sangay hat geschrieben:
Hallo,
meine beiden Themen stehen ja schon im betreff.
job:
ich arbeíte als sozialpädagogische familienhilfe (ich sag immer, wie die supernanny, nur in seriös). in meinem job ist es so, dass ich eigentlich dafür sogen möchte (und soll), dass die kinder gut in ihren familien aufwachsen sollen. man ist aber permanentem wiederstand seitens der familien ausgesetzt und wird belogen, abgelehnt und auch schonmal bedroht. ich habe das alles schon gehoppt, aber ich merke, dass mich die situation sehr unglücklich macht und ich wünsche mir einen job, der mir spaß macht und einfach freude bringt für alle. wäre über gedankenanstöße sehr froh.
Hallöle,
es wundert mich nicht, dass seitens der Familien Unmut da ist. Wäre die Welt ein Körper, würde ich die Behörden als die Krankheit ansehen, die dominieren, kontrollieren und schröpfen und dadurch schwächen. Hilfe vonseiten der Behörden ist ja auch fast unmöglich, weil die sich an Gesetze halten müssen..... Vorgesetzten und der Öffentlichkeit Rede und Antwort stehen müssen.......
Ich sehe die Macht der Behörden und einzelner Personen vom Staat. Vor Gericht werden Deals ausgehandelt, es wird reingelegt usw. Gerechtigkeit??? Ich glaube eher Profilierungssucht und weiteres......
Und ich sehe die Ohnmacht auf der anderen Seite. Neulich meinte einer zu mir, Finanzamt, das sind die Zuhälter des Volkes. tja..........
Aber ich will ein Wunder, was ich selbst miterlebt habe nicht verschweigen. Ein Finanzamt hat eine Schuld erlassen in Höhe von 17.000,-. Mir kamen die Tränen in die Augen, obwohl ich damit gar nichts zu tun hatte. Aber da geht mir das Herz auf, genau wie gestern, als ich beobachtend vor der Glotze die Menschen betrachte, die berührt sind von der Musik von Andre Rieu. Ich dachte immer, solche Musik muss ich jetzt nicht unbedingt hören. Aber es rührt etwas in mir an. Eine Stimme gestern zusammen im Chor, die ging mir geradewegs in Herz und mir kamen die Tränen hoch.
Tja, jetzt hab ich viele Worte gemacht, um an eine Antwort in mir zu kommen.
Alles mit Herz machen und Verständnis haben, auch für sich selbst. Das ist Vergebung in der Gegenwart. Außerdem macht es der Kommunikation die Tür auf, wenn man an- und ausspricht in der Situation, was man sieht und wie man sich fühlt. Also ins Gespräch kommt......... Ich arbeite am besten (in einer anderen Sparte), wenn ich mir vornehme, heute einen guten Tag zu haben und mich heute nur wohlzufühlen.
LG
Sita