Hallo tatuzita,
erst einmal vielen Dank für Deine Antwort.
Also, an 5 - 7 Tage im Kloster hatte ich auch gedacht. Ich weiß, daß auch Wochenenden angeboten werden, bin mir aber nicht sicher, ob mir eine solch kurze Zeit wirklich etwas bringt. Denn es ist ja bestimmt eine Umstellung, und bei nur zwei Tagen fahre ich ja schon nach Hause, bevor ich mich überhaupt eingewöhnt habe.
Du schreibst, Du hast Einzelexercitien gemacht. Davon habe ich auch gelesen, und zwar, daß es sich dabei um geistliche Übungen handelt. Kannst Du mir erklären, wie solche Übungen aussehen? Muß ich dafür "fit" im Beten sein? Außer dem Vater unser kenne ich nämlich kaum Gebete. Und machst Du diese Einzelexercititen wirklich ganz alleine, oder heißt das nur, daß sie nicht "in großer Runde" praktiziert werden?
Ich habe auch gelesen, daß man während der Zeit im Kloster auch immer wieder die Gelegenheit hat, mit einem Mönch bzw. mit einer Nonne zu sprechen. Hast Du das auch gemacht? Oder warst Du wirklich ganz für Dich alleine?
Tja, ob mich dieser Weg anspricht, werde ich wohl erst erkennen, wenn ich es gemacht habe. Ich merke nur einfach, daß sich in meinem Leben irgendetwas verändern muß, weil es da eine Leere gibt, die sich bisher mit nichts füllen ließ. Ob es Gott ist, der mir fehlt, weiß ich nicht, glaube aber auch, daß mir eine Verbindung zu ihm nur nutzen kann. Ich muß aber doch auch nicht unbedingt sehr religiös sein, wenn ich richtig verstanden habe, oder?
Wo hast Du denn Deine Zeit im Kloster verbracht? Und nach welchen Kriterien hast Du Dir das Kloster ausgesucht? Hattest Du auch Momente dort, wo Du dachtest, es ist doch nichts für Dich, und wenn ja, wie hast Du diese Momente bewältigt?
Für weitere Antworten wäre ich Dir wirklich dankbar!
Viele Grüße vom Gotham Girl