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 Betreff des Beitrags: Warum erschaffe ich mir diesen Mann?
BeitragVerfasst: Fr Mai 08, 2009 8:39 am 
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Registriert: Mi Mär 21, 2007 10:45 am
Beiträge: 230
Hallo zusammen,
folgendes Thema kam während der Hoppen-Ausbildung auf, ich darf es euch zum test-hoppen hier zeigen:

Ein Mann fragt:
Warum lebe ich (männlich 46 j. intelligent und liebenswert!) seit Jahren (also eigentlich schon mein Leben lang) in einer nicht enden wollenden Zeit des Fastens? keine "richtige" Arbeit (wenn bislang Arbeit, dann immer nur Zeitarbeit und befristet), wenig Geld, kaum Perspektiven (obwohl ich 3 Berufe habe).

Manfreds Antwort:
Wenn ich dieser Mann wäre, dann würde ich mir solch eine Situation erschaffen, da ich nie gelernt hätte, Vertrauen in mich und meine Fähigkeiten zu haben. Ich hätte ein tiefes Mißtrauen gegenüber dem Leben. Mir wurde als Kind zuwenig Bestätigung gegeben, stattdessen gab es oft von allen Seiten Kritik.
Nehme ich das Thema in mein Herz, dann spüre ich: ich bin gut, so wie ich bin. Dieses Leben hat mich auf der anderen Seite auch demütig werden lassen. Ich bin auch mit wenig zufrieden und sehr dankbar auch für Kleinigkeiten. Plötzlich kann ich auch die guten Seiten dieser Erfahrung erkennen.

Wenn ich so einen Freund hätte, warum würde ich mir das erschaffen? Manchmal zweifle ich auch an mir, und mein Freund erinnert mich daran, dass ich im Grunde auch zu wenig Vertrauen zu mir und meinen Fähigkeiten habe. Mit ihm zusammen zu sein, macht mich immer wieder dankbar, für das, was ich im Leben trotzdem schon erreichen konnte. Wenn ich ihn liebe, so wie er ist, liebe ich wie beim Hoppen auch meine "nicht heilen" Teile, und heile mich so auch.
Nehme ich diesen Teil in mein Herz, der das erschaffen hat, dann wird alles leicht, es entsteht Vertrauen, das alles gut ist und noch besser werden kann. Indem ich meinen Freund unterstütze, unterstütze ich mich, denn was ich ihm gebe, gebe ich im Grunde eigentlich mir.

Liebe Grüße
Manfred


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BeitragVerfasst: Sa Mai 09, 2009 10:13 am 
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Registriert: Mi Mär 30, 2005 4:22 pm
Beiträge: 3830
Manfred hat geschrieben:
Ein Mann fragt:
Warum lebe ich (männlich 46 j. intelligent und liebenswert!) seit Jahren (also eigentlich schon mein Leben lang) in einer nicht enden wollenden Zeit des Fastens? keine "richtige" Arbeit (wenn bislang Arbeit, dann immer nur Zeitarbeit und befristet), wenig Geld, kaum Perspektiven (obwohl ich 3 Berufe habe



Wenn ich dieser Mann wäre, warum.. hätte ich mir eine solche Situation erschaffen??

Dann weil ich meinen Wert noch nicht erkannt hätte.. noch nicht erkannt hätte, dass ich es wirklich wert bin.. einen guten Job und alles was man zu einem "gelungenem Leben" braucht verdient zu haben!!

ich hätte das noch nicht erkannt, weil ich mich vielleicht auch ganz gerne bzw. ganz wohl in der Rolle, des "Fastenden" gefühlt hätte.. ich, der sich klein hält, finanz. klein.. der "kleine Mann". .. Bescheidenheit.. ist/war eine Zier davon.. ich fühle mich wohl in dieser Opferrolle.. da kann mir nix geschehen und ich muss auch nix wagen.

Es ist diese Angst des Versagens.. die da in mir auch vorkommt.. die ich aber nicht wahrnehmen wollte.

Wenn ich mir darüber mehr und mehr im Klaren werde..

Wie wertvoll ich bin.. wie "Groß".. das ich mich zu jeder Zeit beschützt fühlen darf!!

Werde ich ruhiger und gelassener.. ich kann mein Herz ganz weit machen.. und mir vergeben.. dass ich "es" mir nicht wert war.. wenn ich erkenne, dass ich zu jeder Zeit mit dem Besten versorgt sein kann, wenn ich nur lerne zu vertrauen.. dann fühle ich mich schon deutlich wohler.

Wenn ich mir selbst verzeihe.. und meine "Beschaffenheit" in mein Herz nehme.. falle ich mir selbst vor Erleichterung in die Arme..
und liebe mich einfach selbst.. so wie ich bin.


Hoffe(ppe).. ich konnte weiterhelfen

Alles Liebe

_________________
irgendwo sind wir alle eins..


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Sa Mai 09, 2009 3:29 pm 
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Registriert: Do Okt 05, 2006 10:54 am
Beiträge: 171

Mit- Hopp:

Wenn ich dieser Mann wäre, dann würde ich aus Loyalität und auch aus Schreck im Dauer- Mangel leben.. weil mir irgendwann mal jemand ( Elternteil.. Familie...) vermittelt hat.. wenn es dir besser geht als mir, dann bin ich unglücklich oder werde sterben oder dich verstossen, weil mein Schmerz über deine Fülle, dein Glücklichsein und deine Freiheit so gross ist. Zumindest habe ich das so herausgehört. Deshalb lebe ich heute auf allen Decks im Mangel, damit ich 1.) noch dazugehöre...2.)Treu bin, denn das war irgendwie schon immer so..quasi arm, aber mit Selbstachtung und 3.) diese Person( en) am Leben erhalte, die ja sonst sterben würde( n) weil sie mein Glücklichsein und meine Fülle und meine Freiheit nicht ertragen kann/ können.



