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 Betreff des Beitrags: Fehlgeburt
BeitragVerfasst: Sa Apr 25, 2009 11:48 am 
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Registriert: Do Apr 17, 2008 12:43 pm
Beiträge: 11
Liebes Forum,
ich habe vor 5 Tage ein Fehlgeburt erlebt. Ich versuche das Thema zu verarbeiten. Finde allerdings keine Antwort, zu der Frage warum ich so etwas angezogen habe. Hat jemanden Lust zum hoppen und sehen was für Antworten heraus kommen?Bin leider verzweifelt und traumatisiert. Muss ich immer wieder daran denken. Ich versuche im Moment auch mit EFT. Hat jemanden ähnliche Erfahrungen gemacht und wie habt Ihr es überstanden?
Danke an Alle, die etwas dazu sagen wollen/können.
LG


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 Betreff des Beitrags: tut mir leid...
BeitragVerfasst: Sa Apr 25, 2009 12:52 pm 
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Registriert: Sa Apr 11, 2009 2:36 pm
Beiträge: 43
das tut mir sehr leid. Ich denke, jemand der es selber noch nicht erlebt hat, kann es auch nicht nachvollziehen. Es reißt sicherlich tiefe Wunden in die Seele und sie braucht einige zeit, um den verlust zu verarbeiten, denn irgenwie ist es ein Teil von Dir/Euch.
Ja, soetwas hat natürlich einen Grund. Vielleicht war einfach der richtige Zeitpunkt nicht da. Vielleicht warst du innnerlich (wenn auch nicht bewusst) nicht bereit... Du solltest etwas Erfahren (Schmerz, Verlust, Trauer,...) und auch die kleine Seele. Du musst dir aber auch vor Augen halten, dass sich die Seele den Weg ausgesucht hat. Auch sie sucht sich ihre Mama aus um dieses zu erfahren, um zu lernen.

Es ist sehr schwer, das ganze auf der Seelenebene zu verstehen, aber es hilft. Ich habe eine kleine Geschichte, die höre dir bitte mal an.
Gib mal bei google ein; Eine kleine seele spricht mit Gott.
Höre dir die Geschchte ruhig ein paar mal an, sie ist schwer zu verstehen.

*Ich drück dich*


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 Betreff des Beitrags: hoppen
BeitragVerfasst: Sa Apr 25, 2009 12:54 pm 
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Registriert: Sa Apr 11, 2009 2:36 pm
Beiträge: 43
ich denke, dass es schwer ist, dieses thema zu hoppen.
Gehe besser in dir und versuche, das auf einer anderen Ebene (s.o.) zu verstehen.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Sa Apr 25, 2009 1:34 pm 
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Registriert: Mi Mär 30, 2005 4:22 pm
Beiträge: 3830
Liebe Spitzi,

ich drücke dich einfach mal ganz feste!..
Es ist ein Schock.. und da führt kein Weg dran vorbei!!

ich hatte auch mal ne Fehlgeburt.. und
danach ne reaktive Depression.. ( eine Depression durch einen Äußerlichen Anlass -Fehlgeburt- ausgelöst ).

ich befasste mich intensiv damals mit dem "Warum".. Meine Seele..(oder die des verlorenen Kindes) schickte mir im Traum eine tröstliche Botschaft..
ich sah.. einen Jungen.. es sollte wohl mein Sohn sein.. er sagte.. er wäre furchtbar krank geworden.. und wollte es so doch nicht haben.. also entschied er sich gegen dieses Leben.

Kann man glauben oder nicht.. ich konnte es irgendwie danach besser akzeptieren.

Hoppen trau ich mich da nicht.. aber vielleicht bringt Dir mein Traum was.. es könnte ja schließlich ähnlich bei Dir sein.. :wink:


Alles Liebe und Gute

_________________
irgendwo sind wir alle eins..


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Sa Apr 25, 2009 1:59 pm 
Liebe Spitzi,

eine Bekannte von mir hat das auch erlebt und es war eine sehr schwere Zeit für sie. Ich weiß nicht, ob hoppen (kenn mich da selbst noch nicht so aus) da so gut ist. Meiner Bekannten hat es geholfen, gemeinsam mit Freunden Trauerarbeit zu verrichten und sich professionelle Hilfe zu holen. Lassen wir mal Loa Loa sein: Du bist völlig okay, Du hast nichts falsch gemacht oder was Falsches angezogen. Das ist meiner persönlichen Meinung nach völliger Kwatsch. Du wurdest okay geboren und ich wünsche Dir viel Kraft, um aus dieser Krise gesund hervorzugehen und daran zu wachsen. Alles, was Dir gut tut, ist jetzt richtig, nur Zweifel an Dir, die sind es nicht.

