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 Betreff des Beitrags: Eheproblem
BeitragVerfasst: Fr Mai 15, 2009 9:43 am 
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Registriert: Fr Mai 15, 2009 9:31 am
Beiträge: 7
Hallo,

Seit letzter Woche lese ich hier heimlich mit. Ich finde Eure Einstellung toll, und jetzt habe ich mich endlich getraut, mich anzumelden und Euch um Hilfe zu bitten. Es ist mir sehr peinlich, aber ich versuche schon lange, das, was mit mir geschehen ist, zu verstehen.

Da ich lange studiert habe und mich danach auf meine Karriere konzentrierte, gab es in meinem Leben immer nur kurze Beziehungen zu Männern.
Vor sechs Jahren, ich war damals 34 Jahre alt, verlibete ich mich zum ersten Mal so richtig schwer, und zwar in meinen heutigen Mann. Er war genauso verliebt wie ich, und obwohl alles an ihm toll war, hatte ich von Anfang an das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt. Ich konnte das Gefühl nicht deuten, dachte, es fällt mir einfach schwer, mich nach langen Jahren zu binden.
Wir wünschten uns ein Kind und es klappte sofort.
Eigentlich sind wir glücklich miteinander, wir haben ähnliche Interessen und lieben unsere Tochter.
Aber ich mag seit Jahren nicht mehr mit ihm schlafen. Der Sex nervt mich nur. Er leidet darunter, er wünscht sich auch körperlich viel Nähe. Ich wünsche mir auch Erotik und Leidenschaft, aber nicht mit ihm. Und ich verstehe mich selber nicht. Es liegt nicht am Stress. Woran dann? Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das ändern wird. Ich will auch nicht auf Dauer ohne Leidenschaft leben. Doch ich möchte ihn auf keinen Fall verlieren, denn als Menschen liebe ich ihn. Am Anfang, in der ersten Verliebtheit, klappte es übrigens sexuell sehr gut.
Nun frage ich mich, was ich daraus lernen und erkennen soll. Ich habe Angst, dass wir es nicht schaffen, unsere Familie besammen zu halten. Ich wünsche es mir doch so. Habt ihr Ideen, wie man das hoppen könnte? Ich wäre sehr dankbar.
Hoffnungsvolle Grüße
Silverstar


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BeitragVerfasst: Fr Mai 15, 2009 10:53 am 
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Registriert: Mi Mär 21, 2007 10:45 am
Beiträge: 230
Hallo Silverstar,
danke für deinen Mut, dieses Thema hineinzugeben, es ist wirklich ein häufiges in vielen längeren Beziehungen. Bin schon gespannt, was sich finden läßt-

Wenn ich Silverstar wäre, warum würde ich nicht (mehr) mit meinem Mann schlafen wollen? Da ist ein Zauber verloren gegangen, den ich lange versucht habe wiederzufinden. Nun habe ich die Suche aufgegeben. Es ist die Suche, die Novalis mit der Blauen Blume beschrieben hat, die Suche nach der vollkommenen Liebe, nach dem Ideal solch einer Liebe. Ich habe aufgehört, mit meinem Mann zu schlafen, da ich lieber in der Suche nach diesem Ideal (nur in meinem Kopf) hängen bleibe, als immer wieder von der Realität enttäuscht zu sein.
Nehme ich es in mein Herz, zerplatzt die Blase dieses Idealen, Unwirklichen. Und das tut mir richtig weh. Es war ein Traum, der mich von der Wirklichkeit entfernte, in einen Himmel der Vollkommenheit. Nun lande ich wieder auf der Erde. Nehme ich es weiter in mein Herz, öffne ich mich wieder diesem Geliebtwerden von meinem Mann, auf seine Weise, fern vom Ideal. Und ich freue mich, dass sich Realität wirklicher anfühlt als meine Reise durch den Himmel meines Ideals.

