man hat sich ein Atommodell ausgedacht, in dem die Elektronen in verschiedenen Bahnen um den Atom¬kern kreisen, gleich den Planeten, die um die Sonne kreisen. Die Protonen und die Neutronen bildeten dabei den Atomkern.

Da unter gewissen Bedingungen zwischen Atomen unterschiedlicher Stoffe Reaktionen (chemische Verbindungen) stattfinden, wurde erklärt, dass die Elektronen dann die Bahnen wechseln, also quasi auf eine Bahn hüpfen, die entweder näher am Atomkern ist oder auf eine Bahn, die weiter vom Atomkern entfernt ist, oder ein oder mehrere Elektronen springen gar zu Bahnen über, die fremden Atomkernen angehören. Wenn ein Elekt¬ron die Bahn wechselt, wird entweder Energie abgegeben oder Energie benötigt, je nachdem, ob das Elektron auf eine, dem Atomkern nahe Bahn hüpft oder auf eine Bahn, die weiter weg vom Atomkern ist. Unsere ganzen chemischen Molekül-Modelle und Formeln sind nach diesem Prinzip aufgebaut und erklärt. Dann hat man herausgefunden, dass die Neutronen und die Protonen, die ja zusammen den Atomkern bilden, aus weiteren kleinen Teilchen bestehen, die man als „Quarks“ bezeichnete. Quark ist jedoch nicht gleich Quark, es gibt, laut unseren Physikern: Up-Quark, Down-Quark, Strange-Quark, Charm-Quark, Bottom-Quark und Top-Quark. Ein Quark allein kann aber nicht existieren, sagen die Wissenschaftler, deshalb gibt es Quarkverbände, die man, je nach Eigenschaft, als Mesonen, Pionen oder Baryonen bezeichnet. Daneben gibt es noch, wie die Physiker weiter behaupten, Elementarteilchen wie die Besonen (Photon, Gluon, Graviton, W-Beson, Z-Beson) und die Lep¬tonen (Elektron, Myon, Tauon, Neutrino). Und damit nicht genug, all diese Teilchen sind, laut unseren physikali¬schen Wunderknaben, auch noch im Gegenteil (Anti-Teilchen) existent: als Anti-Atom, Anti-Neutron, Anti-Proton, Anti-Quark usw.

(...)

Lange Zeit hat man in der Physik angenommen, dass Energie kontinuierlich als Kraft existiert, die Quantenphysik baut jedoch dahingehend auf, dass Energie paketweise, also in Form von „Quanten“ (Teilchen) vorkommt. Die Physik hat immer streng getrennt zwischen elementaren Teilchen (Materie) und zwischen Wellen (Energie). Licht wurde der Kategorie „Welle“ zugeordnet, Atome der Kategorie „Teilchen“. Auf dieser Basis wurden alle entsprechenden physikalischen Gesetzmäßigkeiten definiert. Als man jedoch immer kleinere Teilchen des Atoms entdeckte, stellte man fest, je kleiner die Teilchen werden, desto weniger gehorchen sie den damals festgelegen Gesetzen. Nun, schon Albert Einstein hat bewiesen, dass Licht beides ist, sowohl Welle als auch Teilchen. Die Quanten (Teilchen des Lichts) wurden „Photonen“ genannt.

Die Tatsache, dass Licht sowohl Welle (Energie) als auch Teil¬chen (Materie) ist, war schon eine kleine Revolution in der Welt der Physik, es kam jedoch in letzter Zeit, bedingt durch immer genauere Meßmethoden, eine Erkenntnis zu Tage, die alles auf den Kopf und somit in Frage stellt. Man hat nämlich herausgefunden, dass sich das Ergebnis einer Messung bereits durch den Vorgang des Messens verfälscht. Ja nicht nur verfälscht, sondern auf unerklärliche Weise richtet sich das Ergebnis nach dem, der misst, und nicht umgekehrt, wie man es bislang gewohnt war. Das ist etwa so, als würde das Licht, das ja entweder als Teilchen oder als Welle in Erscheinung treten kann (niemals als beides gleichzeitig!), zum Messenden sagen würde: „Das, was du dir vorstellst, das ich bin, das werde ich sein!“

Klingt absolut verrückt, nicht wahr? – Ist aber bewiesene physikalische Tatsache! Es gibt mittlerweile genügend einigermaßen verständlich geschriebene Fachliteratur, in der dieses Phänomen dargestellt ist. Es ist also so, dass es eine seltsame Wechselbeziehung zwischen dem, der misst (oder beobachtet) und dessen, was gemessen (oder beobachtet) wird, geben muss. Oder anders ausgedrückt: nichts in unserer Welt ist real, jedenfalls so lange nicht, bis es beobachtet wird. Derjenige, der es beobachtet, zwingt es in die Realität – und zwar in die jeweilige Realität des Beobachtenden! Mittlerweile sind sich fast alle Physiker dahingehend einig und sicher, dass alle subatomaren Teilchen (Elektronen, Protonen, Neutronen, Quarks usw.) sowohl als Welle als auch als Teilchen existieren können.

