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BeitragVerfasst: Mi Jul 01, 2009 5:17 pm 
Hallo liebe Hoppenden,

ich trau mich jetzt mal, nachdem ich das komplette Archiv abgerast habe um festzustellen, dass dieses Themen noch nicht gehoppt wurde :wink:

Ich wiege ca. 15 kg zu viel, bei einer Größe von nicht mal 1,60 m ist leider jedes Gramm zu viel deutlich sichtbar.

Literatur bringt mich nicht weiter. Ich habe so ungefähr jedes Buch zu diesem Thema gelesen, verstanden worum es geht, mich in Vielem wieder erkannt, aber ändern konnte ich damit nichts.

Was ich alles an energetischen Methoden und auch Therapien versucht habe, wäre eine endlos lange Liste und führt bei einigen Methoden sogar dazu, das ich zunahm.

Anscheinend setzt es sich aus so vielen Komponenten zusammen, die ich nicht aufgedröselt bekomme. Mein Essverhalten, Glaubensätze, energetische Prozesse, meine Biochemie. Es kann ein Schutz vor Männern sein oder eine Art von Rebellion gegen die Gesellschaft. Es kann was systemisches sein oder karmisches oder oder.

Ich habe keine Ahnung und das frustriert mich. Es macht mir auch Angst, weil ich denke, wenn ich jetzt noch mehr zunehme, dann werde ich wohl noch weniger am geselleschaftlichen Leben teilnehmen und mich gar nicht mehr zeigen, wenn ich nicht muss

Es gab Zeiten wo ich so viel Sport gemacht habe, dass ich nur noch Muskelkrämpfe hatte. Ich konnte unter dem Fett die Muskeln spüren und sehen und habe immer darüber gewitzelt, wenn ich eine Rundumfettabsaugung machen lassen würde, hätte ich einen Sixpack.
Wenn mein Übergewicht nur als Symptom betrachte, kann ich es nicht lösen und dafür bitte ich um eure hoppelnde Hilfe.

Inzwischen ist es so, dass ich mich total zurückgezogen habe, weil ich mich so schäme. Ich weiß nicht mehr was ich anziehen soll, weil mir alle Klamotten so was von eng sind, denn ich habe nachdem ich nach meiner Trennung erstmal einige Kilos abgenommen hatte, noch mehr zugenommen als ich vorher wog.

Ich gehe nicht mehr aus und das mich jemals wieder ein Mann attraktiv finden wird, so wie aussehe, die Vorstellung geht gar nicht. Demnächst fahre ich zu meiner Familie und da graut es mir vor. Mein Vater ist sehr schlank und ein Dickehasser (es ist zu simpel es davon abzuleiten) und meine Schwester nicht gerade zimperlich mit ihre Äußerungen, wie fett ich doch sei, z.B. SO könne ich mich doch nicht im Bikini an den Strand legen etc. Meine Freundin meinte auch völlig unverblümt, wie dick doch mein Hintern sei und das ich ja soooooo zugenommen hätte.

Ich kann mich auch nicht wirklich so annahmen, weil ein kleiner Teil sich total gegen sträubt. Es gibt ja auch runde Frauen, die total schön sind und eine tolle Ausstrahlung haben. Mir kann man ansehen, dass ich mich mit meinem Gewicht unwohl fühle.

Wie komme ich jetzt in das Thema?
Wo setze ich an?

Vielleicht fallen euch ein paar Ideen dazu ein oder was ich euch noch mitteilen kann, damit ich in den Hoppen Prozess einsteigen kann.


Ich danke euch von Herzen!


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BeitragVerfasst: Mi Jul 01, 2009 6:56 pm 
Es tut mir leid das ich als Mann nun die erste Antwort schreiben muss...

