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 Betreff des Beitrags: Sorgenkind
BeitragVerfasst: Do Nov 26, 2009 5:02 am 
Hallo erst mal,
Ich bin ein großer Bärbel Fan und mir haben ihre Bücher in vielen Lebenslagen geholfen.
Mein derzeitiges Prblem ist meine 21 Jährige Tochter,
sie ist gestern zum zweiten mal durch die Füherscheinprüfung gerasselt.
Ich denke ihr Angst vorm Versagen und ihr mangelndes Selbstbewusstsein
tragen den grössten teil dazu bei.
Nun möchte ich alle bitten für sie zu Hoppen.
Sie heist Melissa und eine sehr unsichere und ängstliche junge Frau :oops:


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BeitragVerfasst: Do Nov 26, 2009 7:44 am 
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Registriert: Mo Apr 30, 2007 6:51 pm
Beiträge: 8405
Wohnort: Düsseldorf
Im Sinne des Gesetzes der Anziehung ist es sehr ungüngstig, wenn du deine Tochter als unsicher und ängstlich siehst. Du richtest deinen Fokus auf ihre Schwächen und bestärkst damit genau diese Eigenschaften.
Im Buch "Wie unsere Gefühle die Realität erschaffen" von Esther Hicks ist an Bespielfällen schön erklärt, wie man da ändern kann. Sehr zur Lektüre empfohlen!

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In diesem Spiegelkabinett siehst du eine Menge Dinge. Reibe dir die Augen! Nur du allein bist da.
(Rumi, Das Lied der Liebe)


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BeitragVerfasst: Do Nov 26, 2009 8:14 am 
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Registriert: Mi Mär 21, 2007 10:45 am
Beiträge: 230
Hallo,
wenn ich eine Mutter wäre und mir so eine Tochter erschaffen hätte, dann würde ich das tun, damit ich merke, wie sehr ich mich selbst um meine Tochter sorge und versuche, ihr das Leben leicht zu haben. "Meine Tochter soll es besser und leichter haben", ist so ein Satz, der mir immer wieder im Kopf herum geht.
Ich nehme diesen Satz in mein Herz. Ich liebe meine Sorge. Ich gebe meiner Sorge meine ganze Liebe.
Dabei merke ich, dass das Problem meiner Tochter auch durch meine Sorge und mein Kümmern hervorgerufen wird- Weil ich meiner Tochter sovieles erleichtern will und ihr soviel abnehme, hat sie nicht gelernt, ihre Dinge selbst zu lösen und in die Hand zu nehmen.
Nehme ich es weiter in mein Herz, dann entwickelt sich Vertrauen, dass meine Tochter ihr Leben auch allein bewältigen kann. Sie wird stärker und bekommt mehr Selbstvertrauen.

Wenn ich diese Tochter wäre, dann hätte ich mir das Scheitern in der Führerscheinprüfung erschaffen, um mir eines Musters bewußt zu werden: Wenn ich es nicht alleine schaffe, wird schon einer kommen, der mir hilft. So ist es auch sehr viel bequemer, und ich kann länger "Kind" bleiben.
Ich nehme mein Scheitern in mein Herz. Ich liebe meine Ängste und mein fehlendes Selbstvertrauen.
Plötzlich erkenne ich das Geschenk in diesem Scheitern: Würde ich weiterhin so "durchkommen", und immer jemanden finden, der mich rettet, dann ginge das mein Leben lang so weiter. Später würde mich dann mein Mann retten, meine Kollegen, meine Nachbarn oder meine Kinder.
Ich fange wirklich an, mein Problem, mein Scheitern in der Prüfung zu lieben: es hat also auch seine guten Seiten.
Ich liebe mich so, wie ich bin.

Viele Grüße
Manfred


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BeitragVerfasst: Do Nov 26, 2009 9:40 am 
Ja das stimmt wohl,ich nehme ihr wirklich zu viel ab und weiß das auch.
Es ist sehr schwer los zu lassen,vor allem male ich mir im Gedanken immer die schlimmsten sachen aus was alles passieren könnte,
ich komme wirklich auf die unmöglichsten Gedanken das frisst mich innerlich auf.
Hatte schon als Kind solche Ängste,zum Beispiel das meine Mutter vom Auto Überfahren wird,deshalb habe ich sie jeden Tag vom Bus abgeholt.
Ist doch echt bescheuert oder.