Wenn ich der Mann wäre, dann habe ich in meinem Leben schon immer Zurückweisungen erfahren, in vieler Hinsicht. Nun auch im Thema Sex. Ich möchte lernen, dass ich zurückgewiesen werden, weil ich selber ablehne, kritisiere und Dinge nicht gut finde: es ist meine eigene Ablehnung gegen alles mögliche, die mir hier entgegenschlägt. Nehme ich es in mein Herz, sehe ich vieles klarer, was mir an meiner Frau nicht gefällt: Sie ist eben auch nicht perfekt, in vieler Hinsicht. Je mehr ich diese scheinbaren Fehler an ihr in mein Herz nehme, um so mehr kann ich mich selbst annehmen. Und die Zurückweisung wird immer weniger werden, bis sie ganz aufhört.

Das haben wir mit umgekehrtem Vorzeichen schon mal gehoppt, ich suche es noch raus.

Spannend, oder?
Manfred


Zuletzt geändert von Manfred am Fr Mai 15, 2009 11:04 am, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Fr Mai 15, 2009 10:56 am 
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Registriert: Mi Mär 21, 2007 10:45 am
Beiträge: 230
Hallöchen,

hier vom 27.4. als Thema von TriniHH eingestellt, schau mal was sich für dich richtig einfühlt. Ich hab folgendes gefunden:

Wenn ich ein Mann wäre und nicht mit meiner Frau schlafen möchte/könnte, dann hätte das gar nicht mit Sex zu tun. Irgendwas in der Beziehung stimmt sonst für mich nicht. Ich käme mir kleiner vor als sie, sie ist die stärkere, sie dominiert sehr stark, sie sagt immer wieder: so ist es nicht gut. Ich ziehe dauernd den Kürzeren, also ziehe ich mich auch in sexuellen Dingen zurück.
Wenn ich den Teil, der für dieses Verhalten verantwortlich ist, in mein Herz nehme, dann bin ich gut wie ich bin, dann muss nichts sein, ich muss ihr nicht mehr genügen, ich darf so sein wie ich bin.

Wenn ich eine Frau wäre und mir so einen Mann erschaffen würde, dann würde ich das tun, um zu spüren und zu lernen, dass ein anderer Mensch kein Klumpen Ton ist, den ich nach meinem Anspruch formen und modellieren kann, wie es mir passt. Ich möchte lernen, dass mein Partner gerade durch seine Unvollkommenheit, seine Ecken und Kanten erst "er" ist- ich lasse dann seine ganze Art zu, und versuche nicht offen oder versteckt, ihn solange zu manipulieren, bis er meinem Idealbild vom Prinzen auf dem weissen Pferd entspricht.
Nehme ich den Teil, der das erschaffen hat, in mein Herz, merke ich, dass ich mich selbst auch nicht so sein lasse, wie ich bin, dauernd denke ich, dass ich auch anders und besser und toller sein müßte. Dieser Mann spiegelt mir nur meinen eigenen Überanspruch an mich selbst. Ich beginne, mich selbst anzunehmen, und darf so sein, wie ich bin. Und plötzlich darf es mein Partner auch.

Viele Grüße
Manfred


Zuletzt geändert von Manfred am Fr Mai 15, 2009 11:06 am, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Fr Mai 15, 2009 11:03 am 
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Registriert: Mi Mär 21, 2007 10:45 am
Beiträge: 230
Und nochmal zum 3.:
Noch eine vielleicht weiterbringende Antwort, schau mal am 29.4. bei TriniHH zum Thema Eifersucht hab ich damals folgendes gefunden, wie gesagt mit anderem Vorzeichen:

wenn ich dieser Mann wäre, der reserviert auf meine Kontakte zu Exfreund und anderen Männern reagieren würde, dann würde ich das tun, weil ich spüre, dass ich meiner Frau nicht das gebe, was sie wirklich sucht und von mir braucht. Daher weiss ich, dass sie es sich woanders "holt". Das ist Aufmerksamkeit, Freude, Anteilnahme, Austausch, nenn es Liebe. Ich würde es ihr gern geben, aber ich weiss nicht wie.
Nehme ich diesen Teil in mein Herz, dann spüre ich eine Enttäuschung, einen Schmerz, der mit dieser auch für mich nicht ganz erfüllenden Liebesbeziehung zu tun hat. Ich möchte dann wirklich Glück in dieser Beziehung erleben, und öffne mich mehr hin zu dieser Frau.