Unser gesamtes Universum ist aus Quanten aufgebaut, sagen die Physiker, alles ist mal Teilchen, mal Welle. Da für die Physik immer alles beweisbar sein muss, haben unsere Wissenschaftler natürlich ein Problem mit der Mal-Welle-mal-Teilchen-Erkenntnis. Da die Erkenntnis aber tatsächlich der Wahrheit entspricht, aber mit materiellen Mitteln (Messungen) nicht beweisbar ist, verrennen sich die Physiker in eine Flut von Teilchen und Teilcheneigenschaften, die obige Auflistung ist ja das beste Beispiel und noch lange nicht komplett. Theorie über Theorie wird aufgestellt, messtechnisch angeblich bewiesen, jedoch nach einiger Zeit als überholt und fehlerhaft erklärt.

(...)


Ich werde Sie nun mit einem Satz konfrontieren, den ein Physiker anlässlich des hundertsten Jahrestages von Werner Heisenberg, dem Vater der Quantenphysik, in einer Fernsehsendung kundgetan hat. In dieser Sendung ging es um die derzeit letzten wissenschaftlichen Erkenntnisse, was die Quantentheorie anbelangt. Nachdem dem Zuschauer, so gut es irgend möglich war, die Quantentheorie erklärt worden war, stellte der Moderator der Sendung dem Physiker folgende Frage:

„Ja können Sie uns denn, nach all den doch höchst komplizierten Darstellungen, die wir in dieser Sendung nun erfahren haben, mit einfachen Worten sagen, was denn nun Quanten überhaupt sind, und was denn im Universum eigentlich los ist?“

Der Physiker antwortete:

„So, wie sich uns Physikern derzeit die Sache darstellt, gibt es im Universum nichts als ein endloses Energiemeer,das aus Quanten besteht. Diese Quanten sind vollkommen neutral, sie stellen nichts dar. Erst wenn der Mensch denkt und etwas will, formen sich die Quanten, entsprechend dem Willen des Denkenden, zu Materie. Diese Sachelässt sich zwar derzeit noch nicht definitiv beweisen, aber alles, was wir bis jetzt herausgefunden haben, deutet auf diese unglaubliche Eigenschaft hin!“

(...)

Werner Heisenberg (der Vater der Quantenphysik) hat bereits geahnt, dass sich materielle Physik und Spiritualität
- trotz scheinbar entgegengesetzter Richtung! – irgendwann treffen werden, denn er hat folgende denkwürdige Aussage gemacht:
Der erste Schluck aus dem Becher der Natur führt zum Atheismus, aber auf dem Grund wartet Gott. (Werner Heisenberg)

Auch der Physiker und Nobelpreisträger Max Plank (1858-1947) hatte seinerzeit schon eine Ahnung von universalen Gegebenheiten, wie folgender Auszug einer Rede zeigt, die der Physiker in der italienischen Stadt Florenz vortrug:


„Als ein Mensch, der sein ganzes Leben der am klarsten denkenden Wissenschaft gewidmet hat, der Erforschung der Materie, kann ich Ihnen über das Ergebnis meiner Forschung zu den Atomen so viel mitteilen: Es gibt keine Materie an sich! Jede Materie entsteht und existiert nur vermöge einer Kraft, welche die Teilchen eines Atoms in Schwingung versetzt und dieses äußerst fragile Sonnensystem des Atoms zusammenhält. ... Wir müssen hinter dieser Kraft die Existenz eines bewussten und intelligenten Geistes annehmen. Dieser Geist ist die Matrix aller Materie.“

Und was sagte der Physiker und Nobelpreisträger Niels Bohr (1885-1962), der als Vater des Atommodells gilt:

„Jeder, der von der Quantentheorie nicht schockiert ist, hat sie nicht verstanden!“

Und Albert Einstein kam zu der Erkenntnis:

„Das tiefste und erhabenste Gefühl, dessen wir fähig sind, ist das Erlebnis des Mystischen. Aus ihm allein keimt wahre Wissenschaft. Wem dieses Gefühl fremd ist, wer sich nicht mehr wundern und in Ehrfurcht verlieren kann, der ist seelisch bereits tot!“

Mittlerweile haben die Erkenntnisse der Quantenphysik bei etlichen Physikern zu einem heftigen Bewusstseinswandel mit entsprechendem Umdenken geführt.

(...)

Ich habe Ihnen ja schon mehrmals gesagt, dass der Wille Materie beeinflussen kann. Nichts anderes ist Magie! Gerade die Quantentheorie sagt ja, dass alles Geschehen im Universum eigentlich Magie ist.

(...)

So, das war es.



MAN MUSS NICHTS BEWEISEN!!!

Einmal forderte mich ein sehr wissenschaftsgläubiger Freund auf, ich solle ihm beweisen, dass das Gesetz der Anziehung funktioniert. Er forderte mich auf, ich solle fliegen, weil ich mir das wünsche;-) Ich musste lachen und erklärte ihm, dass es aber gar nicht mein Wunsch sei wie ein Vogel fliegen zu können und darum kann ich es doch auch nicht:) Leute gibts...

Ich forderte ihn auch einmal auf, er solle mir beweisen, dass er seine Freundin liebt. Aber siehe da: Liebe lässt sich wissenschaftlich nicht messen, also dürfte es sie ja gar nicht geben...?!


Spaß beiseite.

