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 Betreff des Beitrags: Schwieger"familie"
BeitragVerfasst: Mi Apr 15, 2009 10:14 am 
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Registriert: Mo Mär 06, 2006 9:33 am
Beiträge: 53
Wohnort: Österreich
Grüss Euch,
ich versuche jetzt mal zu hoppen, und bitte um Eure Mitwrikung.

Problem:
Ich wurde von Anfang an nie wirklich in der Schwiegerfamilie angenommen;
zwar in den letzten Jahren akzeptiert, aber nicht respektiert.
Ich selber, habe jahrelang ernsthaft versucht, auch eigene Fehler ehrlich anzusprechen, und so dann einen guten gemeinsamen Weg anzugehen.
Es gibt da Enkelkinder, von uns und der zweiten Seite.
Unsere waren als erstes da, die langersehnten und somit die guten, bis "bessere", bravere, wohlerzogenere, nicht soviel süsses essende, ruhige, ohne Spielzeug auskommende ... Enkelkinder kamen.
Nun dachte ich lange Zeit, ja bin ich den echt so blöd und darauf eifersüchtig?
Bis ich wirklich dahinter kam und merkte, dass "sie" Schwiegermama und Schwägerin" eifersüchtig sind, und durch hochnäsig sein, und wir brauchen niemanden, und wir wollen nichts ... uns mitteilen wollen, dass sie ein Paket sind, in dem wir (ausser mein Mann) keinen echten Platz haben.
nach Aussesn wollen wir Gemeinsamkeit "spielen", aber ansonsten treffen wir uns (Schwägerinfamilie und unsere am besten nicht - weil unsere Kinder einen schlechten Einfluss auf Spielzeug Wünsche, umfetzen ect. auf Cousin und Cousine haben könnten ...)
Ich habe mich dem allem soweit gefügt, dass die Schwägerin nur vernünftiges für ihre Kinder will ... OK, uns ist wichtig, dass Neffe und Nichte wissen, dass es auch uns als Verwandte gibt ... und laden zu Treffen ein ... und schenkten (Beispiele) zu Weihnachten ein Memoryspiel mit eigenen Fotos der ganzen Verwandten, damit unsere Kinder alle zusammen bei Oma spielen können; zum letzten Geburtstag schickten wir eine liebe Karte, zu Ostern gab es ein grosses Kleidungspaket mit Kleidung unserer Kinder, - worüber Schwägerin ja sagt, weils sie`s brauchen kann ... --- mehr gab es nicht, ich finde sinnvoll und nicht´s überhebliches ... - nun kam, "wir dürfen nichts mehr schenken, weil die Kinder bekommen, es von ihnen und den Grosseltern"; sie findet es als Zwangsschenkerei, ich empfand es als an sie denken - mal eine Karte, Fotos ect. Es gab von uns seltens, da wir schon wussten Spielzeug und in drei Jahren nie Süsses...
der kleinste Neffe ist neun Monate, abgesehen davon dass wir ihn seltenst sehen, durften wir ihn noch nie halten, weil das die grosse Schwester (also Nichte) nicht ertragen kann, wegen Eifersüchtelei ...
naja, ich könnte eweig schreiben ...

nun zum Hoppen:
Warum würde ich mich so verhalten wie die Schwiegerfamilie, insbesondere Schwägerin ...
*vielleicht wäre ich aus irgendeinen Grund gekränkt, wollte es aber nie ansprechen
*vielleicht weil ich Angst um meine Kinder hätte, dass sie aus der Linie geraten, mit der ich dann nicht mehr zu Rande komme ...
*weil die Kinder auf das Leben aufmerksam würde, dass es auch noch gibt
*weil die Kinder Tante, Onkel, Cousin, Cousine vielleicht mögen könnten, aber ich das nicht will - weil ich eifersüchtig bin
*weil ich keinen wahren Selbstwert habe, sondern nur viel Kraft nach Aussen zeige - das heisst mich eigentlich ganz klein fühle
*weil ich auch so gerne so locker leben möchte, aber immer die Gute bei den Eltern sein muss
*weil ich ja soviel Verantworung für die Eltern tragen muss, der nur ich gewachsen bin, damit sie "glücklich" sind
*weil ich niemanden brauchen will, denn da müsste ich ja Schwäche zeigen können
*weil ich mir alles so hart erarbeiten musste, auch Achtung
*weil ich Angst habe, dass die Eltern auch eine Andere mögen könnten, und die Kinder der Anderen
*weil ich Angst habe, wahre Kritik zu bekommen
*weil ich Angst habe, dass ich von Anfang an falsch gelegen bin mit meiner schlechten Meinung über die dazu Kommende, und dies einfach nicht zu geben kann, weil ich meine Gesicht wahren muss, möchte ...

