chronische Krankheit Hoppen

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UWE59
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chronische Krankheit Hoppen

Beitrag von UWE59 » Mi Apr 02, 2014 1:51 pm

Hallo,
bei den meisten Berichten geht es hier um Zwischenmenschliches, Beziehungen, Chef etc.
Um schwere Krankheiten geht es leider kaum. Auch nicht in dem neuen Buch von Manfred Mohr "Verzeih Dir"
Ich versuche seit einigen Jahren auf geistigem Weg meine MS-Erkrankung aufzulösen, habe da schon einiges ausprobiert.
Das hawaiianische Vergebungsritual ist interessant, mir fehlt zu meinem Problem nur noch der rechte Ansatz.
Schöne Grü0e
Uwe

UWE59
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Re: chronische Krankheit Hoppen

Beitrag von UWE59 » Sa Apr 05, 2014 10:43 pm

scheint wohl doch schwieriger zu sein MS zu hoppen, als die ganzen zwischenmenschlichen Geschichten...
Freue mich trotzdem noch auf Antworten.
LG
Uwe

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jenniferso
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Re: chronische Krankheit Hoppen

Beitrag von jenniferso » Mo Apr 07, 2014 1:59 pm

Lieber Uwe,
das mit der Krankheit wäre für MICH einfacher, wenn Du schreiben würdest was sie mit Dir macht, wie Du Dich mit /wegen ihr fühlst. Klar, ich kenne Mneschen mit MS - die Krankheit ist mir nicht fremd - aber es geht ja beim Hoppen um DICH. Ich werde aber einfach mal anfangen mit dem, was ich HABE von Dir. Los gehts...

Wäre ich der zum Problem fehlende Ansatz, wieso bliebe ich fern von UWE?

... ich käme nicht, weil die Krankheit nicht einfach aufgelöst werden will. Sie will gesehen werden. Sie ist aus einem Grund da und bietet Entwicklungschancen. Die wären einfach "aufgelöst". es tut mir leid...
...ich würde auch darum nicht zu Uwe kommen, weil er in sich nicht die Vorstellungskraft und das Vertrauen hätte, dass eine schwere körperliche Erkrankung auf geistigem WEg einfach geheilt werden kann. Es tut mir leid.
... weil es nicht DEN EINEN Ansatz gibt, sondern das Problem von vielen verscheidenen Seiten angegangen werden muss. Es tut mir leid...
... Weil Uwe in diesem Leben lernen wollte das Gefühl von Ohnmacht und Schwäche kennenzulernen. Es tut mir leid...

Soweit erstmal. Herzliche Grüße
freedom comes, when you learn to let go.
creation comes, when you learn to say no...

UWE59
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Re: chronische Krankheit Hoppen

Beitrag von UWE59 » Mo Apr 07, 2014 7:09 pm

Schönen Dank erstmal, da sind schon einige Dinge dabei die stimmen.
Ich bin Naturwissenschaftler (Chemiker) und daher ist mir der geistige Ansatz nicht gerade in die Wiege gelegt worden.
In den 25 Jahren meiner MS-Karriere habe ich schon etliche schulmedizinische Dinge gemacht, sowohl klassisch als auch höchst experimentell. - Ohne entscheidenden Erfolg.
- Seit etwa 6 Jahren beschäftige ich mich mit geistigem Heilen (bin über Clemens Kuby dazu gekommen) und kann mich dem auch öffnen. Mir hat geholfen, dass sich Naturwissenschaft und geistige Dinge nicht widersprechen müssen, sich sogar gegenseitig bedingen (siehe Bereich Quantenphysik)
- Irgendetwas blockiert mich aber wohl doch noch.
Was stört mich an der MS?
- Schleichender Verlust meiner Selbständigkeit, Lebensfreude.
- War früher sehr spontan, das ist alles weg.
- Gewisse Zukunftsangst (frisst mich zwar nicht auf, tritt aber öfter ins Zentrum)

LG
Uwe

UWE59
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Re: chronische Krankheit Hoppen

Beitrag von UWE59 » So Aug 31, 2014 4:49 pm

Ich habe mich inzwischen für das Webinar Ho`oponopono am 1. Oktober angemeldet.
Bin gespannt ob es mir gelingt einen besseren Zugang zu finden.