( Ich bin übrigens manchmal selber komplett überrascht, was plötzlich so hochflutet...)

hERzLÖSUNG: Wenn ich mir ein Herz fasse , im Sinne von Mut.. dann traue ich mich, voran zu gehen... und alle mitzunehmen.. die Bindungen zu halten.... während ich dem Paradies gestatte, sich langsam und Stück für Stück um mich herum auszubreiten... und alle können mich darin besuchen..und dürfen sich wohl fühlen... und dann ist mein Herz sogar so gross, dass ich ihren Schmerz aushalten kann, weil ich erkenne.. Schmerz und Mangel ist nicht länger Bedingung für Zusammengehörigkeit.. und ich kann durch meine Liebe und meine neue Fülle ja auch neue Bedingungen fürs Miteinander schaffen. Und eigentlich habe ich das ja ganz tief innen auch versprochen.


*******************************************************


Wenn ich der Freund wäre, hätte ich mir so einen Freund erschaffen, um mir und anderen den Beweis zu erbringen, dass Ho*oponopono auch gelingt, bei und mit Menchen die einem sehr nah sind und echt am Herzen liegen und deswegen diese künstliche Therapeutenschranke, die ja sagt, niemals mit jemanden, der einem so nah ist, aufgehoben werden kann.
Ich glaube nämlich an *Geht nicht gibts nicht*. Alles ist möglich.

Ebene tiefer: Weil mich dieser Freund an Jemanden erinnert, dem es auch schlecht geht ( ging) und von dem ich denke, ich hätte mehr tun oder ihn retten sollen. Deswegen versuche ich jetzt an ihm stellvertretend, was ich damals versäumt habe.

hERzLÖSUNG: Ich bin genug. Meine Liebe und meine Freundschaft alleine sind heilsam, weil tief und aufrichtig. Ich muss niemanden retten, denn alle können sich selber retten. Es reicht, dass ich einen grosszügigen Raum dafür biete mit meinem Herzen. Und dass ich das tue, weiss ich doch schon. Und das reicht vollkommen. Das ist genug. Ich bin genug.

Herzlich-
die Sternfrau



_________________
MIRACLES are real- WUNDER sind normal!


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Sa Mai 09, 2009 7:14 pm 
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Registriert: Di Apr 03, 2007 5:34 pm
Beiträge: 603
Wohnort: Hamburg
Okay, wenn ich der Mann wäre, warum hätte ich mir solche unsteten Umstände und Situationen erschaffen? Ja, weil cih nicht daran glaube, dass es einem gut gehen kann. Das Leben ist Kampf und das Leben ist nicht schön, es ist nicht genug da und ich bin ja sowieso nicht gesehen und wahrgenommen. Ich geh unter im Leben. Sage ich: Ich liebe dich, es tut mir leid, ich verzeih mir und ich liebe mich trotzdem sehe ich plötzlich mein eigenes Licht und ich sehe, dass ich sehr wohl wertvoll bin und dass das Leben schön ist und dass man mir nur Schrott erzählt udn mit auf den Weg gegeben hat. Warum veranlasst man mich, nur das Schlechte im Leben zu sehen?! Was ist das für eine Herangehensweise? Ich seh meine Mutter dabei, die mich fast schon verspottet, wenn ich ihr sagen will, dass das Leben sehr wohl schön ist und dass ich was aus meinem Leben machen werde. Werde sehr traurig gerade, weil ich mich echt so runtergerissen udn einer gewissen Dunkelheit verpflichtet fühle :cry: . voll gemein.

Wenn ich der Freund wäre, warum hätte ich mir so einen Freund erschaffen? Ja, um zu sehen, wie es nicht geht :shock: . An ihm kann ich quasi all meine Theorien überprüfen und sehen, wo sie richtig sind. Und dass sie richtig sind. So weiß ich, wie man es nicht machen sollte und dass man sich seiner bewusst werden sollte, weil man sonst seinen düsteren Programmen ausgeliefert ist. Und doch sehe ich, dass mein Freund verdammt stark ist, dass er sich für mich so hängen lässt. Denn auf diese Weise werde ich stark, auf diese Weise finde ich Schritt für Schritt immer weiter zu mir. Ich danke ihm sehr, eine sehr weise tapfere Seele ist das. Sage ich: Es tut mir leid, ich liebe dich, ich verzeih mir und ich liebe mich trotzdem sehe ich, dass ich was zu lernen habe, nciht er. Er macht es quasi für mich. Voll irre. Udn ich bin schwer dankbar. ich bin sozusagen sein kleiner Bruder, für den er das alles tut und auf sich nimmt, damit mir geholfen ist und ich den anderen Weg kann, den hellen, erfolgreichen, kreativen. Geh ich den, und kann ich ihn loslassen, gehts auch ihm wieder gut und er bekommt einen Schub. Er fühlt sich dann nicht mehr mir verpflichtet.

Lieben Gruß! :D
Hannah


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