Eddy :)


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Sa Apr 25, 2009 9:24 pm 
Hallo liebe Spitzi

Mir tut das mit deiner Fehlgeburt sehr leid. Ich weiss genau, was du jetzt durchmachst. Ich hatte die letzten 4 Jahre DREI Fehlgeburten gehabt. Die letzte war letztes Jahr.
Das ist ein ganz schreckliches Gefühl. Ich gab mir die Schuld daran und dachte auch wie du, wie habe ICH das nur angezogen!?!

Ich reichte eine Kur ein, um auf andere Gedanken zu kommen und es half mir, wieder zu mir zu finden.
Zuhause und in meiner Arbeit bekam ich null Hilfe.
Die ersten zwei Wochen nach meinen Fehlgeburten, waren alle sehr liebevoll mit mir, aber danach fingen die meissten an, mit ihren blöden Sprüchen, wie: "sollte halt nicht sein!" oder "sei froh darüber, in diese Welt setzt man kein Kind mehr", oder "in deinem Alter, bekommt man doch keine Kinder mehr" oder "jetzt sind doch schon drei Wochen vergangen, warum bist du denn immer noch traurig?" und und und ...
Mich trafen solche Sätze wie ein Blitz.
Konnte nicht begreifen, das ich gleich wieder zum Alltag übergehen sollte und so tun sollte, als wäre nichts geschehen. Niemand wollte mehr darüber reden.
Das war für mich so Eiskalt :cry: Ganz schlimm!!!!!
Ich fühlte mich ganz alleine.

Als ich dann mal Spätdienst hatte, traf ich unsere Hebamme auf meiner Station und fragte sie, ob sie mir etwas beistehen könnte, weil ich einfach nicht darüber hinweg kam und mir niemand helfen wollte.
Die Hebamme sagte zu mir, das ich Trauern solle. Denn es ist etwas sehr trauriges passiert. Und egal wie lange meine Trauer dauert, ich solle sie ausleben.
Mir würde jetzt eine Kur gut tun und mir dabei helfen, nicht mir selber die Schuld daran zu geben.
Niemand hat daran Schuld!
Ich solle erst mal wieder etwas zur Ruhe kommen, und wenn ich dann noch ein Baby möchte, es einfach nochmal mit positiven Gedanken versuchen.
Ich ging zur Kur und mir wurde super geholfen.
Die hatten dort am Ort einen Schamanen, der mir sehr half!!!
Ich kannte so etwas nicht und hatte deswegen auch Vorurteile, gegen ihn gehabt.
Aber ich wollte mir unbedingt helfen lassen und ich machte mal so eine Sitzung bei ihm mit.
Konnte meine 3 Babys "ins Licht" gehen lassen.
Konnte am Anfang nichts damit anfangen, habe es aber geschafft mich mit positiven Gefühlen in die Sache einzuarbeiten.
Mir ging es nach dieser Sitzung super gut!!!!!!!
Jetzt habe ich 3 süsse kleine Engel in meinem Wohnzimmer stehen :P und immer wenn ich sie mir ansehe, überkommt mich eine innere Ruhe und Wärme.

Ich bin glücklich diese Erfahrung mit allen Beteiligten gemacht zu haben.
Ich habe durch meine Fehlgeburten viele neue und tolle Menschen kennen gelernt.
Habe danach auch diese Wunschbücher für mich entdeckt, die ich zuvor nie beachtet hatte, entdeckte auch dieses Forum (auch noch andere) .....
Auch las in einem anderen Forum, über Fehlgeburten nach, dass es vielen Frauen so ging wie mir. Alle hatten sie solche Schuldgefühle!

