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 Betreff des Beitrags: Wieder mein Ex-Pferd
BeitragVerfasst: So Jan 01, 2012 2:59 pm 
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Registriert: So Okt 09, 2011 7:50 am
Beiträge: 375
Hallo Forum.

Gestern abend bekam ich einen Anruf, dessen Bedeutung mit erst jetzt bewusst wird:
Ich habe im Dezember 2008 mein Pferd verkauft. Ich bin dem Tier nicht mehr gerecht geworden, hatte immer weniger Zeit und so richtig harmonisiert hat es bei uns nie. So traf ich die Entscheidung, mich von der Stute zu trennen und ließ bei der Auswahl der Käufer sehr viel Sorgfalt walten. So kam es, dass ich das Pferd an ein damals 16 Jahre altes Mädchen verkaufte, die mit Eltern und Schwester mehrmals anreisten, um ganz genau zu prüfen, ob sie die richtige Entscheidung treffen. Die Eltern riefen mich immer wieder an, denn weil sie selbst von Pferden keine Ahnung hatten, wollten sie sichergehen, dass ihre Tochter eine gute Entscheidung trifft. Das Probereiten war perfekt, das Mädchen war begeistert, die Eltern beruhigt und so kam es zum Verkauf.
Da das Mädchen damals nicht volljährig war und damit nicht geschäftsfähig, war es so, dass ich den Vertrag mit den Eltern machte. Das Geld kam aber von dem Mädchen, das viele Jahre für ein eigenes Pferd gespart hatte. Da sie mit 16 eine Ausbildung angefangen hatte, war sie auch in der Lage, das Pferd bis heute selbst zu finanzieren.

Nun rief mich das Mädchen nach 3 Jahren (!) gestern an. Völlig aufgelöst, verzweifelt. Ob ich ihr helfen könne: Sie habe sich mit ihren Eltern verstritten, sei ausgezogen - und nun würden die Eltern damit drohen, das Pferd zu verkaufen. Immerhin seien sie laut Kaufvertrag die Besitzer.

Ich weiß allerdings, dass das Mädchen das Tier bezahlt hat, und auch das Equipement - und ich hatte damals darauf bestanden, den Vertrag mit den Eltern zu machen, wegen der nicht vorhandenen Volljährigkeit.

Das Mädchen ist heute 19, ist superglücklich mit dem Pferd und erzählte unter Tränen, dass es ihr das Herz brechen würde, wenn ihre Eltern das Tier verkaufen. Aber im Kaufvertrag würde auch stehen, dass ich (also Steffi) das Vorkaufsrecht habe. Wenn die Eltern also tatsächlich das Tier verkaufen, müssen sie sich rein rechtlich erst an mich wenden. Ob ich dann das Tier kaufen würde, damit sie es mir wieder abkaufen könne...(womit sie das Pferd dann doppelt bezahlt hätte, denn die Eltern würden ihr den Erlös aus einem Verkauf ja nicht geben...).

Mich bewegt dieses Telefonat sehr. 3 Jahre...Und wieder ist dieses ElternPferdeGEld-Thema präsent.

Wer hoppt das mit mir??

Danke


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 Betreff des Beitrags: Re: Wieder mein Ex-Pferd
BeitragVerfasst: So Jan 01, 2012 3:20 pm 
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Registriert: Di Jul 26, 2011 5:44 pm
Beiträge: 453
wenn ich als steffi mir dieses telefonat ins leben gezogen hätte,dann weil das thema
herzlosigkeit der eltern und in folge mein eigenes herzmitleid mit dem mädchen ansteht und in eigener sache geprüft wird.

werde ich dem mädchen helfen und das pferd abkaufen aus reiner herzensgüte ?
das mädchen stellt mich dar,dessen eltern mir damals herzloses angetan haben.
jetzt ist die kleine steffi am telefon in form des anderen mädchens und fragt ob man das herz hätte mir zu helfen.
was ich meinen eltern unterstellt habe,herzlosigkeit,trage ich diese selber in mir ?


wenn ich dem mädchen helfe,welche ängste und sorgen kommen da in mir auf ? kann ich meine eltern w i r k l i c h verstehen ?
wenn ich das andere mädchen wäre,was würde ich für mich wollen ?
eine herzvolle hilfe ?
habe ich der kleinen steffi in mir tatsächlich zugehört was sie brauchte als kind ?
nämlich herzensgüte von meinen eltern ?


