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 Betreff des Beitrags: mich -nicht- leiden!
BeitragVerfasst: Do Apr 23, 2009 9:48 am 
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.. Heutemorgen.. übte ich mich mal wieder in der Selbstliebe..
und wie öfters .. verselbständigt sich das dann in eine Art Selbstgespräche.. die oft sehr fruchtbar verlaufen.. aber.. naja.. irgendwie war da schon ne Blockade..eigentlich mag ich das Wort "Blockade" nicht.. gehört ja zu mir .. und gehört auch geliebt... :wink:

Also.. tägliche Affi: Ich liebe mich.. ich liebe mich.. ich liebe mich!!!!!!
......
"Aber, aber".. ja.. ich weiss!.. so blockiert ES irgendwie in mir selbst seit Jahren...!!
Aber.. immer dieses Geplapper :? .. ich stopp das dann.. weil ich es nicht hören möchte.. dieses quengelnde Kind..
"Sei still!!"...
Nein.. heut wars stärker als mein ich.. !! "aber.. ich mag mich -nicht- leiden!!"

auf einmal kam mir was gaanz anderes.. ich dacht..hä.. ich kann mich nicht leiden?.. die wahre Meinung von mir?.. ja so kann das ja nichts werden!!
Ich dacht auch plötzlich richtig zweispurig :wink: .. "nicht- leiden"..
.. ich mag mich -nicht- LEIDEN sehen?.. also -leide ich-?
:roll: :?:
Dieses NICHT.. das ja von Gott/Uni/Unterbewußtsein ganz gerne übersehen wird.. :wink:
Oder ist es einfach (was heisst schon einfach).. so .. dass ich mich nicht mag?.. oder beides?... ich mag mich nicht leiden sehen??... hm..

irgendwie bin ich mir beim auf die Schliche kommen.. im Weg..
-- Knoten im Hirn..

Aber .. ich finds auch spannend.. was ihr dazu sagt..
Ein alter Ausspruch in neuem Licht..
"Ich mag -etwas- nicht leiden"?!

würde mich über Eure Gedanken freuen!

LG

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BeitragVerfasst: Do Apr 23, 2009 2:46 pm 
Hallo Someone,

ich empfinde das eher ganz einfach im Sinne von (er)leiden. Jemand, den ich nicht leiden kann, lässt mich leiden, fügt mir Leid zu (mehr oder weniger). In Bezug auf die eigene Person hieße das dann, sich nicht "erleiden" oder besser gesagt ertragen zu können.
Aber davon ab, wer mag sich schon selbst leiden sehen? Ist für mich aber unabhängig von Selbstliebe bzw. Selbstabneigung.

Liebe Grüße,
Valerie


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BeitragVerfasst: Do Apr 23, 2009 4:24 pm 
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.. ich hab das auch in anderer Hinsicht gemeint..

.. kennst Du den Ausspruch: "ich kann Dich nicht leiden".. im Sinne von ich mag Dich nicht?..

.. Oder meinst Du.. wenn ich sagen würde.. "ich kann Dich nicht er-leiden.. bzw. er-tragen.."

praktisch.. "ich leide wenn ich Dich sehe!"?

auch ne Möglichkeit.. hm.. bin heute schwer von Begriff.. :P

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BeitragVerfasst: Do Apr 23, 2009 9:30 pm 
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D.h. dann aber auch, ich leide. Und wenn man dann "ich leide" gleichsetzt mit "ich tue", dann stellt sich die Frage: warum tue ich leiden?
Hat man die Macht, das Leid zu verhindern? Nein, sage ich. Es tut sich. Also leide ich nicht, sondern es leidet. Ich bin nicht das Leid.

Frag mich jetzt nicht, warum ich das sage. Es gibt kein Ich, dass das hier schreibt. Es schreibt sich. Keine Identität damit.

Ach, Leute, es ist schwer etwas zu sagen, wenn da keine Identität mehr ist, wenn sich alles auflöst. Es ist schwer zu verstehen. Es denkt sich, es passiert einfach.

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BeitragVerfasst: Fr Apr 24, 2009 6:00 am 
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martina hat geschrieben:
Also leide ich nicht, sondern es leidet.


Wenn ich eine Empfindung habe und dann sage das bin nicht ich sondern es, welchen Unterschied macht das? Außer das ich die Verantwortung ES übergebe. Bild

Zitat:
Ich bin nicht das Leid.


Da geb ich dir auf jeden Fall Recht, denn das ist nur ein vorrübergehender Zustand.


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BeitragVerfasst: Fr Apr 24, 2009 8:41 am 
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BeitragVerfasst: Fr Apr 24, 2009 8:43 am 
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*Happy* hat geschrieben:
..außer dass ich die Verantwortung ES übergebe.


