co-Abhängigkeit gehoppt

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Glückssteffi
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co-Abhängigkeit gehoppt

Beitrag von Glückssteffi » So Jan 01, 2012 1:30 pm

Hallo Forum.
Ich habe in den letzten Tagen sehr intensiv meine immerwiederkehrenden Leidenskreisläufe gehoppt, die sich in Geldblockaden und Beziehungsschwierigkeiten äußerten.

Durch das Hoppen wurde mir klar, dass ich von meinen Eltern, insbesondere von meiner Mutter, ganz gravierende Glaubensmuster übernommen habe: Ich bin nichts wert, geld ist peinlich, Menschen, denen es gut geht, sind faul usw.

Ich habe auch bemerkt, dass sie mir immer, wenn es mir gerade anfängt gut zu gehen, eine emotionale Bremse reinhaut, mich provoziert, worauf ich reagiere - und dann folgt Liebesentzug, in dem sie nicht mehr mit mir spricht. Schon als Kind war das so. Und natürlich zweifelte ich immer an mir selbst, fing an, mich schlecht zu finden, weil ich ja meine Mutter angeblich so kränke.

Meine Mutter kann es aus persönlichen Gründen nicht ertragen, wenn es mir und anderen Menschen um sie herum gut geht. Deshalb diese Mechanismen.

Natürlich hatten wir in den letzten Jahren permanent solche Grundsatzdiskussionen und erst jetzt wurde mir bewusst, wie abhängig ich von ihrem Lob und Tadel überhaupt bin. Wenn wir in der Vergangenheit diese Diskussionen hatten, zitterte ich immer an Händen und Knien, fühlte Schwindel und Herzrasen.

Auch heut hatten wir solch eine Diskussion, die ich bewusst angefangen habe, um ihr mitzuteilen, dass ich diese ambivalente, destruktive Liebe und Abhängigkeit erkannt habe und ablege. Natürlich reagierte sie wie immer, war verletzt und verletztend und tat das, was sie immer tut: An meinem Verstand zweifeln. Bisher hat mich das immer Schach matt gesetzt. Aber ich konnte ganz ruhig sagen: "Ich habe das Gefühl, dass Du mich nicht akzeptierst, wie ich bin, und dass Du die Ablehnung, die Dir Deine Mutter entgegenbrachte, auf mich überträgst. Ich schäme mich nicht für mein Gefühl, dass Du mich nicht wirklich lieben kannst, weil ich so anders bin als Du."

Kein Zittern, keine Aufregung. Keine Wut, keine Macht, kein Triumpf, wie sonst.

Und vor allem: Kein schlechtes Gewissen, kein schlechtes Gefühl, keine Scham dafür, dass ich so empfinde, wie ich empfinde.

Sie hat gezetert und getobt und versucht, ALLE Knöpfe zu drücken. Es ist nichts in mir passiert. Die Ruhe und Gelassenheit, die ich seit heute Nacht in mir spüre, sind geblieben.

Es geht mir sehr gut.

Und ich habe das Gefüh, den Kreislauf der co-Abhängigkeit zu meiner Mutter durchbrochen zu haben.

Ich danke für diese tolle, wichtige Erfahrung.

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