ZU wissenschaftsgläubig empfinde ich manchmal fast als genauso uneinsichtig wie ZU religionsgläubig. Geschieht mal etwas, was sich nicht auf Anhieb mit der sich alle paar Jahre geänderten Wissenschaft erklären lässt, muss der Zufall herhalten. Wie Einstein schon sinngemäß sagte: "Wenn wir etwas noch nicht imstande zu erklären sind, dann bedienen wir uns des Zufalls."

Es ist sowohl bei Religionen, als auch bei der Wissenschaft ein Spiel der Rechthabereien. Jeder erklärt seine Sichtweise als die einzig Wahre und alle anderen haben unrecht. Die tun sich da nicht viel, es ist dieselbe Engstirnigkeit.




DEN GEIST REINIGEN

Mein chinesischer Trainer sagt immer wieder, dass die Gedanken eines Shao-Lin-Schülers vergleichbar sind mit einer Rakete - unsere mit einem Zweirad. Wen wundert es - der Shao-Lin-Schüler hat womöglich nie einen Fernseher gehabt, noch nie einen "Mord" im TV gesehen, keine Toten im TV, kein Alkohol und Tabak zu sich genommen, er meditiert täglich stundenlang, hat nicht so einen Alltagsstress, keine 20 Termine täglich usw.

Heute hat ein 14jähriger in unserer "zivilisierten" Gesellschaft über 10 000 Morde bzw. Tote im TV gesehen - und falls er eine playstation hat, hat er bis zu seinem 14. Lebensjahr wahrscheinlich 1000 mal selbst auf jemanden geschossen (im Spiel:) Ich bezweifle dass sich die Psyche eines solchen menschen mit der Psyche eines Menschen vergleichen lässt, der mit sowas noch nie in Kontakt gekommen ist.

Ich versuche auf folgende Weise meinen Kopf „frei zu halten“: Ich telefoniere kaum mit dem Handy oder schnurlosen Haustelefonen (die strahlen noch stärker als Handys). Ich sehe mir auch kaum Filme mit Gewaltszenen an. All das Ausgesprochene und die brutalen Szenen, all die gesendeten sinnlosen Worte und Bilder fliegen in die Strukturen des Gehirns ein, da die elektromagnetischen Schwingungen des Gehirns diese unbewusst implantieren. Das verwirrt einen nur und stört die Konzentrationsfähigkeit (sieh Dir nur die Kinder an, die am Zappelphillipp-Syndrom und ADS leiden). Man sollte schon die richtigen Umstände mehr oder weniger schaffen, damit das Visualisieren und Imaginieren besonders gut klappt. Ein Beispiel: Ein tibetischer oder indischer Meister oder ein Shao-Lin-Mönch werden in ihrer Abgeschiedenheit sicherlich bessere Resultate erzielen als jemand, der sich täglich irgendwelche sinnlosen Talkshows anschaut.




GLAUBENSSÄTZE ÄNDERN IST DER WICHTIGSTE SCHRITT

Im Grunde dreht sich doch alles- ob Enter your Matrix, Gespräche mit Seth, Law of Attraction, das Lola - Prinzip, Bestellungen beim Universum, Die Magie des Wünschens usw., darum, dass man sein Leben beeinflussen kann.

Die wahre Kunst besteht aber eher darin, die Grenzen, die man sich selbst durch Prägung in der Schule, im Elternhaus oder durch die Medien zugelegt hat, wieder abzulegen. Denn das ist die größte Blockade, die die Wunscherfüllung behindert. Die gilt es zu reduzieren oder ganz zu entfernen. Das, was man jetzt noch als zu unrealistisch oder eine Nummer zu groß empfindet, in eine realistische Sache umzukehren.

Man kann im Grunde sagen, dass man nicht das bekommt, was man sich wünscht, sondern das, was man GLAUBT!

Die Kernaufgabe ist es also, sich selbst davon zu überzeugen, dass das Glück, die Gesundheit, das Geld usw. den Weg zu Dir schafft. Wie und mit welchen Mantras und Affirmationen man das am besten schafft, ist bei jedem unterschiedlich.

Ich denke mir, dass das Universum nur an glücklichen und schöpferischen Menschen interessiert ist. Und da wir alle aus einer göttlichen Quelle stammen, sind wir auch göttlich bzw. magisch. Das ist wohl die größte Ironie aller Zeiten: Wir leben laut Quantenphysikern (vereinfacht ausgedrückt) in einem magischen Universum, aber der Großteil der Menschheit leugnet die Existenz von Magie.



MEINE LIEBLINGSMETHODE


Ich selbst schneide mich mit Bildbearbeitungsprogrammen oft in einen "Geld-Hintergrund" und habe diese Bild immer gut sichtbar hängen. Ich habe mehrere solcher Bilder in allen Zimmern. Eines habe ich als Poster. Auch Texte kann man sich dazuschreiben, die hilfreich sind. Wenn ich auf solch ein Bild sehe, bin ich sofort voller Freude - ob ich will oder nicht:) Selbst wenn ich fernsehe oder am PC arbeite, schaut mich eines meiner Bilder ständig an und mein Unbewusstes nimmt das alles auf.
Auf diese Weise sieht man es als selbstverständlich (ich zumindest), dass das Geld und meine Person irgendwie verheiratet oder doch zumindest verlobt sind und fest zusammen gehören:)
Ich habe mir im Laufe der Zeit selber das Bild vermittelt, dass ich es absolut verdiene, viel Geld zu besitzen und das Leben zu genießen.

