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 Betreff des Beitrags: neuen Job geliefert- jetzt krank!
BeitragVerfasst: So Mär 13, 2011 9:05 pm 
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Liebes Forum,

mich plagt ein ganz akutes Problem...
Ich arbeite seit 2 Wochen in meinem neuen Job. Den hatte ich bestellt, und was ich nie zu hoffen gewagt habe: die Firma und die Kollegen sind super nett, die Chefs tun alles, damit man sich dort wohl fühlt. Kann man Glück noch nicht fassen.

Jetzt kommts: obwohl ich fast nie erkältet oder grippig bin, hat mich eine Grippe erwischt. Zu allem Überfluss ist mir das auf die Stimme geschlagen. Und wenn ich länger als ein paar Minuten rede, bekomme ich einen Reizhusten mit Keuchen und Würgen. Ich kann kaum sprechen. Mir schwant, dass ich mich eigentlich noch ausruhen müsste, vor allem nicht sprechen, aber mein Job findet hauptsächlich mit sprechen statt... Jetzt mache ich mich total verrückt wegen krank melden. Ich kann mich doch nicht nach 2 Wochen im neuen Job krankmelden... Und wieso krieg ich gerade jetzt eine Grippe, wo ich sowas so gut wie nie bekomme??

Liebes Uni, bitte hilf mir!

Grüßle
Annie

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BeitragVerfasst: Mo Mär 14, 2011 7:45 am 
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Hi Annie,

lass es dir gut gehen. Genieß` den neuen Job, so gut es geht. Und wenn du krank bist- auch nicht schlimm. Vielleicht willst du den neuen Arbeitgeber wirklich auf Herz und Niere überprüfen... :lol:

Spass beiseite, vielleicht ist das auch noch dein Widerstand, der nun sagen will,
`nein, nein, so ein tolles Angebot doch nicht mit mir, bin ich wirklich soo viel wert?` :shock: .

Wie gesagt, entspann dich, und alles wird gut!
love

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BeitragVerfasst: Mo Mär 14, 2011 8:04 am 
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Mir ist auch mal sowas passiert, aber es war gleich am ersten Tag meiner neuen Stelle, dass ich plötzlich Bauchschmerzen bekam. Abends war dann klar, dass ich mir einen Infekt geschnappt hatte, und am nächsten Tag war natürlich nichts mit arbeiten. Das Fehlen säte tatsächlich ein erstes Mißtrauen, ich merkte nach meiner Rückkehr deutlich Skepsis in den Mienen meiner Kolleginnen, da konnte ich erzählen, was ich wollte. War kein guter Start, und ich war dann auch nicht lange dort beschäftigt, wozu aber noch ganz andere Umstände beigetragen hatten.

Du bist nun schon etwas länger da. Wenn du dich nicht traust, dich einfach so krank zu melden, würde ich ein paar Stunden (oder kürzer je nach Befinden) hingehen, damit deine Kollegen sehen, wie schlecht es dir geht, und dann ab nach Hause. Dann wird keiner denken, dass du dir daheim einen Lenz machst und du kannst dich ohne Sorge und mit gutem Gewissen auskurieren.

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In diesem Spiegelkabinett siehst du eine Menge Dinge. Reibe dir die Augen! Nur du allein bist da.
(Rumi, Das Lied der Liebe)


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BeitragVerfasst: Do Mär 17, 2011 12:19 pm 
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Hallöchen,

danke Love, ich versuche es, ganz locker zu nehmen...

Ich habe mich dann morgens krankgemeldet, bin nicht erst hingefahren. Es war auch nicht so schlimm, Teamleiter war sehr nett... Aber ein restliches, mulmiges Gefühl bleibt...

Naike, scheint so, dass dieser eine Job, wo es nicht geklappt hat, nicht so das Gelbe vom Ei war...

LG
Annie

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BeitragVerfasst: Do Mär 17, 2011 1:29 pm 
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Beiträge: 8405
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Nee, ich passte da überhaupt nicht rein, hab Physiotherapie gemacht, das lief wie am Fließband bei dem Arzt. Ich konnte aber nicht umhin mit den Leuten zu kommunzieren, die waren teilweise echt bedürftig, und habe dadurch den Zeitplan natürlich hübsch durcheinander gebracht. Irgendwann wurden die Kolleginnen fies und die Patienten immer netter, als mir ein junger Mann als Dank für die Behandlung - ich hatte ihn immer auf einer Streckbank langezogen *g* - einen Blumenstrauss mitbrachte, war das der Anfang vom Ende. :wink:

Tut mir leid, aber ich kann mich bei sowas nicht anpassen. Ich verstehe, dass es nun mal schlecht anders geht, um die Organisation vernünftig abwickeln zu können, bei dem Ansturm von Patienten. Und man manchmal auch nicht zuuu nett sein darf, dann kommen nämlich gerade die älteren Herrschaften noch öfter wegen Bagatellen :lol: , aber damit habe ich mich einfach nicht wohlgefühlt.
Aber der Doc war lieb, hat sich sogar noch entschuldigt, dass ich nicht bleiben durfte, aber er war halt auf Seiten seiner langjährigen Mitarbeiterin. Auch nachvollziehbar, nur mit mir wäre die Praxis über kurz oder lange zusammengebrochen. ;)

Ich drück dir die Daumen für eine gute Stimmung nach deiner Rückkehr! :)

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BeitragVerfasst: Do Mär 17, 2011 1:31 pm 
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Beiträge: 438
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Verstehe... stimmt, bei deinem Job fällt es einem schwer, nicht jeden so "abzufertigen"...

Danke dir fürs Daumen drücken...

LG

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