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BeitragVerfasst: Di Jul 07, 2009 2:47 pm 
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Das ist doch nicht mehr normal, jeden Tag stundenlang zu heulen. Das muss doch irgendwann mal "leer" sein und wieder aufhören...ich verstehe mich selbst nicht mehr...ich bin nicht mehr ich...


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BeitragVerfasst: Di Jul 07, 2009 2:47 pm 
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Als vor 14 Jahren mein Vater plötzlich gestorben ist, war's genauso, jeden Tag, stundenlang, monatelang...

Eigentlich hab ich ja diesesmal noch viel mehr verloren, nämlich mich selbst, meine Gesundheit, meine Arbeit, meine Freunde, meine Hobbies, meinen Mann und meine Lebensträume...


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BeitragVerfasst: Di Jul 07, 2009 3:35 pm 
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Da bist Du ja wieder :).

Ja - das kennst Du von der Realitätsgestaltung. Geh einmal zum Spiegel. Der Spiegel ist das Außen, also ein Abbild Deines Inneren. Und jetzt versuche einmal das Spiegelbild zu ändern. Geht das?

Nein. Das funktioniert nicht.

Du kannst nur ändern, wie Du in den Spiegel hineinkuckst. Und das ist das Gesetz der Anziehung. Je wie Du in den Spiegel hineinschaust (was Du über Deine Gesundheit denkst, wie Du über Dein Leben denkst) spiegelt Dir getreu dieses äußere Bild.

Jetzt denke mal zurück an Dein letztes schönstes oder lustigstes Erlebnis. Oder wenigstens Wohlgefühl-Erlebnis. Nur einen Augenblick. Dann geh wieder zum Spiegel hin und Du siehst was das Außen Dir zurückspiegelt :)

Also liegt die Macht darin, wie, mit welchen Augen - schaue ich nach Außen, in die Welt, mein persönlicher Spiegel - hinaus. Das ist die Geschichte vom treuen Spiegelbild und was das Uni mir schickt.

LG

Lilly


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BeitragVerfasst: Di Jul 07, 2009 3:38 pm 
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Dieses Hoppen... Was ist das eigentlich und wie geht es?


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BeitragVerfasst: Di Jul 07, 2009 3:39 pm 
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Das kannst Du hier nachlesen :)

http://www.baerbelmohr.de/forum/anleitu ... t6510.html


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BeitragVerfasst: Di Jul 07, 2009 3:51 pm 
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Hmm, und wie muss ich das jetzt konkret machen? Muss mein Freund mir vergeben und/oder ich ihm? Und wie sieht es mit meinem Vater aus, woher mein ursprüngliches und tiefstes Trauma kommt...er hat nämlich mehrfach versucht, mich abzutreiben...


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BeitragVerfasst: Di Jul 07, 2009 3:54 pm 
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Es ist, als ob ich zu tief gebohrt habe und jetzt krieg ich den Deckel nicht mehr drauf, auf die Geister die ich rief...hätte das besser nie erfahren sollen, was mein Vater mit mir gemacht hatte, meine Mutter hatte recht, als sie das sagte, dass ich das niemals verkraften werde...


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BeitragVerfasst: Di Jul 07, 2009 4:02 pm 
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Habe sogar geträumt, dass er mich holt. Eine Knochenhand hat mich im Genick gepackt und aus dem Bett gezerrt zu sich in den Abgrund...


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BeitragVerfasst: Di Jul 07, 2009 4:23 pm 
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Mein Exfreund hat immer versucht, mich vor meiner eigenen Destruktivität zu beschützen, war wie ein Schutzengel für mich. Mein jetziger Freund hat mir den inneren Teufel einfach gespiegelt...diese Projektion ist es wohl auch, was ihn so anziehend für mich macht oder gemacht hat...


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BeitragVerfasst: Di Jul 07, 2009 5:46 pm 
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Chiron

Ich denke, dass Du Dir momentan dringend ärztliche Hilfe suchen solltest.

LG


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BeitragVerfasst: Di Jul 07, 2009 5:48 pm 
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Hab ich schon...


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BeitragVerfasst: Di Jul 07, 2009 6:26 pm 
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Beiträge: 171

.. liebe Chiron-

Es gibt ein paar Dinge die ich in meinem Leben gelernt habe, auch durchaus über intensive schmerzhafte und extreme Erfahrungen.
Ich werde in Ich- Form schreiben,weil ich nicht gerne ungebeten belehre, vielleicht ist etwas dabei, was dich inspiriert.

:arrow: Ich kann nur etwas oder Jemanden verlieren, wenn ich aufgehört habe, es oder ihn | sie wertzuschätzen.

