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BeitragVerfasst: Di Sep 22, 2009 8:44 am 
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.. Was einfach vielen nicht klar ist.....

.. und das ist eben für viele noch spannend.. ( :wink: ich weiss für Dich nicht, Naike)...
..

Daß wir WIRKLICH unser ganzes Leben SELBST ERSCHAFFEN.. jede Sekunde.. und selbst die ist Illusion..

Ja leb ich schon... oder träum ich noch??

Spannende Frage Manfred, find ich auch!


Da wär doch ein Extra - Thread wert..

Ist es sinnvoll sich einen Gott zu erschaffen? Oder.. soll ich mir selbst WIRKLICH die ganze Verantwortung alleine "aufbürden".. *kicher*


Danke.. dass sich diese Frage in meinem Inneren gebildet hat..

someone

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BeitragVerfasst: Di Sep 22, 2009 9:47 am 
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Ich meinte nicht, daß die Sache an sich nicht spannend sei, sondern daß Manfreds Ausführungen nichts Neues waren, da im Thread bereits besprochen wurde, daß Empfinden subjektiv ist. Kam für mich so oberlehrerhaft rüber, dieses "es juckte mir in den Fingern".

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BeitragVerfasst: Di Sep 22, 2009 10:03 am 
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.. Okay.. schon verstanden.. aber.. Mich hat .. oberlehrerhaft oder nicht.. Manfreds Text echt inspiriert.. Genau zu o.g. Frage..
Naike.. was meinst Du ? Wär das ein Extra-Thread wert?..

Was können wir Menschen tun.. wenn wir anfangen bewußter zu werden.. um besser Realitätsgestaltung üben.. ?

Mir hilft es z.B. sehr noch ein was übergeordnetes.. was, was über meinen Verstand hinausgeht zu glauben.. an was Gutes.. an was.. dass wir eben nicht allein sind bzw. der Maßstab von allem sind..

Ich bin froh.. auch mal abgegen zu können.. Das kann sogar ganz praktisch sein.. *find*.. sich nicht immer wirklich verantwortlich zu fühlen..
Nicht wirklich einen freien Willen zu haben.. bedeutet ja auch.. das da noch was ist.. oder?.. Was das entscheidet.. so letztendlich.. hoffentlich .. richtig?

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BeitragVerfasst: Di Sep 22, 2009 11:08 am 
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Klar, kannst du dazu einen Thread aufmachen, wenn dich dieser Aspekt begeistert und inspiriert. Für mich ist unerschütterlich, daß ich nicht das Persönchen Naike bin, insofern denke ich nie darüber nach, was Übergeordnet sein könne, das "Übergeordnete" IST alles. Habe mir aber auch mein Gottesbild aus meiner christlichen Zeit noch bewahrt, weil es mir in mancher Hinsicht gefällt. Alle ist erlaubt!

Meiner Ansicht nach kann bewußte Realitätsgestaltung auf Dauer nicht erfolgreich sein, wenn man sich lediglich als getrennter Mensch versteht. Es braucht ein gewisses Machtdenken - und das im positiven Sinne - den Gedanken, "göttliche" Substanz zu sein.

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BeitragVerfasst: Mo Sep 28, 2009 12:31 pm 
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Mh. ja ich habe immer gemerkt, daß es etwas gibt was über mir steht. egal wie wir es benennen wollen.
Ich stelle mit diese göttliche Energie folgendermaßen vor:
Alle Seelen zusammen ergibt das Gottesbewußtsein.
In jeder Seele schlummert ja nur ein Gottesfunken.
Deshalb heißt es ja wir sind mit allen verbunden.
SIcherlich können wir uns in dieses Bewußtsein einklicken. Warum sollte man diese Hilfe nicht annehmen?
Solange wir nicht erkennen können was hinter der Maya ist, können wir uns doch von dem Gottesbewußtsein helfen lassen.
Mir gefällt der Satz: Jenseits von Falsch und Richtig liegt ein Garten. Dort werde ich dich treffen.
Liebe Grüße an Euch alle


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BeitragVerfasst: Mo Sep 28, 2009 3:52 pm 
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Ja, der gute alte Rumi.

Die Sicht, daß in jedem Menschen eine Fünkchen Funke Gottes wirkt, impliziert, daß es eine Trennung zwischen Mensch und Gott gibt. Mensch ist Mensch, Gott ist Gott, und netterweise hat er uns ein bißchen was von sich geschenkt. Aber was ist dann dieses Nicht-Göttliche, das wir ansonsten angeblich sind, wo kommt es her? Vom Teufel? Natürlich nur eine rhetorische Frage!

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BeitragVerfasst: Di Sep 29, 2009 7:26 am 
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Ja.. Gott und Teufel..
sind wahrscheinlich auch ein und dieselbe Person.. :P
Auf der Schulter.. beides.. Engelchen und Teufelchen..

.. jaja.. eigentlich...

