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BeitragVerfasst: Fr Mai 08, 2009 6:53 am 
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Registriert: Mi Mär 30, 2005 4:22 pm
Beiträge: 3830
kann ich Mobbing auch hoppen?

ich versuchs jetzt einfach selbst mal.. aber ich glaube, ich brauche Unterstützung.

Wenn ich die Freundin meiner Tochter wäre, warum würde ich dann immer meine Laune an ihr auslassen.. und zwar so, dass alle zu mir halten und nicht zu ihr..?

ich würde so handeln weil ich immer wieder meine Grenzen spüren wollte.. ich würde fühlen wollen.. "die Macht" zu haben, "die Stärkere" sein wollen.. ich bin vielleicht innerlich klein.. und da das keiner merken darf.. bin ich nach aussen groß und stark.. und demonstriere einfach meine Macht.

Wenn ich dieses Verhalten an mir anschaue.. wird mein Herz weicher.. ich erkenne.. das ich innen gar nicht so klein bin wie ich befürchte.. ich nehme diese Angst übersehen zu werden in mein Herz und fühle mich ganz groß und angenommen auch ohne meine Macht zu demonstrieren.

_________________
irgendwo sind wir alle eins..


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BeitragVerfasst: Fr Mai 08, 2009 7:50 am 
Klar doch - schließlich hat alles mit der eigenen Person zu tun.
Also auch das Mobben ....

Wenn Deine Tochter alt genug ist, mache es doch mit ihr gemeinsam, du wirst überrascht sein, was dabei rauskommt und wie schnell sich das ganze löst.

Grüße aus Heidelberg


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BeitragVerfasst: Fr Mai 08, 2009 8:14 am 
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Registriert: Do Apr 20, 2006 1:07 pm
Beiträge: 593
Man wird gezwungen zu moppen. Das Opfer ist der wirkliche Täter, e(s)r tut etwas, oder etwas eben nicht und zwingt so den anderen in die 'böse' Reaktion.

ps. ich weiß, sehr sehr unpopulär dieser Gedanke. Aber bevor ihr mich erwürgt, lasst erst mal eure Geschichten Revue passieren, ob es nicht stimmen könnte.


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BeitragVerfasst: Fr Mai 08, 2009 8:20 am 
Dann wäre die Sache ja schon wider abgegeben - die anderen sind schuld :evil:

Ich kann GAR nichts machen :x

Ich Opfer :shock:

Nein - DU bist für das was du SAGST und TUST verantwortlich, und das kann dir niemand abnehmen.

Wenn jemand also eine andere Person verletzt - ist das seine WILLENTLICHE Entscheidung. ( Und nicht der Zwang von außen )

Und gegen die kann man schon was tun -sprich, sich dagegen entscheiden.

Die Entscheidung liegt bei DIR - nicht bei den anderen.


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BeitragVerfasst: Fr Mai 08, 2009 8:20 am 
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Registriert: Mi Sep 05, 2007 11:01 pm
Beiträge: 237
Wohnort: Berlin, gleich da mitten inne Stadt
Heißt das dass 'Opfer' muß die Verantwortung für sein Handeln übernehmen und der 'Täter' nicht?
Das 'Opfer' agiert und der 'Täter' reagiert ausschließlich?

_________________
Ist das hier Kunst oder kann das weg? Bild


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BeitragVerfasst: Fr Mai 08, 2009 8:25 am 
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Registriert: Do Apr 20, 2006 1:07 pm
Beiträge: 593
Als meine Tochter mal gemobbt wude, war meine Frage: "Was hast du getan? Wieso sind die so böse mit dir?"

Se hat es wild empört und tränenreich schwer traurig geleugnet, aber sie wusste genau was ich meinte. (ist auch Mist wenn einem dieser schöne Opferteppich einfach so unter den Füßen weggezogen wird)


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BeitragVerfasst: Fr Mai 08, 2009 8:29 am 
Jeder ( ob Täter oder opfer ) ist eigenverantwortlich.

Jeder hat seinen Beitrag geleistet, und jeder kann wählen.
Und jetzt bitte keine Horrorgeschichten, Mord, Vergewaltigung usw....

Wir waren beim Mobben in der Schule, und wie man dem Herr wird, und meine aussage war das man die Situation, den anteil in sich selbst Hoopen kann und damit die Situation verändern kann, in sich selbst.

:D

Das bedeutet ich bin nicht mehr machtlos und muss nur zusehen, sondern ich kann aktiv Änderungen herbeiführen. :!:

:arrow: Siehe Hooponopono Artikel von Bärbel Mohr auf dieser Seite, zu finden in Hooponopono bereich, im Forum ganz oben.

