Termine

• Jahresausbildung
• Wochenend-Seminare

• Vorträge

Termine Manfred Mohr

Hier alle Seminarinfos

Newsletter Abo

Heiler und Co.

Wunschprojekte

Bärbel Mohr > Online-Magazin > Gesundheitsartikel > Gregg Braden und Bruce Lipton – Wahrnehmung, Gene und Gefühle

Gregg Braden und Bruce Lipton – Wahrnehmung, Gene und Gefühle

Unsere Wahrnehmung kontrolliert unsere Gene

und

Gefühle sind die Sprache des Universums

Image
v.l.n.r.: Bruce Lipton, Bärbel Mohr, Gregg Braden


Zusammenfassung eines Vortrag von Bruce Lipton (Intelligente Zellen) und Gregg Braden (Im Einklang mit der göttlichen Matrix – wie wir mit allem verbunden sind).

Bruce Lipton: „Bring eine Körperzelle in ein gesundes Umfeld und sie wird gesund werden. Bring eine Körperzelle in eine krankes Umfeld und sie wird krank werden.”

www.brucelipton.com

Bruce Lipton ist Zellbiologe und Gewinner des Amerikanischen Buchpreises in der Kategorie „Naturwissenschaft” (Best Books 2006 Award) mit seinem Lebenswerk „Intelligente Zellen – the biology of belief”, das er während des Vortrages in Kurzform vorstellte.

Ich sage es gleich, ich bin ein echter Fan. Auch wenn ich nie irgendwas studiert habe (bzw. es mir noch einem halben Jahr an der Uni zu theoretisch wurde und ich mich lieber ins konkretere Arbeitsleben gestürzt habe), so habe ich mich doch immer für Biologie interessiert und erinnere mich noch genau an die Botschaft des Bio-Leistungskurses am Gymnasium: Unsere Gene kontrollieren unseren Körper.

Damit räumt Bruce Lipton gründlich auf und stellt alles auf den Kopf. Es sei zwar richtig, dass aus DNS (Genstrang) RNS gemacht wird und daraus die Proteine. Aber die DNS bestimmt nicht aus sich selbst heraus, was sie tut, sondern wird von Regulatorproteinen gesteuert, welche sich wiederum nach Signalen aus der Umwelt richten. Allerdings nicht nach objektiven Signalen, sondern gemäß der Interpretation dieser Signale durch das Individuum.

Das heißt, vereinfacht ausgedrückt, das Aufleuchten eines roten Lichtes könnte für das eine Individuum ein Signal für Gefahr sein, die Regulatorproteine reagieren entsprechend und die DNS wird entsprechend abgelesen und im nächsten Moment reagiert die ganze Körperchemie auf das Gefahrsignal. Denn nichts anderes sind unsere Gene laut Bruce Lipton – als eine Blaupause, ein Bauplan für die Proteine. Welcher Teil dieses Bauplans (der zu mehr als 99 Prozent bei allen Menschen gleich aussieht !) gerade abgelesen wird, hängt von der Steuerung der Regulatorproteine ab, die von unserer Wahrnehmung unserer Umwelt abhängen.

Wenn also ein anderer Mensch das rote Licht aus unserem Beispiel zu sehen bekommt, könnte er statt Gefahr Rotlichtviertel und Sex damit assoziieren und eine ganz andere Reaktion in der Körperchemie damit auslösen. J

Je nachdem, wie ich meine Umwelt interpretiere und wahrnehme, werden meine Gene anders abgelesen. Es kontrollieren also nicht unsere Gene unsere Biologie, sondern unsere Wahrnehmung kontrolliert unsere Biologie ! Bruce Lipton berichtete auf dem Vortrag, dass dies sogar soweit gehe, dass unsere Wahrnehmung unseren Gencode neu schreibe könne !!!

In meiner Schulzeit hieß es, ohne Gene sei die Zelle nicht lebensfähig, da die Gene alle biologischen Prozesse steuern würden. Dass das nicht stimmt, war eigentlich schon damals lange bekannt, erklärte uns Bruce Lipton. Denn man kann der Zelle den Zellkern mit den darin enthalten Genen entnehmen und trotzdem lebt sie noch zwei bis drei Monate ohne Einschränkungen lustig weiter. Das einzige, was sie nicht mehr kann, ist, sich zu reproduzieren, denn dafür fehlt ihr der Bauplan = die Gene.

