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BeitragVerfasst: So Mai 24, 2009 10:25 am 
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Hallo ihr lieben,

Nachbarschafts-Themen sind ja schwer im Trend, wa? :D

Bei mir ist es aber der der Hund der Nachbarn.
Kurz zur Situation:
Ich wohne in der ersten Etage. Im Haus neben mir wohnt ein Ehepaar (schon eeewig) die einen irre nervigen Hund haben, etwa so gross wie ein Schäferhund (kann also ordentlich Krach machen). Und die Töle kläfft und junkt dauernd ohne Grund, sowohl im Garten als auch im Haus!!!

Ich wohne ja quasi schräg über deren Garten und mein Schafzimmer grenzt Wand an Wand an deren Haus an. Ist hier jemand schon mal Sonntags morgens um 8h von Dauergejunke geweckt worden :evil: :evil: :evil: ? Dann wisst ihr, was ich meine!

Ich war schon 2x drüben, die Reaktion der Hundebesitzerin war
"Wir haben keinen Hund" :shock:
Dann "Unser Hund ist das nicht" :shock: :shock:
Der Kracher ist aber "Sind doch noch so jung, nun regen Sie sich doch nicht auf!" :shock: :shock: :shock:

Das Ordnungsamt hab ich schon eingeschaltet, jetzt ist wenigstens nach 22h im Garten Ruhe (früher Dauergekläff, gerne auch nachts um 4h).

Was ich mich jetzt frage: Wie habe ich diese Situation erschaffen?
Wenn ich der Hund wäre, warum wäre ich so eine Nerv-Töle?
Tiere tragen immer die Konflikte ihrer Besitzer aus. Wäre ich der Hund, würde ich auch nur noch schreien wollen, die Hundebesitzerin ist nämlich so eine von der Sorte "Aussen hui, innen pfui", sprich, nach aussen ist alles tuffig, aber wenn ich so in die Atmosphäre im Garten hineinspüre... :? Aber ich kann ja schlecht die Ehetherapeutin für diese Leute sein!

Das sieht man aber auch am Haus: Die Fassade ist super gestrichen, der Garten hinterm Haus sieht aus wie eine Kompost-Müllhalde.

Übrigens wohnen mit mir fast nur Rentner im Haus, so doof das klingt, aber ich glaub, die hören das Gekläff gar nicht.

Habt ihr eine Idee zu dieser Situation?

Liebe Grüsse von Miss Lola

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... wenn es da ist, werd ich feiern,
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BeitragVerfasst: So Mai 24, 2009 1:05 pm 
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Registriert: Mo Jan 12, 2009 8:49 pm
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Hallo Miss Lola,

ich glaube, den ersten Teil der doppelten Verständnistechnik hast du ja schon selbst gut erkannt. Obwohl ich gar nicht wußte, dass Tiere die Konflikte ihrer Besitzer austragen.

Warum hat Miss Lola sich diese Situation erschaffen? Wenn ich Miss Lola wäre, würde ich zunächst auch nichts finden. Nicht im Sinne von "Gleiches zieht Gleiches an" und auch nicht im Sinne von: Was spiegelt mir der Hund und seine Besitzer? Das kann es also nicht sein, denn Miss Lola ist ganz anders, als ihre Nachbarn. Sie hat andere Prioritäten und hat andere Wertevorstellungen. Vielleicht ist es genau das? Miss Lola soll an dieser Situation wachsen. Sie soll lernen, keine Urteile mehr (obwohl berechtigt) zu fällen. Also: Akzeptieren was IST. Etwas nicht akzeptieren heißt, es verurteilen/ innerlich ablehnen/Widerstand. Wenn Miss Lola den IST-zustand nicht mehr verurteilt, kann sie es leichter akzeptieren und Loslassen. Loslassen bedeutet dann irgendwann die Lösung des Konfliktes.

Ich habe gerade ein ähnliches Problem. Ein Mensch, der total anders getrickt ist, wie ich, geht mir tierisch auf die Nerven. Er spiegelt mir keineswegs meine eigenen Eigenschaften. Doch durch das Buch von René Egli und Autoren wie Gregg Braden, ist mir bewußt geworden, dass es nicht immer heißt: Gleiches zieht Gleiches an, sondern manchmal ist es genau umgekehrt. Menschen die total anders sind, als wir selbst, zeigen uns, wo wir noch zu viel urteilen und verurteilen. Wir verlieren/blockieren unsere Energie also, wenn wir gegen den IST-Zustand kämpfen. Denn Kampf bedeutet Verkrampfung und kostet unnötg Energie.