ich liebe meinen herzschmerz.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wieder mein Ex-Pferd
BeitragVerfasst: So Jan 01, 2012 3:25 pm 
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Registriert: Di Jul 26, 2011 5:44 pm
Beiträge: 453
ich nehme den macht missbrauch in mein herz


es tut mir leid.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wieder mein Ex-Pferd
BeitragVerfasst: So Jan 01, 2012 3:42 pm 
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Registriert: So Okt 09, 2011 7:50 am
Beiträge: 375
Hallo Seraphina.

In der Tat fühlte ich mich in die Vergangenheit zurückversetzt: Dieses Bitten um Hilfe, die Angst, diese heile Welt (Liebe zum Pferd) zerstört zu bekommen, und das noch von denen eigenen Eltern.

Eigentlich könnte es mir ja völlig egal sein, ob das Mädchen nun ihr Pferd verliert. Aber es ist mir nicht egal, denn es hat etwas mit mir zu tun.

Ich versprach, ihr zu helfen. Sie soll ihren Eltern sagen, dass ich von meinem Vorkaufsrecht Gebrauch machen will. Und falls es gerichtliche Auseinandersetzungen geben sollte, werde ich sagen, wie es war: Dass das Kind das Pferd bezahlt hat und ich wegen des Alters darauf bestanden hatte, dass der Vertrag mit den Eltern gemacht wird.

Mich hat es sehr berührt, dass auch hier eine Art Raub stattfindet - man raubt dem eigenen Kind das, was es liebt. Das Mädchen sagte gestern zu mir: "Wissen Sie, ich liebe die Sunny (Pferd) über alles, ich sorge für sie und es würde mir das Herz brechen, wenn ich sie verlieren würde und ich nicht wüsste, wo sie landet."

Es ist ein grausames Verbrechen von Eltern, das Herz des eigenen Kindes zu brechen.

Ich habe ihr meine Hilfe zugesagt und mir rutschte raus: "Ich habe auch solche Eltern gehabt, die mich erpresst haben. Ich verstehe, wie es Dir geht. Ich helfe Dir. Alles wird gut."

Ich bin froh, dass mein ExPferd mir nach drei Jahren diesen Spiegel vorgesetzt hat und ich jetzt agieren kann, um diesen Raub in meiner Kindheit zu heilen.
Danke. Amen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wieder mein Ex-Pferd
BeitragVerfasst: So Jan 01, 2012 4:01 pm 
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Registriert: Di Jul 26, 2011 5:44 pm
Beiträge: 453
was mich auch beschäftigt ist das wenn ich das mädchen wäre hätte ich aus liebe zu dem pferd wahrscheinlich alles daran gesetzt wieder harmonie mit diesen dummen eltern herzustellen.
früher hätte ich auch so reagiert und hätte für einen streit alles verloren.deshalb meine heutige vorsichtigkeit.

aber im grunde hat das mädchen den mut aufgebracht einen anderen weg zu gehen und hat dich gefragt.wie wahr.was hätte es noch zu verlieren gehabt ?
den stolz ? wie unwichtig wenn man so gewinnen kann.
´
auch mir hat die geschichte ein wenig weitergeholfen. danke.

ich liebe meinen mut.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wieder mein Ex-Pferd
BeitragVerfasst: So Jan 01, 2012 4:06 pm 
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Registriert: So Okt 09, 2011 7:50 am
Beiträge: 375
Ja, das ist erstaunlich, nicht wahr? Auch ich hätte klein bei gegeben und wäre zurück zu den Eltern. Stattdessen macht sich mich nach 3 Jahren wieder ausfindig, erzählt mir von ihrem Leid und bittet mich um Hilfe in der Not.

Ich bin eine ganz Fremde für sie. Und sie vertraut sich mir an. Und fragt mich ganz offen und direkt: "Helfen Sie mir?"

Das hat mich sehr beeindruckt.

Sie hat auch in mir etwas bewegt: Man kann auch andere Wege wähle - und icht die, in die einen die Eltern zwingen wollen...