Ich kopiere mich auch oft in mein gewünschtes Haus an die Adriaküste:) Ein Blick darauf und ich bin auf Wolke 7. Dazu meine Haustiere und die, die ich mir noch wünsche, und ich bin soooo happy. Es gibt da mehrere Programme, die tauglich sind: Adobe Photoshop, Photostyler, Photo Studio, Corel Photo Paint usw. Bei google oder auf spezifischen Seiten kannst Du Dir die Bilder, die Deinem Wunsch entsprechen, auf Deinen Computer speichern und dann damit arbeiten (Häuser, Geldregen bzw. Geldnoten, Autos, Tiere, Urlaubsorte usw.).
Mit einem digitalen Fotoapparat kannst Du Bilder von Dir direkt auf Deinen Computer übertragen oder Du scannst sie mit einem Scanner ein:-)
Oder falls Du noch einen Fotoapparat mit altem Film darin hast, kannst Du Dir die Bilder bei jedem Laden auch auf CD bestellen.
Und dann kannst Du Dich in jedes beliebige andere Bild hineinversetzen.
Ich habe z.B. eine sehr schöne spanische Villa vor die kroatische Adriaküste gesetzt, und dann habe ich mich mit meinem Sportauto davor gesetzt.
Ich handhabe es so, dass ich sowohl "Einzelthemen-Bilder" erstelle (also nur ich und mein Haus, oder ich und Geld usw), aber es gibt auch Bilder, auf denen ich mit drei, vier oder mehreren "Wünschen" abgebildet bin.
Ich will meine Aufmerksamkeit aber nicht zu sehr aufteilen.
Was die Themen Glück und Freude betrifft, so sehe ich Fotos von mir durch, auf denen ich herzlich lache und dann setze ich mich vor einen Hintergrund, der mir persönlich Freude bereitet (z.B. Ozean, schöner Sonnenuntergang, Blumen usw). Das ist ganz individuell.
Ebenso muss man individuell rausbekommen, was man für ein Hintergrundbild wählen könnte, dass zu Gesundheit, einer glücklichen Partnerschaft und seinem Körper passt:-)
Viel Spaß beim Experimentieren;-)


Wie eingangs erwähnt: Für nur 15 Euro kann man das Ganze auch als Poster anfertigen lassen (80cm X 60cm). Das kann man sich dann irgendwo aufhängen, wo man es stets im Blickfeld hat und dazu noch ein paar Texte, die alles verstärken. Oder man macht etwas, was man in manchen Kreisen als Sigillenmagie bezeichnet. Man schreibt was auf, streicht jeden Buchstaben, der öfters vorkommt, bis nur noch ein Kauderwelsch übrig bleibt. Nun wird man in einigen Wochen, wenn man wie ich an die 20-30 Poster aufgehängt hat, gar nicht mehr wortwörtlich wissen, was dieses oder jenes Kauderwelsch genau bedeutet, aber das Unbewusste weiß es. Und damit hat man das skeptische Bewusstsein ausgetrickst und die Message am Bewusstsein vorbeigeschmuggelt ins manifestierende Unterbewusstsein..

Die Poster sollten so aufgehängt werden, dass sie Dich stets im Blick haben und Dein Unterbewusstsein sieht sie auch. Ich habe über meinem PC mein Lieblingsposter hängen, welches mich immer anschaut und obgleich ich am PC arbeite, bekommt mein Unterbewusstsein alles mit.





ES GIBT KEINEN ZUFALL

Laut mehrerer Autoren leben wir in einem gesetzmäßigen Universum - da sollen Zufälle keinen Platz haben. In einem Buch verglich man den Kosmos mit einem Computer. Würde da nur ein einziger Transistor falsch arbeiten, dann würde der gesamte Computer nicht mehr laufen. Würde es also nur einen einzigen Zufall geben, so würde, laut dieser Theorie, das gesamte Universum nicht mehr funktionieren können.

Es gab in jeder Epoche Menschen, die ihre Ära für das absolute Nonplusultra hielten - was für eine eingeschränkte Weltsicht. Das würde schließlich bedeuten, wir wissen heute alles und brauchen uns nicht mehr weiterzuentwickeln.

Sollte die Menschheit in 500 Jahren noch existieren und sich nicht in die Steinzeit zurückgebombt haben, wird man vielleicht im Geschichtsunterricht unsere Ära belächeln, in der man das Gesetz der Anziehung nicht kannte, dafür aber an etwas, was die Menschen unserer Epoche "Zufall" nannten, geglaubt haben. Vielleicht wird man darüber genauso lachen, wie es heutzutage manch einer bezüglich der Theorie, die Erde sei eine flache Scheibe, macht.

Ich bin lieber offen für Neues.

Entwicklung kommt von ent-wickeln. Ich verstehe das so, dass wir von falschem Pseudowissen eingewickelt sind und uns da eben rauswickeln (oder ent - wickeln) sollten.