LG
Uwe

Fandango
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Re: chronische Krankheit Hoppen

Beitrag von Fandango » Fr Sep 12, 2014 9:10 pm

Hallo,
scheint wohl doch schwieriger zu sein MS zu hoppen, als die ganzen zwischenmenschlichen Geschichten...
Hhm! Wie wärs damit?

Es tut mir leid, dass ich andere Menschen in ihrem Leid zu wenig oder oft gar nicht sehe.
Ich verzeihe mir mein fehlendes Einfühlungsvermögen. Ich verzeihe mir, dass ich meine Krankheit so sehr in den Vordergrund treten lasse, dass ich meine Mitmenschen zu wenig wahrnehme und in dem wahrnehme, was sie belastet. Ich liebe mich für meine scheinbare Gefühlskälte, die nur ein Selbstschutz ist.

Meine Krankheit belastet mich so sehr und die immer noch fehlende Erfolgsaussicht, dass meine ganze Spontanität, die ich früher an mir so geliebt hatte, verschwunden ist. Es tut mir leid.
Ich trauere um meine verschwundene Kindheit! Ich bin voll Trauer über den kleinen Jungen in mir, der wild herumspringen durfte und der das nun nicht mehr kann. Es tut mir leid! Ich verzeihe mir, dass ich das Gefühl habe, dass der kleine Junge in mir nicht mehr leben kann. Ich liebe mich und den kleinen Jungen in mir, der frei und unbändig war.

Ich habe Angst und bin voller Zweifel. Ich zweifle, ob ich je wieder gesund werde. Ich habe schon so viel versucht und nichts hat geholfen. Es tut mir leid.
Ich verzeihe mir meine Angst und meine Zweifel. Ich erlaube mir, meine Angst und diese Zweifel, nie wieder gesund zu werden, voll und ganz zu fühlen! Ich liebe auch diese Anteile in mir! Denn sie gehören zu mir! Weil ich das jetzt erkenne und nicht mehr von mir abspalte, liebe ich sie! Danke dafür, dass ich das erkennen durfte!

In den 25 Jahren meiner MS-Karriere
Ich bin wütend auf andere Menschen, die viel erfolgreicher sind als ich.
Meine einzige Karriere ist die Krankheit. Ich sehe meine Wut und verzeihe sie mir.
Auch die Wut gehört zu meinem Leben. Es ist berechtigt, dass ich wütend sein darf!
Denn diese Krankheit ist sehr schlimm. Ich bin wütend auf alle Menschen, die gesund sind.
Ich verzeihe mir meine Wut und liebe mich auch dafür. Danke für die Erkenntnis!

Ich verzeihe mir auch meinen Neid auf alle Gesunden. Ich verzeihe mir, dass ich mich dafür schäme und mich kaum traue, das offen zu sagen, weil es gesellschaftlich nicht anerkannt ist. Ich liebe mich für meinen Neid und meine Scham wegen meines Neids.

Ich liebe mich, weil meine Gefühle oft wie ein Karussel durcheinander gehen. Und alles wegen dieser Krankheit! Ich verzeihe mir, dass ich manchmal alles auf die Krankheit schiebe und nicht mehr auseinanderhalten kann, welche Gefühle davon zu mir gehören und von welchen Gefühlen ich nur glaube, dass sie durch meine Krankheit erzeugt sind. Ich liebe mich auch für dieses Gefühl des Durcheinanderseins in mir. Ich liebe mich und nehme es an, dass oft Zeiten sind, in denen in mir nur noch Durcheinander zu sein scheint.

Erstmal genug "Futter"?

Du bist übrigens nicht der Einzige mit einer schweren Krankheit.
Aber in meinem Erleben und Empfinden ist es genau umgekehrt. "Die ganzen zwischenmenschlichen Geschichten" werden für mich immer bedeutsamer. :wink:

In Liebe
Fandango

UWE59
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Re: chronische Krankheit Hoppen

Beitrag von UWE59 » Sa Sep 13, 2014 12:34 pm

Fandango hat geschrieben:Du bist übrigens nicht der Einzige mit einer schweren Krankheit.
Aber in meinem Erleben und Empfinden ist es genau umgekehrt. "Die ganzen zwischenmenschlichen Geschichten" werden für mich immer bedeutsamer. :wink:

In Liebe
Fandango
Liebe/r Fandango,
besten Dank für die ausführliche Antwort zum Hoppen von Krankheiten.
Ich habe mir das mal ausgedruckt und hoffe im laufe des Webinars damit arbeiten zu können.
Bin gespannt.

LG
Uwe

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