Guten Morgen Sybille,
meiner Meinung nach sind sämtliche Träume innige Geschenke, deren Interpretationsmöglichkeiten zeigen können, wo du aktuell stehst
( Standortbestimmung), bzw. sie zeigen dir Ereignisse, die sozusagen auf träumerische Art & Weise, d.h. sehr innig, unmittelbar & emotional, Aufmerksamkeit erzeugen.
Welche Art der Aufmerksamkeit du den Träumen schenkst ist selbstverständlich deine ureigene Sicht, bzw. auch Reaktion.
Obgleich deine Erzählung " laute" Vokabeln wie " sterben, krank, bevorstehenden Tod, Angst & Schrecken " beinhalten, höre ich viele " leise" Worte, wie z.B. Liebe zur Familie
( mindestens in dem von dir angesprochenen Teil) & Liebe zu dir.
Du fragst: " Hat mein Unterbewußtsein etwa auch nur dramatisiert?" Ich meine ( mit Verlaub), es ist nicht wichtig wer hier dramatisiert ( du bewußt o. unterbewußt). Ein Drama ist wie eine entflammte Zündschnur, die direkt zu einer Stelle in deinem Herzen führt, die gewissermassen emotional isoliert ist. Ob dieser isolierte & gleichzeitig explosiver Bereich sehr gefährlich ist, oder nur eine kleine Verpuffung sein wird, kann man nur erahnen. Gewiss ist, dass eine Explosion in der inneren Welt nicht den physikalischen Bedingungen & Konsequenzen der äusseren Welt unterliegt.
Kurioser Weise, so meine ich, besteht ein Zusammenhang zwischen der Größe des Dramas, also die Länge der Zündschnur, & der wie auch immer erahnten, erwarteten Explosion.
Jetzt bin ich mal homöopathisch frech

: ich behaupte, der zündende Funke an der Lunte ist die Angst. Angst & Drama reagieren hervorragend miteinander. Gemeinsam führen sie zu einem - vielleicht kann man es auch so ausdrücken - verwaisten Teil in deinem Herz.
LG