ZIELE KLAR DEFINIEREN

Schreibe auf einen Zettel WAS DU WILLST und WARUM DU ES WILLST. Auf diese Weise ergründest Du, ob wirklich alle Persönlichkeitsanteile mit der Zielvorgabe einverstanden sind oder ob es nicht irgendwo doch Bedenken gibt.
So kann es z.B. vorkommen, dass nach einer schmerzhaften Trennung von einem geliebten Partner ein Persönlichkeitsanteil das weniger gut verkraftet hat und aus Furcht vor neuem Schmerz denkt "Nie wieder eine Beziehung (nur als Beispiel)". Da es der natürliche Zustand eines jeden Menschen ist, entspannt und locker zu sein (ich habe noch nie verkrampfte und angespannte Babys gesehen:), sollte man kein Ritual aus einer Wunschbestellung machen. Ich denke „je lockerer und ungezwungener, ohne Erwartungsdruck, desto besser“ 




ERFOLGSBUCH UND JEDERZEIT IMAGINIEREN

Ich bin mit dem Herzen dabei und führe ein Erfolgsbuch (jeder noch so kleine Wunsch, der erfüllt wurde, ist vermerkt), ein Buch der positiven Aspekte (z. B. waren gestern alle meine Telefon-Gesprächspartner freundlich - ist doch was Positives, also aufschreiben), morgens beim Aufwachen und abends kurz vorm Schlafengehen wünsche ich mir was und eigentlich praktiziere ich es fast immer. Denn nicht nur, wenn ich etwas aufschreibe oder wenn ich in aller Ruhe imaginiere, tue ich aktiv etwas für meine Wunscherfüllungen, sondern auch wenn ich arbeite, Auto fahre oder mit der Bahn unterwegs bin, wenn ich bade und auch wenn ich einkaufen gehe - imaginieren kann man jederzeit und überall, und das ist das Tolle daran :-) Wenn ich was esse oder trinke, kann ich mir imaginieren, dass ich gerade mein Glück für den heutigen Tag oder neue Wunschenergie zugeführt habe. Wenn ich an einer Supermarktkasse Geld ausgebe (Bargeld, nicht mit Karte zahlen), dann denke ich liebevoll an MEIN Geld und imaginiere, dass das Geld und ich gute Freunde sind und es bald zu mir zurückkommen soll, mit all seinen Brüdern und Schwestern. Oder dass für jeden Schein, den ich ausgebe, zwei zu mir zurückkommen sollen. Der Alltag bietet unbegrenzte Möglichkeiten.










KARMA


Und zum Thema KARMA, das viele Leute blockiert, möchte ich auch noch was schreiben:
ich dachte auch lange Zeit, dass mein Karma (Taten aus dem vorherigen Leben) mich blockiert. Solange ich daran glaubte, funktionierte mit dem Wünschen aber nichts. Und hier kommt das Entscheidende: Wenn Du das glaubst, dann wird es Dich auch blockieren.

Versuche Dir eine Sichtweise zu verschaffen, in dem Du dem Karma nicht ZU VIEL Bedeutung beimisst. Entweder glaubst Du an das Karma oder an das Gesetz der Anziehung. Entweder-oder. Das ist so wie ein bisschen schwanger oder ein bisschen tot. So geht nicht. Stell Dir vor, Du gehst erst ein paar Meter nach links, dann wieder ein paar Schritte nach rechts, dann wieder links und dann wieder rechts - so wird das nichts. Man muss sich schon entscheiden:-) Für welchen Weg man sich auch entscheidet, man wird dadurch auf jeden Fall glücklicher.

Wenn das Leben eine Lernlektion ist, dann ist es immer besser, etwas zu tun, als nichts zu tun. Sich für etwas zu entscheiden ist immer besser, als unschlüssig zu sein.

Wenn Du dennoch nicht umhin kommst, an Karma UND das Gesetz der Anziehung zu glauben, dann sieh es doch mal so: Dein Karma ist es vielleicht, JETZT durch das Gesetz der Anziehung Deine Wunschziele zu erreichen.

Und mal ganz ehrlich: Warum sollten Ziele wie finanzielle Freiheit, Gesundheit, eine glückliche Partnerschaft oder Zufriedenheit im Leben zu hoch gesteckt sein? Es gibt unzählige Menschen, die gesund und zufrieden eine glückliche Partnerschaft führen und auch gut verdienen.


Noch kurz etwas zum Thema Karma:
Alles, was in Liebe geschieht, mit Liebe getan und vollzogen wird, ist in Ordnung und hat im Leben seinen Platz. Es wäre nicht gut, wenn das Karma zu so einer Art Religion ausartet und man beginnt zu glauben, dass es "richtig" sei arm und unglücklich zu sein.

Die Schöpfung ist nicht daran interessiert, dass Du unglücklich bist :-)





ÜBUNG MACHT DEN MEISTER

Wichtig ist auf jeden Fall, sich nicht nur ab und wann mit LoA zu befassen, sondern es so zu verinnerlichen, dass es zu einem Glaubenssatz wird.
Auch hier gilt: Übung macht den Meister:)

Schädliche Glaubennsätze sind wie Blockaden. Diese Blockade wird man genauso los, wie alle anderen Blockaden auch: durch REGELMÄßIGES und KONTINUIERLICHES Üben.


