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BeitragVerfasst: Fr Mai 08, 2009 9:28 am 
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Registriert: Fr Mär 09, 2007 5:54 pm
Beiträge: 430
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Hallo ihr Lieben,

ich bin mir nicht so recht sicher, wie und was ich hoppen soll. Am Beispiel eines anderen Threads drösele ich mal meine Situation auseinander.

Situation: Ich schreibe ganz viele Bewerbungen, kassiere aber nur Absagen.

Wenn ich die absagende Firma wäre, würde ich so handeln, weil ich spüre, dass in den Anschreiben keine Energie mehr mitschwingt.

Wenn ich der Chef wäre, der mich rausschmeisst, dann, weil die Mitarbeiterin sich zurückzieht. Ich habe ihr aber keine konkreten Ziele vorgegeben und mich dann gewundert, warum sie "orientierungslos durch die Gegend läuft". Sie hatte die Stelle angenommen, weil sie auf Versprechungen hereinfiel, die ich als Chef nicht gehalten habe.

Wenn ich die Arbeitslosigkeit wäre, dann wäre ich gekommen und bleibe, weil ich mich hier wohlfühlen würde. Die Bewerberin hat Angst vor der neuen Stelle weil sie sich nicht zutraut, mit Anforderungen fertig zu werden, dass ihre neuen Kollegen sie doof finden könnten, dass man ihr wieder Aufgaben unter ihrer Qualifikation zuschiebt und dass sie Ziele nicht erreichen könnte. Ich würde so die Lieferung des bestellten neuen Jobs blockieren.

Wenn ich ICH wäre (bin :P ), würde ich mich fühlen, wie der beschriebene Mann in Manfreds Thread. Ich habe als Kind auch nie Bestätigung bekommen, wenn jemand mich anmeckert, denke ich "Der wird schon recht haben".

Es fiel mir wirklich schwer, Euch das jetzt zu erzählen, weil ich keine Lust habe, über dieses Thema und den Rattenschwanz, den es nach sich zieht, auch nur ansatzweise nachzudenken. Und wo sich etwas unangenehm anfühlt beim Nachdenken, da besteht ja offensichtlich ein Knoten, der schmerzt.

Bitte helft mir, das ganze zu hoppen. Was mich hier hin geführt hat, weiss ich ja, aber wie werde ich es los?

Liebe Grüsse
Patricia

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... and I know I´ll always be blessed with love...


... wenn es da ist, werd ich feiern,
ich weiss, da ist noch mehr...


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BeitragVerfasst: Fr Mai 08, 2009 10:44 am 
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Registriert: Mo Aug 11, 2008 9:12 am
Beiträge: 177
Hallo Patricia,

sehr lustig, ich befinde mich auch gerade in einer Bewerbungsphase und habe heute meine erste Absage bekommen - und schon springt mir deine Nachricht ins Auge ;-)

Okay, dann wollen wir mal hoppen:

Wenn ich die "Arbeitslosigkeit" wäre, die dir eine Absage nach der anderen beschert, dann ... würde ich das tun, um dich dazu zu zwingen, deine Situation neu zu überdenken. Irgendwie würde ich spüren, dass das, was du vor hast, für dich nicht das Richtige ist, da dir der "Biss" fehlt. Ich würde befürchten, dass du, wenn ICH nicht mehr da wäre, bald in einem Job sitzt, der dich unglücklich macht. Denn im Grunde bist du zu etwas anderem berufen, du musst es nur herausfinden. Mit den Absagen gebe ich dir Zeit und zwinge dich in andere Richtungen zu schauen. Wenn ich sage, es tut mir sehr leid, ich verzeihe mir das und ich liebe mich selbst, dann erkenne ich, dass du deine Erfahrungen selbst machen musst und werde mich Schritt für Schritt zurückziehen...

Wenn ich DU wäre und mir diese Situation erschaffen hätte, dann hätte ich das getan, weil ich wirklich nicht 100% hinter diesen Jobs bzw. der Entscheidung stehe wieder einen neuen Job anzufangen. Irgendwas in mir hätte kein gutes Gefühl dabei und ich versuche es einfach auszublenden. Ich würde mich nur aus der Not heraus bewerben, weil ich Geld brauche, aber mehr steckt da nicht dahinter. Dadurch schreibe ich nur halbherzige Bewerbungen und das spürt vermutlich auch der Personaler. Wenn ich aber sage, es tut mir sehr leid, ich verzeihe mir das und ich liebe mich trotzdem, dann bin ich offener und halte Ausschau nach dem Job, der mir wirklich Spaß machen würde. Ich würde mich bei der Bewerbung mit einer ganz anderen Motivation ransetzen und ein positives Gefühl dabei haben, wenn ich diesen in den Briefkasten werfe. :-)

Liebe Grüße,

Trini

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"Gedanken werden Dinge!" (the Secret)

"Alles was möglicherweise existiert - existiert bereits!" (Master Key System)


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BeitragVerfasst: Fr Mai 08, 2009 12:02 pm 
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Registriert: Mi Mär 21, 2007 10:45 am
Beiträge: 230
Juhu,
finde dein Hopping sehr gut, Trini! Bei mir ist ähnliches rausgekommen.

Die Arbeitslosigkeit haben wir auch schon gehoppt, das ist so ähnlich wie eine Krankheit, die kommt nur, wenn der Körper schwacht ist. Also ist sie gar nicht gemein, sondern erfüllt nur, was im Körper steckt. Ein starker Körper kennt sowas nicht.