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BeitragVerfasst: Do Nov 26, 2009 9:43 am 
P.S.vielen dank für deine Antwort,macht mich schon ein bischen mutiger.
Liebe Grüße Lucie


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BeitragVerfasst: Do Nov 26, 2009 9:51 am 
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Registriert: Do Apr 20, 2006 1:07 pm
Beiträge: 593
Ich habe drei Kinder in dem Alter (plus minus in jede Richtung) und weiß, dass man sich da gut rein steigern kann. Vor allem wenn man selber nicht ausgelastet ist.

Wenn du innerlich zugibst, dass sie es eigentlich kann - und vielleicht ist das gerade das Scheitern ihres-, dann verlierst du an Wichtigkeit.

Ist so.

Guck einfach ganz woanders hin, grabe den Garten um, streiche dein Haus, repariere dein Auto, mache die Steuer etc. Knall dich zu mit Aktivität, so das du bis auf ein 'du schaffst das schon' keine Zeit für sie hast.


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BeitragVerfasst: Do Nov 26, 2009 9:51 am 
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Beiträge: 8405
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Da gibt man sich schon die Mühe zu antworten und bekommt nicht mal einen Dank. :roll:
Ja, gerade stört mich das und ich werde es NICHT hoppen. Blödes Jammer-Pack mit euren Problemen, die keine sind. Mir wird übel, wenn ich mir diese selbstgebackene Kacke durchlesen muß, während andere echtes Leid erleben.

Von einer, die heute mal 100% ehrlich ist und genau das sagt, was sie in diesem Moment denkt. :evil:
Morgen passe ich mich vielleicht wieder an.

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BeitragVerfasst: Do Nov 26, 2009 10:04 am 
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Beiträge: 168
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@naike...was ist für dich "echtes " leid erleben ?

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wir können alle hinters licht führen, sogar uns selbst. aber niemals unser selbst! (abdi assadi)

ich bin nicht dazu da um so zu sein wie mich andere gerne hätten...


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BeitragVerfasst: Do Nov 26, 2009 10:14 am 
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Beiträge: 131
Wohnort: Berlin
Liebe Naike,

das ist echt der Brüller!

Heute sagst Du Deine Meinung, und morgen passt Du Dich wieder an?

*lol*


Wir lesen uns morgen...

Sand


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BeitragVerfasst: Do Nov 26, 2009 10:21 am 
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Beiträge: 649
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° rrr ° naike hat wieder die verbale peitsche ausgepackt ;) :) .

warum machst du dir es zu einem problem, dass du für die mühe deiner antwort keinen dank erfährst?

btw. ich finde es gut, wenn du ehrlich bist ( wenngleich ich dir das fortwährend unterstelle) & deinen worten freien lauf lässt.

mich interessiert auch deine definition von " echtem leid" ( vorzugsweise an einem eigenen beispiel) - zumal deine übelkeit ein indikator für ein vorhandensein von " echtem leid" sein könnte. ... nur raus damit.


& ja, du bekommst (m)eine aufmerksamkeit.


& nu, ab in die sonne °!°

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° Jede Sekunde öffnet sich ein Mini-Geschenk in deinem großen Geschenk ☺ . °


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BeitragVerfasst: Do Nov 26, 2009 10:22 am 
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Registriert: Mo Apr 30, 2007 6:51 pm
Beiträge: 8405
Wohnort: Düsseldorf
*lucy* hat geschrieben:
@naike...was ist für dich "echtes " leid erleben ?

Grob gesagt alles, was mit der Bedrohung von Leben zusammen hängt. Alles andere kann durchaus frustrierend sein, ist bei genauem Hinsehen aber Pillepalle.

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BeitragVerfasst: Do Nov 26, 2009 10:23 am 
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Hallo Naike!
Zitat:
Mir wird übel, wenn ich mir diese selbstgebackene Kacke durchlesen muß, während andere echtes Leid erleben.