Wenn Dir dein Leben nicht gefällt, ändere es, aber DU musst es ändern - versuche nicht jemand anderen in deine Verantwortung zu ziehen.

Keiner kann deine Träume träumen, deine Gedanken für dich denken , deine Gefühle fühlen - das ist dein Leben und deine Entscheidungen. Hooponopono ist eine Möglichkeit selbst auf einfache weise in das eigene leben einzugreifen, nutze es.

Liebe grüße aus Heidelberg


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BeitragVerfasst: Fr Mai 08, 2009 8:35 am 
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Registriert: Do Apr 20, 2006 1:07 pm
Beiträge: 593
Das sind keine Horrorgeschichten, wenn du eigentliche Aktion im Kern veränderst, ist der Ansatz ist ein völlig anderer.

Von 'meine Tochter wird (aktiv) gemobbt* zu *meine Tochter mobbt (passiv)*


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BeitragVerfasst: Fr Mai 08, 2009 8:42 am 
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Registriert: Mo Jan 12, 2009 8:49 pm
Beiträge: 186
Moment mal nastel, du schreibst, dass man mit dem hoppen die Situation in sich selbst ändert. Das kann aber doch nicht alles sein, oder? Bärbel erzählt doch davon, dass sich durch das Hoppen auch im Außen etwas ändert. In diesem Fall, müßte die Freundin entweder das mobben aufgeben (die Freundinnen verstehen sich wieder blendend), oder vielleicht "zufällig" umziehen (Schulwechsel) und somit kann sie someone`s Tochter nicht mehr mobben. So war es doch bei Bärbel`s au pair-Mädchen. :roll:

LG, Sybille


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BeitragVerfasst: Fr Mai 08, 2009 8:43 am 
Ja, da sind wir ja wider beim Kern, Hoopen, wenn es möglich ist, Menschen zu Heilen, welche von der Medizin ausgegeben waren - durch das verändern der eigenen Gedanken, dann ist es auch möglich den anteil in der Tochter in Ordnung zu bringen der dazu führt das ihr das widerfährt.

der Grundgedanke von Hooponopono ( hast du den Artikel gelesen :?: )


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BeitragVerfasst: Fr Mai 08, 2009 8:47 am 
Sybille hat geschrieben:
Moment mal nastel, du schreibst, dass man mit dem hoppen die Situation in sich selbst ändert. Das kann aber doch nicht alles sein, oder? Bärbel erzählt doch davon, dass sich durch das Hoppen auch im Außen etwas ändert. In diesem Fall, müßte die Freundin entweder das mobben aufgeben (die Freundinnen verstehen sich wieder blendend), oder vielleicht "zufällig" umziehen (Schulwechsel) und somit kann sie someone`s Tochter nicht mehr mobben. So war es doch bei Bärbel`s au pair-Mädchen. :roll:

LG, Sybille


Wenn ich etwas in mir verändere - ändert sich mein außen.
Wenn ich nur außen suche, kann ich nichts verändern.
Also bringe ich in mir die Sachen in ordung ( siehe Artikel von Bärbel ) und die Sachen werden sich auch in meinem äußeren verändern.Da du keine Resonanz mehr zu der Sache hast. :D

Dein Filter verändert sich - und damit deine Wahrnehmung, es gibt 1000 Geschichten dazu die das beweisen, nur und das ist der Pudels kern, suche in dir, bringe in dir die Sachen in ordung ....

So das sollte nun aber genügen :D


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BeitragVerfasst: Fr Mai 08, 2009 8:52 am 
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Registriert: Mi Mär 21, 2007 10:45 am
Beiträge: 230
Hallöli,
mobben haben wir schon öfter mal gehoppt.

Wenn ich die Tochter wäre, dann würde ich mir das erschaffen, weil ich Aggression, Durchsetzung und Kampf spüren möchte. Ich lebe dies selbst zu wenig, verurteile es sogar, und daher (Ablehnung = Anziehung) ziehe ich es immer wieder in mein Leben. Denn auch in mir sind Teile, die aggressiv und rücksichtslos sind.
Nehme ich den Teil in mein Herz, dann werde ich traurig, da ich mich zu sehr verstecke. Ich möchte mich plötzlich zeigen, auch wenn das zuerst mal "nicht-nett" auf andere wirken kann. Ich bin dann mir selbst wichtiger als irgendwelche Ideale, dass Mädchen immer lieb und nett sein sollen.

Wäre ich dir Freundin der Tochter, dann würde ich mobben, da ich keine Grenze gesetzt bekomme. Ich möchte mich spüren und ausprobieren, und gehe eben soweit, wie ich gelassen werde. Alles in mir schreit nach einer klaren Grenze, nach Gegenwehr, aber es kommt keine.
Nehme ich das in mein Herz, dann fühle ich mich plötzlich sehr schlecht, ich spüre, dass ich mir selbst mit diesem Mobben nur weh tue. Ich lerne, meine Durchsetzung anderswo auszuleben, zum Beispiel an einem Ball oder im Sport.