Wenn ich arbeitslos wäre, dann würde ich in meinen bisherigen Jobs unglücklich gewesen sein. Ich würde mich nach einem erfüllenden Job sehnen, hätte aber aus Frust keine Power, mich umzusehen. Dass ich arbeitslos bin, setzt mich auf die Schiene, schenkt mir Zeit, und zwingt mich, zu schauen, was mir mehr entspricht.
Nehme ich es in mein Herz, dann bin ich dankbar für den ungerechten Chef, der mich quasi aus dem Nest geworfen hat, obwohl ich immer dachte, ich könnte noch gar nicht fliegen. Ich beginne Freude zu empfinden am "Flug", vorher war es ein Gefühl von freiem Fall, nun ist es ein Gleiten und Schweben, es wird leichter, ich kann jetzt weit schauen, wo ich vorher vor Angst die Augen geschlossen gehalten habe, den Aufprall unten erwartend.

PS: Sorry für die ganzen Hinweise auf Bärbels Bücher, aber das ist nunmal ihr Forum: 2009 erscheint: Arbeitslos und trotzdem glücklich, zu eben dem Thema.

PS 2: Beim Hoppen der Arbeitslosigkeit ist mir aufgefallen, dass Jesus irgendwie auch arbeitslos war. Ist alles eine Frage der Sichtweise...

Liebe Grüße
Manfred


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BeitragVerfasst: Fr Mai 08, 2009 12:28 pm 
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Registriert: Do Okt 05, 2006 10:54 am
Beiträge: 171
Manfred hat geschrieben:
Beim Hoppen der Arbeitslosigkeit ist mir aufgefallen, dass Jesus irgendwie auch arbeitslos war. Ist alles eine Frage der Sichtweise...



Jesus arbeitslos.. *kringel*... Mensch, gut, sonst wär er ja echt zu überhaupt nix mehr gekommen. Nur gut, dass es damals noch keine ARGE und Jobcenter und sowas gegeben hat.. vor lauter Ein -Euro- Jobs hätte er wömöglich gar keine Ressourcen mehr gehabt, Epilepsie-Kranke zu heilen. Aber mit Job hätte er vermutlich einen sauberen Burn-Out bekommen.
:oops: :lol: Scherz darf sein , hoff ich :lol: :oops:

Herzlich- Die Sternfrau

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BeitragVerfasst: Sa Mai 09, 2009 8:17 pm 
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Registriert: Di Apr 03, 2007 5:34 pm
Beiträge: 603
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Hallo,

bevor ich die anderen lese, hoppe ich erst mal. Also: Wäre ich Miss Lola, warum hätte ich mir die Arbeitslosigkeit erschaffen? Ja, weil ich nicht so recht weiß, was ich machen will, gefällt mir alles nicht. Ich bewerbe mich zwar, aber das sind Stellen, die ich sowieso nicht haben will - kenn ich ja alles schon und so wie es bei der letzten war, wirds auch sicher bei der nächsten sein. Mich langweilt das alles, ich möchte was Richtiges und Anständiges machen. Sage ich: Es tut mir leid, ich liebe dich, ich verzeih mir und ich liebe mich trotzdem sehe ich, dass die anderen auch ratlos sind, was sie mit mir machen sollen. Ich rück ja nicht so recht raus mit der Sprache, was ich eigentlich machen will! Sie warten und gucken und schauen, aber von mir kommt nix, also keine klare Ansage, eben weil ich ganz woanders bin - bei dem, was ich wirklcih machen will. Nur spreche ich es leider nicht aus udn gehe in die falsche Richtung!

wenn ich die anderen wäre, warum würde ich ihr keinen Job geben? Ja, weil wir was anderes suchen, Leute, die angepasst sind, die sich alles sagen lassen, aber selber nix sagen ;). Sie hier hat zu sehr ihren eigenen Willen. Das ist nicht das, was wir hier haben wollen, wir wollen Einheitsbrei, keine bunten Vögel. Sage ich: Es tut mir leid, ich liebe dich, ich verzeih mir udn ich liebe mich trotzdem dann sehe ich, wie selbstgerecht wir sind und wie ängstlich, mal was Neues auszuprobieren, Frischluft reinzulassen. Wir wollen halt nicht das Unkonventionelle! Sie passt nciht hierher, drum sagen wir ab, damit sie weitergehen kann und in 3, 4, 5 Bewerbungen später einen Job finden kann, der zu ihr passt ;).

Lieben Gruß
Hannah


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BeitragVerfasst: Sa Mai 09, 2009 8:19 pm 
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Registriert: Di Apr 03, 2007 5:34 pm
Beiträge: 603
Wohnort: Hamburg
Manfred hat geschrieben:
PS 2: Beim Hoppen der Arbeitslosigkeit ist mir aufgefallen, dass Jesus irgendwie auch arbeitslos war. Ist alles eine Frage der Sichtweise...


Jo, sind wir nicht alle ein bisschen arbeitslos? :mrgreen:


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BeitragVerfasst: So Mai 10, 2009 9:29 am 
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Registriert: Mi Mär 30, 2005 4:22 pm
Beiträge: 3830
Hannah hat geschrieben:
Manfred hat geschrieben:
PS 2: Beim Hoppen der Arbeitslosigkeit ist mir aufgefallen, dass Jesus irgendwie auch arbeitslos war. Ist alles eine Frage der Sichtweise...


Jo, sind wir nicht alle ein bisschen arbeitslos? :mrgreen:


jo.. ich zumindest.. gottseidank!!

sonst hätt ich ja gaar keine Zeit zum Hoppen.. kicher..

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irgendwo sind wir alle eins..


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