Inspiriert von den Bedenken Seraphinas.. wage ich es einfach mal mein eigenes "gehoppel" öffentlich.. aufzudröseln.. nochmals genauer zu durchforsten.. durchleuchten.. mal sehen ob da noch ein paar Erkenntnisse schlummern.
Someone hat geschrieben:
Ich.. in mir selbst.. bin ziemlich unglücklich.. weil sehr, sehr wenig wirklich so klappt wie ich mir das so wünsche.. In mir.. ist deshalb eine regelrechte Unzufriedenheit entstanden..
Wieso hab ich mir wohl so eine unendlich scheinende Phase in mein Leben gezogen?
Ich glaub ich will mir noch immer beweisen, dass die Welt schlecht ist.. und dass ich Pech habe.. Ich bin wie ein Ferkelchen.. dass sich gerne sult.. im Dreck.
Es tut mir echt leid dass mein Ferkelchen in mir.. noch immer so vom negativen überzeugt ist.. und der Welt und mir beweisen muss.. dass alles im Grunde ganz übel ist!
Zitat:
Die fast in einer Depression endet.. aber bei Gesprächen mit Ärzten.. und psychologen "scheine" ich doch immer reflektiert genug.. und "gesund" genug.. um da in irgend einer Form eine "Diagnose" (Bestätigung) zu bekommen..
Ich -will- ja aber auch nicht "depressiv" sein.. will nicht.. pessimistisch (unzufrieden) sein..
NEIN..
Ich will optimistisch sein.. ich will gesund sein..
Das Ferkelchen in mir.. ist nicht dumm... bevor es als.. absolut negativer Dreckfresser entlarvt wird.. erschafft es Szenarien.. von Krankheit und Depression.. von Pech, Unglück und Schlechtigkeit der Welt im Allgemeinen.
Auch dies tut mir echt leid.. es schmerzt.. ich nehme es wahr.. ich verzeihe Dir.. mein inneres Ferkelchen.. dass Du die Welt für Dein suhlen verantwortlich machst.. Auch ich will diese Verantwortung wahrnehmen.. Ferkelchen, Du bist ein Teil von mir.. ich nehme Dich an.. ich nehme Dich in mein Herz.. ich verzeihe Dir, ich liebe Dich!
Zitat:
.. Trotzdem beweise ich mir und meinem Leben .. ständig.. wie viel Pech ich doch habe.. und nie glück..
Wer will da in mir bedauert werden? Gehätschelt und versorgt?
Welcher Anteil will nicht "wahr-haben" .. welcher nicht erwachsen sein müssen?
Es ist fast erleichternd mit an zu sehen.. wie schlicht und ergreifend "Wahrheit" daher kommen kann.. Ferkelchen.. in mir.. es tut mir leid.. Du bist noch klein.. Du willst nicht erwachsen werden.. nicht ruhig werden.. Im Dreck (d.h. im Negativen zu verweilen) suhlen.. ist aber nur der halbe Spass.. es hat nix mit Verhätscheln zu tun..
Heute darfst Du in mir begreifen und erkennen.. dass Du groß bist.. Du hast die Macht .. (der positive Teil der Verantwortung).. Du kannst für Dich selbst sorgen.. Erkenne an, wie großartig das ist!! Ich verzeihe Dir.. mein Ferkelchen.. Du darfst Dich allmählich einfach in Luft auflösen.. ich brauche Dich nicht mehr!! Danke.. dass Du da warst.. Ich brauchte Dich als Schutz.. als Trost.. als Trutzburg.. alles hinfällig geworden..
Zitat:
Liebes Universum, lieber Gott.. liebes Ich.. in allem..und alles in mir..
es tut mir leid, dass ich mich so schwer damit tue.. mir selbst zu helfen, mich selbst zu heilen..Verantwortung zu übernehmen.. "Groß" und verantwortungsvoll zu sein..
"erwachsen" zu sein..
