Was ist wichtiger.... Geld oder Zeit.... ein Spiel

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Engel11
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Beitrag von Engel11 » Mi Dez 03, 2008 10:12 pm

Nichts für ungut, aber das Wort DANKE, bzw. eine gisse Dankbarkeit im Umgang mit Menschen darf in keiner guten Kinderstube fehlen.

Wenn es dann doch daran haperte, es nicht zur genüge beigebracht bekommen zu haben, sind nicht wir ( die jetzigen Erwachsenen) daran schuld, es nicht selbst äussern zu können.

Wir sollten uns diesbezüglich dann nur einmal fragen, WARUM man dieses wichtige Gut, versäumte uns nahezubringen.

Aber alles weitere schweift jetzt zu sehr von meinem eigentlichen Thread ab.
Es muss jeder für sich selbst wissen, ob es einem schwerfällt, sich für etwas zu bedanken.

Mir persönlich fällt es nicht nur leicht, nein, mir macht sogar Freude, mich zu bedanken, da hinter diesem Dank immer ein vorrausgegangenes erfreuliches Ereignis stand.

LG
Engel11

Amora

Beitrag von Amora » Mi Dez 03, 2008 10:35 pm

So ist es. So it is. Liebe Engel11,

Dankbarkeit ist die Wertschätzung und ein Ausdruck von (Byron Katie): Lieben was IST. Die Grundlage des Buches von The Secret (Wattles), das Geheimnis des Mikro - Makro, der Weg zur Wertschätzung ohne Ansehen und ohne Wertung, eine wunderbare Schwingung, die sofort Frieden schafft.

Und wirkliche Dankbarkeit findet eben im Herzen statt. In einem offenen Herzen. Das beflügelt jeden Tag (ich beginne ihn so immer).

Alles, was ich Außen schaffe, ist wie der Wind, den ich nicht einfangen kann. Sobald ich das innerlich tue, bin ich selbst - der Wind. Wenn ich mag. Und dann. Hab ich die Wahl. Als Meister meiner Schöpfung.

Liebste Grüße

Amora

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Beitrag von Moderator » Mi Dez 03, 2008 10:47 pm

Hallo Engel11!

Zeit ist tatsächlich ein Geschenk. Die Frage an Sie und mich lautet: Was mache ich mit meiner Zeit — mit meinen täglich 86.400 Sekunden?
Das ist eine gute Frage.
Mir ist aufgefallen, dass, wenn ich mir mal wieder zuviel zugemutet habe, von einem Termin zum anderen unterwegs bin, dann vergeht die Zeit sehr schnell und ich habe das Gefühl, auch das Empfinden ist dann eher oberflächlich.
Dann versuche ich bewußt, einen Gang zurückzuschalten und langsamer zu machen.
Komischer Weise erlebe ich dann alles viel bewußter auch intensiver und ich schaffe mehr, als würde die Zeit sich dehnen.

Manchmal sitze ich auch viel am PC weil ich nach körperlicher Arbeit eine Pause brauche und sich das Sitzen am PC anbietet, surfen, schreiben, mal Bücher gucken, Post beantworten.........
Wenn ich merke, dass dadurch die Zeit wieder anfängt zu fliegen, mache ich meine Pause woanders und ich bleibe nicht am PC "hängen"....der frißt manchmal Zeit, das erinnert mich an Momo und die grauen Herren. :wink:

Danke Engelchen für deine Anregung, die ich gerne mal zum In-Mich-Gehen genutzt habe.
Herzlichst Peti
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Beitrag von Engel11 » Do Dez 04, 2008 12:17 am

Schön, dass euch der Text gefällt. Danke!!!

Ich glaube auch, dass nur DER Zeit richtig deuten kann, der schon einmal sehr krank war.
Ich persönlich war und werde es auch nie sein, denn dafür habe ich widerum KEINE zeit, aber dennoch lautet eines meiner Liebelingsverse:

WER KEINE ZEIT FÜR SEINE GESUNDHEIT HAT, DER HAT EINES TAGES GENUG ZEIT FÜR SEINE KRANKHEITEN!!!

LG, an alle.
Engel11

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Beitrag von Windhexle » Do Dez 04, 2008 10:25 am

Engel11 und Amora, das kommt mir jetzt aber arg wie ein Angriff vor. Someone hat nur gemeint, dass sie es ehrlich meinen und wirklich fühlen will, wenn sie es sagt und es nicht nur Danke sagen, weil Dankbarkeit Wünsche schneller wahr werden lässt. *mal flapsig ausgedrückt*

Dankbarkeit hat für mich nichts mit guter Kindheitsstube zu tun. Wenn ich für etwas dankbar bin oder mich über etwas freue, sage ich sehr gerne Danke. Wenn ich es aber nicht empfinden kann und nur aus reiner Routine oder es sage, weil es von mir erwartet wird, dann ist das keine Dankbarkeit.
Dankbar für Zeit kann ich nicht sein. Es ist ein lineares Maß von den Menschen angelegt, um sich (als große Gruppe) daran zu orientieren. Ich habe nicht mehr oder weniger Zeit als andere. Ich habe mein Leben und DAFÜR bin ich dankbar. Ich habe Möglichkeiten, aus diesem Leben was zu machen, es zu füllen und zu nutzen und DAFÜR bin ich dankbar. Zeit ist nur ein äußerer Faktor, der mich eher stresst, als mich mit Dankbarkeit zu erfüllen.

