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 Betreff des Beitrags: Re: Beziehungsthemen hoppen
BeitragVerfasst: Do Apr 22, 2010 11:23 am 
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so, also mal vorweg: ich finde es immer sehr ärgerlich, wenn in diesem forum menschen um hilfe in form von hoppen bitten und dann hoppt keiner.

Völlig richtig - das hat mich ehrlich gesagt auch schon einige Male gewundert!

Andererseits wär`s schön wenn sich die Fragerin dieses Threats nochmal melden würde. Ich möchte ehrlich gesagt lieber für jemand hoppen mit dem man sich dann auch austauschen kann. Wenn schon jetzt nix rüberkommt sehe ich - für mich persönlich - keinen Grund mitzuhoppen. Ist nicht bös` gemeint!

Der 2. Aspekt ist, dass ich festgestellt habe das die meisten doch möchten dass man ihnen ihre Partnerschaft oder ihren Partner "zurückhoppt" oder "zurechthoppt" und wenn man das nicht will - weil das ja nicht geht bzw. sinnlos ist - wird für die Frager das Hoppen auf einmal uninteressant :roll:

LG
Bea

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 Betreff des Beitrags: Re: Beziehungsthemen hoppen
BeitragVerfasst: Do Apr 22, 2010 11:31 am 
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Hallo Zusammen!

Danke für die Antworten und das Hoppen. Genauso empfinde ich das auch. Und zu meiner Grundeinstellung gehört es auch, das Herz offen zu halten. Meine Freundin hat sich in eine andere verliebt, aber möchte sich nicht von mir trennen. Meine Angst, dass sie es doch irgendwann will und ich alles verliere. Gleich eine Beziehung zu beenden, weil einer davon fremd geht, ist für mich verletztes Ego. Und da schaue ich auch hin. Aber mein Ego ist nicht verletzt. Ich bin auch nicht wütend. Ich habe einfach nur Angst. Und Angst vor Schmerz.

Mein eigenes Thema war immer wieder die Unsicherheit in einer Beziehung. Will ich das alles, wird sie mich verlassen oder ich sie? Und jetzt, wo die Energien wirken stehe ich genau vor dem Thema, das mir immer solche Angst gemacht hat. Das ist eine Chance. Auf jeden Fall. Unabhängig davon, wohin das führt.

Und ein Aspekt unserer Beziehung war die fehlende Leidenschaft nach vier Jahren. Und diese Thema ist es, was wir angehen sollten. Offen sein. Nur kann sie das nicht, da sie sich diesen Aspekt mit allen Hochgefühlen woanders holt. Also kann ich nur abwarten, ob das vorbei geht und wir dann reden können und die Dinge sich verändern.

Liebe Grüße,

Heike


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 Betreff des Beitrags: Re: Beziehungsthemen hoppen
BeitragVerfasst: Do Apr 22, 2010 11:32 am 
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Sorry, dass ich erst jetzt antworte. Aber ich war die ganze Zeit unterwegs ohne Internet.


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 Betreff des Beitrags: Re: Beziehungsthemen hoppen
BeitragVerfasst: Do Apr 22, 2010 11:36 am 
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@jenniferso

Was fällt Dir denn noch ein? Ich fand das sehr gut, was Du geschrieben hast. Bei anderen kann ich auch ganz gut hoppen. Aber wenn man selbst in so einer Situation ist, fällt es doch nicht so leicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Beziehungsthemen hoppen
BeitragVerfasst: Do Apr 22, 2010 12:21 pm 
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[color=#800040]@wunschpunsch
zum thema "die anderen wollen ja doch nur, dass man ihnen jemanden zurückhoppt. laß sie doch! hopp doch trotzdem mit, selbst wenn die eigentliche intention von jemandem tatsächlich die von dir beschriebene ist. denn in jedem hoppen, das du machst, liegt für dich eine chance zu entwicklung und das was man dann schreibt über das gehoppte liest der andere ja und dann kann seine seele entscheiden, ob da für ihn nicht auch "entwicklungsstoff" drin ist. so gewinnen letztlich immer alle,oder? :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Beziehungsthemen hoppen
BeitragVerfasst: Do Apr 22, 2010 12:37 pm 
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hmmmmm ...... das lass ich mir mal durch den Kopf gehen Jennifer - danke für den Denkanstoss :D