Heute habe ich was erkannt.. und ich fühle mich großartig.. Danke..
Vor allem an Seraphina (zu was missverständnisse alles führen können.. aber ganz missverstanden hast mich gar nicht).. ich vermute, ohne Deine Bedenken, wär ich jetzt nicht da wo ich mal wieder bin!! umarmsmilie fehlt.. bussismilie auch.. nun ja.. dankeschöön!!
Zitat:
Immer wünschte ich.. alles richtig und gut zu machen.. und irgendwo anders tat sich eine neue Baustelle auf.. Ein Gefühl.. eines immer wiederkehrenden, nie enden wollenden Lebenskreislaufes stellte sich in mir ein.
dieses fehlbare.. aber doch unschuldige Kind in mir.. wehrt sich.. pausenlos.. ohne Unterlass.
Ich habe meinem inneren Kind (Ferkelchen) verziehen.. auch wenn es sich noch nicht gleich ganz ausgereift ist.. (geht ja nicht von heut auf morgen) so hat es, vermute ich schon begriffen.. dass trotzig am Leid fest zu halten.. absolut nichts bringt!!
Zitat:
Ich will es anschauen.. in mir.. lieb haben.. akzeptieren.. beruhigen.. alles ist gut.. in der Liebe des Seins!!
schön.. diesen Satz.. lasse ich einfach stehen..
Zitat:
Ich verzeihe dem Kind in mir.. sich selbst so aufgeblasen.. zu haben.. sich es so in einer maßgeschneiderten Opferrolle bequem gemacht zu haben.. denn.. dieses Kind wollte nieee erwachsen werden.. wollte klein bleiben.. unschuldig.. und trotzdem schön Fehler machen.. Darf man ja als Kind alles!!!
Momentan wirkt das Kind gereift.. und begreift allmählich.. dass es auch schön sein kann.. ganz bedacht.. und achtsam und befreit durch die Welt zu laufen.. und nicht mehr sich nur als "armes unschuldiges Opfer" zu sehen.
Das tollste ist aber.. dass das Kind.. das nun etwas reifer zu sein scheint.. noch soo viele schöne kindliche und wunderbar kindische Anteile in sich hat, dass es bald (das hoffe ich) unbeschwert durch die Welt hüpfen kann/darf!
Zitat:
Ich selbst.. also meine erwachsenen Anteile in mir.. sind noch sehr kritisch.. und.. können es kaum glauben.. aber..
auch "diesen Anteilen" in mir .. will ich verzeihen.. die kritisch sind.. die zu erwachsen scheinen.. die nie glauben können und wollen, das irgendwann auch mal was "gut sein" kann.
Dieser Anteil hat panische Angst davor.. eine kindliche Unbeschwertheit zu genießen.. Wachsam und übertrieben achtsam, fast schon verkrampft.. hält er das Kind in der Opfersituation fest.
Auch diesen Teil nehme ich in mein Herz.. denn ich habe alles in mir.. das mir helfen kann.. und ich helfe mir selbst.. mir und den Anteilen, die mir nicht gefallen zu verzeihen.. sie gehören zu mir.. und aber sie dürfen auch gehen.. sich auflösen.. ich habe alle zeit der Welt.. danke..
Zitat:
Und jetzt habe ich selbst wieder das Gefühl.. ich bin zu zerstreut.. in alle Winde.. will es alles.. nur so gut machen.. und endlich zum Punkt kommen.. zur Einheit.. in mir Selbst..
überlegend.. ob ich das nun löschen soll oder hier nochmal posten.. lasse ich es stehen.. auch dieses Gefühl.. gehörte zu mir..
Erleichtert stelle ich aber fest.. ich fühle mich viel besser.. ruhig und geduldig warte ich ab.. bis ich zufrieden mit mir bin.. bzw. Frieden in mir empfinde.
Zitat:
ich liebe mich.. ich liebe Dich in mir..
Danke..