Ein Beispiel aus meinem Leben:
Als ich mit dem Kampfsport begann, war ich der einzige Anfänger. Dadurch dass ich aber 5 mal die Woche trainieren ging und die meisten Anderen nur zwei oder drei mal in der Woche trainierten, überholte ich sie recht schnell:-) Schon wenige Monate später musste nicht ich ständig abklopfen, sondern auch mal die Anderen :-)

Wenn Du in der Schulzeit nur einmal pro Monat Mathe lernen würdest, Englisch aber fünfmal pro Woche, dann ist klar, worin Du schneller Fortschritte erzielen wirst.

Ein anderes Beispiel:
Wenn ich zum Bodybuilding gehe und jeden Tag vorm Spiegel nachsehe, ob ich schon Fortschritte erzielt habe, werde ich in den ersten Wochen vermutlich sehr enttäuscht und frustriert sein, da ich feststellen werde, dass ich nicht, wie vielleicht erhofft, über Nacht ein "Arnold Schwarzenegger" geworden bin. In dieser Phase ist die Gefahr besonders groß, das Bodybuilding abzubrechen, weil die Lust flöten geht. Ich wette aber 1000 zu 1, dass ich viel motivierter sein werde, wenn ich dem Bodybuilding regelmäßig und kontinuierlich nachgehe und dann vielleicht erst nach 6 Monaten in den Spiegel gucke. Dann bin ich erstmal so positiv überrascht, dass ich einen 5-m-Salto aus dem Stand mache vor Freude. Abgesehen davon wird man dann wahrscheinlich kaum noch in den Spiegel blicken, weil man diese Bestätigung gar nicht mehr braucht - vermutlich wird Dein Umfeld immer wieder sagen, wie sehr Du Dich zum Guten geändert hast.

Übertragen wir das mal auf LoA (Law of Attraction, das Gesetz der Anziehung). Der ständige Blick in den Spiegel wäre der Druck, den man sich selbst auf die Schultern ladet. Wozu denn? Lebe ich mit oder ohne Druck glücklicher? Gehe ich LoA einfach regelmäßig und voller Freude nach, stelle ich irgendwann fest, wie leicht auf einmal alles geht. Also nur keine Panik und niemand hetzt einen.






FOKUS AUF DIE ZUKUNFT RICHTEN


Der Fokus sollte nicht zu sehr auf den IST-Zustand ruhen, sondern viel mehr darauf, wie es in Zukunft sein soll:-) Also weg mit dem Fokus vom IST-Zustand. Richte die Aufmerksamkeit auf den Zustand, den Du in ein paar Wochen oder Monaten gerne haben WILLST! Denn nur das zählt - was man will. Da Energie der Aufmerksamkeit folgt, sollte man sich vornehmlich auf die WÜNSCH-Zustände konzentrieren. Dann kommen Gedanken auf wie "Ja, so und so hätte ich es gerne. Cool, dass das alles machbar ist. ICH entscheide JETZT, was nächste Woche kommt. Bin ich also jetzt gerade im Pech, dann habe ich das meinem Denken in der Vergangenheit zu verdanken. Schwamm drüber - warum jetzt noch darüber grübeln und grübeln, das ist eh nur ein Teufelskreislauf. Das GESTERN ist vorbei, jetzt konzentriere ich mich auf mein MORGEN, hehehe!!! Also, wie hätte ich es denn gerne morgen, übermorgen und nächste Woche? Dann lege ich mal los, damit ich in Zukunft nur noch lächle und ein Dauergrinsen vor lauter Freude haben, so breit, dass ich meine Ohren verschlucke."

Und siehe da, man ist so motiviert, dass man plötzlich freiwillig und voller Freude, nicht aus lästigem Pflichtgefühl, seinen Übungen nachgeht. Denn diese Übungen, so verinnerlicht man sich, sorgen ja dafür, dass morgen die Sonne im Leben scheint.





GANZ WICHTIG: GÖNN DIR TÄGLICH FREUDE ;-)

Ich bin immer dann am meisten motiviert, wenn ich guter Laune bin. Und um das so oft und so,lange wie möglich zu bleiben, gönne ich mir immer wieder etwas, was mir unbeschreiblich große Freude bereitet. Das empfinde ich als ungeheuer wichtig.

Stellt Euch doch nur mal vor, dass wir HIER und JETZT dafür sorgen können, dass MORGEN GLÜCK und FREUDE in unser Leben strömen. Hey, und das ist viel leichter, als man denkt. Wir müssen keine lästigen Arbeiten verrichten dafür, wir müssen auch kein unangenehmes Arbeitsklima dulden und auch nicht 6-8 Stunden täglich in die Schule - es geht nur darum, sich zu freuen.

Es liegt an UNS;-) Allein dieses Gefühl - dass man derjenige ist, welcher entscheidet, wie sein Leben zu sein hat, ist unendlich schön. Ich kann mir wünschen, dass ich morgen einen netten Kunden kennen lerne. Es liegt an MEINER Schwingung. Ich kann mir SOGAR einen netten Beamten wünschen und ebenso freundliche Verkäufer usw. Mann, da wird einem erst so richtig bewusst, dass man sich vor nichts fürchten muss. Außer vielleicht vor seinen eigenen Gedanken. Der Glaube ist ausschlaggebend, denn der kann tatsächlich Berge versetzen. ICH entscheide, ob der Tag morgen schön für mich verläuft und die ganze Woche usw. Das ist sooooo herrlich!!! Bewahrt Euch Eure Begeisterungsfähigkeit, die man als Kind hatte. Das ist der Schlüssel;-)



So, das war wieder ein ganzer Roman. All dies hatte ich nach und nach im Laufe von Wochen in verschiedenen Foren geschrieben und wollte es hier etwas schneller zusammenfassen.

