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Ich würde das, was ich tun will, nicht von sowas abhängig machen. Wenn ich immer mit meinen Aktivitäten gewartet hätte, bis sich jemand ergötzt, mit mir dahin zu gehen, dann wäre ich nie tanzen gewesen, hätte nie Volleyball gespielt, hätte nie Kurse gemacht, hätte nie gewisse Filme im Kino geschaut usw. Und hätte nie meinen Traummann kennengelernt. Also ich sage mal so, Freundschaft ist etwas, was es für mich sowieso nicht wirklich gibt. Freunde haben eben genau für sowas da zu sein, nach herkömmlicher Definition. Das macht unfrei. Und zwar nicht nur die Personen, die darin eingebunden sind, sondern auch Situationen. Ein Freund muss zuhören können, kritisieren können, Kritik einstecken können, Launen ertragen und und und. Ein Mensch, mit dem ich eine Begegnung habe, so nenne ich ja alle zwischenmenschlichen Kontakte, muss nicht ein Freund sein. Sowas kann ich auch mit jedem. Sicher muss das keiner sein, den ich zum ersten Mal sehe, aber alles ist möglich. Ich will eigentlich nur aufzeigen, dass keiner einen Freund braucht, also ich das nicht so nennen würde, sondern das jeder Menschen um sich braucht. Und, diese Menschen sind da, immer, jetzt, gleich, sofort. Es gilt sie zu sehen. Wenn du Lust hast, irgendetwas zu tun, schau, ob du jemanden hast, der mit dir dahingehen könnte, oder gehe doch mal alleine hin. Mach dich hübsch und schau was passiert. Lass dich überraschen vom Universum.
_________________ Alles Liebe Martina ---------- Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung. (Antoine de Saint-Exupéry) Bewusstsein ist der Schlüssel ... für Auflösung und Veränderung.
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