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Beitrag von Moderator » Do Dez 04, 2008 11:11 am

Wenn ich für etwas dankbar bin oder mich über etwas freue, sage ich sehr gerne Danke.
Das geht mir genau so und ich sprudel sehr oft über vor Dankbarkeit und dann muß sie einfach raus.

Komisch, der Gedanke, sich zu bedanken, um mehr zu erhalten- ich besinne mich gerne auf Dinge für die ich dankbar bin, einfach so, weil es sich sooo schön anfüllt.

Ich bin auch wirklich sehr dankbar, dass ich ein prall gefülltes Zeitkonto zur freien Verfügung habe.
Herzlichst Peti
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Beitrag von Windhexle » Do Dez 04, 2008 11:21 am

Eben, Peti. Genau das ist der Punkt. Man sollte sich nicht einfach bedanken, nur um mehr zu bekommen. Wenn man aber dankbar ist und wirklich das Gefühl auch empfindet, ist es wunderschön, das auch zu zeigen und zu sagen. Und wenn es an niemanden direkt geht, dann eben an das Uni oder Gott oder an wen man es richten möchte.

Ich finde, das Thema Dankbarkeit wird in Bezug auf die RG oft sehr falsch verstanden ....

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Beitrag von Moderator » Do Dez 04, 2008 11:23 am

Ich finde, es wird manchmal den Dankenden unterstellt, sie wären nicht wirklich dankbar.....
Herzlichst Peti
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Beitrag von Windhexle » Do Dez 04, 2008 11:25 am

das hab ich mit keinem Wort gesagt. Ich sage nur, dass Dankbarkeit aus dem Herzen kommen muss.

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Beitrag von Moderator » Do Dez 04, 2008 11:29 am

Sie muß nicht aus dem Herzen kommen, sonst wäre es keine Dankbarkeit.
Dankbarkeit KOMMT einfach so aus dem Herzen- da gibt es keine Zwänge, sonst wäre es keine Dankbarkeit- meine Meinung und mein Empfinden.
Hast du das so gemeint?
Herzlichst Peti
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Beitrag von Windhexle » Do Dez 04, 2008 11:32 am

ja so hab ich das gemeint. Wenn es nicht aus dem Herzen kommt, ist es keine echte Dankbarkeit.

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Beitrag von Moderator » Do Dez 04, 2008 12:03 pm

Dankbarkeit ist so ein schönes Gefühl und genau wie Selbstliebe kann man sich auf die Suche machen, nach seiner eigenen Dankbarkeit.
Im Kleinen schauen.
Bis man selbst Dankbarkeit IST.
Das ist soooo schön!

Es scheinen sich einige vor der Dankbarkeit zu fürchten, weil sie vielleicht früher "Danke" sagen mußten für Dinge, für die man gar nicht dankbar war (Kratzepulli von Omma :wink: ) und dieses Zwanggefühl noch als Kloß in ihrem Hals steckt.
Kann ja sein.....

Zum Glück konnte ich das überwinden und ablegen.....dafür bin ich dankbar :lol:
Herzlichst Peti
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Beitrag von Someone » Do Dez 04, 2008 2:57 pm

Liebe Peti, Amora und Windhexle,

Dankbarkeit aus dem Herzen raus ist echt..

aber.. manche ERWARTEN Dank.. und wenn der nicht kommt.. ist man undankbar..
jeder soll sich bedanken wenn er will und es für angemessen hält..

Aber KEINER sollte sich bedanken müssen..

ich mag den Druck einfach nicht!

Und ich habe Euch mit keiner Silbe was unterstellt..
Keinem!

Es ging mir ums Prinzip .. Dankbarkeit..

Für MICH reicht es wenn ich mich wirklich rieesig freue..
damit strahlt man m.E. genug Dankbarkeit aus!

Aber.. das muss ja jeder für sich selbst wissen. :wink:


LG
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Beitrag von Engel11 » Do Dez 04, 2008 4:04 pm

Someone, ich weiss nicht ob du Kinder hast, denn du schriebst:
Aber KEINER sollte sich bedanken müssen..

ich mag den Druck einfach nicht
!

Ich selbst bin Mutter und für mich war es einer der wichtigsten Aufgaben, meinem Kind " BITTE und DANKE " nahezubringen. Genauso, wie die Höflichkeitsformel: Guten tag zu sagen, wenn man jemanden begrüsst.

Brächte ich es ihr NICHT bei, könnte sie es natürlich auch nicht weitergeben, also brachte ich es ihr bei, INDEM ich es ihr vorlebte.

Mittlerweile bedankt sie sich ebenso gerne, da sie merkt, dass die Menschen ihr durch ihr höfliches Verhalten sehr viel freundlicher begegnen.

Mag es für einige von euch altmodisch klingen, das ist ok.

Mir macht das danken Spass.

LG
Engel11

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Beitrag von Windhexle » Do Dez 04, 2008 6:22 pm

@someone: ja das mein ich auch.

@Engel11: ich arbeite mit Kindern und finde es auch sehr wichtig, dass Kinder lernen, aus Höflichkeit Danke und Bitte zu sagen. ABER in der RG hat es meiner Ansicht nach wenig Sinn, für alle möglichen Sachen dankbar zu sein, wenn es nicht echt ist. Wenn ich eine Sache in meinem Leben nehme und mir sage "Poa dafür muss ich aber dankbar sein weil andere haben das ja nich" oder so, dann ist das keine echte Dankbarkeit. Wenn ich allerdings mein Leben betrachte und Dinge sehe, die mich voller Dankbarkeit erfüllen, dann ist das richtig und ok so. Weißt, wie ich mein?

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