Das musst du doch nicht.
Das ist hier nunmal die Rubrik Hoppen, schau hier doch einfach nicht rein... :wink:

Na, da bin ich ja mal gespannt auf Morgen, wenn du dich "wieder" anpasst.

°hihi° Du bist schon so ne Marke! Bild

Sorry für mein OT, bin auch schon wieder weg. Bild
Weitermachen, bitte!

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Herzlichst Peti
Erfahrungen sind ein wahrer Schatz, der sich verdoppelt, wenn man ihn teilt.
Was denkbar ist, ist machbar.


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BeitragVerfasst: Do Nov 26, 2009 10:35 am 
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Beiträge: 6815
Wohnort: Landkreis Celle
Obwohl...°indenfingernjucks° Einige Gedanken hätte ich auch noch.

PP hat geschrieben:
Guck einfach ganz woanders hin, grabe den Garten um, streiche dein Haus, repariere dein Auto, mache die Steuer etc. Knall dich zu mit Aktivität, so das du bis auf ein 'du schaffst das schon' keine Zeit für sie hast.


Das kann ich voll unterschreiben!!!
Wir sind ja noch energetisch mit unseren Kindern verbunden und ich denke, durch unser "an-sie-denken", "ihnen-permanent-die Daumen-drücken", "ihnen-dadurch-etwas-abnehmen-wollen", fuschen wir ihnen in ihre Energie und sie können ihr eigenes Potential nicht leben. Wir bremsen sie dadurch aus. Wir schwächen sie und machen somit genau das, was wir ja gar nicht wollten.

Wir Mütter sollten aushalten lernen, dass unsere Kinder schon groß sind, dass sie ihren Weg gehen und dass sie auch mal scheitern dürfen.
Da gebe ich Naike recht, dass du die Stärken in deiner Tochter erkennen "solltest" (blödes Wort, finde aber kein besseres).
Trau ihr einfach mehr zu.
Der Fahrlehrr hat ihr das auch zugetraut, sonst hätte er sie ja nicht zur Prüfung angemeldet.

Angst und mit zittern ist ganz normal, nur sollten wir diese Energie bei uns behalten und keine Grenzen überschreiten.

Manfred schrieb:
Zitat:
So ist es auch sehr viel bequemer, und ich kann länger "Kind" bleiben.

Das ist ein sehr guter Gedanke, finde ich. Nur, wo ist da die feine Linie/ Grenze zwischen "Die Tochter möchte noch ein wenig Kind sein" und " Die Mutter läßt die Tochter nicht los, nicht erwachsen werden"?
Zitat:
Später würde mich dann mein Mann retten, meine Kollegen, meine Nachbarn oder meine Kinder.

Und da sehe ich die Gefahr, dass sie immer Beziehungen eingehen wird, um gerettet zu werden.

Aber so dramatisch ist es doch nicht:
Sie ist 2x durch die Prüfung gefallen und beim 3. Versuch schafft sie es bestimmt!!! Es ist alles noch drin, offen und möglich!!! °find°

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Herzlichst Peti
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BeitragVerfasst: Do Nov 26, 2009 10:38 am 
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Registriert: Mo Apr 30, 2007 6:51 pm
Beiträge: 8405
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Peti hat geschrieben:
Das musst du doch nicht.
Das ist hier nunmal die Rubrik Hoppen, schau hier doch einfach nicht rein...

Das begrenzt sich leider nicht auf den Hoppenbereich, Peti.
Und macht mich sowieso allgemein nachdenklich im Moment.

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BeitragVerfasst: Fr Nov 27, 2009 4:25 am 
Also zuerst möchte ich mich bei allen hier bedanken das sie geantwortet haben,bevor ich wieder ein anschiess bekomm :cry:
Musste arbeiten und konnte gestern nicht mehr rein schauen,deswegen bin ich um die Uhrzeit hier!
Na wegen ein Miesepeter lass ich mir den Tag nicht versauen, vieleicht hast du Naike ja richtiges leid erfahren,dann nehm ich es in mein Herz auf.
An alle andern, danke noch mal es hat mir wirklich was gebracht,
geb euch bescheid wenn es geklappt hat.
Viele Grüße an alle Mithopper Lucie


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