Neurodermitis IST *aus der Haut fahren*-wollen.
Grenzen setzen wollen, sagen wollen, dass mich andere verletzen und ich dies spüre. ich will/kann das aber nicht sagen und doch wollen diese Worte nach aussen. Sie kribbeln mir unter der Haut, ich will es wegkratzen. Kratzen soll meinem Bewusstsein zeigen- hier sind die Verletzungen im Aussen, schau in Dich, sie sind in Dir. Sieh sie an, erkenne sie an, beleuchte sie mit dem Licht der Aufmerksamkeit und Liebe.
Ich werde mir bewusst, dass ich meiner Haut die Last abnehme mit Einflüssen von Aussen und Innen umzugehen. Ich erkenne, dass sie Überstunden leistet verletzende Worte o Handlungen nicht mehr *reinzulassen*. Ich erkenne, dass sie Trauer u Verletztheit raus lassen möchte, um meiner Seele wieder Luft u Freiraum zu geben.
Ich verzeihe mir und erkenne meine Liebe für mich selbst an. Ich übernehme die Aufgabe, zu sagen - das war jetzt nicht so schön, was Du gesagt hast. Ich vertraue mir, dass ich es aussprechen kann. Ich schütze meine Haut u mein Inneres, indem ich nicht mehr alles schweigend in mich schliesse. Ich öffne meine Gedanken u Barrieren. Ich erkenne, welche Verletzungen und Enttäuschungen ich schweigend geschluckt habe. Ich verzeihe mir. Ich betrachte die vergangenen Erlebnisse, und ich erlaube mir einzugestehen, dass ich tief verletzt war, dass ich traurig war und dass ich zu dem Zeitpunkt diese Traurigkeit nicht *ausdrücken* (nach Aussen bringen konnte). Ich verzeihe mir u anderen, dass ich/sie taten was sie nicht anders wussten zu dem Zeitpunkt.
Ich erkenne, dass ich den Wunsch u die Kraft habe, für mich zu sorgen, wie ich es mir von anderen gewünscht hätte. Ich mache sie darauf aufmerksam, wenn sie aus Unwissenheit oder Nachlässigkeit meine Grenzen überschreiten. Ich erwarte, dass sie meine Grenzen respektieren, so wie ich ihre Grenzen respektiere. (da hilft es schon wenn ich mich darin übe, in Gedanken kräftig NEIN, SO NICHT zu denken. Ich übe mich darin zu erkennen, was ich nicht möchte v anderen, dass ich Unmut auch mimisch ausdrücke u anderen die Möglichkeit gebe, nochmal kurz über ihr Gesagtes o Getanes nachzudenken. Feedback quasi)
Ich bin nachsichtig mit mir, wenn ich nicht gleich alle Angriffe identifizieren kann, ich bin ein Schulanfäger darin, aber habe Freude daran zu lernen. Ist ein *Treffer* eingegangen, betrachte ich ihn, spüre wie, warum u wo ich verletzt bin und weiss, dass ich in einer künftigen Situation *gerüstet* bin. Ich erkenne die Wunde u heile sie indem ich weiss, dass ich das nicht annehmen wollte (ich kann Worte u Verletzungen zurückgeben. *oh, da ist etwas geliefert worden, was ich nicht wollte. Ich verzichte, ich will es nicht haben, ich gebe es *dir* zurück. mach DU damit was du willst, ich wills NICHT)
Eine Freundin hat Neurodermitis. Mit Erkennen u langsamen Üben ist es schon viel besser geworden.

Ich wünsche Dir ganz viel Vergnügen dabei zu entdecken, was Dein Unterbewusstsein alles so gemacht hat und dass Du jetzt mit Freude u Elan daran gehst, diesen Teil bewusst zu übernehmen. Schritt für Schritt. Du kannst es eh schon

(wenn es doch mal down geht, *weiss* einfach, dass Dein Unterbewusstsein automatisch einspringt, sag einfach danke, dass Du einen Moment zum Verschnaufen hast, nächstes Mal probierst Du es wieder selbst, solange bis ... der Weg ist das Ziel, geniesse die Aussicht während der Wanderung, geniesse die Kraft die du entdeckst.
Alles Gute
