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 Betreff des Beitrags: Keine Antwort finden??????
BeitragVerfasst: Fr Okt 09, 2009 10:03 am 
Eine Frage:
Was ist, wenn man das Verhaltensmuster, welches einem an anderen stört, an sich selbst nicht wieder erkennt.

Die Frage:
Was müßte passieren, das ich mich so benehmen könnte?

Antwort:
Ich weiß es nicht, ich finde keine Antwort darauf.
oder einfach, so würde ich mich nie benehmen, komme was wolle

lg Tamina


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 Betreff des Beitrags: Re: Keine Antwort finden??????
BeitragVerfasst: Fr Okt 09, 2009 10:08 am 
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Tamina hat geschrieben:
Was ist, wenn man das Verhaltensmuster, welches einem an anderen stört, an sich selbst nicht wieder erkennt.

Dann hast du es vielleicht gar nicht. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß alles, was zu bearbeiten ist, sich auch deutlich zeigt. Man sollte auf keinen Fall nach irgendetwas kramen.

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In diesem Spiegelkabinett siehst du eine Menge Dinge. Reibe dir die Augen! Nur du allein bist da.
(Rumi, Das Lied der Liebe)


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BeitragVerfasst: Fr Okt 09, 2009 10:28 am 
dann sollte ich dieses "Problem" einfach in mein Herz aufnehmen. Die ganze Situation. Weil ich sie eben derzeit nicht verstehe"
mit der Herzenstechnik.


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BeitragVerfasst: Fr Okt 09, 2009 11:20 am 
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Mach das. Vertraue darauf, daß sich Erkenntnis einstellen wird, wenn der richtige Augenblick dafür gekommen ist. Nur nicht drüber brüten, der Verstand ist ein sehr hilfreiches Werkzeug, aber hat das innere Wissen natürlich nicht.

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BeitragVerfasst: Fr Okt 09, 2009 4:29 pm 
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.. Beim Hoppen ists ja so.. man hat ja den Glauben.. das ALLES was im Aussen ist.. ein Spiegel ist in einem selbst.. d.h. Du musst es nicht unbedingt verstehen.. Du musst nicht in Dir suchen.. nein..

Nur.. überleben.. (eher spielerisch).. was Dich veranlassen KÖNNTE.. so zu handeln.. wie es Dein "Hübscher" ( :wink: ) derzeit tut..

wenn DU .. ihn/er.. WÄREST... dann.. weil.. (und auch NUR.. vielleicht)

d.h.. dass was Du in DIR findest.. muss echt nicht der Wahrheit entsprechen..

es ist wie ein Gedankenspiel... und durch dieses Gedankenspiel.. wird was gelöst..
.. wer das Buch (in dem es übers Hoppen geht.. ).. gelesen hat.. versteht zumindest den Sinn.. des "hoppens".

.. Gerade die doppelte Verständnis-Technik.. die man ja ruhig wörtlich nehmen kann.. erklärt.. ja.. man soll einfach mal.. (spasseshalber) sich in sein "Gegenüber" (Spiegel) versetzen..

.. warum aber das "Gegenüber" letztendlich in Wirklichkeit so handelt.. ist nicht mal ausschlaggebend..
Wichtig ist vielmehr, was man dabei empfindet, wenn man sich.. in den anderen versetzt..
man bekommt Verständnis..
und das kann man aber auch mal mit sich selbst versuchen.. Gerade, wenn man zu sich selbst nicht so recht Zugang bekommt..

Also.. gerade dann, wenn man immer wieder das Gefühl bekommt.. ohne es zu wollen, den selben bzw. ähnlichen "Bockmist" zu bauen.. ;o).. ist es sinnvoll auch sich selbst zu hoppen.. bzw. zu einem besseren Verständnis sich selbst gegenüber zu kommen.

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BeitragVerfasst: Sa Okt 10, 2009 10:56 am 
ich verallgemeinere es und hoffe das ich allen helfen kann damit

Ich denke das es besser wäre, wenn man immer eine positive Haltung gegenüber des anderen einnimmt.
Sonst spürt der andere das.
Ich weiß es ist schwer, man versteht nur die Sprache die man selbst spricht, nicht die eines Fremdsprachigen.
Aber Fremdpsrachen kann man lernen, am Besten von dem der Sie spricht.
In meinem Beruf lernte ich das Validieren (den andern für gültig erklären)
Ein Satz davon heißt: In den Schuhen des anderen gehen.
Das heißt sich in die Lage des anderen Versetzen.
Es ist also nicht nur bei hoopenopono so.

Oder auch die Indiander wußten es schon:

Urteile nie über einen anderen, bevor Du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gegangen bist.
Ich wünsche allen viel Glück damit.


