Bredors1 hat geschrieben:
also...ich hab mich mit Interesse die letzten Tage mit dem Hoppen beschäftigt...und sicherlich auch den sinn verstanden....aber nirgends findet man was WIE man diese Technik anwendet. Wie oft sollte man hoppen?? Wann sollte man hoppen?? wann ist der beste Zeitpunkt dafür..wie lange geht denn hoppen ?? 2 Sekunden oder eine viertelstunde?? Reicht einmal hoppen...muß man auch mal wochenlang hoppen...also wiegesagt....die Anwendung wird irgendwie nirgends erklärt....
soooo...helft mir mal bitte
.. bin eine von den 73 (

).. aber.. es ist eigentlich wie mit dem Bestellen..
Es gibt keine Regel !.. wenn dann kannst Du es eher mit Schwimmen bzw. Fahrradfahren vergleichen.. das Hoppen..
..
Es geht ums Verzeihen und Lieben..
Alles .. alles was in Deinem Leben existiert.. positives und negatives .. ist durch Deine Wahrnehmung erschaffen.. (klar nicht ausschließlich).. aber Du bist maßgeblich (wenn auch nur im geringsten Teil) damit verbunden und beteiligt .. Du bist mit- in der Welt (Erscheinungswelt) eingeschlossen.
Wenn dieses Verständnis wirklich in Dir Einzug erhält .. hörst Du a) auf, Dich in einer Opferposition zu sehen (die positive Seite der Verantwortung

) und b) du bist automatisch in der Hopp-position.
Beispiel..
Oberflächlich betrachtet.. ist, wenn mich jemand mit dem Auto anfährt.. der der "Schuldige".. und ich Unfallopfer.. (Achtung: ich bin jetzt auch nicht davor gefeit.. wütend zu sein.. und kann deshalb noch lange nicht den Sinn der Sache erkennen.. desweiteren würde ich mich trotzdem wehren.. mit den mir gegebenen Mitteln..)
..
Aber .. ich kann seelisch daran zerbrechen.. dem Autofahrer inklusive mir.. das Leben schwer machen.. Oder.. ich kann das JETZT hinnehmen.. und erst einmal der Situation vergeben.. verzeihen.. dass es so gekommen ist..
Ich kann im -mir- möglichst positivsten Sinne handeln denken.. und hinnehmen..
ins Herz nehmen..
Egal was passiert.. wenn ich es denn kann.
Dazu muss ich keine Regeln beachten.
Ich kann aber im Gegenzug auch.. im negativen Sinne bedauern.. warum passiert nur immer mir sowas.. immer ich bin der Ar... immer ich habe kein Glück..
Und der AutofahrerAR.. hätte doch besser mal aufpassen können.. aber NAAIIN..
Gegenwehr... Ich verharre in meiner Opferposition.. ich leide.. ewig.. bemitleide mich im negativen Sinne.. verfluche mein von mir getrenntes Schicksal..
das wär dann Antihoppen..
Es sind nur Gedankenspiele.. in wie weit ich tatsächlich vergeben KANN steht nochmal auf nem anderen Blatt.. klar..
Was ich aber echt tun kann.. solange ich mir bewußt bin.. mir zu sagen.. dass ich das wohl wirlich irgendwie in mein Leben gezogen habe.. und dass das kein von mir getrenntes Schicksal ist, was mich da quält.. sondern.. meine eigenen negativen Vibrations...
Hoppen ist von der Praxis her einfach.. aber man braucht ein gewisses Verständnis, dass man das nur für sich macht. Auch wenn man anderen -in sich selbst- vergibt.. die -Anderen- sind ein Teil von mir. Wenn auch nur in geringem Maße.
Hoppen ist für mich persönlich eine Art Lebenshaltung (an der ich echt noch üben muss) geworden.
Es gibt wie beim Bestellen keine besondere Regel.. ausser im weitesten Sinne zu verzeihen.. anzunehmen.. und schlussendlich zu lieben.
Beim ALLES LIEBEN tu ich mich selbst noch verdammt schwer..
Ich übe mich noch in der Akzeptanz.
Wenn Du also aktiv hoppen möchtest, solltest Du einfach damit beginnen .. die Ansicht zu haben.. das Alles (wenn auch nur als geringer Teil) in Dir steckt..
Auch ein doofer Nachbar.. der ist dann teilweise in Dir versteckt.. und möchte Dir was sagen.. und der doofe Nachbar.. in Dir.. ist doch gar nicht mehr sooo doof.. auch nur ein Mensch.. okaay.. es fällt schwer.. aber.. Menschen sind auch in mir.. Situationen sind auch in mir.. sehr, sehr verschieden.. in mir verzeihe ich dem doofen, doofen Nachbarn.. (friede sei mit ihm.. und mir)... okay.. nicht mehr ganz so doof.. gucke ich mal in mein Herz.. ja... ich war auch mal so doof.. oder.. aber.. ich kann mit dem niemals was anfangen.. aber.. er existiert.. wie ein ungewollter Blinddarm einfach noch in mir.. okay..
Es gefällt mir nicht.. aber.. nuja.. es ist so.. und ich liebe den Teil in mir.. mehr kann ich im Augenblick nicht machen..
jetzt kannst Du das Spielchen mit dem Gedanken sooolange weiter machen.. bis Du Dich ruhiger fühlst..
und mit der Zeit.. wie beim Schwimmen oder Radfahren.. kommst Du in Übung.. Du erlangst immer schneller die Erkenntnis.. dass es in der bösen schlechten Welt auch viel Gutes gibt.. viel positives.. es hat sich nur ganz schön klein gemacht.. und ja.. auch das Schlechteste.. muss irgendwas mit mir zu tun haben.. sonst würde es in meiner Erscheinungswelt nicht vorkommen.
Okay.. ich nehme es an.. erst mal.. so innerlich für mich.
Es hängt einzig und allein von Deinem wohlgefühl ab wie lange Du hoppst..
.. eben so lange.. bis Du dich "einiger mit Dir und Deiner Erscheinungswelt" fühlst.
Wenn das dann mal so weit ist.. dann wirst Du merken.. das Dinge in Dein Leben kommen.. GENAU.. wie gewünscht.. und -noch- besser.
Ich hoffe ich konnte meine Hopp-Sichtweise ein wenig vermitteln.
LG
someone