Ich könnte noch lange so weiterschreiben, möchte mich aber auf eine letzte weitere Info beschränken: Bruce Lipton hat bereits 1977 eine Arbeit zum Thema Stammzellen publiziert. Die Stammzellen sind die ersten Zellen, aus denen heraus das Embryo sich bildet und aus denen heraus alles im Körper gebildet wird. Bruce berichtete uns, dass er Stammzellen geklont habe (d.h. er hat identische Stammzellen erzeugt) und sie dann in verschiedene Kulturmedien getan. Das ist ein Versuchsschälchen mit anderen bereits vorhandenen Kulturen. Und je nachdem, in welchem Umfeld die Stammzellen landeten, bildeten sich Muskelzellen daraus, Knochenzellen oder Fettzellen. Stammzellen können alles im Körper reproduzieren.

Und – dazu kann man auch Rudolf Jaenisch googlen – man kann auch aus erwachsenen Körperzellen neue Stammzellen schaffen.

Bruce sagt dazu, wir sollen uns vorstellen, wir wären eine Art lebender Versuchsschale mit Haut darum. Denn was im Labor geht, geht auch in unserem Körper: Aus erwachsenen normalen Körperzellen neue Stammzellen schaffen und aus diesen beliebige neue und gesunde Körperzellen !

DAS ist letztlich die zentrale Botschaft aus dem Vortrag von Bruce: Wir kontrollieren mit unserem Geist unsere Körperzellen und wie unsere Gene abgelesen werden.

Und er gibt als Letztes zu bedenken, dass der Placebo-Effekt nicht nur positiv wirkt (wenn positive Gedanken und Gefühle heilen). Er gilt und wirkt auch umgekehrt, indem negative Gedanken und Gefühle krank machen können. Sie stellen ein schädliches Signal für die Regulatorproteine dar.

Wir sind daher keine Opfer unserer Körperchemie, sondern wir sind deren Schöpfer. Das einzige Problem ist, dass wir uns diese Botschaft selbst oft nur in kleinen Tippelschritten glauben können und trotz allen neuen Wissens dies auch nur in kleinen Schritten umsetzen. Aber der Weg lohnt sich, denn das Ziel ist real: Ein gesunder Körper.

Laut Bruce ist Selbstheilung ein Urinstinkt in unserem Körper, aber der wird überschrieben von erlernten Glaubenssätzen. Vielen Menschen geht es schon alleine auf dem Weg zum Arzt besser, weil sie überzeugt sind, dass ihnen jetzt gleich geholfen wird. Es sind daher unsere gesellschaftlichen und individuellen Programmierungen und Glaubenssätze, die den Instinkt Selbstheilung auf ein Minimum reduziert haben. Um ihn wieder auszugraben, ist persönlicher und gesellschaftlicher Einsatz in der umgekehrten Richtung gefragt.

Ich wünsche eine gute Reise auf diesem Weg und möchte hiermit überleiten zum Vortragsteil von Gregg Braden:

 

Das Universum kommuniziert über Gefühle

Gregg demonstrierte die Macht von Gefühlen mit einer wahren Begebenheit zu Beginn des Vortrags: In Texas waren Zwillingsschwester drei Monate zu früh auf die Welt gekommen. Sie wurden wie üblich in getrennte Inkubatoren gelegt. Als bei der schwächeren Schwester die Körpertemperatur absank und der Herzrhythmus stark unregelmäßig wurde war klar, dass sie nicht mehr lange leben würde. Da setzte sich die Krankenschwester über die Regeln hinweg und legte das gefährdete Kind zu seiner stärkeren Zwillingsschwester in deren Inkubator mit hinein.

Beide Babies lagen auf dem Bauch mit dem Gesicht nach unten. Die stärkere Schwester wusste aber offenbar sofort was los war und legte unter Aufgebot all ihrer Kräfte den Arm um die schwächere Schwester. Solche gezielten Bewegungen fallen schon Babys schwer die mit 9 Monaten geboren werden, diese hier hatten nur 6 Monate Schwangerschaft hinter sich. Das ist eine außerordentliche Leistung und sie lohnte sich.

Denn umgehend stieg die Körpertemperatur der schwächeren Schwester wieder an auf den Normalwert und auch ihr Herzrhythmus stabilisierte sich. Damit hatte die stärkere Schwester jedoch nicht nur das Leben ihrer schwächeren Schwester gerettet, sondern es werden seitdem allerorten die Krankenhausregeln geändert und zu früh geborene Zwillinge und Drillinge landen nun immer häufiger sofort in einem gemeinsamen Inkubator.

