Mein Problem ist im Moment…
Das überaus geschäftige Gebaren zweier Männer in meinem Umfeld, hinzu ein dritter Mann ( mein ältester Bruder), der in der Familie bereits vor 15 Jahren dieses Verhalten zeigte. ( Wir alle hatten von da an immer ein wenig Schwierigkeiten mit seiner unnahbaren, auch im Privaten total geschäftigen Art

Seltsamerweise wurde er vor 2 Jahren recht krank, gesundete daraufhin wohl vollständig, doch übte sich da in riesen Vorwürfen der gesamten Familie gegenüber, dass sich keiner UM IHN kümmern würde und wie rücksichtslos wir doch sind).
Es handelt sich um Männer, mit denen von mir geschäftliche Beziehungen aufgebaut werden, von denen derzeit ein bissl das Glück / die Umsetzung meines Projektes abhängt , welches mir sehr am Herzen liegt.
Sie, diese Männer, verschwinden hinter einer steifen Fassade, ganz damit beschäftigt, Glanz und Gloria der Geschäftswelt auf dieser zum Blinken zu bringen, völlig vergessen, wer sie wirklich sind, wer sie eigentlich sind. So empfinde ich sie als Marionetten ihres Standes, als Handlanger, immer signalisierend, wir sind die Macher, doch gleichsam sind sie ungheuer abhängig in Strukturen unterwegs, wo jede Gefälligkeit des Einen einen weiteren deal zur Folge haben muss, was sie ungeheur abhängig werden lässt in der Vetternwirtschaft, die sie führen. Dann fühle ich eigentlich nur Unterwerfung, Anpassung, eine Art Opfer- sein der ersten Stunde. Ständig mit diesem Zwiespalt (den sie da offenbaren) konfrontiert zu sein- was ist da los?
Warum mir?
Da ich erst am Anfang stehe, als Geschäftsfrau in diese Welt einzutauchen ( Wechsel der Berufstätigkeit in den nächsten Jahren), kann ich mir keinen Reim drauf machen.
Ich möchte gern hoppen…doch, wie?
Im Moment habe ich das Gefühl, gegen Beton zu rennen, um mal dahinter zu schauen. Das Dumme ist, auf Geschäftsebene mit ihnen zu kommunizieren ist noch nicht ganz meines, da mir die Fachsprache und all die Fachtermini noch nicht geläufig sind (ich übe!).
Meine Wahrnehmung beläuft sich ganz auf ihr Wesen, auf den eigentlichen Kern hinter all der Fassade. Hier, im Menschlichen, habe ich lange gearbeitet (mit kleinen Menschen) und mich ungemein wohl gefühlt damit, hier lag bislang eindeutig meine große Fähigkeit.
Warum jetzt diese Schwierigkeit der geschilderten Art beim Sich Verändern im Beruflichen, die mir echt Sorgen macht, weil normale Kommunikation ( entspannt und von Mensch zu Mensch) nicht möglich scheint. Stattdessen taktisches Gerede,
Männerbünde, Konkurrenz- und Angstdenken.
Mir ist bewusst, dass ich Neues angehe. Verbindendes zur Sprache zu bringen, die Gemeinsamkeiten, das win-win, Wahrhaftigkeit zu leben, ohne die meine Arbeit kaum voranschreiten würde. Für mich gibt es inzwischen nur noch Fülle an allen Ecken und Enden, man braucht nur offenen Auges durch die Welt zu schreiten.
Eine Verbindung von Herz zu Herz ist es, von der ich mich getragen fühle, und auch zu diesen Herren habe ich eine freundliche Verbindung, nur- wie weiter?
Wie mehr Offenheit und Transparenz schaffen, ohne irgendjemand auf die Füße zu treten? Oder braucht es genau das?
Warum stolpere ich über solche `Härtefälle`?
O.K., sie dienen mir als Übungsplatz, um gleich den Master diesbezüglich zu absolvieren...ich verstehe
Hach (kopfkratz*), fühlt sich komisch an, nach Arbeit, doch ich würde es echt gern mehr verstehen!
Danke sehr für eure Gedanken dazu.
love