Wenn ich die Mutter wäre, dann hätte ich mir das erschaffen, da ich in Sorge um meine kleine Tochter bin. Ich lebe sehr in ihr und mit ihr, und ihr gilt meine ganze Liebe. Sie spürt meine Sorge und verinnerlicht sie und die Freundin handelt nur dieser inneren Einstellung entsprechend "erfüllend".
Nehme ich dies in mein Herz, dann sehe ich, dass meine Tochter alles hat, was sie braucht, sie kann sich wehren, sie ist stark. Sie wird angefüllt mit einer Ausstrahlung von Selbstbewußtsein, und diesem Innen wird dann auch das Außen folgen.

Liebe Grüße
Manfred


Zuletzt geändert von Manfred am Fr Mai 08, 2009 11:47 am, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Fr Mai 08, 2009 8:53 am 
Danke Manfred.

:D


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BeitragVerfasst: Fr Mai 08, 2009 9:26 am 
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Registriert: Mo Jan 12, 2009 8:49 pm
Beiträge: 186
Ja - klingt wieder stimmig. :lol:

Ich hoppe ja auch. Die verschiedensten Probs. Im Außen hat sich noch nichts verändert. Mein Problem ist wohl eher, dass ich nicht genau weiß/spüre, ob ich den eigenen Anteil in mir auch wirklich geheilt habe. Ich sage mir die bekannten Sätze auch immer. Es tut mir leid...., ich verzeihe mir....., liebe mich trotzdem..........usw. Diese Worte müssen anscheinend mehr INHALT bekommen. Nur aufsagen langt nicht. Mir geht es da wohl wie dem Mann in Cosmic ordering, der nicht wußte, wie man genau in sein Herz kommt. :roll:

LG, Sybille


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BeitragVerfasst: Fr Mai 08, 2009 11:11 am 
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Registriert: Mi Mär 30, 2005 4:22 pm
Beiträge: 3830
Manfred hat geschrieben:
Hallöli,
mobben haben wir schon öfter mal gehoppt.

Wenn ich die Tochter wäre, dann würde ich mir das erschaffen, weil ich Aggression, Durchsetzung und Kampf spüren möchte. Ich lebe dies selbst zu wenig, verurteile es sogar, und daher (Ablehnung = Anziehung) ziehe ich es immer wieder in mein Leben. Denn auch in mir sind Teil, die aggressiv und rücksichtslos sind.
Nehme ich den Teil in mein Herz, dann werde ich traurig, da ich mich zu sehr verstecke. Ich möchte mich plötzlich zeigen, auch wenn das zuerst mal "nicht-nett" auf andere wirken kann. Ich bin dann mir selbst wichtiger als irgendwelche Ideale, dass Mädchen immer lieb und nett sein sollen.

Wäre ich dir Freundin der Tochter, dann würde ich mobben, da ich keine Grenze gesetzt bekomme. Ich möchte mich spüren und ausprobieren, und gehe eben soweit, wie ich gelassen werde. Alles in mir schreit nach einer klaren Grenze, nach Gegenwehr, aber es kommt keine.
Nehme ich das in mein Herz, dann fühle ich mich plötzlich sehr schlecht, ich spüre, dass ich mir selbst mit diesem Mobben nur weh tue. Ich lerne, meine Durchsetzung anderswo auszuleben, zum Beispiel an einem Ball oder im Sport.

Wenn ich die Mutter wäre, dann hätte ich mir das erschaffen, da ich in Sorge um meine kleine Tochter bin. Ich lebe sehr in ihr und mit ihr, und ihr gilt meine ganze Liebe. Sie spürt meine Sorge und verinnerlicht sie und die Freundin handelt nur dieser inneren Einstellung entsprechend "erfüllend".
Nehme ich dies in mein Herz, dann sehe ich, dass meine Tochter alles hat, was sie braucht, sie kann sich wehren, sie ist stark. Sie wird angefüllt mit einer Ausstrahlung von Selbstbewußtsein, und diesem Innen wird dann auch das Außen folgen.

Liebe Grüße
Manfred


Hallo Manfred,

Vielen lieben Dank!!

Wenn ich demnächst im Lotto gewinne.. lass ichs Dich wissen.. dann schick mir die Rechnung.. :wink: :wink:


Es ist der Waahhnsinn!!

ich bin sprachlos..

(und das ist selten der Fall!!)

Alles Liebe

_________________
irgendwo sind wir alle eins..


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