LG, Sybille


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BeitragVerfasst: So Mai 24, 2009 3:26 pm 
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Wenn ich Miss Lola wäre, dann hätte ich mir den Hund erschaffen, weil ich mir bewusst machen möchte, dass ich ein starkes Bedürfnis nach Stille und nach "innen" habe. Da ich Loa, Bestellen usf. inzwischen recht sportlich sehe, will ich mir damit ausserdem klarmachen, dass Widerstand gegen Lautstärke noch nicht Stille ist. Ausserdem habe ich letzthin mal gesagt, wer sich wirklich fokussiert & konzentriert, den kann kein Aussen ablenken. Das wollte| will ich sogar ( mir ) beweisen.

hERzLÖSUNG: Zuallererst habe ich plötzlich totales Mitgefühl mit dem Hund. Ausserdem liebe ich mich für dieses aufkeimende Bedürfnis nach Stille, Innen, vertiefter Spiritualität, Mitte, Leere und gehe mir selbst gegenüber die Verpflichtung ein, dem Raum zu geben und entsprechend zu handeln. 3x 7 Minuten Meditation pro Tag z.b.. und ich bin tatsächlich neugierig ob meine Konzentration auf Stille den Hund real leiser werden lässt.


Wenn ich der Hund wäre, würde ich so bellen und mir Miss Lola als Nachbarin erschaffen, weil ich Hilfe für mein Menschenrudel herbeibellen will. Unermüdlich, Tag und Nacht. Ich liebe meinen Clan. Aber ich bin müde und will auch irgendwie gehen.

hERzLÖSUNG:
Ich erlaube mir loszulassen und zu vertrauen. Ich bin nicht alleine mit verr-rückten Menschenwesen. Da sind auch noch Andere. Mein Daseinszweck ist vielleicht auch noch was Anderes als mich heiser zu bellen. Und ich muss auch nicht erst sterben um in Frieden zu sein. Ein bissl Übermut und Unbekümmertheit tät mir auch gut irgendwie. Ich lass jetzt mal machen und bin bereit zu glauben, dass ich über die Jahre genug zusammengebellt habe. Ich bin jetzt mal gespannt, was passiert, wenn ich mir einen ruhigen Lenz mache.



Wenn ich die Nachbarn wäre und hätte mir den bellenden Hund erschaffen und Miss Lola als Nachbarin, weil der Hund das rausbrüllt, was ich mich selbst nicht traue.. und meine Seele sucht Bewusstheit und Heilung, was meine Konditionierung aber nicht zulässt. Es gibt sowas wie ein dunkles Geheimnis das wir seit Jahren unterdrücken | vergessen und das der Hund zeigt und das ans Licht will. Ausserdem bellt er die Dämonen weg.

hERzLÖSUNG: Ich übernehme Verantwortung. Ich entlaste meinen Hund . Ich bin mutig. Ich schaue dem ins Gesicht. Ich gebe nach. Ich bin offen für Hinweise aus meiner Umgebung. Ich räume auf. Ich werde reif.

Herzlich-
Die Sternfrau


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MIRACLES are real- WUNDER sind normal!


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BeitragVerfasst: Mo Mai 25, 2009 9:28 am 
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Vielen Dank für Eure Antworten ihr beiden :D
Das war richtig schön zu lesen. Dabei kam so eine Ruhe über mich... schööööön...

@ Sybille:
Ja, Tiere tragen (genau wie Pflanzen) die Konflikte ihrer Besitzer aus.
Als ich noch mit meinem Ex zusammen gewohnt habe, sind mir dauernd Zimmerpflanzen eingegangen. Seit ich wieder alleine wohne, grünt und blüht alles.
Und mit Tieren ist es ähnlich. "Wie der Herr, so ´s Geschehr" sagt man ja auch. Agressive Tiere haben agressive Besitzer. Ich hab sogar mal von einem Hund gehört, der für sein Frauchen hinkte. Denn die Frau hatte eigentlich eine kaputte Hüfte, der Hund hat das quasi für sie ausgetragen :shock:
Da sieht man mal, was Tiere bereit sind, für uns zu tun.

@ Sternfrau:
Das Wort hERzLösung ist toll :D :D Der Gedanke, dass der Hund MICH als Nachbarin erschaffen hat, ist mir noch gar nicht gekommen. Und ja, Du hast sehr recht mit dem Anstoss, dass mir diese Wohnung (sie ist nämlich auch sonst sehr laut, Schlafzimmer zur vielbefahrenen Strasse und dieser Hund ist auch nciht die einzige Geräuschquelle u.ä.) eigentlich zu laut ist und ich ein grosses Bedürfnis nach Stille habe.