ICH VERZEIHE MIR UND LIEBE MICH, so wie ich bin und mit allem drum und dran!

Meine Frage:
ist hoppen so richtig???
Emily :oops:


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi Apr 15, 2009 11:19 am 
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Registriert: Do Sep 04, 2008 2:10 pm
Beiträge: 52
Wohnort: Niedersachsen
Hallo Emily

Die aufgeführte Liste sieht für mich eher so aus, als würdest du versuchen herauszufinden warum deine "Schwiegerfamilie" oder deine Schwägerin so handeln. Wenn dem so ist, ist das nicht hoppen, da du mit dem Verstand versuchst nachzuvollziehen, was bei ihnen abläuft.

Beim Hoppen geht es jedoch darum, die eigene Resonanz auf die Situation zu fühlen. Also herauszufinden, warum man sich diese Situation ins eigene Leben gezogen hat.

Es geht also nicht darum, warum die anderen so handeln, sondern darum was dich dazu bringen würde so zu sein.

Hoffe das hilft dir weiter.
Liebe Grüße Draya


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BeitragVerfasst: Mi Apr 15, 2009 5:17 pm 
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Registriert: Mo Mär 06, 2006 9:33 am
Beiträge: 53
Wohnort: Österreich
...kurze Zeit nach meinem Eintrag habe ich auch noch mal drüber nachgedacht, und bin drauf gekommen, dass dieser Teil noch fehlt; aber
irgendwie fällt es mir nach wie vor schwer, "richtig" zu hoppen;
es steht der Verstand soviel dazwischen ...

Warum hätte ich mir das Verhalten der Schwägerin (Schwiegerfamilie) so angezogen?
*damit ich bestätigt werde, im nicht respektabel zu sein
*um Jemanden vor mir zu haben, der mir sagt wo es lang geht ...
*...und damit ich dagegen ankämpfen kann, weil ich anders bin
*bzw.das gewohnte "schwarze Schaf" bin

**um selber anfangs gekränkt zu sein, aber dann zu merken, dass mein Leben OK ist
**damit ich sehe, dass ich mich in dessen Leben nicht wohl fühlen würde

womit hätte ich mir das sonst noch ins Leben gezogen???
(was meint ihr dazu?)
Emily


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi Apr 15, 2009 7:23 pm 
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Registriert: Sa Mär 28, 2009 3:00 pm
Beiträge: 22
Hallo Emily,

hab dein Posting gerade durchgelesen.

Ich hätte mir sowas erschaffen, wenn ich sogar ein bißchen stolz wäre "anders" zu sein. Es regt mich zwar einerseits total auf, wenn ich so herablassend behandelt werde, aber insgeheim kann ich völlig in der Rolle aufgehen und sagen "Schaut mal, wie gemein die sind" aber mich dabei völlig im Recht fühlen würde. Wenn ich keine positive Anerkennung bekomme dann eben die negative Form. Außerdem habe ich das Gefühl, jemandem beweisen zu müssen, daß diese beiden nicht die Gutmenschen sind, als die sie sich darstellen.

Wenn ich den Teil in mir annehme und ihm vergebe schaffe ich es sogar für die beiden Mitgefühl zu entwickeln, weil sie so ängstlich darauf bedacht sind, niemanden an sich bzw. ihre Kinder heranzulassen und es macht mir gar nichts mehr aus, wenn sie sich so verhalten, weil ich mir meiner selbst völlig sicher wäre und sie lassen kann wie sie sind.

VLG Ringelblume


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