Menschen, die mich im Stich lassen, hoppen

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Moderator: Positives Universum

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Fandango
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Menschen, die mich im Stich lassen, hoppen

Beitrag von Fandango » Fr Sep 12, 2014 4:08 pm

Hallo,

ich versuch's mal mit einem pauschalen Thema, ohne dabei an jemand bestimmten zu denken.
Ich ziehe ganz oft Menschen in mein Leben, die mich im Stich lassen.
Gefühlsmäßig kann ich dabei drei große Anteile auseinanderhalten und fassen:

1.) Der alkoholkranke Vater, auf den kein Verlass war.
So jedenfalls fühlt sich die Energie für mich genau gleich an.

Das ist die Sorte Mensch, die Chaos bringen und/oder Aktionen machen, die regelrecht unzurechnungsfähig sind. Bsp: Automechaniker, der an einem Auto etwas kaputtmacht, statt es zu reparieren. Z.B. Auftrag: Bremsen nachstellen, danach gehen sie gar nicht mehr.

Oder: Anwalt, der in einen Schriftsatz einen Haufen Fehler reinhaut, obwohl vorher eine Besprechung stattfand, in der man ihn genau auf diese Dinge hingewiesen hatte.

Also: Ich verzeihe mir, dass ich heute solche Chaoten brauche, um den Schmerz zu fühlen, dass mein Vater immer wieder neue Rückfälle hatte und sein Versprechen, mit dem Trinken aufzuhören, leere Phrasen waren.
Ich verzeihe mir, dass ich es trotz vieler Therapien nicht geschafft habe, den Schmerz besser aufzuarbeiten und mir immer deshalb noch so viele chaotische Dinge passieren.
Ich verzeihe mir die Wut, die ich auf Therapeuten habe, dass sie mir nicht geholfen haben.
Ich verzeihe mir einen eigenen Schmerz darüber, dass mein Leben so chaotisch verläuft.

Kommt euch dazu noch mehr?


2.) Die Mutter, die mich vor dem gewalttätigen Vater nicht geschützt hat.

Ich verzeihe mir, dass ich heute noch vor Angst wie versteinert bin, wenn mich gewalttätige Menschen bedrohen.
Ich verzeihe mir meine Wut über meine Hilflosigkeit.

Kommt euch dazu noch mehr?

3.) Der dritte große Gefühlsanteil ist so ein diffuses Gefühl, wenn ich Menschen anziehe, die zwar etwas zusichern, denen ich im Grunde aber egal bin. Etwa: Du interessierst mich gar nicht. Lass mich in Ruhe, ich habe genug mit meinem eigenen Kram zu tun.

Ich kriege dazu noch kein klares Gefühl.

Kann jemand dabei helfen?

Liebe Grüße,

Fandango

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jenniferso
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Re: Menschen, die mich im Stich lassen, hoppen

Beitrag von jenniferso » Mo Sep 29, 2014 12:52 am

wäre ich fandango und würde solche menschen, denen ich gleichgültig bin in mein leben ziehen, dann ...

1.: damit ich begreife, dass ihr manglndes intersse und ihr egoismus GARNICHTS mit mir zu tun haben, sondern eben ihre eigenzentriertheit sind unter der ICH jedoch leide. so wie als kind. das kind denkt immer, es sei an allem schuld, aber jetzt soll und darf ich begreifen, dass das eben nicht meine schuld ist oder war, sondern ein charakterfehler der anderen.

2:damit ich verstehe, dass diese menschen vor lauter shmerz und angst gar nicht fähig sind was anderes zu sehen als sich selbst.

3:. als spiegel für die gleichgültigkeit mit der ich selbst mich behandele und als aufruf etwas egoistischer zu sein und mich an erste stelle zu setzen.

4.: damit ich endlich tun kann, was ich als kind nicht konnte: mich abwenden und sagen: so behandelt zu werden habe ich nicht verdient.
freedom comes, when you learn to let go.
creation comes, when you learn to say no...

Fandango
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Registriert: Fr Sep 12, 2014 3:23 pm

Re: Menschen, die mich im Stich lassen, hoppen

Beitrag von Fandango » Mi Okt 01, 2014 1:49 pm

Danke, Jenniferso!

Damit hast du mir sehr weitergeholfen!!

Liebe Grüße,

Fandango

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