jenniferso hat geschrieben:
steffi hat mich ja nochmal auf das hin und her in meinem leben, das auf und ab und das chaos hingewiesen. da ist viel dran und vielleicht könnten wir das nochmal mit einander hoppen?
wozu ziehe ich mir das auf und ab ins leben?
[color=#BF0040]witzigerweise kommt mir jetzt beim lesen ein bild vom wogenden meer. auf und ab, auf und ab. wie schön. wie tröstlich. das ist es was ich bezwecke: gewiegt werden im leben. nur habe ich es übertrieben und das tempo so sehr gesteigert, dass ich jetzt hin und her gerissen bin statt sanft gewiegt. es tut mir leid. es tut mir leid, dass ich das tempo unerträglich gesteigert habe. dass ich keine rücksicht auf mein tempo nehme - das tempo in dem ich mich gewiegt fühle statt "verschaukelt". ich liebe meine turbogeschwindigkeit, mein getrieben sein. ich liebe mein bedürfnis mich treiben zu lassen. nicht "festzumachen" welch ein wiederspruch in sich. nicht festgehalten werden wollen aber festgehalten werden wollen. nettes wortspiel. eins und doch konträr. gegensätze, die sich nicht vereinen lassen. es tut mir leid, dass in mir solche gegensätze sind. es tut mir leid, dass sie mich nicht zur ruhe kommen lassen, mich zerrreissen. es tut mir leid, dass mein chaotisches leben ein speigel dafür sein muss.
es tut mir leid, bitte verzeih mir, ich liebe dich, danke.
wozu brauche ich die ambivalenz und das sich nicht festlegen?
wieso darf mein leben nicht geradelinig und unkompliziert verlaufen?[/color]