Liebe Trini, du schreibst : eine Tätigkeit, *die mir etwas zurückgibt*.
Weisst Du schon was? Weil, falls nicht, wird da früher oder später die Leere wieder da sein.
Hineinhorchen war hier wohl eher als *was ist alles in Trini, was gibt ihr ein Glücksgefühl, welche Situationen fallen ihr ein*.
Das *Suchen* nach etwas im Aussen heisst, du hast das noch gar nicht in deinem Inneren gefunden.
Zumindest lese ich das so heraus. Du wirst also nichts geben können o wollen (ausser Zeit) u möchtest etwas zurück.
Die Beschäftigungen, die das *automatisch* hinbekommen, sind die, von denen wir nichts ERWARTEN. Haben wir eine latente Erwartungshaltung, sind wir automatisch damit beschäftigt, zu *kontrollieren* ob sich unser Konto auch füllt. Und übersehen dabei vielleicht, dass wir uns selbst dieses Gefühl geben. Und nur wir selbst.
Gebe ich meine Zufriedenheit u meinen Frieden einer Tätigkeit, ist alles was ich *zurückbekomme* ein Plus. Verschleiere ich, dass ich eigentlich was möchte, scheint das durch.
Und *Helfersyndrom* - (kenne ich

) - hat 2 Seiten. Hast Du schon mal Hilfe annehmen wollen? Hast Du schon gefühlt, wie es ist, um Hilfe zu bitten oder wie es ist, zu erkennen, dass man Hilfe bräuchte?
Sicher ist es bei ehrenamtlicher Hilfe noch etwas anders. Aber selbst da ist- die Leute wissen, dass sie Hilfe benötigen, und viele können das NICHT annehmen. Sie lassen es vielleicht über sich ergehen. So kommt da ev nicht das zurück was du erwartest.
Ich hatte vor ein paar Jahren mal relativ viel Geld u auch Zeit. Und von MEINER Seite her hab ich das gern gegeben. Ich wusste nicht, wie es ist, wenig o nichts zu haben u dann was zu bekommen. Ich erlebte, dass *etwas ausgeben* (selbst in Familie, o da was kaufen) auch den Mangel beim anderen hervorhebt.
Ich durfte lernen wie es ist *brauchst du noch was*- dass man immer mit Stolz kämpft. Dass ich zwar froh bin, aber trotzdem unzufrieden, da ich irgendwie nicht SELBST in der Lage bin mental o mit Aktionen/Dingen für mich zu sorgen. Und auf der anderen Seite, wird meine *Hilfe* ständig genommen, ohne was zu tun - ist das frustrierend.
Ich denke Hilfe sollte *Hilfe zur Selbsthilfe* sein. Nicht *Kommando übernehmen*. Ich hatte das Gefühl, ich könne anderen besser helfen. Ich bin dadurch abgelenkt das zu suchen o zu finden was MIR gut tut. Für mich selbst war ich nicht Helfer. Und ich war eine Zeit lang nur dann zufrieden, wenn ich meine *hilfsangebote* anbringen konnte. Mittlerweile weiss ich, wie *gute Ratschläge* sich anfühlen, und arbeiten mit hilfebedürftigen Personen bedarf viel Feingefühl. Das durfte ich von meinen Grosseltern lernen, die mit 80 noch fit waren/sind u sich teilweise NICHT helfen lassen wollen.
Eine Lampe AM Bett??? NEIN. Neue Matratze - die ist doch noch gut. AUCH wenn die Veränderungen aus unserer Sicht positiv sind, lösen sie doch Ängste aus. Bekocht werden? *Da kann ich ja gleich ins Altersheim gehen*. Wir holen dich ab für ein paar Tage - *ich will euch nicht zur Last fallen*
Erzählen/in uns selbst spüren u das wiedergeben, was wir toll finden hilft da super. *selbst ausprobiert- phantastisch- auch mal ausprobieren*?
Und DAFÜR müssen wir selbst erstmal wissen, was wir toll finden.
Ein *ich hab einfach mal wg Autos geschaut dort u dort (einfach weil es MICH interessiert hat, und ich DANN an dich gedacht hab)* ist MIR viel mehr Hilfe als *Na, guck doch mal* (u ich dann denke, toll, meinste das hab ich nicht schon?? so ist es, wow, Interesse, so tun als Er/sie ich wären. Und dieses Gefühl trägt mich dann zu Aktion meinerseits) Auch *hör dich mal mit um* brachte nicht viel (meine Ansicht v hilf mir mal), erzählen - ich hab da geschaut - das sieht gut aus, motiviert ohne dass ich es *wünschte* zu selbst mal rumhören.
Ich schrieb das alles, weil auch ich immermal auf der Suche nach *etwas* bin. Und ich habe festgestellt, wenn ich Dinge für andere mache u die nicht wenigstens auch für mich selbst - bleibt ein Gefühl des gedrängt seins (auch wenn es *ich dränge mich, weil xy dachte es wäre toll für mich es zu tun*) ist. Suche nicht im Aussen wenn du für Dich etwas vermisst. (fällt mir gerade dazu ein). U vielleicht mit meinem Erlebten, kommst du ein Stück weiter. Manche Erlebnisse müssen wir nicht durchleben, wenn wir Sinn u Zweck erkannten.
Ich wünsche dir alles Gute u bin gespannt auf Zwischenberichte

