Gesetz der Polarität

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Lenchen88
Beiträge: 1
Registriert: Do Apr 19, 2018 9:42 am

Gesetz der Polarität

Beitrag von Lenchen88 » Do Apr 19, 2018 9:57 am

Hey!

Ich bin im Dezember auf das Gesetz der Polarität gestoßen. Anfangs wollte ich es nicht wahrhaben, aber mittlerweile prasselt seit 6 Monaten ein negativer Regen auf mich nieder. Ich brauche einfach einen Rat..

Ich finde, dass ich im tiefsten Inneren ein unglaublich guter Mensch bin. Mein ganzes Leben lang habe ich das Gefühl, dadurch (?) oft in den Fokus von Menschen zu gerade, die mir mehr schlechtes antun (wollen), als einem anderen Menschen in derselben Situation. Ich habe auch das Gefühl, nicht manipulieren zu können oder wirklich böse berechnende Absichten zu haben. Ich bin der Ansicht, dass dies ein ohne Waffen in den Krieg ziehen ist. Ich muss gestehen, dass ich mich oft aus Selbstschutz zwingen muss, kein guter Mensch zu sein.

In letzter Zeit häufen sich die Gegebenheiten, aber im Grunde ziehen sie sich schon durch mein ganzes Leben:
Ich habe Menschen vertraut und wollte denen auch bewusst nichts Schlechtes, ich tue ihnen 99 gute Dinge und die eine Sache, so klein sie auch sein mag, die ich in deren Augen nicht richtig mache, wird mir vorgehalten und ich werde als hinterhältige böse Lügnerin dargestellt.
Diese Menschen verschaffen sich dann glauben und ich bin machtlos, etwas dagegen zu tun.
Ich fühle mich auch einfach so, dass wenn X und ich dieselbe Sache tun, X feiner dabei herauskommt und der ganze Hass etc. sich nur gegen mich richtet. So, als hätte ich eine Sonderstellung, als sei ich ein Sündenbock. Eine, die immer in den Fokus gerät. Warum ??? Wenn ich jemandem etwas Schlechtes tue, bekomme ich es sofort von "Karma" zurück. Wenn andere mir aber etwas antun, werden sie nie zur Rechenschaft gezogen. Insgesamt fühle ich mich, als müsste ich um alles kämpfen und es mir hart erarbeiten, was für einen Menschen eigentlich normal sein sollte (Liebe, Familie, vertrauenswürdige Menschen, etc.). Ich fühle mich sehr ungerecht behandelt. Ich habe auch das Gefühl, es sei ein Schatten, der an mir klebt und mich überall hin verfolgt. Dieser Schatten spiegelt sich in meinen Mitmenschen wieder.
Oder z.B. kenne ich Leute, bei denen sich niemals jemand soetwas trauen würde. Soetwas gibts bei dene einfach net...
Ich bin auch nicht bedacht darauf, unbedingt gut sein zu müssen, sondern ich habe das Gefühl, so zu sein und mich net dagegen wehren zu können und damit immer wieder von anderen so behandelt zu werden.

Neuestes Beispiel:
Ich war mit einem Mädl befreundet und war für sie da, habe ihr alles gegönnt und leider auch sehr viel anvertraut. Dann erfahre ich von meiner Cousine (!), dass dieses Mädl sich bei ihr über mich ausgeheult hat, von wegen was eine Lügnerin und wie hinterlistig ich sei... Ich bin aus allen Wolken gefallen.

Passiert das, weil ich dieses "Gute" in mir ablehne, weil ich keine Art "Märtyrerin" sein und schutzlos ausgenutzt werden will? Oder passiert es, weil ich gerade dieses "Gute" in mir habe, sodass gemäß dem Gesetz der Polarität mir schon statistisch mehr negative Dinge widerfahren als anderen?

Was kann ich tun, um dies endlich zu stoppen? Es belästigt mich wirklich, immer solche Menschen in mein Leben zu ziehen und so behandelt und dargestellt zu werden. Das bereitet immer eine Menge Ärger ohne Grund.

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harry
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Registriert: Fr Mai 22, 2009 9:40 pm

Re: Gesetz der Polarität

Beitrag von harry » Do Apr 19, 2018 6:19 pm

Lenchen88 hat geschrieben:
Was kann ich tun, um dies endlich zu stoppen? Es belästigt mich wirklich, immer solche Menschen in mein Leben zu ziehen und so behandelt und dargestellt zu werden. Das bereitet immer eine Menge Ärger ohne Grund.
Hallo Lenchen!

Wenn du es schaffst, eine gelassenere Einstellung dem Leben gegenüber einzunehmen, dem Negativen nicht mehr so viel Aufmerksamkeit zu widmen und dich nicht mit der Opferrolle zu identifizieren, ist das schon mal die halbe Miete.

Deine Mitmenschen sind nichts anderes als wie du selbst, es gibt nicht wirklich eine Trennung, was sich dann in Resonanzen widerspiegelt. Versuche alles aus der Einheit heraus zu betrachten, also möglichst ohne Ego-Beteiligung.

Wie bereits gesagt, eine andere Haltung zu dem was geschieht einnehmen und möglichst aus dem Verstand rauskommen. Mehr gibt es eigentlich nicht zutun. Und schon betrachtest du einen anderen Lebensfilm, wenn es denn so sein soll.
Ich hatte mir nichts vorgenommen, es passierte.
Man handelt nicht, es passiert.

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