Noch zum Abschluss: Gestern abend hatte ich Besuch. Er war das erste Mal bei mir. Wir hatten uns etwas zu essen geholt und sassen auf dem Balkon. Ich wohne jetzt 13 Monate hier und zum ersten Mal war wirklich WIRKLICH Ruhe. Kein Gebell, keine schreienden Kinder, kaum Verkehr.
Sagt er "Ich weiss gar nicht, was Du hast, ist doch superruhig hier..."
Na, wenn Du wüsstest, dachte ich :)
Schon interessant, wie die Dinge sich auflösen, wenn man darüber spricht...

Liebe Grüsse und für Euch alle einen wunderbaren Tag mit ganz vielen tollen Lieferungen.

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BeitragVerfasst: Mo Jun 01, 2009 7:28 am 
Hallo Miss Lola,

was macht denn der Hund? Gibt es neue Berichte?

fragt neugierig Tinchen, die interessiert, ob das Hoppen hier was bewirkt hat


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BeitragVerfasst: Di Jun 02, 2009 9:34 am 
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Hi Tinchen,

es gibt insoweit Neues, dass ich mich über die Leute nur kaputt lachen kann.
Vor ein paar Tagen saßen sie im Garten, die Töle fängt an zu kläffen (wie immer grundlos) und die Besitzerin macht "Pscht!" :lol: :lol: :lol:

Aber gut, was will man von jemanden erwarten, der möchte, dass sein Hund reinkommt und sagt "Kommst Du jetzt bitte" anstatt "Hierher!!!!" :lol: Klar, dass der Hund nicht hört.

Ausserdem ist es auch so, dass ich mir seit meinem Einzug vor 14 Monaten die Wohnung mies rede. Es war von Anfang an klar, dass das nur ein Kompromiss ist, also suche ich regelrecht nach Missständen um zu rechtfertigen, dass ich hier ganz schnell wieder ausziehen will.

Die Leute, die mich besuchen, sagen nämlich alle, dass die Wohnung ganz toll wäre "Ach, so schön hell und der grosse Balkon, ist doch toll hier..."

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BeitragVerfasst: Mi Jun 03, 2009 7:48 am 
huhu zurück, Miss Lola

und nu????????? Liest sich ja witzig, aber nicht mehr dramatisch. Ziehst Du nun da irgendwann wech oder ärgerst Du Dich lieber weiter?

Meine Frage war ganz neutral gestellt, weil .... . Ich habe bei so selbst erlebtem Dauerärger rausgefunden, dass ich da wunderbar ein eigenes Thema durch bearbeiten kann, Unangenehmes, was sich als Chance zum Wachstum entpuppt. IN der Situation denke ich dann oft: "ach herrje, wie schräg..." Hinterher bin ich innerlich gewachsen.

wünsche Dir angenehme Zeiten
Tinchen grüßt freundlich


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BeitragVerfasst: Mi Jun 03, 2009 9:16 am 
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Registriert: Fr Mai 22, 2009 11:58 am
Beiträge: 65
Wohnort: bei Berlin
hi miss lola,

ich kann mir vorstellen, dass es auf dauer nervt, wenn ein hund so oft bellt und man keinen grund dafür sieht und wenn man glaubt, dass die menschen, bei denen der hund lebt, das leicht ändern könnten.
ich hoffe, dass die situation gut für dich ausgeht, vielleicht indem du dir wirklich eine wohnung suchst, die dir besser gefällt.
im übrigen glaube ich nicht, dass du das irgendwie rechtefrtigen musst.
wenn du das gefühl hast, es ist nicht das richtige, dann reicht das doch.
was ich persönlich schade finde, ist dass du (in meinem empfinden) so verachtend über diese leute und ihren hund sprichst. ist das notwendig?
klar, sie machen die dinge anders als du sie machen würdest, sie machen sie in deinen augen falsch. ich finde, dass du ihnen dennoch mehr respekt entgegen bringen könntest. vielleicht ist das nun wieder nur mein ideal, was ich hier vermisse und es soll für dich gar nicht so sein. aber nimm mal an, diese situation ist tatsächlich deswegen so, damit du es rechtfertigen kannst, auszuziehen. hätten dir deine nachbarn dann nicht einen guten dienst erwiesen?

liebe grüße
maren


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