Eigentlich sind wir alle -nicht- getrennt!.. Eigentlich.. eigentlich sind wir alle verbunden.. eigentlich..
Wir leben in der Trennung.. selbst wenn diese -eigentlich :wink: - "nur" Illusion ist!

Ja, illusorisch.. aber, es FÜHLT sich eben "noch" ziemlich ECHT AN!

Vielleicht ist unsere Aufgabe ja nur.. das unechte Gefühl.. zum echten Gefühl zu machen.. hm :roll:

Wir sind eins .. und doch getrennt!.. Warum?.. weil wir glauben wir sind getrennt?.. Oder?
Weil wir (noch) nicht wissen wie es geht.. dieses "Paradies".. diese Einheit.. dieses perfekte Zusammenspiel.. dieses Licht bzw. die wahre Liebe..(damit meine ich die Liebe zum Sein allgemein)...?

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BeitragVerfasst: Di Sep 29, 2009 8:00 am 
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Someone hat geschrieben:
.. weil wir glauben wir sind getrennt?

Aus meiner Sicht der Kernsatz, ja!

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BeitragVerfasst: Di Sep 29, 2009 8:43 am 
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Naike hat geschrieben:
Someone hat geschrieben:
.. weil wir glauben wir sind getrennt?

Aus meiner Sicht der Kernsatz, ja!


Okay.. dass sagst Du jetzt so einfach..
Du glaubst es nicht.. bzw. meinst Du, wenn Du es nur mal schaffst.. es nicht mehr zu glaube.. dass dann die Trennung einfach wegfällt?

Oder anders gefragt: Würde dann Deines Erachtens der Sinn des Lebens einfach nur darin bestehen.. üben zu glauben.. wir sind nicht getrennt?

Müsste man dann nicht (logische Schlussfolgerung von mir :wink: ) sofort ins Göttliche übergehen?

Habe gestern erst gelesen.. (Name weiss ich nicht mehr) .. dass der Schmerz den wir beim Leben erleiden.. einen gewollten Zusammenhang... (dies behaupten ja viele.. Leben ausgesucht und so..) ausschließen würde.. Dieser Annahme gebe ich recht..

Also.. du meinst.. wir müssen nur feste genug dran glauben?.. Dann?...

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BeitragVerfasst: Di Sep 29, 2009 8:56 am 
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Aber nein, einfach die Vorteile der Trennung genießen. Leben, wie wir es führen, wäre ohne Dualität nicht möglich. Stell dir vor, du könntest weder eine köstliche Mahlzeit zu dir nehmen, einen Sonnenuntergang genießen noch Mann und Kind herzen.
Leid gehört dazu, keine Frage, völlige Überwindung (wenn es das überhaupt gibt) kann einer Person höchstens dann möglich sein, wenn sie sich innerlich und äußerlich völlig isoliert, sich von allem Erleben zurückzieht. Sinnvoll?

Also, genieße das Leben und mache das Beste aus jeder Situation, laß dir von niemandem einreden, du müßtest irgendetwas überwinden oder was auch immer!

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BeitragVerfasst: Di Sep 29, 2009 9:09 am 
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Naike hat geschrieben:
Aber nein, einfach die Vorteile der Trennung genießen. Leben, wie wir es führen, wäre ohne Dualität nicht möglich. Stell dir vor, du könntest weder eine köstliche Mahlzeit zu dir nehmen, einen Sonnenuntergang genießen noch Mann und Kind herzen.
Leid gehört dazu, keine Frage, völlige Überwindung (wenn es das überhaupt gibt) kann einer Person höchstens dann möglich sein, wenn sie sich innerlich und äußerlich völlig isoliert, sich von allem Erleben zurückzieht. Sinnvoll?

Also, genieße das Leben und mache das Beste aus jeder Situation, laß dir von niemandem einreden, du müßtest irgendetwas überwinden oder was auch immer!
...

Ja.. wenn man das kann.. :wink: Das Leben genießen, meine ich..
sorry.. das klingt jetzt echt hart..
so schlimm ists ja nicht.. vielleicht muss man das ja auch üben... wie in "The Secret" im Film (hab immerhin einen Ausschnitt gesehen..) überspitzt dargestellt..
...
Das ist eben der Nachteil.. den man von Geburt an hat, wenn die Ausgangsposition eben keine so gute war.

Dann fällts einfach schwer.. das Positive im Leben zu erkennen.. und ja, ich gebe schon auch zu, dass es teilweise bei mir so ist..

Weisst.. vielleicht ist es ja auch ganz einfach so:
Jeder Mensch muss (oder kann oder darf :P ) lernen sein Leben SELBST zu gestalten.. sonst.. halt das nächste mal wieder neu..

Aber.. naja.. das gehört ja schon in den anderen Thread..

Aber vielleicht hilft es ja manchen auch einfach an eine "höhere Instanz" zu glauben.. bzw. Strahl aus dem Kosmos mit Hilfe und so.. keine Ahnung..