Mir hat dieser Schamane (weiss nicht, ob richtig geschrieben :lol: )
wieder ein glückliches Gefühl gegeben.
Ich denke jetzt liebevoller an meine Fehlgeburten zurück und das tut mir gut.
Ich gebe mir NICHT mehr die Schuld daran!!!!!

Ich wünsche dir viel Kraft diese Trauer-Phase zu überwinden.
Es dauert seine Zeit, bis sich diese Wunde schließt.
Deine Trauer ist berechtigt und auch deine Tränen!
Es braucht seine Zeit, gib sie dir!!!

Ich drücke dich ganz feste
alles liebe Kelly :P


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: So Apr 26, 2009 7:32 am 
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Registriert: Mo Mär 16, 2009 5:35 pm
Beiträge: 723
Wohnort: Bayern
Liebe Spitzi,

das tut mir sehr leid, dass Dein Baby wieder gegangen ist.
Vielleicht hilft Dir, was meine Hebamme mal zu mir gesagt hat:
Manche Kinder-Seelen brauchen nur noch einmal die Erfahrung, in einen Körper einer Mutter gezeugt zu werden. Manche brauchen dann auch noch die Geburt, manche nicht.
Deshalb gehen sie einfach nach ein paar Wochen wieder.
Du hast Dich zur Verfügung gestellt und dieser Seele geholfen auf ihrem Weg ins Licht - und das ist sehr schön.
Versuche nicht, die Trauer wegzuschieben und niederzureden.
Es könnte helfen, wenn Du eine schöne Kerze ins Fenster stellst, sie anzündest und in die Flamme schaust. Dabei denke an Dein Baby und stelle Dir vor, dass es ihm jetzt gut geht und es Dir Dankbar für Deine Hilfe ist. Wenn Du die Kerze ausbläst, verabschiede Dich. Dieses Ritual kannst Du so lange machen, bis die Kerze ausgebrannt ist, dann kannst du sicher sein, dass das Kind zwar noch in Deinem Schmerz ist, aber selbst glücklich im Licht zu sein.
Je nachdem, ob Du eine dicke oder eine kleine Kerze wählst, gibst Du Dir die Zeit, um darüber hinwegzukommen. Mir ist es einmal passiert, dass die Kerze sich nicht mehr anzünden ließ, obwohl sie ziemlich groß war. Ich habe das als Zeichen gesehen, dass es der Seele gutgeht und sie jetzt gehen will.
Ein kleines ritual, ganz für Dich allein
von goldstaub

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Umso besser es wird, desto besser wird es.


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BeitragVerfasst: So Apr 26, 2009 7:42 am 
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Registriert: Mo Apr 30, 2007 6:51 pm
Beiträge: 8405
Wohnort: Düsseldorf
Diese Erklärung finde ich immer so superschlimm, ich würde so richtig wütend werden, wenn irgendeine "Seele" meinen Körper und meine Seele (schließlich leidet man dabei wie ein Schwein) dazu mißbrauchen würde, irgendwelche Erfahrungen zu haben, die sie angeblich braucht. Sorry, aber ich empfinde das als genauso asozial wie diese Idee der Seelenabsprache von Täter und Opfer vor Geburt, die Neale Donald Walsch in seinem Kinderbuch einst vermarktet hat.

Die Natur hat schon ihre Gründe, wenn ein empfangenes Kind nicht weiterwächst, manchmal sind die leicht behebbar, wenn z. B. ein Hormon nicht in ausreichendem Maße produziert wird, manchmal ist die Frucht nicht in Ordnung, so daß sie weitewachsen kann, und manchmal findet sich einfach kein Grund, es wird aber einen geben. Warum fällt es so schwer, das zu akzeptieren, so daß gleich irgendwelche Geschichten erfunden werden müssen?
Man muß schon ein spritueller Masochist sein, wenn man so etwas freiwillig für sich annehmen will.