Ich würde bei deiner Selbstliebe ansetzen, denn so lange du dich selbst nicht leiden magst, wird dein körper das immer merken.
Es gibt viele Männer die auf kräftige Frauen stehen, vielleicht wäre das ein Zwischenschritt - einen Liebhaber der die Rundungen zu schätzen weis ?
Ich kennen ja deinen hintergund nicht, wenn du verheiratet bist ist das natürlich ein schlechter rat ....

Wenn es Dich tröstet, ich habe auch ein paar Killo zu viel, aber ich Liebe mich so wie ich bin ;-)


Liebe grüße aus Heidelberg


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BeitragVerfasst: Mi Jul 01, 2009 7:23 pm 
Hallo Nastel,

nastel hat geschrieben:
Es tut mir leid das ich als Mann nun die erste Antwort schreiben muss...


wieso tut dir das leid :shock:

Ich scheine mich wohl missverständlich ausgedrückt zu haben.
Es geht mir nicht um einen Mann. Es geht um mich. ICH will mich wohl fühlen.

Wenn du sagst, bei der Selbstliebe ansetzen, was genau meinst du damit?
Ich lehne mich ja nicht komplett ab und auch nicht meinen kompletten Körper.

Zitat:
wird dein körper das immer merken
Was wird er sich merken? Das ich ihn ablehne und deswegen bleibt der Körper dann dick?

Was mache ich denn in der Zwischenzeit, wo ich meinen Körper nicht zu 100 % lieben kann?


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BeitragVerfasst: Mi Jul 01, 2009 7:27 pm 
Du solltest mal überlegen was dein Körper für dich tut ....
Jeden tag... und wie dankst du es ihm ?

Eine schöne Übung ist das Mantra "Ich Liebe mich selbst, so wie ich bin und ich lasse es zu geliebt zu werden "

einfach immer wider sagen ( auch wenn du es am Anfang gar nicht so empfindest ) dein Körper hört dir zu ;-)


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BeitragVerfasst: Do Jul 02, 2009 7:10 am 
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Cantamia hat geschrieben:
Es geht mir nicht um einen Mann. Es geht um mich. ICH will mich wohl fühlen.

Du erwähnst in deinem Eingangspost mehrmals die Außenwelt:

Zitat:
... dann werde ich wohl noch weniger am geselleschaftlichen Leben teilnehmen und mich gar nicht mehr zeigen, wenn ich nicht muss

... dass ich mich total zurückgezogen habe, weil ich mich so schäme

... Ich gehe nicht mehr aus und das mich jemals wieder ein Mann attraktiv finden wird, so wie aussehe, die Vorstellung geht gar nicht. Demnächst fahre ich zu meiner Familie und da graut es mir vor. Mein Vater ist sehr schlank und ein Dickehasser (es ist zu simpel es davon abzuleiten) und meine Schwester nicht gerade zimperlich mit ihre Äußerungen, wie fett ich doch sei, z.B. SO könne ich mich doch nicht im Bikini an den Strand legen etc. Meine Freundin meinte auch völlig unverblümt, wie dick doch mein Hintern sei und das ich ja soooooo zugenommen hätte.

... Mir kann man ansehen, dass ich mich mit meinem Gewicht unwohl fühle.


An diesen Aussagen ist erkennbar, daß es zwar nicht vordergründig um einen Mann geht, aber um Beziehungen allgemein. Es geht nicht darum, daß du dich mit dir nicht wohlfühlst, weil du dick bist, sondern daß du dich nicht wohlfühlst, weil du nicht angenommen wirst bzw. meinst, nicht angenommen zu werden. Es geht also um "die Leute". Wenn alle dick wären oder Dicksein in der Gesellschaft nicht verurteilt würde, wärst du dann mit dir zufrieden?

