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BeitragVerfasst: Fr Sep 11, 2009 12:33 pm 
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Registriert: Mo Jul 27, 2009 10:27 pm
Beiträge: 29
Hi zusammen,

brauche eure Hilfe.

Seit ich das hoppen kennengelernt habe, hoppe ich fast täglich.

Meistens ist es, mein schlechtes Selbstwertgefühl; meine Angst; aber vor allem meine Unsicherheit und das daraus folgende kleine Selbstbewusstsein.

Das hoppen gibt mir dann auch ein gutes Gefühl, aber irgendwie verschwindet es kurz darauf wieder und alles ist wie vohin.

Tief in mir drin, weiß ich das ich mich liebe und viel wert bin, aber dies permanent nach draussen zu strahlen (einfach auch mehr positive Gefühle, anstatt negative zu haben), funktioniert nicht.

Vielleicht könnt ihr mir ja irgendwie weiterhelfen.
Wäre euch sehr dankbar.

Gruß Jade


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BeitragVerfasst: So Sep 13, 2009 11:54 am 
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Registriert: Mo Mär 05, 2007 11:55 am
Beiträge: 85
Hallo Jade!

Ich kenne deine Situation. Mir geht es genau so. Ich habe zwar schon ein gutes Stück geschafft hin zu mehr Selbstwert. Aber ich muß noch viel an mir arbeiten. Ich komme immer wieder in Situationen wo ich mich "klein" fühle. Ich weiß auch ich kann und weiß viel mehr als ich momentan tue und zeige. Ich warte auf Anerkennung von den anderen. Aber ich weiß das das falsch ist und man sich dadurch abhängig macht. Ich muß mich selber schätzen können.
Vielleicht ist es leichter wenn man in einer neuen Umgebung aus sich heraus geht und seine Talente ausprobiert. Denn wenn ich dort was falsches tue, na und diese Leute kenne ich eh nicht. Und wenn ich nicht will muß ich sie nicht mehr sehen. Leider kann ich dir auch keine Tipps geben da ich in einer ähnlichen Lage bin.


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BeitragVerfasst: So Sep 13, 2009 12:24 pm 
meine persönliche Erfahrung ist, man nimmt sich über all hin mit.
Und die unerledigten Dinger begleiten einem dabei :? 8)

Lösung? (jaja, das ist so richtig das Gegenteil von dem, was in der esoterischen Literatur zu finden ist, ich weißßßßßßßßßß ) Innenforschung. Alte unerledigte Dinger. Beziehungsklärung zu den nächsten Verwandten, offene Rechnungen. Eigene Gefühle, wegen denen man selber Mist gebaut hat. Eigene Schatten Arbeit. ...

Dann kommt irgendwann die natürliche Selbstliebe zum Vorschein. Läßt alte Weltbilder platzen, braucht man neue, in denen es sich leichter und anders lebt.

Bei Fragen dazu zu meiner Person: ich bin da mittendrin.

wünsche Euch den entsprechenden Mut, das anzugehen
Tinchen


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BeitragVerfasst: So Sep 13, 2009 1:53 pm 
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Registriert: Mi Mär 30, 2005 4:22 pm
Beiträge: 3830
jaja..

da kommt dann raus ob man sich selbst glaubt, glauben kann.. ob man sich annehmen kann ..
usw.

ich kenne das.. der Kampf mit dem -Ich- das Innere mit dem Äußeren in Einklang zu bringen..
ich denke, das ist nicht einfach.... besonders, wenn man voll ist, mit Glaubenssätzen.. -aber.. ich red da nur von mir- denn .. ich kann ja in keinen reingucken..

Ja.. man kann hoppen.. und hoppen.. d.h. man muss anfangen auch Taten sprechen zu lassen.. bzw. sich auch WIRKLICH verzeihen.. bzw. das was da auftaucht und einem nicht gefällt!!

Und klar, die Theorie ist voll einfach.. Einfach vergeben.. sich und der Welt.. ES (das Leben, sich selbst und was einem eben so widerfährt) annehmen, hinnehmen, loslassen.. und lieben.. wie es ist..

dann klappt das schon..

aber.. ist eben leichter gesagt, als getan :wink:

Viel Erfolg uns
someone

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BeitragVerfasst: So Sep 13, 2009 7:18 pm 
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Registriert: Mi Apr 01, 2009 3:02 pm
Beiträge: 207
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Hallo Jade,

das mit den schlechten Gefühlen kann ich total nachempfinden, ging mir genauso. Ich habe mir das Buch von B. und M. Mohr gekauft "Fühle mit dem Herzen" und ich muss sagen, es hat mir sehr geholfen. Die Schlechten Gefühle haben teilweise mit dem Ego zu tun. Mit dem Hoppen kann ich viel erreichen aber das Ego will mir immer einen Strich durch die Rechnung machen. Wenn ich jetzt diese Gefühle habe, sage ich zu mir: Hey Ego, du bist ja auch wieder da? Ich liebe dich aber trotzdem.