Ich hatte in den letzten Monaten noch ein paar Erfolgserlebnisse bezüglich meiner Wunschbestellungen, die ich aber später mal schreiben werde.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Sonntag.

Liebe Grüße

Bruce

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Kokolores
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Beitrag von Kokolores » So Nov 30, 2008 1:45 pm

Herzlichen Dank Bruce!

Deine "Geschichte" hat mich sehr inspiriert.

Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute auf Deinem Weg.

LG - Nicole

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Bruce989
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Beitrag von Bruce989 » So Nov 30, 2008 1:50 pm

Noch ein kurzer Nachtrag:

Dadurch dass ich eine echt miese Zeit in meinem Leben hatte, weiß ich, was Armut bedeutet (auch Hungern). Rückblickend weiß ich aber nun, dass ich diese Erfahrung nicht mehr machen will. Ich weiß ganz genau, was ich WILL!

Vielleicht schätze ich durch diese Erfahrung viel INTENSIVER "selbstverständliche" Dinge wie ein schönes, warmes Mittagessen oder eine Krankenversicherung. Ich könnte Euch Dinge erzählen, die mir zugestoßen sind (Unfälle) und ich war nicht krankenversichert.

Heute WEISS ich: NICHTS ist selbstverständlich, nicht mal ein Bett oder ein Sofa, auf dem man schlafen kann (auch diese Erfahrung machte ich).

Ich bin mir heute absolut BEWUSST, was ich WILL und was ich NICHT WILL. Ich denke diese Phase der Armut und der sozialen Abgeschiedenheit in meinem Leben hatte so gesehen auch etwas Gutes - nämlich meine Wünsche und Abneigungen klar zu definieren. Es hatte auch etwas Negatives, denn ich war lange Zeit verbittert, hielt mich für einen Pechvogel und hatte mich von meinen früheren Freunden und Bekannten sehr entfremdet (a la Tom Hanks bei Cast away, der aus seinem normalen Leben herausgerissen wird und später nicht viel mit seinen Mitmenschen anfangen kann, weil man einfach verschiedene Erfahrungswerte hat). Ich kannte die Schattenseite des Lebens und konnte mich auch nicht viel amüsieren, als es mir besser ging (Geburtstagspartys, Disco usw.). Ich sah mir all die Leute an und dachte: "Es ist wie auf einem Obstmarkt. Oben sind die schönen, frischen Äpfel und darunter die angegammelten Früchte. Ich war da unten und habe es selbst erlebt. Die meisten meiner Freunde aber nicht."

Es hatte eine ganze Zeit gedauert, bis ich da wieder raus war. Aber das Positive war neben einer klaren Zieldefinition auch das Auflösen gewisser Hemmschwellen (kein übertriebenes Schamgefühl, weil man arm ist). Man redet nicht mehr viel um den heißen Brei herum, sondern sagt, was man denkt. Und das WICHTIGSTE: Ich wollte keinen mehr beeindrucken. Jeder will sich bedeutend vorkommen, sagen Psychologen. Aber wenn man einmal ganz unten war, hat man gar keine Zeit sich mit sowas auseinanderzusetzen - nein, man überlegt, was kann ich morgen essen, bei wem kann ich schlafen usw. Man versucht nicht mehr ein aufpoliertes Image von sich selbst zu verbreiten, weil man sich das gar nicht mehr leisten kann.

Und wenn man später, wenn es einem wieder besser geht, auf solche Leute trifft, kann man die kaum noch ernst nehmen.

Kurzum: Man hat, je nach Persönlichkeit, gelernt, worauf es ankommt im Leben.

Und ein schlechtes Gewissen zu haben, weil man Geld hat, hat man auch keines mehr. Denn gerade das blockiert viele Leute: "Geld verdirbt den Charakter" - so denken viele Leute. Das ist der größte Schwachsinn, den ich je gehört habe.

GELD ZEIGT DEN CHARAKTER!!! So und nicht anders ist es. Es liegt nicht am Geld, sondern einzig und allein am MENSCHEN, was er mit dem Geld macht. Ich kann mit mehr Geld mehr GUTES oder mehr SCHLECHTES tun. Ich kann damit auch anderen Leuten helfen oder nur meine Bedürfnisse stillen.

Hätte ich nicht das Geld, welches ich heute habe, könnte ich z.B. meiner kranken Mutter keine Therapie finanzieren. Und meine Verwandtein im ehemaligen Jugoslawien unterstützen.

Der Glaube, Geld mache aus uns schlechte Leute und verderbe den Charakter, stammt wohl noch aus einer Zeit, als man an den Teufel glaubte.

Wenn jemand denkt, so ist es aber tatsächlich, dann muss er von sich annehmen, er habe einen miesen Charakter.

Ich WEISS, dass ich der lebende Gegenbeweis bin.

LG
Bruce

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Bruce989
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Beitrag von Bruce989 » So Nov 30, 2008 2:18 pm

Hi Nicole,

dankeeeeee.

