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Hallo Wanda,
kennst Du die Bücher Gespräche mit Gott ? Und vom gleichen Autor Was Gott will. Ich hab soviel über Spiritualität gelesen, auch z.B. von einem Deutschen, dem im Mittelalter lebenden mystischen Meister Eckhart, ich nehme meine eigenen Erfahrungen von spiritueller Kraft und meine Beobachtungen bei anderen und denke, "GOTT" ist die Kraft, die Blumen blühen läßt, Stürme wüten, Winde wehen und die Sonne scheinen. Wäre ich jetzt AUF dem Planeten Sonne, würde ich mich in Einzelteile auflösen, wegen der Hitze und so.
In Gott ist das drin, was wir zwischem GANZ doll GUT und GANZ doll SCHLECHT finden.
Ich persönlich denke, GOTT ist größer als ich oder wer anders, größer als die Erde. Und wir sind Gott, im Sinne, wir sind ein Teil von Gott und wir sind wie Gott. So gut wie wir das eben hinkriegen.
Wenn ich zu meinen engen Weltbildern hinstiere (was ich häufig tue), sehe ich immer, dass ich Menschen (meine Eltern und andere als Ersatz für sie) zu Gott gemacht habe, mich fühle, als hätte dieser Ersatz mich, mein Leben in der Hand. Dabei sind sie, wie wir beide grade und alle anderen Mitleser/innen und der Rest der Welt auch, Gott, ein Teil von ihm sowie selber Gott. Und zwar immer, ob einem das bewußt ist oder nicht. So jedenfalls sowohl meine eigene Erfahrung wie auch meine Beobachtung bei anderen.
Gucke ich zu meinem bisherigem Leben, sehe ich, beim Betrachtem vom Erlebtem, dass ich Erfahrungen gemacht habe. Mit jeder neuen Erfahrung erfahre ich, was und wer ich bin und was und wer ich nicht bin. Das ist meine Erkenntnis, wenn ich Schuld oder übertriebenen Stolz beiseite schiebe. Oder Rache Gelüste. Dann bleiben nach den gemachten Erfahrungen die Erkenntnisse zurück, was mich als Person ausmacht und wer ich nicht bin.
Ich kenne die Auseinandersetzung, darf ich mir was schönes "bestellen". Ich arbeite mich daran ab, meine falschen Götter zu entmachten und mich vorsichtig immer wieder der reinen Lebensfreude zu nähern. Egal, von welchem Konzept man ausgeht, geht das dauerhaft nur, wenn ich mit allem im Reinen bin.
Soviel zur Theorie. Mit der gelebten Praxis tue ich mich schwer, da übe ich noch, obwohl ich öfters erlebe, wie mein Wunsch sich erfüllt. So ich es denn hinbekomme, aus ganz tief in mir zu wünschen.
Private Erlebnisse möchte ich nicht schildern, des ist mir zuuu privat. Ich bin privat Menschen böse, unversöhnlich und ärgere mich, genauso wie ich bewundere, liebe und wertschätze. Ich selber freue mich, wenn ich meine spirituelle Kraft spüre, weil sich das gut anfühlt. Mit wem zusammen erlebt noch besser.
freundlicher Gruß in die Runde
Tinchen
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