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Hallo LOA,
das hast du sehr schön und einleuchtend erklärt, lieben Dank dafür.
So wie du das sagst, macht vieles Sinn. Ich bin vielleicht doch noch net Reif für die Klapse...
Ich weiß, dass ich sehr durchlässig für Stimmungen und Gefühle anderer Menschen (und Tiere) bin, oft so sehr, dass ich diese stärker fühle als meine eigenen und dann "zumachen" muss, um nicht mitgerissen zu werden, was mir dann oft den Stempel "gefühlskalt" oder arrogant aufdrückt.
Und ich merke, dass wenn ich in der Natur bin, oder eine Weile einfach die Wolken betrachte, diese "Durchlässigkeit" verstärkt wird. Ich hatte letzte Woche vor der Mondfinsternis eine Panikattacke. Der Mond schien so grell ins Zimmer, dass ich die Jalousien zumachen mußte. Jemand sagte mir, dass es kein Zufall ist, dass diese Bilder gerade seit etwa 2 Monaten auftauchen, zu der Zeit, wie die Venus Retro eingesetzt hat. Mein Venuszeichen ist Fische, Menschen mit diesem sind sehr durchlässig und sensibel für Schwingungen anderer.
Das wußte ich im Prinzip immer, doch zum einen frage ich mich, warum ich dann keinen Zugang zu Engeln oder Geistern habe (meine Mom ist tot, und ich würde gern mal mit ihr reden), und andererseits bin ich bisher damit nie in Berührung mit "anderen Dimensionen" gekommen.
Durch Seth habe ich ein wenig verstanden, wie das ist mit diesem, wie du es nennst, Ursprung und dass eben alles eins ist, doch war er mir wie gesagt zu schwierig und widersprüchlich, als dass ich mir meinen Zustand damit erklären könnte.
Was die Angst dabei betrifft, nun, es ist gar net so sehr die Angst über das, was ich sehe oder was passiert, im Gegenteil, ich finde es sehr interessant und oft auch schön, was ich sehe und fühle. Was mir Sorgen macht und mich schlaucht ist, dass ich es net verstehen und mir erklären kann und dass diese Schwingungen sehr heftig sind, eben so heftig, dass sie mich verwirrt zurücklassen. Wenn ich es mal drastisch ausdrücken soll, dann ist es so, dass diese "andere Wirklichkeit" ebenso, wenn nicht noch realer ist als unsere, in der wir alle leben.
Ich empfange Gefühle, die ich selber nicht habe und nie hatte, und damit klarzukommen, das ist das was mir Sorgen macht.
Ich bin fast froh, dass ich Seth net verstanden und gar net erst weitergelesen habe. Wer weiß, ob das net noch Wasser auf die Mühlen wäre. Verwirrend ist es ohnehin genug.
Das Seltsamste dabei ist, dass ich durch diese Zustände, wie ich sie jetzt mal nennen will, sowas wie eine Ahnung von Gott bekommen habe. Ich war nie gläubig, bin mt der Auffassung erzogen worden, dass Gott und Religion etwas für arme Irre ist, und auch wenn ich die Bildersprache des Christentums sehr schön finde, habe ich nie Zugang zu irgendeinem Glauben bekommen. Wie gesagt, net mal Engel oder Elfen, oder an was so viele glauben mögen.
In dieser anderen Dimension, oder wie man es nennen mag, war/ist Gott ein Thema. Wenn man es einfach ausdrücken will, dann war/bin ich dort ein sehr christlicher Mensch, und net nur so, dass man an Gott glaubt, sondern es lebt. Ich fühle seine Existenz. Gut, das mag darauf beruhen, dass die Szenen, die ich sehe, meist in der Natur ablaufen bzw alles noch sehr ursprünglich war, keine Häusermeere ringsum wie heute, keine Autos, quasi nichts technisches. Nur Weite und Luft zum Atmen.
Und ich rede dort mit Leuten über Gott. Es sind Leute in meinem Alter, wie ein Freundeskreis, und so wie über alles andere geredet wird, wird ganz selbstverständlich über Gott gesprochen, so als wäre er ebenso real wie wir.
Was ich davon halte, weiß ich noch net, aber ich spüre, dass ich etwas davon mit "rübernehme".
Was mir auch auffällt ist, dass bestimmte Träume, die ich früher mal hatte, und die in all den Jahren keinen Sinn für mich machten, Träume eben..., seltsamerweise mit dem, was ich jetzt erlebe, zusammenpassen. Von der Szenerie und der "Era" her und von den Menschen, die ich sehe, passen die genau da mit rein.
Tja, ich werde einfach langsam lernen müssen, mich damit zu arrangieren, vielleicht hat das ja alles sogar einen Sinn.
Lieben Dank, LOA, und einen schönen Abend dir.
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