:arrow: Ich kann mich nur abgelehnt fühlen, weil ich zuvor diesen Menschen abgelehnt habe bzw. nicht akzeptieren wollte und will, wie er ist oder was er tut | getan hat. Mir gegenüber zum Beispiel.
( Meine Mutter wollte mich auch abtreiben, übrigens :-) .. da hab ich wohl laut genug gerufen... :-) )

:arrow: Egal wie sehr ich mich in Schwierigkeiten bringe- ich werde Niemanden auf der Welt dazu bekommen, mich endlich zu wollen ( so wie ich es will) , oder mich zu retten, damit ich das Gefühl bekomme, ich bin für irgendjemanden wichtig hier.

:arrow: Egal wie sehr ich mich angreife oder Andere dazu benutze, mich anzugreifen, also mich angreifen lasse- es lässt sich niemand zwingen, mich zu lieben, wie ich es brauche bzw. gebraucht hätte...

:arrow: Egal welche intensiven Wege ich beschreite, mich selbst zu gefährden, ein Mangel in der Vergangenheit lässt sich nicht im Jetzt begleichen, ich kann nur meine Geschichte verstehen, akzeptieren, vergeben, loslassen und mir erlauben, glücklich zu sein, selbst wenn ich glaube, etwas Anderes beigebracht bekommen oder etwas dafür Wesentliches vorenthalten bekommen zu haben.

:arrow: Dieses tiefe Gefühl, nicht geliebt, nicht gewollt und nicht willkommen zu sein,war meine beste Blockade gegenüber Sichtbarkeit und meinem wesentlichen Beitrag auf dieser Welt... nur weil ich Angst vor meiner Lebensaufgabe hatte. Als ich begann, mich für Anziehungskraft zu entscheiden, begannen sich die Dinge zu verändern.

:arrow: Und ich habe mir etxreme Lebensumstände erschaffen, um festzustellen, was übrig bleibt, wenn nichts mehr da ist... wenn ich auf mich selbst geschmissen bin... bin ich getragen? Ist Gott da ? Ist das,was ich bin, zerstörbar?
Ja, ja , nein, waren meine Antworten.
Aber erst, nachdem ich aufgehört hatte, mich auf schmerzhafte Weise mit mir selbst zu beschäftigen.

:arrow: Egal, was Andere tun oder lassen, getan oder unterlassen haben- Nichts kann mir verbieten, mich selbst zu lieben ( ja, trotzdem, egal was der Spiegel tut), mich für Glücklichsien zu entscheiden ( egal, wie ungeheuerlich meine Lage sein und es mir deshalb "verboten" oder für Andere unverständlich sein mag)... und was garantiert den Schmerz aufrechterhält ist mein Widerstand gegen das Ist.

:arrow: Wenn es mir schlecht geht, was dem Himmel sei Dank nicht mehr so oft vorkommt, dann frage ich mich, wer gerade meine Unterstützung braucht...( auch wenn das Ego als Erstes sagt.. ich???.. von mir???.. ich Vogelscheuche??? ).. und folge. Denn es geht immer irgendjemandem gerade schlechter als mir.

Falls du gerade durch die dunkle Nacht der Seele gehst- es gibt zwei probate Mittel.. Mach für irgendwen irgendetwas.. ganz banale Sachen wie für Andere abspülen, mit Hund spazieren gehen.. oder soziale ehrenamtliche Arbeit... etwas mit Regelmass, Struktur und was dich weg bringt von deinem Schmerz.

Wenn du dafür medizinische Stabilisierung brauchst- why not.. solange und soviel wie nötig, nicht, wie möglich.

Das Eine oder Andere mag hart klingen, ich kann nur sagen, mich hat es echt und wahrhaftig nach vorne gebracht. Und es sind natürlich auchliesslich meine Sichtweisen, ohne Anspruch auf Allegemeingültigkeit.

Herzlich-

Die Sternfrau


_________________
MIRACLES are real- WUNDER sind normal!


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BeitragVerfasst: Di Jul 07, 2009 8:23 pm 
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Beiträge: 142
Ich habe auch noch einen Tipp. Google doch mal nach Byron Katie liebe Chiron :) Ihre Geschichte ist teilweise identisch.


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BeitragVerfasst: Di Jul 07, 2009 10:40 pm 
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samsondg hat geschrieben:
Chiron

Ich denke, dass Du Dir momentan dringend ärztliche Hilfe suchen solltest.

LG


Tulip denkt auch, dass du dir ärztliche Hilfe suchen solltest.


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