Abgrenzung gelungen

Ich starte mal, weiß allerdings nicht, ob es glückt(..)?
Es stimmt schon, Naike, ich hatte das Hoppen vernachlässigt, warum? Ich war seehr mit einem anderen Thema zugange, welches sich mir jetzt entschieden geschmeidiger erschliesst. Ich hab einfach wieder ein bissl mehr Zeit für anderes, also..schauen wir mal. Auch liebe ich echt die Vielfalt, nur einer Sache mich verschreiben, geht nicht soo lange so..
Wenn ich die Selbständigkeit immer außen vor lasse, obwohl ich sie mir so sehr wünsche, gebe ich mir ständig einen auf den Deckel. Ich mache mich klein, lasse gar andere noch durch mich sprechen, was willst du? Du hast alles, komm bloss nicht auf die Idee.. nach den Sternen zu greifen. Das brauchen wir in wirtschaftlich so unruhigen Zeiten wie jetzt schon gar nicht.
Nehme ich das in mein Herz ..Vorsicht, jetzt holpert es

.. fühle ich all den Schmerz der ungelebten Selbständigkeit in den Menschen um mich herum. Keiner traut sich so richtig zu, seinem Chef zu sagen, wie er wirklich (über ihn) denkt, keiner traut sich, seinem Gegenüber zum Ausdruck zu bringen, dass die Liason bereits schon länger beendet ist.
Keiner steht auf.. und sagt.. es ist vorbei. Ich will so nicht mehr.
Denn - wie soll es sonst gehen? Wir haben keine oder so wenig Vorbilder. Keinen, der uns sagt...so lebe ich ein ausgefülltes Leben. Das Wagnis ist immer auf meiner Seite.
Doch da fühle ich mich so allein, und das tut weh.
Ich beginne, diesen Schmerz zu umarmen, ihn als vorübergehend zu betrachten. Nehme ich den Schmerz in mein Herz, wird er weicher, und mein Herz auch. Ich öffne mich für all die Möglichkeiten, die ich plötzlich sehe, da draußen, mein Herz wird immer weicher. Ich fühle wieder mehr den Ruf meiner Seele, " tu es, tu das, was dein Herz zum Singen bringt." Geh dem nach, öffne dich. Alle Unterstützung, die du brauchst ( und du brauchst sie tatsächlich!) fließt dir zu. Bringe deine Energien in den Fluss.. lass es fließen.
Umarme deine Angst, sei sanft mit dir. Immer wieder, sei lieb mit dir.
Höre auf sie, die Angst, denn vielleicht sollst du die 20 Stunden Sache gar nicht wegwerfen für den Anfang? Vielleicht brauchst du diese als Sockel, als Fundament?
Nimm alles an, wirklich alles. Ohne Sorge, ohne Scham.
Aaah, endlich ist es da, dieses Aufatmen- ich bin ja gar nicht allein! Wie mir geht es - - zigtausend anderen da draußen vielleicht ganz ähnlich? Und ich beginne, neuen Mut zu schöpfen. Ich begegne anderen in ähnlicher Lage, doch diesmal machen wir uns Mut gegenseitig. Und ich begegne Menschen, die mich unterstützen, aus einer übergeordneten Lage heraus begleiten. Ich schöpfe Achtung, Wertschätzung und Liebe für mich und meinen ganz eigenen Weg in die Selbständigkeit. Und der wird- grandios! Erfüllend ! Beglückend!
love