Zitat:
Am Anfang muß man ein bißchen üben, rutscht immer wieder gerne - wie bei fast allem - ins alte Muster zurück, aber es wird dann immer besser.
Ja genau...ich war anfangs beunruhigt über mich selbst, weil ich alles eher locker dadurch gesehen habe und dachte: Gehste jetzt mit einer rosaroten Brille durch die Welt?
Ist aber nicht so, man bekommt so die Gelegenheit, alles mit mehr Abstand zu betrachten und steht nicht so dicht davor. Also mir geht es so.
Zitat:
erst seitdem ich mir selbst aus dem Weg gehe und nicht immer alles mit dem Verstand analysieren und kontrollieren will, löste sich der Widerspruch in mir irgendetwas müsste anders sein. Dass Leben fing an zu fließen, die Dinge werden wie von Geisterhand in eine positive Richtung gelenkt und wie Martina schon geschrieben hat, eine schöne Überraschung jagt die andere.
Früher habe ich auch alles analysiert, bis ich begriff, die Wahrheit bis ins letzte Detail kann ich eh nicht begreifen. Wozu soll ich mein Leben mit etwas vollpacken, was mir nur Kopfzerbrechen bringt und anstelle von Antworten immer neue Fragen?
Heute folge ich meinem Wohlgefühl, meinem singenden Herzen und ich muss sagen, man bekommt auch Antworten aber eben auf der Gefühlsebene- so kann man andere zwar nicht mit sogenannten Fakten überzeugen, aber das will ich auch gar nicht.
Da fällt mir Martinas Spruch ein:
Ich weiß, dass ich nichts weiß.
Seit ich das akzeptiert habe, lese ich Bücher z.B. über Quantenphysik mit einer ganz anderen Art von Neugierde und mit viel mehr Freude. Irgendwie nicht so verkrampft.
Ach, kann ich jetzt nicht besser ausdrücken...