LG Bruce

p.

Beitrag von p. » So Nov 30, 2008 2:34 pm

...
Zuletzt geändert von p. am Fr Jan 16, 2009 1:57 am, insgesamt 1-mal geändert.

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orelie
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Beitrag von orelie » So Nov 30, 2008 3:12 pm

Hallo Bruce,

ich schließe mich den anderen an ...

Sehr schön, Deine Beiträge zu lesen :D

Und:

Bild

im Forum :D
lg Orelie

Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.

Mark Aurel

Amora

Beitrag von Amora » So Nov 30, 2008 3:22 pm

Hallo Bruce,

ganz herzliches Dankeschön, Willkommen und ich sehe dieses Forum ist einfach hervorragend ausgebildet mit dem bewußten Umgang des LOA. Denn sonst wärest Du nicht hier und hättest uns alle diese Geschenke mit gebracht :)

Da sind soviele Aufschlüsselungen aus erlebter Erfahrung und Bestätigung des Inneren. Ich sage immer gern: Da draußen ist nichts! Nichts was ich nicht "gemacht" hätte. Und so kann ich es jederzeit JETZT umdrehen.

Der Irrglaube zu zaubern nach Worten existiert rein durch das Dualitätsdenken (je mehr ich habe, umso besser geht es mir), was Du völlig absurdum führst mit den ausführlichen Schilderungen und deckt sich mit all meinem Erlebnissen!

Früher sagte man: Du kannst nur auf einem Bett schlafen, unter einem Dach und an einem Tisch sitzen. Die Auswahl ist zwar wunderschön, und doch ersetzt nichts noch so dolles in der Außenwelt das Gefühl in Empathie (Deine Beispiele nehme ich mal hier) und Liebe und inneren Frieden zu leben. Kurz - in seiner ganzen Kraft und damit voll Freude zu SEIN.

GLG

Amora :) *die ganz begeistert ist von Deinem Thread*:)

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Beitrag von Bruce989 » So Nov 30, 2008 5:33 pm

Hi Amora,

ja, da gebe ich Dir absolut recht.

Alles, was man braucht, sucht man im Außen vergebens. Es ist alles im Inneren, in uns.

LG
Bruce

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Bruce989
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Beitrag von Bruce989 » So Nov 30, 2008 6:00 pm

Trotz der finanziellen Erfolge, die es mir z.B. ermöglichen meiner Mutter eine Therapie zu finanzieren, ist das Glück, welches ich empfinde, ihr einfach geholfen zu haben, größer als jeder Gelderfolg.

Amora

Beitrag von Amora » So Nov 30, 2008 6:00 pm

Hallo Bruce,

bei mir hat es lange gedauert, mir das ins Bewußtsein zu holen, d.h. es zu leben. Denn Jahre lebte ich nach dem Außen! Erst heute erkenne ich das.

Deine Geschichten erinnern mich sehr an frühere von mir in der ich genau diese Dinge (im Positiven) in mein Leben geholt/ manifestiert hatte. Reichtum, Reisen, riesen Komfort. Alles unbewußt - ALLERDINGS mit der gleichen Einstellung, die ich heute bewußt zum Leben habe.

Bewußt zu manifestieren ist wie das Wort schon sagt: Ein Fest :)

Dafür gilt es allem zu danken. Allem was mir begegnete. Erst heute ist mir klar, was der "Kurs in Wundern" meint, wenn er sagt (kennst Du auch ein wenig oder?): Der HG (Heilige Geist) zeigt Dir die Schau (Heilige Schau). Das ist der Moment in dem ich aus der Dualität herausspringe (keine Erleuchtung - keine Ahnung, jedenfalls ein Augenblick), aus dem ich herausspringe und meine INNERE Sicht hineinspringe - Einsicht die mir den inneren Frieden zeigt und alles ausnahmslos alles für mich da ist. Wie ein Schleier, der fällt.

Letztens fiel mir komischerweise ein, dass LEBEN rückwärts NEBEL heißt *g*. Das nur nebenbei.

Es gibt kein Vergleich zwischen der "inneren Sicht" und der äußeren Sicht. Weil die innere Sicht alles einschließt und in Freude wandelt und die Äußere/ Dualität nur als äußerer Wille leben kann, wenn sie die innere ausschließt und deshalb ist sie (äußerer Reichtum, Materie, Verstandesmittel etc) immer zeitlich begrenzt, während das Innere ewig existiert.

Nehme an, selbst Zeland meinte das so, wenn er davon redet, ohne die Seele zu wünschen sei ziemlich sinnlos.

Ist meine Erkenntnis (des Tages).

Allen freudige wunderbare Lieferungen.

LG

Amora

Amora

Beitrag von Amora » So Nov 30, 2008 6:03 pm

Hurraaa Bruce,

genauso habe ich gelernt, mein Geld "anders auszugeben" bzw. fließen zu lassen. Mit Freude. Hat Bärbel übrigens großen Anteil dran, als sie das mal in einem Newsletter bezüglich der Finanzkrise von allen "hoppen" lies. D.h. selbst den Anteil der Persönlichkeit in sich zu finden, der das mitverursacht hat.

Jippiehhh, das war vielleicht ein Stein, der ins Rollen kam. Super!

LG

Amora

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