Ansonsten bin ich überzeugt, daß jeder Mensch in der Lage ist, ein normales Gewicht zu erreichen. Aber sein spezielles, kein genormtes. D. h. für den einen 1,60 m großen sind 50 kg normal, für den anderen 70 kg, also ein ziemlich großer Rahmen. Mit erheblichem Übergewicht hingegen muß man sicher nicht abfinden. Du schreibst von 15 kg zuviel, das klingt nicht dramatisch, aber da ich dich nicht kenne, weder deine Lebensgewohnheiten noch deine Erscheinung, ist es unheimlich schwer, das einzuschätzen.

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In diesem Spiegelkabinett siehst du eine Menge Dinge. Reibe dir die Augen! Nur du allein bist da.
(Rumi, Das Lied der Liebe)


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BeitragVerfasst: Do Jul 02, 2009 7:27 am 
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Hallöchen,
wenn ich mir so ein Thema und dem folgend zu einen Körper erschaffen hätte, dann würde ich das tun, weil ich lernen möchte, meine innere Schönheit zu entdecken. Im Moment finde ich mich noch gar nicht "schön", und das spiegelt mir auch meine Außenwelt, und das ist witzigerweise auch mein Körper. Er ist auch "außen". Innen ist ein fortwährendes Gefühl von wenig Selbstwert, "ich bin nur liebenswert, wenn ich schlank bin", keiner mag mich. Dieses Gefühl ist so stark, dass selbst jeder Sport gegen diese Prägung nicht ankommt.
Nehme ich es in mein Herz, dann gehe ich in meine Mitte, ganz nach innen. Und da finde ich dann ein Lächeln, eine tiefe Freude, ein kleines Kind, das spielt und lacht. Es fragt mich (und sich): Was macht dir am meisten Spaß? Und es rät mir: Mach das, folge deiner Freude!

Viele Grüße
Manfred


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BeitragVerfasst: Do Jul 02, 2009 10:24 am 
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Liebe Cantamia,

wenn ich C. wäre, warum würde ich das Übergewicht in mein Leben ziehen?

Ich habe das Bedürfnis mich zu schützen. Die anderen sind zum Teil böse, unangenehm etc. und ich habe Schwierigkeiten damit umzugehen. Ich nehme viel persönlich und kapsel mich ab. Alleine fühle ich mich zwar auch nicht wohl, die anderen können mir, wenn ich mich abkapsel jedoch nicht weh tun oder mich angreifen. Ich ziehe mich zurück (äußerlich und innerlich).
Wenn ich dies in mein Herz nehme, dann gestehe ich mir erst mal ein, dass ich den Schutz brauche. Das nimmt mir die Schuldgefühle, die ich habe, wenn ich zuviel esse. Ich fange an, mich so zu lieben, wie ich bin. Ich merke, es gibt andere Möglichkeiten sich zu schützen und sich zu wehren.
In letzter Instanz spüre ich langsam, dass es gar nichts mehr zum Verstecken bzw. zum Schützen gibt.

Alles Liebe

Silvi

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"Glücklich allein ist die Seele, die liebt."

Johann Wolfgang von Goethe


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BeitragVerfasst: Do Jul 02, 2009 10:36 am 
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Hallo Cantamia,

also ich hoppe auch mal für dich:

