ja, am Anfang habe ich auch eher äusserlich gehoppt.. so nach dem Motto.. eben mal alles so hoppen was einen ärgert..
Neehe.. ich hab das Gefühl, da tut man dem Dr. Len und einer uralten Heilmethode unrecht..
denn.. es ist alles in einem drinne... verankert.. und wenn man im Aussen was findet, was einen stört.. hat das immer was mit einem selbst zu tun.. oft will man das nicht wahrhaben.. nu ja.. aber logisch gesehen.. was soll einem sonst Leid nutzen als zu erkennen.. das was schief läuft.. und zu gucken.. was kann ich denn jetzt für mich tun??
(Achtung: dies gilt auch nur für etwas leichteres Leid.. ich wüsst nicht ob ich noch so konstruktiv denken würde, bezügl. des Leides.. wenn ich im Rollstuhl säße, starke Schmerzen hätte, bzw. schwer krank wäre.. Nur habe ich mir fest vorgenommen.. mein Leben (Schicksal?) zu tragen.. zu leben.. zu erleben..)
Früher, hab ich (mich? Uni? Gott?) immer gefragt.. womit hab ich das verdient?.. Warum wieder der Rückschlag???? ..
Heut frag ich, wirklich mich.. mit welchen Gefühlen hab ich mir dies erschaffen?.. Wie kann ich wirklich konstruktiv an meiner Situation etwas ändern?
Zusätzlich vergebe ich mir immerwiederkehrende Muster.. die ich einfach nciht recht in den Griff bekomme..
Immer seltener.. bin ich wirklich sauer mit meiner Umwelt.. weil ein echtes Begreifen eingesetzt hat.. das ich ja auch für unerwünschtes nun mal verantwortlich bin..
jau.. hat aber auch was befreiendes wirklich niemand anders ausser mir auch für Rückschläge verantwortlich zu machen..
Nur.. nicht auf mir rumhacken.. neee..
Unwissenheit schützt ja bekanntlich nicht vor Strafe..
Doch ich versuch schon mir meine Fehler die ich aus Unwissenheit heraus mache zu verzeihen..

auch wenns manchmal ganz schon schwer ist.