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BeitragVerfasst: So Okt 11, 2009 10:47 am 
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soweit.. war man schon vorher.. aber.. noch davor.. sollte man lernen nicht selbst in den falschen Schuhen zu gehen.. ;o)

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BeitragVerfasst: So Okt 11, 2009 1:05 pm 
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Also ich persönlich komme mit diesem Aspekt des Hoppens auch garnicht klar. Es deprimiert mich, wenn ich darüber nachdenke, was eine bestimmte Person dazu bewogen haben könnte so zu handeln oder mir den Schuh anziehe.
Und dann habe ich Freunde, die das ganz natürlich, ohne etwas über das Hoppen zu wissen, anwenden und sich in schlechten Situationen in den anderen versetzten. Es macht sie nicht glücklich.

Beim Hoppen finde ich die Technik wo man sagt, dass es einem Leid tut, man sich verzeiht, dem anderen dankt und sich selbst Liebe ausdrückt, viel besser. Danach fühle ich mich ruhig ohne mich mit den negativen Gefühlen auseinander setzen zu müssen.


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BeitragVerfasst: So Okt 11, 2009 2:14 pm 
es macht mich weder glücklich noch unglücklich, nur etwas Weiser ;)
und ich glaube es geht ja auch nur um verständnis, das man für den anderen aufbringen soll.
Weil einem das auch schon oft den Wind aus den Segeln nimmt.


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BeitragVerfasst: So Okt 11, 2009 3:25 pm 
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Einen schönen Sonntag, Ihr Lieben(den) :D.

Es ging beim herkömmlichen Ho'oponopono NIEMALS darum, sich in den anderen oder seine Gefühle hineinzuversetzen.

Ich habe das schon einmal im Beitrag http://www.baerbelmohr.de/forum/hilfe-b ... 4-s19.html beschrieben.


Bhogisattwa hat geschrieben:
das "hoppen" geht auf eine hawaiianische Stammestradition zurück. Es wurde eingesetzt, um Streitigkeiten zwischen Personen (gleicher oder unterschiedlicher Stämme) zu schlichten (= Mediation). Auch Vorfälle wie Diebstahl oder Tötung.

In diesem Verfahren wurde jeder gehört und jede Perspektive betrachtet. Abschliessend wurde "FÜR JETZT und alle Zeiten/alle Personen" verbindlich festgelegt, was jeder über diese Streitigkeit künftig denken WILL. D.h. JEDER musste den Teil "verzeihen", in dem ER SELBST den Anderen für "schuldig" hielt. Mit dem "hoppen" war jede Schuld erloschen, die Menschen gingen danach wieder so miteinander um, als wäre nie etwas vorgefallen.
...
Und darum geht es auch hier beim hoppen. Man wirft einem anderen etwas vor, hält ihn für "schuldig".

Die Mediation sieht jetzt so aus:
Ich verzeihe MIR, dass ich Dir das vorgeworfen habe.
Ich verzeihe Dir, dass Du so bist, wie Du bist.
Es tut mir leid.
Ich liebe Dich.

Du "heilst" damit in DEINEM Inneren, was DU im Aussen als "krank" empfindest.

Und es ist völlig unerheblich, ob einen das Tun eines anderen stört, verletzt, man ihn für "krank" oder "schuldig" hält.

Noch ein weiterer Hinweis:
Dr. Hew Len - der das "hoppen" in die westliche Welt brachte - "heilte" so empfundene "Geistesgestörte" einer geschlossenen psychiatrischen Abteilung. Er hatte niemals Kontakt zu den "Kranken", lediglich ihre Akten. Aber er schaffte es, das die Abteilung nach und nach geöffnet und schliesslich sogar alle entlassen werden konnten. Warum? Weil er einen Bewusstseinswandel bei den "Gesunden" herbeiführte. Weil sie NICHT LÄNGER davon überzeugt waren, dass die vermeintlich "Kranken" weggesperrt gehörten.

Letztendlich zeigte er, dass WIR SELBST es sind, die anderen das Prädikat "(geistes-)krank", "schuldig", "störend", "ungehörig", "unehrlich" oder "verletzend" aufstempeln. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Es geht NUR darum, das EIGENE Denken und Fühlen über andere Menschen und deren Tun zu "heilen". Man muss den anderen nicht verstehen. Aber man kann lernen, ihn so SEIN zu lassen. Dann kommt man nämlich zur Quelle: "warum stört es MICH, dass ein anderer Mensch so ist?" Den anderen kann man NICHT verändern, aber den eigenen Umgang damit.

Und wundersamerweise kann immer wieder beobachtet werden, SOBALD MAN SELBST den eigenen Umgang ändert, klappt es DANACH auch wieder mit dem Nachbarn.

Liebe-voll,
der Bhogi

_________________
Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart,
der bedeutendste Mensch ist immer der, der dir gerade gegenübersteht,
das notwendigste Werk ist stets die Liebe.

(Meister Eckhart von Hochheim, ca. 1260 - 1328)


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: So Okt 11, 2009 3:52 pm 
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Registriert: Mo Apr 30, 2007 6:51 pm
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Genau, ist im Grunde das Gleiche wie The Work von Byron Katie. Nur das davon inzwischen keiner mehr spricht. Aber der Eso-Markt ist halt auch Trends unterworfen wie alles andere.

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