wenn ich Cantamia wäre und mir diesen Körper erschaffen hätte, mit dem ich mich nicht wohl fühle, dann hätte ich das getan, weil ich will, dass man mich so annimmt, wie ich bin. Es macht mich sauer, dass sich alle so um mein Aussehen kümmern und mir dauernd ein negatives Feeback geben. Ich bin trotzig und wütend zugleich! Wenn sie eh schon über mich meckern, dann sollen sie auch eine Grund haben - wozu mühe ich mich überhaupt ab! Wer sind die denn schon? Jeder hat seine Fehler, auch mein Vater und meine blöde Schwester und darüber mache ich mich ja auch nicht lustig! Das ist ja so respektlos!!! Wenn ich mir diesen Trotz und die Wut aber näher anschaue, dann sehe ich, dass ich auf mich selbst wütend bin. Denn ICH kann mich nicht so annehmen wie ich bin, die anderen spiegeln mich nur....das ist das eigentliche Problem, dass ich habe... sage ich, es tut mir leid, ich verzeihe mir und ich liebe mich trotzdem, dann ... schaue ich mir meine guten Seiten mehr an...ich habe schöne Augen und meine Haare sind soll, ich mag meine Hände und Füße leiden... und je mehr ich nach diesen schönen Dingen Ausschau halte, desto mehr Wertschätzung bringe ich mir selbst gegenüber in mein Leben und das fühlt sich sehr gut an. Ich beginne zu denken, dass ich ein wertvoller Mensch bin, ich bin klug und ich akzeptiere mich jeden tag ein Stückchen mehr. Wenn ich aufstehe, dann lächle ich mein Spiegelbild an und freue mich auf den Tag, an dem ich mich auf andere Dinge konzentriere, als auf mein Aussehen...diese Energie ist zu wertvoll und ich will sie für sinnvolle Dinge für mich nutzen...

Liebe Grüße,

Trini

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BeitragVerfasst: Do Jul 02, 2009 10:54 am 
ich habe ein tolles buch, das heißt "warte nicht auf schlanke zeiten" von renate göckeln...guck mal bei amazon.

wirklich sehr empfehlenswert, scheint bei dir den nagel auf den kopf zu treffen.

lg


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BeitragVerfasst: Do Jul 02, 2009 11:04 am 
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Der Titel ist vor allen Dingen sehr wahr. Wäre die Schlankheit nämlich erreicht, würde ein anderes Problem aktuell - garantiert! Die Lösung ist daher einfach immer wieder, bei allem und jedem: Gute Gefühle im JETZT!

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BeitragVerfasst: Do Jul 02, 2009 11:53 am 
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So seh ich das auch ... man muss nicht erst etwas haben (schlanker Körper), um etwas zu sein (glücklich, ein toller Mensch) - erstmal muss man etwas sein - glücklich, so wie man ist - und dann kann man auch wieder etwas haben - den schlanken Körper.

Wie dir dein Körper zuhört ? Recht einfach: In ziemlich kurzen Abständen fragt er ab "Wie fühlen wir uns ?" und wenn da als Antwort kommt "dick, unansehnlich, nicht grad liebenswert" - was sendet er als Antwort in alle Zellen ? Hallo, liebe Zellen, wir sind dick, nichts hilft bei uns, wir sind auch keineswegs liebenswert ... und genau das geschieht ...

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Leistung - Die größte Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen.


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BeitragVerfasst: Do Jul 02, 2009 7:01 pm 
Naike hat geschrieben:
Es geht nicht darum, daß du dich mit dir nicht wohlfühlst, weil du dick bist, sondern daß du dich nicht wohlfühlst, weil du nicht angenommen wirst bzw. meinst, nicht angenommen zu werden. Es geht also um "die Leute". Wenn alle dick wären oder Dicksein in der Gesellschaft nicht verurteilt würde, wärst du dann mit dir zufrieden?


Hallo Naike,

ich würde mich auch unwohl fühlen, wenn dicker sein akzeptiert wäre.
Interessanterweise habe ich auch ganz selten das Gefühl, nicht angenommen zu sein. Es gab eine einzige Erfahrung in meinem Leben, wo mich ein Mensch in diesem Fall ein junger Mann, massiv abglehnt hat, weil ich zu dick bin.


Manfred hat geschrieben:
Im Moment finde ich mich noch gar nicht "schön", und das spiegelt mir auch meine Außenwelt, und das ist witzigerweise auch mein Körper. Er ist auch "außen". Innen ist ein fortwährendes Gefühl von wenig Selbstwert, "ich bin nur liebenswert, wenn ich schlank bin", keiner mag mich. Dieses Gefühl ist so stark, dass selbst jeder Sport gegen diese Prägung nicht ankommt.