Also mir hilft das ungemein.

LG Lamchop

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Freunde sind Gottes Entschuldigung für Verwandte.


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BeitragVerfasst: Mo Sep 14, 2009 8:57 am 
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Registriert: Mi Mär 21, 2007 10:45 am
Beiträge: 230
Hallo,
muss gerade lachen über den Beitrag von Lamchop: Hallo Ego, ich liebe dich trotzdem. Genau. Mach ich auch immer so.

Wenn ich die Angst wäre, warum gibt es mich? Warum befalle ich wie eine Krankheit einen Menschen?
Ich binde den Menschen fest. Fast so, als würde ich mit Seilen nach unten ziehen. Ich behindere ihn, ich lege ihn lahm. Ich bin die Stagnation.

Warum gibt es mich? Ich halte denjenigen Menschen fest, der noch zu unklar mit sich ist. Ich lasse dessen Kräfte verpuffen. Weil diese Kräfte sonst etwas kaputt machen könnten, es wäre so, als hätte dieser Mensch ein Gewehr und könnte um sich schiessen, unkontrolliert auf sich und andere. Da dieser Mensch noch kein "Ziel" hat. Darum lasse ich diesen Menschen erst los, wenn dieses Ziel klarer wird. Dahin soll seine Kraft in Klarheit fliessen. Dann erst geschieht es zum Besten für sich und andere.

PS:
Ein Stück weit hat dieses "ein Ziel finden" auch mit dem Ego zu tun. Die Angst nährt mein Ego, denn das liebt die Verzweiflung der Stagnation. Das Opfer sein. Das Ego "macht die Angst", um von meiner Kraft zu leben. Wenn ich innerlich gefestigter werde, dann hat das genau damit zu tun, diese meine Kraft nicht mehr dem Ego zu opfern, sondern sie für mich selbst nutzbar machen zu können. Sicher ist es ein "Kampf", gegen die Angst und für ein wachsendes Selbstvertrauen in mir. Aber diesen Kampf kann man merkwürdigerweise auch durch Liebe gewinnen, siehe Anfang 1. Zeile.

Viele Grüße
Manfred


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BeitragVerfasst: Mo Sep 14, 2009 11:50 am 
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Registriert: Mi Jul 09, 2008 9:09 pm
Beiträge: 449
Danke, Manfred,

irgendwas tat mir gut, gerade deine Zeilen zu lesen.
Du hast eine klare, unverblümte Art, (manchmal) Verborgenes aufzudröseln.

thanx :D

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" Ich danke, also bin ich. "


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BeitragVerfasst: Mo Sep 14, 2009 9:03 pm 
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Hi

Vielen Dank euch allen. Eure Worte tun wirklich verdammt gut.

Sobald ich etwas Ruhe finde, werde ich mir alles nochmals durchlesen und auf mich wirken lassen.

Liebes Gruessle

Jade


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BeitragVerfasst: Do Sep 17, 2009 5:39 pm 
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Registriert: Mi Apr 01, 2009 3:02 pm
Beiträge: 207
Wohnort: München
Hallo,

immer wenn ich über Ängste nachdenke, kommt mir der Titel von Rainer Werner Fassbinders Film in den Sinn:

"Angst essen Seele auf"

Irgendwie ist das für mich passend.

LG Lamchop

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BeitragVerfasst: Fr Sep 18, 2009 1:04 pm 
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Registriert: Mo Jul 27, 2009 10:27 pm
Beiträge: 29
Hi

Hier bin ich wieder.

Someone: Ich versteh nicht ganz was du meinst, wenn du sagst, "Taten sprechen lassen".

Ich bin ja noch relativ neu und weiß jetzt gar nicht mehr ob ich wirklich richtig hoppe. Wenn ich mich z.B. Unsicher fühle, dann sag ich zu mir: "Bitte verzeih mir meine Unsicherheit,..Ich liebe dich". Indem ich diesen Satz sage, spüre ich meine Unsicherheit und meine Trauer, aber nachdem ich mir dann sage, dass ich mich liebe...geht es mir dann wieder ein wenig besser.

...Auch mein Freund, hat vor kurzem gemeint, dass ich immernoch viel zu wenig an mich denke, dass ich oftmals einfach verbissen bin...ohne Freude :(
Und dass ich mir doch einfach selbst mehr gönnen soll und meinen "Mann in mir stehen soll", wenn mir z.B.etwas nicht passt oder aufregt.
Aber vor allem soll ich nicht auf mein "Außen" hören, sondern auf mich....mein "Inneres".

Ja...und nun...einfacher gesagt als getan. (Für mich zumindest).

Ich fühle mich ehrlich gesagt auch oft sehr alleine und könnte einfach losheulen, weil ich mich nicht geliebt fühle. Aus diesem Grund glaube ich auch, dass ich beim hoppen irgendwas falsch mache bzw. evtl. nicht so intensiv, denn im Grunde (seit ich hoppe), weiß ich dass ich mich liebe....Ich bekomm es nur noch nicht wirklich von "Außen" gezeigt und das fehlt mir einfach....

