Registriert: Do Okt 05, 2006 10:54 am Beiträge: 171
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.. liebe Chiron-
Es gibt ein paar Dinge die ich in meinem Leben gelernt habe, auch durchaus über intensive schmerzhafte und extreme Erfahrungen. Ich werde in Ich- Form schreiben,weil ich nicht gerne ungebeten belehre, vielleicht ist etwas dabei, was dich inspiriert.
Ich kann nur etwas oder Jemanden verlieren, wenn ich aufgehört habe, es oder ihn | sie wertzuschätzen.
Ich kann mich nur abgelehnt fühlen, weil ich zuvor diesen Menschen abgelehnt habe bzw. nicht akzeptieren wollte und will, wie er ist oder was er tut | getan hat. Mir gegenüber zum Beispiel. ( Meine Mutter wollte mich auch abtreiben, übrigens .. da hab ich wohl laut genug gerufen... )
Egal wie sehr ich mich in Schwierigkeiten bringe- ich werde Niemanden auf der Welt dazu bekommen, mich endlich zu wollen ( so wie ich es will) , oder mich zu retten, damit ich das Gefühl bekomme, ich bin für irgendjemanden wichtig hier.
Egal wie sehr ich mich angreife oder Andere dazu benutze, mich anzugreifen, also mich angreifen lasse- es lässt sich niemand zwingen, mich zu lieben, wie ich es brauche bzw. gebraucht hätte...
Egal welche intensiven Wege ich beschreite, mich selbst zu gefährden, ein Mangel in der Vergangenheit lässt sich nicht im Jetzt begleichen, ich kann nur meine Geschichte verstehen, akzeptieren, vergeben, loslassen und mir erlauben, glücklich zu sein, selbst wenn ich glaube, etwas Anderes beigebracht bekommen oder etwas dafür Wesentliches vorenthalten bekommen zu haben.
Dieses tiefe Gefühl, nicht geliebt, nicht gewollt und nicht willkommen zu sein,war meine beste Blockade gegenüber Sichtbarkeit und meinem wesentlichen Beitrag auf dieser Welt... nur weil ich Angst vor meiner Lebensaufgabe hatte. Als ich begann, mich für Anziehungskraft zu entscheiden, begannen sich die Dinge zu verändern.
Und ich habe mir etxreme Lebensumstände erschaffen, um festzustellen, was übrig bleibt, wenn nichts mehr da ist... wenn ich auf mich selbst geschmissen bin... bin ich getragen? Ist Gott da ? Ist das,was ich bin, zerstörbar? Ja, ja , nein, waren meine Antworten. Aber erst, nachdem ich aufgehört hatte, mich auf schmerzhafte Weise mit mir selbst zu beschäftigen.
Egal, was Andere tun oder lassen, getan oder unterlassen haben- Nichts kann mir verbieten, mich selbst zu lieben ( ja, trotzdem, egal was der Spiegel tut), mich für Glücklichsien zu entscheiden ( egal, wie ungeheuerlich meine Lage sein und es mir deshalb "verboten" oder für Andere unverständlich sein mag)... und was garantiert den Schmerz aufrechterhält ist mein Widerstand gegen das Ist.
Wenn es mir schlecht geht, was dem Himmel sei Dank nicht mehr so oft vorkommt, dann frage ich mich, wer gerade meine Unterstützung braucht...( auch wenn das Ego als Erstes sagt.. ich???.. von mir???.. ich Vogelscheuche??? ).. und folge. Denn es geht immer irgendjemandem gerade schlechter als mir.
Falls du gerade durch die dunkle Nacht der Seele gehst- es gibt zwei probate Mittel.. Mach für irgendwen irgendetwas.. ganz banale Sachen wie für Andere abspülen, mit Hund spazieren gehen.. oder soziale ehrenamtliche Arbeit... etwas mit Regelmass, Struktur und was dich weg bringt von deinem Schmerz.
Wenn du dafür medizinische Stabilisierung brauchst- why not.. solange und soviel wie nötig, nicht, wie möglich.
Das Eine oder Andere mag hart klingen, ich kann nur sagen, mich hat es echt und wahrhaftig nach vorne gebracht. Und es sind natürlich auchliesslich meine Sichtweisen, ohne Anspruch auf Allegemeingültigkeit.
Herzlich-
Die Sternfrau
_________________ MIRACLES are real- WUNDER sind normal!
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