Ich nehme es in mein Herz, dass ich immer die Wege gegangen bin, die man von mir erwartete. Ich war leicht steuerbar. Ich hatte wenig Mut, auch andere Wege für mich zu entdecken. Das verzeihe ich mir.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wieder mein Ex-Pferd
BeitragVerfasst: So Jan 01, 2012 4:08 pm 
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Registriert: So Okt 09, 2011 7:50 am
Beiträge: 375
Glückssteffi hat geschrieben:
Ja, das ist erstaunlich, nicht wahr? Auch ich hätte klein bei gegeben und wäre zurück zu den Eltern. Stattdessen macht sich mich nach 3 Jahren wieder ausfindig, erzählt mir von ihrem Leid und bittet mich um Hilfe in der Not.

Ich bin eine ganz Fremde für sie. Und sie vertraut sich mir an. Und fragt mich ganz offen und direkt: "Helfen Sie mir?"

Das hat mich sehr beeindruckt.

Sie hat auch in mir etwas bewegt: Man kann auch andere Wege wählen - und nicht die, in die einen die Eltern zwingen wollen...

Ich nehme es in mein Herz, dass ich immer die Wege gegangen bin, die man von mir erwartete. Ich war leicht steuerbar. Ich hatte wenig Mut, auch andere Wege für mich zu entdecken. Das verzeihe ich mir.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wieder mein Ex-Pferd
BeitragVerfasst: So Jan 01, 2012 5:21 pm 
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Registriert: Fr Dez 16, 2011 9:07 am
Beiträge: 248
Wenn ich so handeln würde wie die Eltern des Mädchens, dann würde ich das tun, weil das die einzige Möglichkeit ist, Macht auf die Tochter auszuüben. Solange Du Deine Füße unter meinen Tisch steckst, hast du das zu tun, was wir dir sagen und wenn du dich dem entziehst, dann nehmen wir dir dein Liebstes. Das ist Diktatur.

Ich nehme diesen diktatorischen Teil in mir in mein Herz und vergebe ihm. Er weiß sich nicht anders zu helfen, als über Machtmissbrauch. Er hat es nicht anders kennengelernt. Ich habe nie erfahren, wie es ist Liebe zu empfangen, deswegen kann ich auch keine Liebe geben. Ich weiß nicht, dass es auch andere Wege gibt. Ich weiß nicht, dass nur die Liebe zählt.
Das tut mir sehr Leid. Es tut mir unendlich Leid. Ich werde eine WEile brauchen, dass in mein Herz nehmen zu können, weil es so furchtbar ist.

Wenn ich das Mädchen wäre, dann würde ich mir in dieesr Situation stecken, damit ich lerne um das zu kämpfen, was mir das Liebste ist und damit ich lerne, andere Wege zu suchen und zu beschreiten.
So erkenne ich in meinem Leben, was wirklich wichtig ist. Nämlich die Liebe!!!

Ich erkenne diesen Teil in mir an und gebe ihm meine grenzenlose Liebe!


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 Betreff des Beitrags: Re: Wieder mein Ex-Pferd
BeitragVerfasst: So Jan 01, 2012 5:30 pm 
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Registriert: So Okt 09, 2011 7:50 am
Beiträge: 375
Mir ist vorhin noch etwas aufgefallen: Der Verkaufs-Preis des Pferdes war 2008 genauso hoch wie die Summe, die mein Vater von meinem Taufsparbuch abhob, um sich die Stereoanlage zu kaufen - nur eben in Euro.
Aber genau die gleiche Summe, die von meinem Sparbuch abgehoben wurde.

Dies ist für mich ein Zeichen, dass da wohl noch "eine Rechnung offen ist".

Wenn die Eltern des Mädchens das Pferd tatsächlich verkaufen, hätten sie ihre eigene Tochter um den Betrag, den mir mein Vater stahl, betrogen.

Ist das nicht verblüffend?

In mir kommt so viel hoch!!!