LG
Bea

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 Betreff des Beitrags: Re: Beziehungsthemen hoppen
BeitragVerfasst: Do Apr 22, 2010 12:46 pm 
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Beiträge: 667
@ heike31

wenn sich mein partner verliebt und ich das akzeptiere, dann würde ich mich vielleicht so verhalten, weil ich tief in mir glaube nichts gutes zu verdienen oder nichts für mich allein haben zu dürfen.
ich hoppe das mal getrennt:
nichts gutes verdienen:
im moment glaube ich ja, dass meine freudnin "alles" für mich ist. also auch alles was mir gut tut. da ich ja aber selbst schon aus gründen fremdging die ich beschreibe als lösun g für etwas fehlendes drängt sich die frage auf, ob sie mir denn so wie es ist wirklich so gut tut. wenn ich diese hinterfragung akzeptiere, dann kommt in mir ein gefühl von "nein, eigentlich will und brauche ich mehr als ich in dieser beziehung bekomme" wenn ich sage "es tut mir leid" dann kommt aber ein gefühl von "ich muss froh sein für jedes bißchen das ich überhaupt bekomme". oh, oh... wenn ich mir das vergebe merke ich, dass ich oft in meinem leben "so nebenher gelaufen bin" weil zb. meine mutter kopfmäßig immer woanders war und ich froh sein konnte über jedes bißchen zuwendung. da hab ich gelernt mich mit weniger zufrieden zu geben als ich brauchte. wenn ich mir das verzeihe, dann kommt erstmal die trauer und will raum haben. ich fühle mich allein, ungesehen, mit der permanenten angst liebe zu verlieren. vergebe ich mir, das in mein leben gezogen zu haben, kann ich sehen, dass wer immer mich "nebenher" laufen ließ das tat, weil er selbst seine probleme und schmerzen hatte und dass das irgendwann zum selbstläufer wurde: ich schickte das als normale erwartungshaltung aus und bekam entsprechende ergebnisse geliefert. wenn ich mir das vergebe, dann sehe ich, dass es eigentlich keinen grund geben sollte, warum ich nicht mal die "nummer eins" sein und was ganz tolles verdienen sollte. eine beziehung die mich erfüllt. und ich kann mir diese beziehung ansehen und entscheiden, ob ich sie behalten will, ob eine dreieckskiste für mich okay ist, oder was ich brauche, damit sie für mich okay ist. und dann erkenne ich, dass das erste um das ich mich jetzt kümmern möchte die frage ist: was brauche ich denn eigentlich?

wenn ich mir dieses problem geschaffen hätte, dann vielleicht auch, weil ich mir selbst auf diese weise zeigen will, dass ich es leid bin zu teilen. ich bin es leid nie "genug zu bekommen" nicht genug liebe, nicht genug sex, nicht genug offenheit, nicht genug anwesenheit...
vergebe ich das, werde ich wütend. immer bin ich die gelackmeierte. die verständnisvolle. die die teilt. die ABgibt. der dann was fehlt.vergebe ich diese gefühle, dannwird mir klar, dass ich nicht teilen muss. und auch dass ich aus schon bestehendem mangelgefühl teile und das ist nicht gesund für mich. ich bekomme ein gefühl von "ich gebe immer mehr als gut für mich ist" wenn ich mir das vergebe, dann kommen gefühle, die ich gar nicht fühlen will, denn ich bemerke, dass ich das tue, weil ich auch was davon hab. nämlich anerkennung. "sie ist ja so großzügig! sie hält das aus trotz leiden! obwohl sie sich mehr wünscht verzichtet sie! Sie ist nicht EGOistisch! " ich bemerke, dass ich mir hieraus auch bewunderung und zuneigung hole.ich stelle mich selbst als opfer dar. und ekel mich dabei schon fast vor mir selbst. wenn ich das vergebe merke ich aber dass es genau das ist wie ich mich schon lange fühle: als opfer und klein und machtlos. wenn ich mir das vergebe, dann werde ich neugierig wie es sich wohl anfühlt kein opfer zu sein und mein leben in die hand zu nehmen. dann bekomme ich lust meine bedürfnisse zu äußern und einzufordern und in konflikte zu gehen. aber dann kommt angst. was wenn die anderen mich dann anstrengend finden? und dann merke ich, dass es auch um meine angst vor konflikten geht. wenn ich mir das vergebe,merke ich alte kindheitsmuster und das gefühl von "konflikte sind etwas ganz bedrohliches" davor muss ich angst haben. ich bekomme keine liebe wenn es konflikte gibt. ich muss unanstrengend sein. wenn ich das vergebe merkle ich müdigkeit. ich möchte so gern angenommen werden wie ich bin. ich möchte nicht mehr lügen und mich verstellen und ich möchte vor allem mich selbst kennenlernen und wissen, was ich möchte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Beziehungsthemen hoppen
BeitragVerfasst: Do Apr 22, 2010 2:42 pm 
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Registriert: Mo Apr 19, 2010 3:28 pm
Beiträge: 6
@jennifer

Danke!!! Das ist unglaublich, wie Du das machst. Genauso ist es. Ich fühle es in jeder Zelle. Jedes Gefühl, dass Du gehoppt hast ist richtig. Die Angst, Die Verzweiflung, das Opfer Gefühl, der Ekel dazu und endlich ein eigenes bestimmtes gutes Leben zu führen.