Es trägt keine Verantwortung. Das Ich auch nicht, das wollte ich damit nur klar machen.

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BeitragVerfasst: Fr Apr 24, 2009 9:06 am 
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Hallo Martina

funktioniert das bei dir wirklich? Identität abziehen und dann fühlst du nichts mehr? Oder hast du damit gemeint das die Identität bei dir immer weg ist.


Zuletzt geändert von *Happy* am Fr Apr 24, 2009 10:38 am, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Fr Apr 24, 2009 9:45 am 
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Wie sagte der Dalai Lama so richtig: Schmerz is unvermeidlich, Leiden ist eine Option.
Sprich: Freiwillig.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Leiden dann entsteht, wenn ich, man frau jemand, aufgrund einer "heftigen" Situation ( Verlust, Streit, Ärger, Verletzung, Grenzüberschreitung usf, was einem halt so alles in Beziehungen passieren kann) nicht alle Gefühle losgelassen hat. Aus Widerstand. Weil einem das als spiritual advanced person nicht passieren s o l l t e ( Identität, Vorstellungen, Rollen, Regeln.. führt alles zu Erstarrung und Leblosigkeit) .. weil manfrau nicht akzeptieren kann und will, dass das stattgefunden hat, was immer es war.

Die festgehaltenen Emotionen erschaffen Leiden. Sobald ich ( man frau usw :-) ) bereit bin, die ursprüngliche Emotion wirklich zu fühlen gibbet ne kurze Schmerz-, Wut, Traurigkeitswelle und raus isses.

EFT finde ich hilfreich dafür. Segnen. Vergeben. Ho oponopono natürlich ( Liebling zur Zeit). Ist ja alles bekannt. Alles was dazu führt, den Widerstand gegen das Leiden selbst aufzugeben. Leiden umarmen und absichtsvoll verstärken, gross und fett machen.. dann kommt meist das darunter liegende Gefühl gleich mit. Durchfühlen, vergeben, loslassen. Weg isses.
Joe Vitale hat sein neues Buch in Deutschland draussen, The Key.
Sehr konkretes Buch. Zusamnfassung von vielen verschiedenen Techniken. Das letzte Kapitel widmet sich ausschliesslich unterschiedlichen Wegen für Emotioal Release. Sind schöne Sachen dabei.

Also, zusammengefasst: Für mich entsteht Leiden durch Mangel an Akzeptanz oder Widerstand gegen: Ich, wach, hier und jetzt, so isses und nicht anders.

Herzlich-
Die Sternfrau

.. always willing to inspire

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BeitragVerfasst: Fr Apr 24, 2009 10:28 am 
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Sternfrau hat geschrieben:

Durchfühlen, vergeben, loslassen. Weg isses.


Bild


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BeitragVerfasst: Fr Apr 24, 2009 4:29 pm 
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*Happy* hat geschrieben:
Hallo Martina

funktioniert das bei dir wirklich? Identität abziehen und dann fühlst du nichts mehr? Oder hast du damit gemeint das die Identität bei dir immer weg ist.


Ja, und nein. Nein, weil ich selbst nicht die Identität abziehen kann. Es passierte einfach. Ich habe es in meinem Buch geschildert.

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BeitragVerfasst: Fr Apr 24, 2009 4:37 pm 
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@ Sternfrau:
Akzeptanz oder Widerstand?
Wenn ich etwas akzeptiere, leide ich?
Wenn ich gegen etwas angehe, leide ich?
Bei letzteren stimme ich dir zu, aber Akzeptanz führt zu Leiden, nicht nachvollziehbar. Wenn ich etwas akzeptiere, akzeptiere ich es bedingungslos. Dh. ich sage nicht so isses oder so, sondern es ist, wie es ist, egal wie es ist. Ich brauche es nicht zu benennen. Es muss mir nur nicht gefallen, deswegen akzeptiere ich es trotzdem.

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BeitragVerfasst: Fr Apr 24, 2009 4:42 pm 
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Beiträge: 171

Hallo Martina- Missverständnis. Denke ich.

Anhaftung, Verweigerung, Widerstand, Nichtakzeptanz fürhrt zu Leiden.
Akzeptanz ( ja, ist wie es ist, egal ob es mir gefällt) ist der erste Schrit, um die Dinge wieder in Fluss zu bringen.

So will ich verstanden sein.

:-)


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BeitragVerfasst: Fr Apr 24, 2009 10:19 pm 
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Ok! :)

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BeitragVerfasst: Fr Apr 24, 2009 10:21 pm 
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martina hat geschrieben:
.... weil ich selbst nicht die Identität abziehen kann. Es passierte einfach. Ich habe es in meinem Buch geschildert.


Übrigens mein Buch wurde bereits 16 mal verkauft, hätte ich nicht gedacht.

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