Hier kann man ein Foto von den Zwillingsschwestern bestaunen und wie die eine den Arm um die andere gelegt hat: http://www.texlife.org/docs/sisters.html

Der Grund, warum Gregg dieses Beispiel zur Einführung wählte ist, dass es das Thema fühlbar macht: Denn Gefühle sind die Sprache, mit der das ganze Universum kommuniziert.

Gregg ist um die Welt gereist und hat viele alte Kulturen dazu studiert und beispielsweise auch tibetische Mönche interviewt. Einen tibetischen Abt fragte er, was die Kraft sei, die das ganze Universum zusammenhielte. „Compassion – Mitgefühl” war die Antwort des Abtes.

Nur wer mit Mitgefühl kommuniziert, kann sein Gegenüber wirklich erreichen. Kommunikation ohne Mitgefühl löst Abwehr aus. Das haben wir sicherlich alle schon bemerkt im zwischenmenschlichen Umgang.

Auch in unserer Kultur habe es umfangreiche Texte zur Kraft und Macht der Gefühle gegeben (unter Anderem Anleitungen zu Fühlgebeten), die jedoch vor 1700 Jahren aus der Bibel gelöscht wurden.

Max Planck habe 1944 ebenfalls erkannt, dass es keine Materie als solche gäbe. Es gibt nur eine Kraft, die alles in Bewegung und zusammenhält (da auch Atomkerne nur aus Lichtquanten und Schwingung bestehen) und hinter dieser Kraft müsse ein bewusster Geist vermutet werden. Dieser Geist ist die Matrix aller Materie, mutmaßte Max Planck und gab damit den Grundgedanken zu den viele Jahre später entstandenen Kinofilmen „Matrix”.

Die Sprachen dieser die Materie entstehen lassenden Matrix, von der Max Planck spricht, sind laut Gregg Gefühl und Glauben. Sie entscheiden, was in dieser Matrix passiert.

Gregg schilderte einige hoch spannende wissenschaftliche Experimente dazu, die er genau im Buch beschrieben hat.

Es geht dabei um Versuche, die zeigen, dass der Mensch mit seinen Gedanken auf Materie wirkt und dass menschliche Emotionen Resultate erzielen können, die die konventionellen Gesetze der Physik aufheben.

Beispielsweise wirken Gefühle von Liebe, Dankbarkeit, Mitgefühl und Wertschätzung entspannend auf unsere Gene. Die DNS wird länger in einem Feld solcher Gefühle und fängt an, sich auseinander zu drehen. Sie wird damit leichter ablesbar.

Gefühle von Frust und Ärger führen hingegen dazu, dass unsere Genstränge sich stärker verdrehen und die Windungen eng aneinandergepresst sind. So lässt sich die DNA nur noch schlecht ablesen.

Wieder sehen wir, wie unsere Gefühle ganz direkt unsere Körperchemie blockieren oder förderlich auf sie wirken.

Gregg sagte, wenn wir mit positiven Gefühlen schwere Krankheiten heilen, dann wird es bisher als Wunder bezeichnet. Aber in Wirklichkeit ist es eine Technologie des Körpers. Positive Gefühle machen die Genstränge optimal ablesbar und die Selbstheilungskräfte werden aktiviert. Negative Gefühle blockieren ganz direkt und ganz physisch die chemischem Abläufe im Körper und Reparaturen können nicht mehr erfolgen.

Ein Schlüssel zur Nutzung der Kraft unserer Gefühle, die die Matrix unserer Biologie verändern können, liegt darin, sich vorzustellen, wie es ist, wenn unsere Wünsche bereits erfüllt sind. Fühle dich, als wäre dein Körper schon geheilt – und deine Körperchemie beginnt bereits, sich zu ändern. Sofort und mit jedem Augenblick,, den du das Gefühl hältst mehr.

Fühle dich, als wäre dein perfektes Leben, deine perfekte Beziehung, dein perfektes Einkommen bereits da. Wie würdest du dich fühlen ? Schwelge in diesem Gefühl und dehne es aus. DAS ist die Kommunikation des Universums. Es wird dir antworten.

Mehr im Buch: „Im Einklang mit der göttlichen Matrix” von Gregg Braden.
Image
Direkt bei Amazon bestellen hier!

www.greggbraden.com

Und ebenfalls mehr zur Kraft der Gefühle, von einer anderen Perspektive in dem Buch, das ich gerade mit meinem Mann zusammen geschrieben habe: „Fühle mit dem Herzen – und du wirst deinem Leben begegnen” von Bärbel Mohr und Manfred Mohr.

Image
Direkt bei Amazon bestellen !