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 Betreff des Beitrags: Re: öl-katastrophe
BeitragVerfasst: So Jun 27, 2010 5:00 pm 
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Registriert: Sa Jun 18, 2005 9:31 am
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Süß, Someone, ich lass das mal jetzt so stehen. :D :wink:

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Alles Liebe
Martina
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Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.
(Antoine de Saint-Exupéry)
Bewusstsein ist der Schlüssel ... für Auflösung und Veränderung.


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 Betreff des Beitrags: Re: öl-katastrophe
BeitragVerfasst: Mo Jun 28, 2010 1:13 am 
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Registriert: Sa Mai 16, 2009 3:25 pm
Beiträge: 66
Hallo,

Ich möchte gerne noch auf einige Aussagen in diesem Thread eingehen und mich bei den Mitgliedern bedanken, die es mir mit ihren Beiträgen ermöglichen, meine Haltung, dieses Thema betreffend, zu reflektieren

Someone hat geschrieben:
Aus LoA-Gesichtspunkten kann ich nur sagen.. "loa in action"...
Die eine Katastrophe zieht die Nächste in ihren Bann..

Es scheint wohl weniger so zu sein, dass eine Katastrophe eine zweite nach sich zieht, sondern vielmehr werden sich diese Vorfälle wiederholen, solange wir unsere Konsum- und Lebensweise nicht überdenken... Unsere Erwartungen und Wünsche, Wohlstand und Wirtschaft betreffend, führen gemeinsam mit dem Hochmut, dass der Mensch immer alles zu kontrollieren glaubt, zu immer riskanteren Vorgehensweisen... und verursachen genau diese Situationen, die sie hinterher als Katastrophen bezeichnen -
Dabei ist die Reaktion der Natur weder eine Überraschung noch eine Katastrophe im eigentlichen Sinn, sondern ist in sich natürlich und logisch. Wenn in einer Leitung/einem Rohr ein Loch ist, tritt Flüssigkeit aus ... das lässt sich in der heimischen Küche oder dem Badezimmer experimentell beweisen. Und solange das Loch (die Öffnung) nicht wieder geschlossen ist, wird die Flüssigkeit solange austreten, bis alles raus ist (das gilt übrigens auch für Gase).

Someone hat geschrieben:
Wenn ich nicht verantortlich bin.. weil ich nichts tun kann..
Wer dann???

Ich bin betroffen.. und leider handle ich ja trotzdem nach wie vor.. wie jeder westliche Erdenbürger .. fahre Auto.. bin aber leider noch darauf angewiesen, weil ich zu abseits zu ländlich lebe.

Ich erkenne meinen Teil der Verantwortung an, sehe mich aber außer Stande.. wirklich was (ausser ein Wenig zu hoppen) zu bewegen.

Du, ich, wir alle tragen die Verantwortung... die Frage, die sich darauf stellen könnte, wäre nun, wer sich hierbei gerne in der Opferrolle sieht, und wer bereit ist, seinen Anteil als Täter zu sehen...

Tagträumerin hat geschrieben:
ich habe kein schlechtes Gewissen Auto zu fahren und Strom zu verbrauchen.
Denn ich bin der Meinung das für alle was da ist wenn man es nicht übertreibt.

Schlechtes Gewissen, hin oder her, wer billigen Strom und billiges Benzin will, sollte hinterher auch nicht über die Konzerne schimpfen- im Grunde ganz einfach...
Und es mag ja durchaus sein, das genug Energie für alle da wäre... was die Ressourcen (in diesem Falle: Erdöl) unseres Planeten betrifft, da bleibt nur zu sagen, dass alles Materielle hier auf der Erde in begrenztem Maße vorhanden ist...
Wer übernimmt die Verantwortung dafür, dass es nicht "übertrieben wird" - und wer definiert, was in Ordnung und was übertrieben ist?
Jeder für sich?
Oder sollte es gesetzlich geregelt werden?
Tagträumerin hat geschrieben:

Wir müssen wirklich aufwachen bevor noch schlimmere Schäden passieren.
Es muß auch an die Moral gepredigt werden.
So wie wir mit widerwillen die Einführung des Sicherheitsgurt im Auto
benutzen mußten, was für uns jetzt normal ist und automatisch geht.
So sollten die Regierungen auch da sinnvolles Geld ausgeben um die Menschen
wach zu rütteln.
Als wenn die Einführung des Sicherheitsgurtes außer einer trügerischen Scheinsicherheit irgendetwas bewirkt hätte... ok, die Vericherungen konnten sich eine zeitlang um Zahlungen bei Unfällen drücken, eine weitere Vorschrift wurde eingeführt- allerdings erhöht sich dennoch von Jahr zu Jahr die Anzahl der Unfälle und Verkehrstoten ... also wozu das Ganze?
Wenn jeder auf seine "Fahrkünste" vertrauen müssste und sein Leben nicht leichtsinnig in die Hand von Fahrzeugtechnik und Material legen könnte... dann müssten einige Menschen ihre Fahrweise drastisch ändern, um den täglichen (Berufs-)Verkehr zu überleben ...
Dass es übrigens jetzt normal scheint und automatisch geht, wäre ein Beweis dafür, dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist und eher unter Zwang als aus Einsicht bereit scheint, sein Verhalten anzupassen und zu ändern...
Wenn Du damit recht hättest, dann wäre es schlimm um die Menschheit bestellt...


- Egal, es ist, wie es scheint und genau so, wie es jeder gerne hätte -

Liebe Grüße,

Perceval


P.s.:
wanda hat geschrieben:
lieber perceval oder liebe perceval?


Ich bevorzuge die männliche Anrede :wink:

_________________
"DIE MENSCHEN MACHEN DAS LEBEN INTERESSANT. WUSSTEST DU, DASS SIE ES GESCHAFFT HABEN, IN EINEM UNIVERSUM VOLLER WUNDER DIE LANGEWEILE ZU ERFINDEN?"
Gevatter TOD (Schweinsgalopp von Terry Pratchett)


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