Lieber Manfred,

danke für dein mithoppen.
Diesen Gedanken habe ich auch nicht. Ich finde mich durchaus liebenswert, was mir auch im Außen signalisiert wird.



Silvi hat geschrieben:
Ich habe das Bedürfnis mich zu schützen. Die anderen sind zum Teil böse, unangenehm etc.
Alles Liebe
Silvi


Liebe Silvi,

danke für dein Hoppen.
Auch hier kann ich nicht zustimmen. Ich habe überhaupt nicht das Gefühl mich schützen zu müssen. Ich empfinde die Anderen auch nicht derartig, wie du beschreibst.


TriniHH hat geschrieben:
Hallo Cantamia,

also ich hoppe auch mal für dich:

wenn ich Cantamia wäre und mir diesen Körper erschaffen hätte, mit dem ich mich nicht wohl fühle, dann hätte ich das getan, weil ich will, dass man mich so annimmt, wie ich bin. Es macht mich sauer, dass sich alle so um mein Aussehen kümmern ...ich habe schöne Augen und meine Haare sind soll, ich mag meine Hände und Füße leiden... und je mehr ich nach diesen schönen Dingen Ausschau halte, desto mehr Wertschätzung bringe ich mir selbst gegenüber in mein Leben und das fühlt sich sehr gut an. Liebe Grüße,

Trini


Liebe Trini,

vielen Dank auch für dein Hoppen.
Ich glaube, das trifft es schon eher. Ich rebelliere auf diese Art und füge mir gleichzeitig Schaden zu.

Wenn ich mein Augenmerk auf die Körperteile lege, die ich mag – das hast du übrigens sehr gut getroffen – dann spare ich die wichtigsten Körperzonen einer Frau aus. Und gerade um die geht es bei mir. Ich kann mich ja nicht nur auf Füße und Hände reduzieren ……… ???


MissSunshine hat geschrieben:
ich habe ein tolles buch, das heißt "warte nicht auf schlanke zeiten" von renate göckeln...guck mal bei amazon.

wirklich sehr empfehlenswert, scheint bei dir den nagel auf den kopf zu treffen.

lg


Liebe MissShunshine,

das kenne ich, ich habe sie wirklich alle, alle gelesen und auch Programme mitgemacht, wie z.B. Natural Weight von D. Wolf usw.
Das hat nichts verändert.


Naike hat geschrieben:
Der Titel ist vor allen Dingen sehr wahr. Wäre die Schlankheit nämlich erreicht, würde ein anderes Problem aktuell - garantiert! Die Lösung ist daher einfach immer wieder, bei allem und jedem: Gute Gefühle im JETZT!


Liebe Naike,

ich fühle mich tatsächlich schon eine gefühlte Ewigkeit wie in einer Warteschleife :roll:
Gute Gefühle im Jetzt. Daran arbeite ich jeden Tag :wink:


bluejupiter hat geschrieben:

Wie dir dein Körper zuhört ? Recht einfach: In ziemlich kurzen Abständen fragt er ab "Wie fühlen wir uns ?" und wenn da als Antwort kommt "dick, unansehnlich, nicht grad liebenswert" - was sendet er als Antwort in alle Zellen ? Hallo, liebe Zellen, wir sind dick, nichts hilft bei uns, wir sind auch keineswegs liebenswert ... und genau das geschieht ...


Liebe Julia,

da gebe ich dir recht, dass ich auch so zufrieden sein kann, mit oder ohne Wunschfigur. Das bin ich auch in vielen Teilen meines Lebens!
Ich rede auch gar nicht so mit mir, zumindest nicht bewusst.
Wenn ich mich mal bei einem Gedanken erwische, der zu self fullfilling prpphecy führt, hoppe ich gleich meine 4 Sätze oder setze dem was positives entgegen. Ist es das, was du meinst?