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In diesem Spiegelkabinett siehst du eine Menge Dinge. Reibe dir die Augen! Nur du allein bist da.
(Rumi, Das Lied der Liebe)


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BeitragVerfasst: So Apr 26, 2009 9:59 am 
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Registriert: Mo Mär 16, 2009 5:35 pm
Beiträge: 723
Wohnort: Bayern
Hallo Naike,

ja kann sein, alles Mindfucking - ich finde eine Erklärung manchmal wichtig, auch wenn sie Dir vielleicht masochistisch erscheint.
Und natürlich gibt es einen medizinischen Grund - nur das das wirklich weiterhift, glaube ich nicht.
Schließlich muss man sich von etwas verabschieden, wenn man eine Fehlgeburt hatte: Hoffnung, Träume, Gefühle...
Bei einer Schwangerschaft sind drei Menschen beteiligt, Vater, Mutter und das Kind. Energetisch kann man das nicht trennen.
Ich finde es viel masochistischer, alles rational erklären zu wollen...
Liebe Grüße
goldstaub

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Umso besser es wird, desto besser wird es.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: So Apr 26, 2009 10:48 am 
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Registriert: Mo Apr 30, 2007 6:51 pm
Beiträge: 8405
Wohnort: Düsseldorf
Klar, kannste natürlich immer die Erklärungen wählen, die dir am besten passen, mir fällt es nur - gerade bei Esoterischem - oft sehr schwer nachzuvollziehen, was sowas bringen soll, man macht sich damit zum Opfer, auch wenn es "nur" das irgendeiner "Seele" ist.
Denke, es ist günstiger, wenn der Mensch seinen Durst nach Erklärungen überwindet und zu akzeptieren lernt. Und bei sowas ist, wie ja schon von anderern hier geschrieben, trauern unheimlich wichtig, wenn es im angemessenen Rahmen abläuft.

Es geht also nicht ums Ersetzen irgendwelcher Geschichten gegen rationale Erklärungen - auch wenn im Falle einer Fehlgeburt diesen unbedingt nachgegangen werden sollte, falls es wirklich etwas leicht zu Behebendes ist - sondern darum, Abstand von Erklärungen jeglicher Art zu nehmen.

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(Rumi, Das Lied der Liebe)


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: So Apr 26, 2009 11:24 am 
Liebe Naike, das sehe ich auch so. Bärbel spricht in ihren Büchern immer von der Aktzeptierung des Ist-Zustandes, und das hat, liebe Goldstaub, weder etwas mit Esoterik noch Rationalität zu tun, sondern ist schlichtweg gesund (diese Sichtweise, meine ich).

Eddy


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: So Apr 26, 2009 5:33 pm 
Liebe Spitzi,

ich muß immer wieder an Deinen Beitrag und den Inhalt hier denken. Du hast Dich eben auf das Kind gefreut und nun ist es weg. Da traurig zu sein ist GESUND. Du bist gesund, wenn Du deswegen traurig bist. GAnz im Gegenteil ist es gut, sich da um sich selber zu kümmern.

Das Wissen, was unterdrückte Trauer anrichtet, über jahrzehnte, kommt langsam an s Licht. Ich kann mich in allen Punkten Kelly anschließen. Und wenn Du konkrete Hilfe brauchst, kann ich Dir per PN ne Adresse nennen von jemand ähnlichem wie Kelly besucht hat.

Wenn Du kompetente Gesprächspartner suchst, es gibt mittlerweile im Netz wenigstens ein Forum, was sich nur um plötzlichen Kindstod und Fehlgeburt und so dreht. Völlig unesotherisch, aber von Privatpersonen besucht, die was ähnliches durchmachen wie Du

google doch mal : Sternenkinder

Wenn eine Mutter ein Kind verliert, ist das zuerst einmal ein gaaaaaaaaaanz tiefer Schmerz. Wenn sie den anguckt, kommt sie auch für sich zu Lösungen und ist hinterher auch wieder bereit für ein anderes Kind, so sie eins haben möchte. Ich kann Dich nur ermutigen, hol Dir alles an Unterstützung, was Du meinst zu brauchen. Und die, die das irgendwie abtun oder kleinreden, denen gehtst Du einfach aus dem Wege.


Ich zünde jetzt ne Kerze für Dich an, so aus Solidarität und wünsche Dir alles Gute. Und, wie geschrieben, ich hätte ne hilfreiche Adresse für Dich, die Dir mit Ergebnisen dabei hilft, mit dieser Trauer besser klarzukommen.

