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 Betreff des Beitrags: Krebs hoppen?
BeitragVerfasst: Mo Mär 08, 2010 12:17 pm 
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Registriert: So Sep 20, 2009 12:12 pm
Beiträge: 5
Wohnort: Die wunderschöne Eifel
Ihr Lieben,
mein Lieblingsonkel ist vor 3 Jahren an Lungenkrebs erkannt. Zunächst bestand noch Hoffnung auf Heilung. Aber letzte Woche bekam er die niederschmetternde Diagnose, dass er wenn überhaupt noch 10 Monate zu leben hat. Das macht mich echt fertig. Zumal er zwei Töchter und auch schon zwei Enkel hat, die noch sehr lange etwas von ihrem Opa haben sollen.
Bitte, lasst uns zusammen hoppen, ich glaube an den Erfolg.
Bitte helft mit.

Ich danke Euch.

_________________
Die Welt ist das, was Du von Ihr zu sein glaubst.


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 Betreff des Beitrags: Re: Krebs hoppen?
BeitragVerfasst: So Mär 14, 2010 5:22 pm 
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Registriert: Do Sep 13, 2007 10:31 pm
Beiträge: 1749
Hallo Sublime,

was spricht denn gegen "Gesundheit bestellen"?


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 Betreff des Beitrags: Re: Krebs hoppen?
BeitragVerfasst: So Mär 14, 2010 7:24 pm 
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Registriert: Mi Mär 30, 2005 4:22 pm
Beiträge: 3819
Sublime hat geschrieben:
Ihr Lieben,
mein Lieblingsonkel ist vor 3 Jahren an Lungenkrebs erkannt. Zunächst bestand noch Hoffnung auf Heilung. Aber letzte Woche bekam er die niederschmetternde Diagnose, dass er wenn überhaupt noch 10 Monate zu leben hat. Das macht mich echt fertig. Zumal er zwei Töchter und auch schon zwei Enkel hat, die noch sehr lange etwas von ihrem Opa haben sollen.
Bitte, lasst uns zusammen hoppen, ich glaube an den Erfolg.
Bitte helft mit.

Ich danke Euch.


Hallo Sublime,

ja.. wenn das nun so einfach wäre..
hier (an der Stelle) würde ich einfach für mich hoppen.. denn das ist nicht irgendein Problemchen das man so einfach weg-hoppen könnte..

wenn ich mir eine Situation erschaffen hätte, in der ich Angst hätte meinen Lieblingsonkel an eine Krebskrankheit zu verlieren, dann weil ich mir ein Leben ohne ihn noch nicht vorstellen könnte.. weil ich ihn festhalten wollen würde.. ohne Onkel, dem ich und auch die Familie so viel zu verdanken hätte.. alle wollten noch was von ihm haben..
.. ich nehme es in mein Herz .. es tut mir leid.. und weh.. wenn ich mir vorstelle, das er stirbt.. ich merke.. ich halte fest.. ich kann nicht loslassen.. das Schicksal machen lassen.. nicht vertrauen.. die Angst ist zu groß.. vor dem Verlust.

ich verzeihe mir so festzuhalten.. ich verzeihe auch dem Schicksal.. falls es mir den Onkel und der Familie den Opa nimmt.. ich nehme ihn in mein Herz und lasse los..
denn ich liebe mich.. mit oder ohne Onkel.. denn ich weiss, die Liebe ist stark.. und Lieblingsonkel.. wird es schaffen..
(wenn es so sein soll)

Ich verzeihe mir.. mir solch eine Situation in mein Leben gezogen zu haben.. und doch.. ich liebe mich.. ganz und vollkommen.. so wie ich bin.

_________________
irgendwo sind wir alle eins..


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 Betreff des Beitrags: Re: Krebs hoppen?
BeitragVerfasst: So Mär 14, 2010 9:46 pm 
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Registriert: Sa Jun 18, 2005 9:31 am
Beiträge: 2617
Wohnort: Bremen
Ich denke, den Tod kann man nicht hoppen.
Vielleicht eher in diesem Falle hoppen, dass ich meinen Onkel loslassen sollte, ihm das Gefühl geben sollte, dass er im Leben so wundervolle Dinge geschafft hat, soviel erleben durfte, eine wunderbare Familie hatte und dass es doch schön ist, jetzt gehen zu dürfen.

_________________
Alles Liebe
Martina
----------
Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.
(Antoine de Saint-Exupéry)
Bewusstsein ist der Schlüssel ... für Auflösung und Veränderung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Krebs hoppen?
BeitragVerfasst: Mo Mär 15, 2010 1:46 pm 
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Registriert: So Feb 28, 2010 9:38 pm
Beiträge: 193
Wohnort: München
Hallo liebe Sublime,

hoffentlich drücke ich mich jetzt verständlich aus, denn ich möchte kurz erzählen was mir mal meine Reiki Lehrerin während meiner Reiki Schulung sagte.
Dort fragte eine andere Teilnehmerin ob man durch Reiki auch Krebserkrankungen heilen könnte.
Meine Lehrerin erzählte uns, dass sie eine todkranke Frau hatte, der sie regelmäsig 2x die Woche Reiki gab. Der Krebs wurde dadurch nicht geheilt. Aber der Frau brachte es psychisch sehr viel - sie konnte loslassen und hatte keine Angst vor dem Sterben. Sie konnte diese Welt friedlich und im Einklang mit sich selber verlassen.

Vielleicht ist es das was man für Deinen Onkel wünschen/hoppen sollte. Das er mit sich im Reinen ist wenn er geht und das seine Familie loslassen kann und ihn liebevoll auf dem letzten Weg begleitet.

Viele liebe Grüsse
Bea

_________________
Wir nehmen nicht die Wirklichkeit wahr, sondern nur das Bild, das wir uns von der Wirklichkeit machen.

Die Steigerung von erleuchtet ist überbelichtet (P. Spielbauer)

Wer Rechtschreibfehler in meinen Texten findet darf sie gerne behalten!


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