Moin,
jo, also wenn ich der Sohn wäre, der einen Tinnitus hat, warum hätte ich mir das erschaffen? Ja, ich will dieses Getöse der Welt nicht hören, das Gepiepe übertönt es so schön, so konzentriere ich mich darauf und ziehe derweil mein Ding durch, ohne dass es zu Nachfragen oder Korrekturen kommt. Wer weiß, was diese Stimmen sonst sagen? Die bringen mich ja sonst vollends durcheinander. Sage ich: Ich liebe dich, es tut mir leid, ich verzeih mir und ich liebe mich trotzdem sehe ich, dass ich mit dem Tinnitus zusammenarbeiten kann. Er führt mich ganz langsam in eine andere Richtung, in eine, in der mehr Helligkeit und Fülle und Entspanntheit ist. Dann brauch ich auch den ganzen anderen Kram nicht, sondern kann mich hervorragend auf das eine konzentrieren und dann kommt der dicke Erfolg. Aber ich kleb dann nicht mehr dran, sondern kann ihn strahlend laufen und sich ausbreiten lassen, ohne dass ich ihn brauche

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Wenn ich die Mutter wäre, warum hätte ich mir so einen Sohn erschaffen, der immer der Beste sein will? Ja, zum einen, damit er alles für mich macht und ich stolz auf ihn sein kann. Er ist dann mein Engel sozusagen und ich kann schön zu Hause sitzen udn auf ihn schauen

. Warum habe ich mir einen Sohn mit Tinnitus erschaffen? DAmit ich sehe, dass es nicht nur in die eine Richtung geht, sondern es rundum gehen muss. SAge ich: ES tut mir leid, ich liebe dich, icih verzeih mir und ihc liebe mich trotzdem sehe ich irgendwie, dass ich ihn in diese eine Richtung getrieben habe. Und es tut mir fürchterlich leid. Ich will ihn zurückholen, aber ich erreiche ihn nicht mehr. Nun hat er den Tinnitus, vielleicht kann der ihn erreichen. Es tut mir leid, ich hab dir was Falsches gesagt, wo du langgehen sollst! Sage ich noch mal: Es tut mir leid, ich liebe dich, ich verzeih mir und ich liebe mich trotzdem kommt plötzlich Ruhe in mich ein. Und ich vertrau ihm und dem Leben, dass schon alles gut wird. Er wird zwar ne Runde in der "Waschmaschine" sein, aber es wird schon gut ausgehen, was Gutes bei rauskommen. Ich besinne mich derweil auf mich, mach meine Sachen. Das, was meinem Sohn Kraft gibt, damit er sieht, dass er nicht für mich und mein Wohl verantwortlich ist. So kommen wir beide in unser Leben, in unsere Kraft.
Hm, soweit erst mal. Kannst du damit etwas anfangen? (Wenn nicht, dann nicht

).
Viele Grüße!
Hannah