Wenn ich die Frau mit einem eifersüchtigen Mann wäre, dann würde ich mir das erschaffen, weil ich selbst in der Angst leben würde, ich verliere etwas, ich löse mich auf, wenn mein Mann mich wirklich voll und ganz lieben würde, mir alles geben würde, was ich brauche und ersehne. Im Grunde hätte ich Angst vor meinem völligen Glück- darum suche ich mir so einen Mann aus.
Nehme ich das in mein Herz, dann sehe ich meinen Mann mit anderen Augen- er ist wie ich auf der Suche nach Liebe, und weiss nicht wie er es bewerkstelligen soll. Ich beginne ihn zu lieben, immer mehr, in einer ganz anderen Weise- mit diesem "Fehler", der eigentlich mein eigener ist.

PS: Hier möchte ich noch sagen, dass dieses "Hoppening" aus meiner Sicht sehr allgemeingültig ist, es gilt wirklich für alle Männer und Frauen: Männer haben Angst, wirklich zu lieben, und Frauen davor, wirklich geliebt zu werden. (Erleuchtete und aufgestiegene Meister ausgenommen )

PS 2: Doch noch was: In Bärbels Buch "Sex von Wolke 7" steht ein wenig drin, wie der Mann der Frau ein bisschen das gibt, was sie sucht: es hat was mit der Energie zu tun, nicht mit Sex oder was auch immer.

Liebe Grüße
Manfred


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BeitragVerfasst: Fr Mai 15, 2009 11:22 am 
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Registriert: Di Apr 03, 2007 5:34 pm
Beiträge: 603
Wohnort: Hamburg
Hallo,

wenn ich mit meinem Mann nicht schlafen wollen würde, wieso nicht? Ja, er ist mir zu grob, zu verhersehbar, was passiert, wenn er mir nahe kommen will, er tut und macht einfach, ohne auf mich zu schauen - ich komm da quasi nicht mit ;) . Warum hätte ich mir so eine Situation erschaffen? Ja, um mich auf anderes zu konzentrieren als auf meinen Mann und auch noch auf die körperliche Nähe zu ihm, ich geh unter, wenn ich mich auch noch darauf konzentriere. Wo bleib ich bei alledem? Mein ganzes Leben ist mir ohnehin irgendwie schon weggenommen! Sage ich: Ich liebe dich, ich verzeih mir, es tut mir leid und ich liebe mich trotzdem sehe ich seine Unschuld und wie er nur danach trachtet, mich glücklich machen zu wollen. So kann ich mich wieder annähern. Und da ich mich ihm annähere, wird er auch so weich und sanft udn liebevoll und der Sex ist ganz zaghaft udn zart udn darüber himmlisch! Wir spielen mit uns und unseren Energien zueinander!

Wenn ich der Mann wäre, warum hätte ich mir erschaffen, dass meine Frau nicht mit mir schlafen mag? Ja, um Orientierung zu finden. Dass es nicht so geht, wie gedacht, sondern anders kommen kann, als gedacht. Ich muss mcih da dann auch mal überdenken, ob ich vielleicht falsche Vorstellungen habe oder so. Sage ich: Ich liebe dich, es tut mir leid, ich verzeih mir und ich liebe mich trotzdem sehe ich, wie unglükclich sie ist. Und ich lass all meine Vorstellungen und Prägungen fallen, werde ganz zart und weich. Und schon sieht sie auf und strahlt mich in ihrer Zerbrechlichkeit an. So findet langsam eine ganz zarte annäherung wieder statt auf anderem Niveau - und wir lernen uns gänzlich neu kennen. KÖrperlich und energetisch. Das ist schön, die Hüllen sozusagen fallen zu lassen! Zum Glück gabs das PRoblem, ich fühl mich nun ganz entlastet!!!