Und noch was: Wir hatten ja mehrere Pferde und ich ritt zwei davon, ging auch auf Turniere. Mein Vater machte immer wieder Psychospielchen mit mir, auf dem Weg zum Stall. Er meinte: "Ach, ich habe darüber nachgedacht, Shalom zu verkaufen. Irgendwie finde ich, dass Du Dich nicht mehr richtig drum kümmerst." Aber mehr machen konnte ich doch nicht - ich war auf einer Ganztagesschule, kam erst um 17 Uhr heim, dann in den Stall, dort drei Pferde versorgen, zwei davon voll reiten und trainieren...Nur weil ein Junge aus dem Stall angeboten hatte, diesen Shalom zu putzen - freiwilllig, weil er Pferde mochte...
Wurde mir unterstellt, ich würde mich nicht richtig kümmern. Ich weinte und schluchzte immer und mein Vater grinste.
Eines Tages kam ich in den Stall. Und das andere Pferd, Dorian, war weg. Spurlos verschwunden. Mein Vater hat es verkauft, in die Schweiz. Und kein Wort darüber verloren. Ich habe Dorian nie wieder gesehen.

Das ist so krass!!! Und jetzt holt mich mein altes Pferd Sunny mit einer fast gleichen Geschichte wieder ein!

Was will mir das sagen??? Ich werde doch dem Mädchen helfen, ich kaufe Sunny zurück und schenke ihr das Tier.

Warum diese Parallelen und wieso kommt so viel hoch??? Warum jetzt?

Danke fürs Hoppen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wieder mein Ex-Pferd
BeitragVerfasst: So Jan 01, 2012 5:33 pm 
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Registriert: So Okt 09, 2011 7:50 am
Beiträge: 375
Ich danke dem Mädchen von Sunny, dass es mir aufgezeigt hat, dass nicht alle Wege zurück zu den Eltern führen müssen - sondern dass es Alternativen gibt. Wahre Liebe erpresst nicht. Wahre Liebe macht keinen Druck und zerstört nicht das Glück des eigenen Kindes!

Am liebsten würde ich die Eltern anrufen und ihnen die Leviten lesen...

Und wenn sie anrufen, um mich zu fragen, ob ich die Stute übernehme...dann werde ich ja sagen und aus meiner Empörung über deren Verhalten keinen Hehl machen. "Schämen Sie sich!"

Ich erkenne, dass meine Wege aus Angst vor Ablehnung immer zurück zu meinen Eltern führten und ich damit so manipulierbar war. Es tut mir Leid, dass ich mir das angetan habe. Ich dachte, sie meinen es gut mit mir. Amen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wieder mein Ex-Pferd
BeitragVerfasst: So Jan 01, 2012 5:38 pm 
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Registriert: Fr Dez 16, 2011 9:07 am
Beiträge: 248
Ich danke für die Gelegenheit, dass ich jetzt als erwachsene Steffi, das tun kann, was ich damals als kleinere Steffi gerne meinem Vater gesagt hätte, aber nie konnte, nie durfte, auch weil ich vor seinem diabolischen Grinsen Angst hatte.
Ich danke für diese Gelegenheit für einen Ausgleich für erlittenes Unrecht zu sorgen. Ich sorge gut für mich selbst. Und ich danke, dass alles mit allem verbunden ist.

Ich nehme diese Steffi, die wirkliche tapfere, mutige Steffi in den Arm und sage ihr, wie froh ich bin, dass sie jetzt da ist!


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 Betreff des Beitrags: Re: Wieder mein Ex-Pferd
BeitragVerfasst: Mo Jan 16, 2012 6:21 pm 
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Registriert: Di Jul 26, 2011 5:44 pm
Beiträge: 453
hallo steffi,

wenn ich steffi wäre,warum würde ich mich vom leben verarscht fühlen ?
weil ich mich selber verarsche.ich behaupte das ich etwas tun werde.und in einem anderen post behaupte ich das ich es tun würde wenn ich es könnte.
ich merke gar nicht das ich genau das tue was ich meinen eltern und meinen partnern vorwerfe.

es tut mir leid.amen


zum teil gelöscht. bitte kommentare persönlicher art über pn


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 Betreff des Beitrags: Re: Wieder mein Ex-Pferd
BeitragVerfasst: Mo Jan 16, 2012 9:19 pm 
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Registriert: So Okt 09, 2011 7:50 am
Beiträge: 375
Zu dem Zeitpunkt, als ich die Zusicherung machte, war es in der Tat möglich, dieses Versprechen einzuhalten.
Nun kamen Ausgaben, die nicht geplant und für mein Empfinden nicht vorhersehbar waren.
Und wenn heute der Anruf käme, dass jetzt diese Pferdetransaktion stattfinden müsste - ich würde es irgendwie möglich machen, weil ich weiß, was das Tier kosten soll - und das wäre im absoluten Notfall zu machen. Wer weiß: Sicher sieht nächste Woche alles wieder ganz anders aus und ich habe mich umsonst gegrämt und aufgeregt.