Irgendwie hat mich nichts wirklich im Herzen berührt oder angesprochen. Ich spüre keine bis wenig Resonanz. Das was Trini schrieb, löst ein kleines Bisschen was in mir aus.

Irgendwie fühle ich mich grad so, wie unheilbar, ein hoffnungsloser Fall und das macht mich unendlich traurig …

Danke an euch Alle !


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BeitragVerfasst: Do Jul 02, 2009 7:18 pm 
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Hi Cantamia, wenn ich jetzt dein Körper wäre, würde ich eine Siegespose machen (Ellenbogen nach unten reißen und die Faust nach oben) und hochzufrieden *Ja!!* brüllen.

Warum auch immer er es tut, er macht es gut (und hat gewonnen).

Eine Lösung habe ich auch keine. aber eure Kämpferei hat was. :-))


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BeitragVerfasst: Do Jul 02, 2009 7:51 pm 
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Beiträge: 8405
Wohnort: Düsseldorf
Cantamia hat geschrieben:
...ich würde mich auch unwohl fühlen, wenn dicker sein akzeptiert wäre.

Das kannst du nicht wirklich wissen.

Zitat:
Interessanterweise habe ich auch ganz selten das Gefühl, nicht angenommen zu sein.

Nochmal, dein Text sagt etwas ganz anderes aus, du kannst es selbst nachlesen. Ich befürchte, du machst dir dahingehend etwas vor. Das ist jetzt nicht böse gemeint, sondern ich mache ein bißchen Detektiv-Arbeit. ;)

Ich bin zwar schlank, trainere aber auch ordentlich an meinem Bauch herum, da er nach den Schwangerschaften nicht mehr so ist, wie er einmal war, ich will ihn aber wieder so haben. Und weißt du warum? Damit "die Leute" ihn schön finden. Wären runde Bäuchlein in oder Schönheitsideal, würde ich keine Minute schweißtreibende Crunches machen oder darauf achten, Blähendes zu vermeiden, es ist bloß die Eitelkeit, von der sich kaum ein Mensch freisprechen kann. Versuche mal, dir das einzugestehen, daß du schön gefunden werden willst und dass das völlig in Ordnung und eine ganz normale menschliche Schwäche ist.

Zitat:
Gute Gefühle im Jetzt. Daran arbeite ich jeden Tag

Wie genau "arbeitest" du daran?

_________________
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(Rumi, Das Lied der Liebe)


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BeitragVerfasst: So Jul 12, 2009 11:49 pm 
Hallo PP,

ein interessantes Bild.
Was hat mein Körper deiner Meinung nach denn davon zu gewinnen?
Was ist sein Nutzen davon?


Hallo Naike,

ich fühle mich unwohl, weil ich so dick, unbeweglich und schwerfällig bin.
Das stört mich, weil es mich in meiner Lebensqualität einschränkt.

Der andere Punkt ist, dass ich mich gerne so anziehen möchte, dass ich mich wohl fühle und nicht so, wie meine Körperfülle es mir vorgibt.
z.B. eine Marlenehose in schlanken Gr. 34 Beinen sieht ein bißchen anders aus, als in Gr. 42.

Auf den Punkt: die meisten Klamotten sehen scheisse aus, wenn man zu dick ist. Entweder wie Wurst in Pelle oder wie von Zelte Scheuten.
Ich möchte mir im Spiegel gefallen und ich möchte nicht das Gefühl haben, dass alles sich ständig wie reingepresst anfühlt.

Die Krönung ist, dass ich vor über 2 Wochen sämtlichen Zucker und Weißmehl von meinem Speiseplan gestrichen habe und auch noch zugenommen habe.
Damit bin ich so dick wie nie.

Somit fällt es mir nicht unbedingt leichter, an positiven wohlwollenden Gefühlen für mich zu arbeiten. Du fragst nach dem wie: EFT; QH, hoppen, TAT, Bewusstseinsübungen, Körperübungen, Meditationen etc. etc.


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