Was soll ich jetzt machen?

P.S.: Die Erwartung eine Beziehung zu hoppen, damit sie wieder funktioniert habe ich nicht. Sondern, dass alles, was jetzt so schwer ist zu erkennen und einen Weg zu finden, auf dem es mir besser geht.

Liebe Grüße,

Heike


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 Betreff des Beitrags: Re: Beziehungsthemen hoppen
BeitragVerfasst: Do Apr 22, 2010 3:42 pm 
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Registriert: Mo Apr 19, 2010 10:22 am
Beiträge: 667
Liebe Heike, es freut mich sehr, dass dich das so weiterbringt. mich hat es auch weitergebracht. und um dir WIRKLICH was gutes zu tun (und mir selbst nebenbei Auch) werde ich deine frage nach dem "was soll ich jetzt tun" nicht beantworten, sondern auch nochmal hoppen...
wäre ich in der situation, dass mir viele gefühle klar geworden sind und ich erkenne, dass ich ein selbstbwestimmtes leben leben möchte und würde dann jemand anderen fragen was ich jetzt tun soll, warum würde ich mich so verhalten?

ich würde mich so verhalten, weil ich eben gar nicht WEIß, wie man selbstbestimmt ist
! darum würde ich jetzt wieder die verantwortung abzugeben versuchen und jemanden biten mir den weg zu weisen. wenn ich mir das vergebe, dann merke ich, dass ich den nspruch habe, jetzt wo ich erkannt habe was los ist mit mir auch etwas verändern zu wollen und villeicht auch zu müssen... vergebe ich das, kommt ein gefühl von ratlosigkeit... was jetzt. wenn ich diese ratlosigkeit annehme und mir selbst liebe gebe, dann kommt ein gefühl auf von "setz dich doch mal hin und fühl in dich, was DIR jetzt gut tun würde". und dann hab ich das gefühl ein lange vernachlässigter teil freut sich total und wird mir sogar vielleicht ganz viele vorschläge machen und ideen bringen und ich darf mir alles anschauen und es ist vielleicht sogar erlaubt GAR NICHTS ZU MACHEN und alles einfach wirken und arbeiten zu lassen, bis aus mir heraus ein wunsch entsteht etwas zu tun und das dann vielleicht ganz leicht ist. vielleicht ist jetzt grad für mich einfach wichtig: ich darf sein wie ich bin. auch mal ratlos und auch mal ohne lösung...

so, liebe heike, ich danke dir für dein "problem". es kam -für mich - genau zur richtigen zeit und ich denke da war enorm viel entwicklungsstoff für mich mit drin...

viel spaß mit der entdeckung deiner selbst :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Beziehungsthemen hoppen
BeitragVerfasst: Do Apr 22, 2010 9:20 pm 
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Registriert: Mo Apr 19, 2010 3:28 pm
Beiträge: 6
@jennifer

Danke!!! Das ist es. Wenn ich was für Dich tun kann, dann lass es mich wissen.

Liebe Grüße,

Heike


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 Betreff des Beitrags: Re: Beziehungsthemen hoppen
BeitragVerfasst: Fr Apr 23, 2010 10:17 am 
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Registriert: Mi Mär 21, 2007 10:45 am
Beiträge: 230
Hallo,
wenn ich eine Beziehung hätte und es wäre nicht mehr genug "Leidenschaft" zwischen mir und meinem Partner, warum wäre das so? Warum bewerte ich "Leidenschaft" so hoch?

Etwas in mir ist der Meinung, dass ich eine Anspruch habe, diesen meinen Urinstinkt ausleben zu dürfen. Dieser Anspruch ist so hoch, dass ich ihn woanders ausleben tue, wenn mein Partner ihn nicht genug "erfüllt". Eigentlich geht es aber im Grunde darum: Erfüllt-Sein. Ich möchte gern erfüllt sein, und erwarte von meinem Partner, dass er mir das liefert. Leidenschaft verbinde ich eigentlich mit dem Gefühl von Erfülltheit, und dort denke ich, würde ich sie auch am schnellsten bekommen. Nur durch meinen Partner kann ich das bekommen, nur durch meinen Partner werde ich darum vollkommen. Erfüllt.
Nehme ich das Gefühl von Unerfülltheit in mein Herz, dann saugt es sich voll, wird größer runder und satt. Hier werden Sie geholfen: hier werde ich erfüllt. Ich liebe meine Unerfülltheit, ich nehme sie ganz an. Ich gebe sie mir selbst, und suche sie nicht mehr bei meinem Partner. Was erfüllt mich, was füllt mich aus, was macht mir Freude?

Viele Grüße
Manfred


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