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was vielleicht noch interessant wäre, eine *Sammlung* von *Tätigkeit/Hobby/Beschäftigung - was GENAU befriedigt mich daran*
meist ziehen wir Befriedigungen nicht nur aus einer Sache allein, so kann es nützlich sein, dies aufzusplitten.
So weiss ich für mich - ich brauche für einen Teil meiner Beschäftigungen einfach Ruhe und Zeit u Raum für mich selbst, wenn ich NUR gesellig bin, füllt mich das nicht aus mit der Zeit. Wenn ich NUR für mich bin, ist es etwas ruhig. Ich habe also einiges was ich mache, wenn ich allein bin. U da habe ich mehreres, da ich nicht jeden Tag Lust habe zu lesen. Ich habe einige Optionen für *gesellig* , auch da, wenn ich mich nicht fühle, mach ich das was *passt*. Ich habe Tätigkeiten die ich machen kann, wann ICH will, und welche, die einen gewissen *fixen* Zeitplan erfordern.
Ich weiss für mich ich BRAUCHE das Wissen flexibel sein zu KÖNNEN (so z.B. auch auf Arbeit) ansonsten würde ich mich von vorherein unwohl fühlen. Mein Unterbewusstes erkennt die Grenze und arbeitet dagegen. Da das meist positiv ist (ich überprüfe *Grenzen* auf Notwenigkeiten*) Ist das ein Pkt, den ich haben MUSS. Ich bin gern kreativ, auch mal auf Bestellung - nur auf Bestellung - da haperts bei mir schon wieder, ich arbeite daran

(also kein eigenes Geschäft auf *muss* (ich hab das noch nicht mit * will*, genauso für Kurse)
Klopf doch einfach mal ab, was du haben willst - alles mögliche. Dann auch was du NICHT haben willst, und lege die Tätigkeit *darüber* und schau inwiefern es passt, und wo nicht - ob das was wäre was du in Kauf nehmen würdest, oder absolut nicht. So hab ich meine Liste für eine Partnerschaft gemacht. Und so weisst Du dann schon von vorherein bei einigen *Lieferangeboten* ob es was ist o nicht. Du sparst Zeit u *Elend*, und das ist *Hineinhorchen*
Ich hoffe, der Text ist nicht zu lang. Ich gebe gern Beispiele o *Erlebtes*, kann aber auf Wunsch daran arbeiten mich etwas einzuschränken.
(Übrigens *eigentlich* weisst darauf hin, dass wir *eigentlich*

was anderes mögen bzw es schon anders ist. Und *versuchen* beinhaltet schon ein einkalkuliertes mögliches Scheitern. Will man es umformulieren u merkt es fühlt sich nicht gut an (ich versuche etwas, o ich arbeite daran), dann haben wir schon einen *Knackpunkt*

) Worte werden Taten, vage Worte werden vage Taten...
Damit beende ich meinen Post. LG Nele