LG Hannah :wink:


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BeitragVerfasst: Fr Mai 15, 2009 12:12 pm 
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Registriert: Fr Mai 15, 2009 9:31 am
Beiträge: 7
Ihr beiden, ganz herzlichen Dank für Eure Gedanken! So vilele Ansätze, und es fällt mir doch schwer, sie zu fassen....

Manfred, was mir sofort absolut einleuchtete, war dein erster Beitrag, die Aussage, dass ich die Ideale in meinen Träumen suche. Ja, genau so ist es. Ich sehe sogar sehr deutlich, wie ich das geschafft habe. Am Anfang unserer Beziehung fühlte ich mich sehr verletzlich und schwach, weil er mir so viel bedeutete. Doch das gefiel mir gar nicht, ich suchte so lange nach Schwächen an ihm, bis ich selber davon überzeugt ist, dass es einfach dumm ist, sich wegen ihm schwach zu fühlen. Dass er toll sein mag, aber meine Träume noch viel toller sind.
Ich denke dir für diese Einsicht. Darf ich noch mal nachfragen?
Zu sagen, ich verzeihe mir das, ist einfach. Doch die Entscheidung, mich wieder zu öffnen, scheint mir im Moment ungreifbar. Hast du/habt ihr da auch einen Ratschlag? So gerne würde ich die Situation ändern, wirklich....


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BeitragVerfasst: Fr Mai 15, 2009 12:19 pm 
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Beiträge: 593
@ silverstar.

Bevor ich es sachte ins Hoppen einpacke. Hat Leidenschaft für dich etwas mit Thrill zu tun? Könnte dein Mann dir den nicht verschaffen? Ich bin mir sicher er könnte, wenn er davon wüsste.


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BeitragVerfasst: Fr Mai 15, 2009 12:32 pm 
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Registriert: Fr Mai 15, 2009 9:31 am
Beiträge: 7
@PP: Du hast zweimal Recht. Ja, es hat etwas mit Thrill zu tun, und Ja, er würde es mir sehr gerne geben. Er hat bereits sehr viel versucht. Aber es liegt nicht an irgendwelchen Praktiken oder Phantasien. Wie Manfred gesagt hat, liegt es gar nicht am Sex an sich. Und genau das macht es ja so schwierig. Wir beide wollen das Gleiche, nur kann ich mir einfach nicht vorstellen, es bei ihm zu bekommen. Und er wird daran nichts ändern können. Es sitzt in meinem Kopf fest. Also kann nur ich es ändern.


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BeitragVerfasst: Fr Mai 15, 2009 12:41 pm 
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Registriert: Do Apr 20, 2006 1:07 pm
Beiträge: 593
Bei deinem Namen war das extrem nahe liegend. :-))

Komisch, dass ich diese Sicherheit habe, das er es schon kann. Aber vielleicht zuerst von dir gerne alles alles an MammASicherheitsKuschelEinheiten will. Das wäre natürlich ein böser Konflikt. Weißt wie ich meine?


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BeitragVerfasst: Fr Mai 15, 2009 12:51 pm 
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Registriert: Fr Mai 15, 2009 9:31 am
Beiträge: 7
PP, ich musste gerade herzlich lachen. Ich glaube, fürchte, ich weiß sehr gut, was du meinst. Und es könnte tatsächlich ein Teil des Konfliktes sein. Es ist aber so, dass ich sehr lange alleine war und mich einfach nicht mehr in der Lage dazu fühle, etwas zu tun, zu geben, was nicht aus meinem Herzen kommt. Genausowenig möchte ich, dass mein Partner etwas tut, nur um es mir recht zu machen.

