Manfred hat geschrieben:
Hallöli,
mobben haben wir schon öfter mal gehoppt.
Wenn ich die Tochter wäre, dann würde ich mir das erschaffen, weil ich Aggression, Durchsetzung und Kampf spüren möchte. Ich lebe dies selbst zu wenig, verurteile es sogar, und daher (Ablehnung = Anziehung) ziehe ich es immer wieder in mein Leben. Denn auch in mir sind Teil, die aggressiv und rücksichtslos sind.
Nehme ich den Teil in mein Herz, dann werde ich traurig, da ich mich zu sehr verstecke. Ich möchte mich plötzlich zeigen, auch wenn das zuerst mal "nicht-nett" auf andere wirken kann. Ich bin dann mir selbst wichtiger als irgendwelche Ideale, dass Mädchen immer lieb und nett sein sollen.
Wäre ich dir Freundin der Tochter, dann würde ich mobben, da ich keine Grenze gesetzt bekomme. Ich möchte mich spüren und ausprobieren, und gehe eben soweit, wie ich gelassen werde. Alles in mir schreit nach einer klaren Grenze, nach Gegenwehr, aber es kommt keine.
Nehme ich das in mein Herz, dann fühle ich mich plötzlich sehr schlecht, ich spüre, dass ich mir selbst mit diesem Mobben nur weh tue. Ich lerne, meine Durchsetzung anderswo auszuleben, zum Beispiel an einem Ball oder im Sport.
Wenn ich die Mutter wäre, dann hätte ich mir das erschaffen, da ich in Sorge um meine kleine Tochter bin. Ich lebe sehr in ihr und mit ihr, und ihr gilt meine ganze Liebe. Sie spürt meine Sorge und verinnerlicht sie und die Freundin handelt nur dieser inneren Einstellung entsprechend "erfüllend".
Nehme ich dies in mein Herz, dann sehe ich, dass meine Tochter alles hat, was sie braucht, sie kann sich wehren, sie ist stark. Sie wird angefüllt mit einer Ausstrahlung von Selbstbewußtsein, und diesem Innen wird dann auch das Außen folgen.
Liebe Grüße
Manfred
Hallo Manfred,
Vielen lieben Dank!!
Wenn ich demnächst im Lotto gewinne.. lass ichs Dich wissen.. dann schick mir die Rechnung..
Es ist der Waahhnsinn!!
ich bin sprachlos..
(und das ist selten der Fall!!)
Alles Liebe