Ganz viele freundliche Grüße von
Tinchen


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: So Apr 26, 2009 6:22 pm 
Meine guten Wünsche sind ebenfals bei Dir, liebe Spitzi

Eddy


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BeitragVerfasst: So Apr 26, 2009 10:09 pm 
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Registriert: Di Jan 13, 2009 12:54 pm
Beiträge: 125
Liebe Spitzi,

es ist wirklich sehr traurig. Ich verstehe das sehr gut, weil mir das 2004 auch passiert ist. Ich habe mich schuldig gefühlt und eine Erklärung gesucht und war verzweifelt hatte ich mich doch so sehr auf dieses Kind gefreut.

Das was wirklich hilft ist, diese Trauer und den Schmerz zu zulassen und zu akzeptieren und vor allem zu verstehen, dass es nicht Deine Schuld ist.
Es ist okay traurig zu sein, es ist okay zu weinen und um Himmels Willen lass diese Trauer zu, denn das ist unbedingt notwendig um Frieden zu finden.
Vielleicht hilft es Dir dem Kind einen Namen zu geben und mit ihm zu sprechen......probiere einfach aus, was Dir hilft.

Heute bin ich mir sicher, dass so schmerzhaft diese Erfahrung für mich war es einen Sinn hatte. Ich habe jetzt noch zwei Kinder bekommen und ich weiß, dass ich ohne diese Erfahrung meine kleine nicht hätte.
......und diesem kleinen Mädchen, was jetzt 1 Jahr und knapp vier Monate alt ist habe ich indirekt viel zu verdanken......

Ich hoffe, dass verstehst Du nicht falsch, aber vielleicht hilft es Dir, dass es irgendeinen Sinn hat........
Ich kann Dir auch sagen, dass es besser wird..........ja es tut weh, ja es ist hart, aber ich verspreche Dir, dass es besser wird.

Ich drücke Dich ganz lieb und fest und schicke Dir Kraft.
LG


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BeitragVerfasst: So Apr 26, 2009 11:17 pm 
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Registriert: Sa Apr 11, 2009 2:36 pm
Beiträge: 43
Hallo naike,
ich denke jeder mensch sollte seinen egenen weg finden um den schmerz zu verarbeiten. Das mit dem seelengequatsche ist auch mein gedanke.
Wir alle wissen nicht, was nach dem tod passiert, was davor war und und und... Ich habe mich schon häufig mit dem thema tod auseinadersetzen müssen und ich habe mich schon so oft gefragt, was das denn alles für einen sinn hat. Ich habe mich sowohl privat als auch beruflich häufig mit dem thema auseinandersetzen müssen. Du magst es glauben oder nicht; Ich habe unzählig viele bücher gelesen und wenn es für mich auch nur ein wunschgedanke ist um zu verstehen, funktioniert es für mich so. Ob es jemand annehmen möchte oder nicht, das muss ja jeder selber wissen.
Was glaubst du, was nach dem tod ist!? Glaubst du nur das, was du siehst? Ich definitiv nicht (MEHR!). Früher wollte ich auch nur das glauben, was ich sah,. bis ein mensch, der mir sehr nahe stand starb. Danach wurde alles anders...
Lässt es sich nicht schöner sterben, wenn wir die hoffnung haben, dass danach etwas ganz schönes kommt? Auch wenn wir es alle nicht wissen... für mich gibt es den himmel.
Ich für meinen teil bin sehr überzeigt davon...

Klar gibt es immer medizinische gründe, das sind fakten. Damit kann man alles begründen, aber trotzdem versteht die betroffene person, die mutter, die ihr kind loslassen musste nicht, warum es SIE trifft. Da hilft auch keine medizinische diagnose.
Wer entscheidet über leben und tod, über schicksal!? Wer lässt zu, dass ein mensch nicht das recht bekommt zu leben, wer lässt zu, dass die mutter so viel leid ertragen muss... Was ist, wenn kinder sterben, sei es an einem unfall, oder krankheit...
Klar darf man die realität nicht aus den augen verlieren und jeder sollte ja auch selber entscheiden, was er glauben soll oder nicht.


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