Ich wünsche mir einfach sehr, beides zu haben. Sicherheit und den Thrill.


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BeitragVerfasst: Fr Mai 15, 2009 12:55 pm 
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Registriert: Di Mai 12, 2009 11:56 am
Beiträge: 10
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Hallo Silverstar,
ich lese seit einigen Tagen hier mit und was mir spontan einfiel:

Wenn ich eine Frau waere die nicht mit ihrem Mann schlafen will, aber ihn sehr mag, koennte es sein dass ich nicht mit einem Mann sondern mit einer Frau schlafen wollen wuerde?
Und dann kann mein Mann noch so zaertlich und wild oder sonstwas sein, eine Frau wird er natuerlich nie...

Ist nur so ein Gedanke, Du fuehlst selbst am Besten in welche Richtung es geht!

LG
Anna


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BeitragVerfasst: Fr Mai 15, 2009 1:05 pm 
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Registriert: Fr Mai 15, 2009 9:31 am
Beiträge: 7
Anna, Nein, das ist es ganz bestimmt nicht. (Danke dir trotzdem). Es gab in meinem früheren Leben einige Männer, mit denen es gut lief. Jedenfalls in diesem Bereich.
Allerdings waren die Bindungen nie so ernst wie diesmal.


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BeitragVerfasst: Fr Mai 15, 2009 1:08 pm 
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Der Witz ist, dass du bei diesen Geschichten GAR nichts gibst. Null. Was mich immer fasziniert. Die meisten guten *duweißtschon* sind extrem sensible Softies. Sicherheit und Thrill schließen sich überhaupt nicht aus.

Diese gebende, nährende Rolle die er gerne von dir hätte (er scheint ja auch hungrig zu sein)- vielleicht möchtest du das dann (wenn du ihn wieder als spannend und männlich erlebst) auch gerne wieder übernehmen. Aber dad ist ja sein Problem- nicht deines.


Du musst ihm aber auch erlauben, diese harte männliche Rolle ganz und richtig zu besetzen und DAS willst du nicht so richtig. Glaube ich.


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BeitragVerfasst: Fr Mai 15, 2009 1:18 pm 
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PP, du machst mich nachdenklich.

Ich will keine Rollen spielen. Wenn ich "Gebend und nährend" sein will, dann bin ich es, wenn nicht, dann lass ich es.

Ich weiß nicht so recht, was ich will oder nicht. Eigentlich habe ich das, was ich will, jedenfalls im Alltag, nämlich zwei gleichberechtigte, ebenbürtige Menschen.

Ich sehe es dennoch eher als mein Problem an. Wie ich oben geschrieben habe, war ich am Anfang recht unsicher. Ich habe mich auf meine Stärken konzentriert, und auf seine Schwächen, um von dieser Unsicherheit weg zu kommen. Ich fühle mich wieder sicher. Schon langelangelange. Vielleicht, nein...eher mit Sicherheit (wie schrecklich) fühle ich mich ihm jetzt etwas überlegen...und weiß gleichzeitig, dass ich es gar nicht bin.. ich will mich ihm nicht mehr überlegen fühlen....doch es sitzt sehr tief.


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BeitragVerfasst: Fr Mai 15, 2009 1:29 pm 
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Registriert: Do Apr 20, 2006 1:07 pm
Beiträge: 593
-kicher- genau das habe ich mir gedacht.

Du willst auch nicht anders über ihn denken, weil du dann das Gefühl hast zu verlieren und alles nicht mehr im Griff zu haben. Lässt du ihn Mann sein, wird es riskant und gefährlich und unberechenbar für dich. Huch- und guck mal: da ist ja der Thrill.

Das schaffst du schon, so offen und flexibel wie du bist. ;-)) und er auch.

Ich bin da ganz optimistisch.


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