Was meint ihr dazu?

Liebe Grüße Jade


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BeitragVerfasst: So Sep 20, 2009 10:55 am 
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Registriert: Mi Mär 30, 2005 4:22 pm
Beiträge: 3830
Jade22 hat geschrieben:
Someone: Ich versteh nicht ganz was du meinst, wenn du sagst, "Taten sprechen lassen".


Hallo Jade, ich denke.. wenn Du Deinen Beitrag selbst durchliest.. weisst Du wie ich das meine..
aber.. nimms bitte nicht zu persönlich.
-ich meine nämlich mit .. "Taten sprechen lassen .. allgemein..
es sagt sich viel leichter: "ich verzeihe mir.. ich liebe mich.." als man dies auch wirklich TUT...


Zitat:
...Auch mein Freund, hat vor kurzem gemeint, dass ich immernoch viel zu wenig an mich denke, dass ich oftmals einfach verbissen bin...ohne Freude :(


auch hier.. merkt man.. das man sich selbst auch Taten schenken soll.. nicht nur Worte!

.............
Zitat:
Ja...und nun...einfacher gesagt als getan. (Für mich zumindest)


.. bitteschön.. Deine Worte.. genau dies meinte ich mit "Taten sprechen lassen!"


Zitat:
Ich fühle mich ehrlich gesagt auch oft sehr alleine und könnte einfach losheulen, weil ich mich nicht geliebt fühle. Aus diesem Grund glaube ich auch, dass ich beim hoppen irgendwas falsch mache bzw. evtl. nicht so intensiv, denn im Grunde (seit ich hoppe), weiß ich dass ich mich liebe....Ich bekomm es nur noch nicht wirklich von "Außen" gezeigt und das fehlt mir einfach....

Was meint ihr dazu?
Liebe Grüße Jade


Liebe Jade, ich verstehe Dich sehr gut.. in meinen dunkelsten Zeiten.. gings mir haargenau gleich..
.. es geht nur.. übers .. Dich selbst annehmen.. Dich selbst akzeptieren.. das was Dich ausmacht.. Deinen Selbstwert..

Nimm Dich an.. Du bist da! Erwarte nichts im Aussen.. erwarte es von Dir!!!!
Louise L. Hay in "Gesundheit für Körper und Seele" hat mir da sehr geholfen.. mit Spiegelübungen .. sich wirklich ÜBEN (geht nicht so leicht wie man denkt) anzunehmen und zu lieben..
(Liebe Bärbel, lieber Manfred.. ich möchte hier keine Fremdwerbung machen.. ich halte dies Buch einfach für eine Wundervolle Ergänzung.. um sich selbst lieben zu lernen!.. hoffe das geht in Ordnung?)

Frau Hay hatte, wie ich, eine lieblose Kindheit..
ich habe als Kind (rein technisch.. so doof das auch klingt) nie GELERNT zu lieben.. kein Urvertrauen bekommen..
und das muss ich mir heute mühevoll beibringen.. vielleicht gehts Dir da ja ähnlich..
Seitdem ich das Buch durchgearbeitet habe.. geht es bei mir schon deutlich aufwärts..)

Lieben Gruß
someone

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irgendwo sind wir alle eins..


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BeitragVerfasst: So Sep 20, 2009 11:30 am 
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Registriert: Di Mär 27, 2007 11:15 am
Beiträge: 936
Jade22 hat geschrieben:
Ich fühle mich ehrlich gesagt auch oft sehr alleine und könnte einfach losheulen, weil ich mich nicht geliebt fühle. Aus diesem Grund glaube ich auch, dass ich beim hoppen irgendwas falsch mache bzw. evtl. nicht so intensiv, denn im Grunde (seit ich hoppe), weiß ich dass ich mich liebe....Ich bekomm es nur noch nicht wirklich von "Außen" gezeigt und das fehlt mir einfach....

Was meint ihr dazu?

Liebe Grüße Jade



Ich halte es für den verkehrten Ansatz,sich selber mehr lieben zu wollen,um von der Außenwelt mehr Liebe zu bekommen.

Selbstliebe ist völlig unabhängig vom Wohl und Wehe anderer Menschen.Ich weiß...schwierig zu akzeptieren und sich nicht unter Druck zu setzen,ist noch schwieriger.Erst einmal muß aber tatsächlich der Wille da sein,die Löcher,durch die man emotional ausläuft,selber zu stopfen.
Wer sagte:wenn du Veränderung willst,sei Veränderung?

Es gibt keine Technik und keine Übung,die dir das abnimmt.

_________________
*****"Die Welt ist voll von Sachen, und es ist wirklich nötig, dass sie jemand findet.“ *******

Astrid Lindgren


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