Es gilt zu unterscheiden, ob man ein Versprechen zu einem gewissen Zeitpunkt nicht einhalten kann, weil ein Engpass eingetreten ist, oder ob man es aus Prinzip nicht einhalten und ändern will (siehe das Dauer-Fremdgeh-Thema der Expartner und das Dauer-Chaos meiner Familie).

Ich danke dafür, dass ich diesen Unterschied trotz aller Provokationen sehen kann. Ich nehme den Anteil, der immer wieder von Existenzängsten geplagt wird, in mein Herz. Ich weiß, dass alles in Ordnung kommen wird, wenn ich immer öfter Ruhe und den Überblick bewahre. Das ist meine Lektion im Leben. ich verzeihe mir meine Unruhe und meine Sorge. Danke. Amen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wieder mein Ex-Pferd
BeitragVerfasst: Sa Jan 28, 2012 7:35 pm 
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Registriert: So Okt 09, 2011 7:50 am
Beiträge: 375
So, es ist so weit:

Die Eltern wollen am Montag das Pferd zum Schlachter bringen, wenn das Mädchen nicht die Beziehung zu ihrem Freund aufgibt und nach Hause zurück kommt.
Ich habe jetzt die Eltern angerufen (vor einer viertel Stunde) und habe ihnen gesagt, dass ich das Pferd kaufen will; immerhin habe ich im damaligen Kaufvertrag ja das Vorkaufsrecht eingetragen. Und wenn ich erfahre, dass das Tier an irgendjemanden abgegeben wurde, ohne dass man mich gefragt hat, werde ich einen Rechtsanwalt einschalten und auf Schadenersatz klagen.

Der Vater hat am Telefon rumgestammelt und gemeint, dass das Pferd gar nicht abgegeben wird, aber man hörte, dass er lügt.

Als er sagte: "Ach, wir geben die Stute doch nicht weg. Die bleibt bei uns! Ich weiß nicht, woher Sie die Information haben, dass wir das Pferd abgeben wollen" antwortete ich: "Na, dann ist es ja gut, wenn das Tier bleibt, aber ich finde es ehrlich gesagt ziemlich erbärmlich von Ihnen, wenn Sie Ihre Tochter permanent mit dem Verkauf der Stute erpressen. Ich hoffe, wir haben uns verstanden und ich sage es Ihnen noch mal langsam, damit Sie mich auch verstehen: Sollte ich erfahren, dass das Tier abgegeben wurde, ohne mich vorher zu fragen, schalte ich einen Rechtsanwalt ein und verklage Sie auf Schadenersatz und Herausgabe des Tieres."

Ich fühle mich gut. Früher hätte ich gezittert bei solch einem Telefonat, und ich hätte es überhaupt nicht hingekriegt, sachlich zu bleiben. Aber heute...ich war die Ruhe selbst...Und auch die finanzielle Frage ist geklärt: Sollten die Eltern tatsächlich das Pferd an mich verkaufen - das Geld ist da *freu*

Warum taucht dieses Pferdethema wieder auf?


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 Betreff des Beitrags: Re: Wieder mein Ex-Pferd
BeitragVerfasst: So Jan 29, 2012 8:42 am 
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Registriert: Fr Dez 16, 2011 9:07 am
Beiträge: 248
Wenn ich Steffi wäre, dann würde das Thema wieder auftauchen, damit ich die Akte "Pferd" schließen kann und zwar erfolgreich. Ich kann jetzt zeigen, dass ich hinter dem Mädchen, also auch hinter mir, denn dass das Mädchen mich spiegelt, weiß ich ja, stehe.
Ich kann jetzt deutlich und klar sagen, was ich möchte. Ich kenne mein Ziel und die Mittel dieses Ziel umzusetzen habe ich auch zur Verfügung.

Ich bin dankbar für meine Entwicklung, mein Vorankommen, meinen Mut und mein Vermögen. Ich liebe mich.


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