Hallo °Ich°,
jetzt mußte ich beim Lesen aber schmunzeln... ich bin oftmals auch so ein "Ungläubiges". Es passierte mir einmal, dass ich - lang ist's her - lange Zeit immer wieder einem Kunden unter die Nase rieb, dass er mir für all die Arbeit und den Fleiß, den ich ihm gegenüber aufbringe, irgendwann den Jackpott schuldet.
Eines Tages kam dann natürlich der Tag, da der Kunde anrief und mir den Jackpot anbot. Das war ein halber Tag zum fünffachen Tagessatz (so wurde das damals bei mir berechnet). Und ich - erschrak. Und reagierte nicht, solange bis jemand anderes den Job übernahm. Das war pures erschrockenes Zweifeln und Nicht-Wollen. Und alles nur, weil ich das für so unwahrscheinlich hielt, dass ich "dicht gemacht" habe.
Und das war auch nicht das einzige Mal. Hätte wohl von außen recht bescheiden ausgesehen, wenn jemand das so mitbekommen hätte
Diese ganzen philosophischen Esoteriken sprechen wohl darum auch von "kleinen Schritten". Man weitet seine eignene "Welt der Wunder" zu einer "Welt, in welcher Wunder zum Normalen gehören".
Wenn man sich vor Augen führt, dass es eine größere Welt gibt, in welcher die Werte, die wir für überdimensional halten, einfach nur normal und gerechtfertigt sind, dann relativiert sich der Schrecken.
Auch dann, wenn man sich bewußt macht, dass das, was für einen normal und leicht zu machen ist, für einen anderen komplett unmachbar und schlichtweg genial ist - zum Glück sind Menschen und ihre Talente verschieden...
Ich weiß nicht, was genau Du machst, aber wenn das irgendetwas Künstlerisches ist, dann wird Deine Freundin - auch wenn sie mit Dir befreundet ist - Dir nur so ein Angebot machen, wenn es sich für sie lohnt und sie damit etwas bewirkt, das größer/besser/intensiver ist als das, was sie jetzt hat oder sie das so empfindet.
Und wenn Du sagst, dass Du noch in der Ausprobierphase bist, dann scheint das Leben Dir jetzt zu zeigen, dass Dein Herzblut nach außen abstrahlt und jemand Dir Gegenwerte anbietet, die er für gerechtfertigt hält. Du machst sie also glücklich, wenn Du auf ihr Angebot eingehst. Und bekommst gleich einen materiellen (greifbaren) Puffer für's Gleichgewicht der nächsten Schritte.
@Peti
Jo, nun mußte dich nur 1x trennen und nicht 10x wieder und wieder... hat doch auch was...
Das ist genau die Art von Prgamatismus, die ich herzig finde
Noch eine andere Sichtweise: Wäre ich Buddhist, würde ich vermultich sagen, das sind sowieso alles Wogen des Äußeren und das, worum es geht ist, die Eindrücke, die auf einen zukommen, zu integrieren und in seine Erlebenswelt einzubauen ohne den eigentlichen Kern der Persönlichkeit Schwankungen auszusetzen.
Der ganze Palast der Möglichkeiten und Graustufen sieht ja so aus: Im besten aller Fälle ist das, was sie gesagt hat, auch das, was auf Dich zukommt (sie will alle 10 Exponate kaufen). Im schlimmsten sagt sie ab (keins kaufen). Wenn all diese Ergebnisse für Dich o.k. sind, dann hast Du nichts zu befürchten, nur eine Überraschung zu erwarten, "was es denn nun wirklich wird".
In der besten Art der Beschäftigung setzt Du Dich jetzt damit außeinander, wie sich die Trennung von den Stücken anfühlt und dass jedes einzelne ein Geschenk für Gegenwert ist. Das Gerne-Geben-Wollen und Gerne-Geben-Können. Sollte das nicht der Fall sein, wirst Du etwas über Deine Grenzen gegenüber Besitz und der Veräußerung Deiner Kreativität feststellen. Das ist doch auch eine gute Sache.
Tja, und natürlich würd ich jetzt meinen besten Spezi auf einen Drink einladen. Man sollte prinzipiell alles feiern, was sich nicht sträubt. Du mußt ihm ja den Grund gar nicht verraten. Ich wette, Du strahlst Deine Zufriedenheit sowieso aus jeder Pore aus (selbst wenn ein "hm" mit drinhängt)
Gut Glück noch.
PS. Das Foto ist nicht zufällig eine Parodie auf Sitcom-Darsteller...? - Steinigt mich (nur sinnbildlich bitte, und dann nur mit weichen Dingen, ich bekomme sofort blaue Flecken!!!), aber die Eier waren mir sympathischer

*grins*
PPS. was ein langer Text bei so einfachem Sachverhalt
