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Ich habe Angst und fühle mich schrecklich, weil es heißt aus den Augen aus dem Sinn. Wenn ich ihn nicht mehr sehe und mich auch nicht in seinem Blickfeld bewege, dann habe ich unendlich Angst, dass er mich vergisst und ich am Ende ganz allein da stehe. Außerdem bin ich mir seiner Gefühle zu mir überhaupt nicht sicher. Ich kann es nicht fühlen, ob er mich liebt oder nur flirtet. Warum kann ich es nicht fühlen? Eigentlich müsste es doch klar zu spüren sein, wenn zwei Menschen füreinander geschaffen sind. Es sind unsichere Zeiten . Wie oft habe ich mich schon getäuscht. Ich traue meiner Wahrnehmung nicht mehr, deswegen nehme ich besser gar nichts mehr wahr. Es tut mir Leid, dass ich mir selber nicht traue und auch meiner Wahrnehmung nicht traue. Es tut mir Leid, dass so ein Durcheinander in mir ist und ich den Weg vor lauter Angst nicht klar vor mir sehe. Es tut mir Leid, dass ich auch niemanden habe, der mir in der schwierigen Zeit unter die Arme greift, mir den Rücken stärkt und für mich da ist. Ich möchte mich so gerne anlehnen, Ruhe und Frieden finden, endlich ankommen. Es tut mir Leid, dass das Leben mit mir so Schlitten fährt. Ich bitte jetzt um Hilfe, um klare Zeichen, so dass ich sie auch verstehe. Ganz eindeutige, nicht mehr zweideutig , eindeutige Zeichen. Ich wünsche mir, dass dieser jemand, der für mich bestimmt ist, sich festlegt und auch die Verantwortung eingeht, die man übernimmt, wenn man sich füreinander entscheidet. Auch ich will die Verantwortung übernehmen. Ich bitte jetzt um den richtigen Weg.
Ich habe aber auch Angst, ihn loszulassen, weil dann meine Liebe kein Ziel mehr hat. Keine Resonanz. Also spüre ich mich dann auch nicht mehr. Flattere herum wie ein Blatt im Wind. Was fange ich dann mit mir an? Da wartet dann unendliche Leere auf mich. Hoffnungslosigkeit und Leere! Das Alte zieht nicht mehr, es geht nicht mehr, aber etwas Neues ist nicht da und damit sind wir wieder im Niemandsland. Doch wenn in einem Raum Leere ist, dann kann er gefüllt werden. Es ist wie mit der Tasse Tee, die , ausgeschüttet, wieder nachgefüllt werden kann. Es tut mir Leid, dass ich mich wie ein Blatt im Wind fühle, das keinen Halt hat. Ich akzeptiere jetzt diesen Zustand der Leere und schaue, wie ich diese Leere , auch wenn e r nicht dabei ist, für mich füllen kann. Amen.
P.S. Das war jetzt wie eine Reise, ich habe einfach geschrieben, wie es so "durchgesagt" wurde.
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