Ich glaube ja inzwischen auch.. es ist egal an was du glaubst.. hauptsache.. es schadet dir nicht selbst.. :wink:

LG
someone

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BeitragVerfasst: Di Sep 29, 2009 10:15 am 
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Das ist eben die Kunst, nicht auf Vergangenheit oder in die Zukunft zu schauen, sondern sich JETZT positiv und förderlich auszurichten. Angeblich läge das in unserer Macht und bisher habe ich den Eindruck, dass das stimmt. Du kannst auf ewig deine Vergangenheit betrauern oder deinen Fokus auf heute richten. Was fühlt sich besser an?
Ums hartnäckige Üben kommt man je nach Ausgangslage dabei nicht herum, es ist eben einfach, aber nicht leicht.

Um Karma mache ich mir keine Gedanken, auch wenn ich die Idee mehrerer oder gar paraleller Leben spannend finde, aber in der jetzigen Inkarnation hat man doch weiß Gott schon genug zu tun und zu lassen, oder?! Und zu glauben, man müßte für irgendetwas aus einem vorigen Leben büßen, empfinde ich als hochgradig lebensbehindernd.

Und deshalb stimme ich hier auch gerne zu:
Zitat:
.. es ist egal an was du glaubst.. hauptsache.. es schadet dir nicht selbst..

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BeitragVerfasst: Di Sep 29, 2009 11:10 am 
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Naike hat geschrieben:
Das ist eben die Kunst, nicht auf Vergangenheit oder in die Zukunft zu schauen, sondern sich JETZT positiv und förderlich auszurichten. Angeblich läge das in unserer Macht und bisher habe ich den Eindruck, dass das stimmt. Du kannst auf ewig deine Vergangenheit betrauern oder deinen Fokus auf heute richten. Was fühlt sich besser an?
Ums hartnäckige Üben kommt man je nach Ausgangslage dabei nicht herum, es ist eben einfach, aber nicht leicht.


Ja.. ich geb Dir -fast- uneingeschränkt recht..
Nur.. ist es so.. dass es dann eben Gefühlsprofis.. durch eine eventuelle super Vergangenheit leichter haben.. als jemand, der es vielleicht immer schwer hatte im Leben.. der braucht dann mehr Hilfsmittel und "Gedöhns" auch noch mehr Zeit und (!) Geduld.. um sich was zu manifestieren?

Für mich z.B. persönlich ist es sooo schwer (Glaubenssatz hin oder her) mich glücklich zu fühlen.. weil ich kaum, wenig glücklichen Momente in meinem Leben hatte.. (Es jetzt nur ein Beispiel und muss nicht bedauert werden.. vllt sogar nur ganz subjektiv betrachtet.. für nen Moment)

Und da kommt ja der Film "The Secret" als Beispiel gerade recht.. wie man sich fühlen soll
Jetzt kommt da halt ein kleiner Pessimist daher.. wie ichs früher mal so war .. und kanns kaum glauben.. und erlebt tausend Rückschläge.. dann ists vorbei.. -mit gut- fühlen..

Technik verstanden.. aber.. Umsetzung.. tjaaa...

Ich persönlich.. habe dann angefangen.. mir diese Unvollkommenheit.. und meine sch. Lebenseinstellung laangsaam zu vergeben.. und.. siehe da.. es wird besser.. nicht von heut auf morgen.. aber es wird..

Und das ist der Druck den ich bei reinen Loaverfechtern spüre und nicht mag..
"Jammer nicht.. mach dies mach das.. und wenns nicht geht.. hast was falsch gemacht..!" Wenn ich da an christliche Nächstenliebe denke.. was ja manchmal durchaus sinnvoll wäre.. kommt die beim Loa .. -vermut ich- doch zu kurz

So leicht funzt es eben nicht bei allen.. ich denke, das liegt daran, dass wir nicht alle die gleiche Ausgangspositione haben..
Jeder bringt was anderes mit, bzw. hat seine ganz persönliche Sicht und wahrheit..

Zitat:
Um Karma mache ich mir keine Gedanken, auch wenn ich die Idee mehrerer oder gar paraleller Leben spannend finde, aber in der jetzigen Inkarnation hat man doch weiß Gott schon genug zu tun und zu lassen, oder?! Und zu glauben, man müßte für irgendetwas aus einem vorigen Leben büßen, empfinde ich als hochgradig lebensbehindernd.


Da geb ich Dir recht.. aber.. selbst da denke ich .. (wenn es denn mehrere Leben gibt..;o) bestimmt auch hier der Glaube..das nächste Leben.. (Karma wäre dann unwissentlich.. wg. falscher Schuldgefühle hinderlich..).. Aber.. stimmt schon.. es behindert nur.. ich glaube auch nicht das wir büsen müssen.. sondern eher.. das versehentlich Büsen gewollt ist um Gott (oder wem auch immer) zu gefallen..

Zitat:
Und deshalb stimme ich hier auch gerne zu:

.. es ist egal an was du glaubst.. hauptsache.. es schadet dir nicht selbst..

na dann sind wir uns da ja einig.. ;o)

*kicher*

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