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 Betreff des Beitrags: hoppt mit - unzuverlässigkeit.
BeitragVerfasst: Do Apr 22, 2010 12:53 pm 
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Registriert: Mo Apr 19, 2010 10:22 am
Beiträge: 667
jemand in meinem leben verärgert mich durch ständige unzuverlässigkeit. er sagt ich meld mich heute abend - meldet sich nicht. ich schreib dir spätestens morgen ne mail - tut es nicht. wenn ich sage: du musst mir nichts versprechen, aber WENN du mir etwas ankündigst, dann tu das auch und er sagt: hab ich verstanden und schickt mir doch wieder die angekündigte mail nicht. diese art des verhaltens kenne ich an veschiedenen stellen in meinem leben. also, warum ziehe ich mir das in mein leben?

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 Betreff des Beitrags: Re: hoppt mit - unzuverlässigkeit.
BeitragVerfasst: Fr Apr 23, 2010 10:02 am 
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Registriert: Mi Mär 21, 2007 10:45 am
Beiträge: 230
Hallo,
wenn ich Termine dauernd "vergessen" würde, warum würde ich das tun? Jeder Termin wäre für mich eine Art Zwang, den ich nicht einhalten möchte, nach dem Motto: "Da muss du jetzt hingehen". Ich fühle mich erst richtig frei, wenn ich diesem Zwang ausweichen kann. Mit ist diese Freiheit wichtiger als die Verletzung, die ich dem Menschen verpasse, den ich beim Termin ewig warten lasse.
Nehme ich es in mein Herz, merke ich, dass ich Angst habe, überhaupt Verpflichtungen gegenüber anderen Menschen einzugehen. Bevor ich es soweit kommen lasse, enge Beziehungen (und damit enge Verpflichtungen) einzugehen, mache ich lieber gleich bei den eher unscheinbaren Terminen deutlich, dass eine wirkliche Beziehung zu mir nicht möglich ist. Lieber verletze ich dort (beim Termin), wo es noch nicht so weh tut, als später, wo es mehr schmerzen täte, wenn schon eine enge Beziehung besteht.
Ich liebe den Teil, der Angst vor Beziehungen hat. Ich liebe den Teil, der Angst hat, andere zu verletzen.

Wenn ich die Fragestellerin wäre und mit einem Menschen zu tun hätte, der mich dauernd versetzt, warum würde ich mir das in mein Leben ziehen? Ich würde nicht nur ver(s)etzt, nein auch dauernd ver(l)etzt. Ich freue mich beim Termin auf diesen Menschen, und er/sie weicht mir aus. Dieser Mensch schenkt mir immer wieder einen kleinen Schmerz, den ich fühlen könnte. Was ist es eigentlich wirklich, was mich nervt beim ver(s)(l)etzt werden? Eigentlich ist es dieser Schmerz, den ich nicht fühlen will, und über den Schmerz lege ich darum ganz schnell einen Mantel von Wut, Ablehnung und Frust, um ihn nicht spüren zu müssen.
Also: Ich liebe meinen Schmerz, ich nehme ihn an, ich danke ihm. Ich erlebe ihn ganz, damit er sich verwandeln kann in sein Gegenteil. Habe ich ihn erlebt, brauche ich niemanden mehr, der ihn mir schenkt. Denn dann bin ich ihn schon geworden.

Viele Grüße
Manfred


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 Betreff des Beitrags: Re: hoppt mit - unzuverlässigkeit.
BeitragVerfasst: Fr Apr 23, 2010 4:46 pm 
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Registriert: Mo Apr 19, 2010 10:22 am
Beiträge: 667
@manfred:

vielen dank für diesen beitrag. der hat mich richtig doll weiter gebracht. allerdings weiß ich nicht, welchen "schmerz" ich da fühlen will. kann ich das dann auch einfach so vergeben und damit weiterhoppen ohne genau zu wissen WAS es ist?

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 Betreff des Beitrags: Re: hoppt mit - unzuverlässigkeit.
BeitragVerfasst: Mo Apr 26, 2010 11:01 am 
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Registriert: Mi Mär 21, 2007 10:45 am
Beiträge: 230
Hallo,
genau das ist das Schöne am Hoppen, ich kann meinen Schmerz lieben, ohne zu wissen, wo er herkommt. Das allein reicht schon.

Viele Grüße
Manfred


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 Betreff des Beitrags: Re: hoppt mit - unzuverlässigkeit.
BeitragVerfasst: Do Apr 29, 2010 2:56 am 
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Registriert: Fr Dez 18, 2009 4:47 pm
Beiträge: 205
Wow Manfred. :mrgreen: wunderbare Zeilen.

Es ist wirklich so, dass du es in dir heilen kannst und somit nicht mehr in Resonanz dazu stehst.
Liebe diesen Teil in Dir, der diesen Schmerz verursacht, wie Manfred schon gepostet hat. Verzeih dir, Liebe dich dafür, Bedanke Dich und übergeb es dem Universum oder Gott oder deinem Engel was auch immer du möchtest :-)

_________________
Um zu wissen, ob die Quelle, die Unendliche Intelligenz, das Innere Wesen oder Gott mit deinem Gedanken, Wort und Handeln übereinstimmt - dazu brauchst du nur darauf zu achten, ob es sich gut oder schlecht anfühlt.
(Abraham)


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