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 Betreff des Beitrags: Betrogen 2. Teil bitte mithoppen
BeitragVerfasst: Di Mai 05, 2009 5:16 pm 
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Registriert: Mi Jun 25, 2008 3:08 pm
Beiträge: 24
Hallo ihr lieben,
habe ja schon mal einen Beitrag weiter unten "Betrogen" geschrieben.
Nun ist es so das mein Mann und ich uns ausgesprochen haben. Habe auch einige Fehler gemacht und hab ihm bei der Aussprache gesagt das mir das so gar nicht bewusst war und das mir das leid tut und ich das gerne ändern möchte. Das schlimme für mich ist das mein Mann mir das über Monate und Jahre verheimlicht hat was ihn stört, anstatt mit mir zu reden. Er war aber die ganze Zeit lieb zu mir, ich war also ständig in dem glauben das alles in Ordung sei. Nun ist es auch wieder so er ist lieb und immer für mich da wenn ich ihn brauche, nur den Kontakt mit der anderen Frau bricht er nicht ab, er hütet sein Handy weiterhin hat seine e-mail Passwörter geändert usw. Ich habe ihn auch gefragt warum er noch hier ist, wenn er sich verliebt hat könnten wir uns auch trennen und versuchen Freunde zu sein. Darauf sagt er das er mich noch lieben würde, und das ihm seine Kinder wichtiger wären. Nur irgendwie kommt das bei mir nicht so an, denn ich glaube wenn er mich wirklich lieben würde das er den Kontakt mit der anderen Frau abbrechen würde. Ich habe irgendwie das Gefühl das er aus Mitleid bei mir ist und auch wegen den Kindern und vor seinen Verwandten nicht doof da zu stehn. Mich macht das total fertig, ich habe große Angst das er mich weiterverarscht und dann irgendwann geht, und ich kann an nichts anders mehr denken, außer das alles was er mir sagt nicht die Wahrheit ist. Bitte Hooppt mit mir ne Runde.

Danke Gruß Aliya


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BeitragVerfasst: Di Mai 05, 2009 6:18 pm 
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Registriert: Mo Apr 30, 2007 6:51 pm
Beiträge: 8405
Wohnort: Düsseldorf
Vielleicht liebt er dich zwar nicht mehr, aber hat dich noch lieb und verwechselt das? Nicht wirklich wünschesswert, aber würde erklären, warum er - außer wegen Kinder und Status - nicht einfach so abhaut.

_________________
In diesem Spiegelkabinett siehst du eine Menge Dinge. Reibe dir die Augen! Nur du allein bist da.
(Rumi, Das Lied der Liebe)


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BeitragVerfasst: Di Mai 05, 2009 8:37 pm 
Ich hab festgestellt, dass alles was Dramen schafft, ist - wie Rollen-Spiele. Die Behandlungen dazu sind auch Rollenspiele. Familienstellen, Hoppen (Tschuldigung *g), Vergeben, etc. Die eigentliche Kunst ist, die Dramen als solches los zu lassen und in eine andere Ebene zu transportieren. Nun weiß ich nicht, ob und wem das Konzept wirklich hilft. Ich sehe jedoch das alle (eingeschlossen Byron Katie mit Gedanken umdrehen, Kurs in Wundern) das Gleiche versuchen. Ich möchte nicht die Wirksamkeit angreifen.

Alles ist eine Sache der Entscheidung. Meine Feststellung. Solange ich andauernd am Hoppen bin, ich bleib dabei, schaffe ich immer mehr zu hoppen. Davon leben die Psychater. Die Kraft einer Entscheidung, einer einfachen Entscheidung, z.B. keine Dramen mehr zu schaffen, zu wollen, glücklicher zu leben dem Unterbewußtsein, (Gott, Schicksal, Höheren Selbst) möglichst klar zu übermitteln, so erfahre ich das, ist ein Befehl. Und dann seinem Pfad zu folgen. Halte ich für wirksamer. Zwischendurch sich einfach mal rein- abhängen und führen lassen. Kann sehr gut tun.


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BeitragVerfasst: Di Mai 05, 2009 8:58 pm 
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Registriert: Mo Aug 11, 2008 9:12 am
Beiträge: 177
Oh Aliya,

fühl dich ganz doll gedrückt von mir. Natürlich hoppe ich gerne ein bißchen für dich und lasse dich an meinem Anteil an der Sache teilhaben. Ich hoffe, dass es dir irgendwie hilft!!

Wenn ich eine Ehemann wäre, der sich so verhalten würde, dann .... würde ich das tun, weil irgendetwas verloren gegangen wäre - genau kann ich es nicht sagen, einfach ein Gefühl von Verlust und auch Traurigkeit kommt da hoch. Auch das Bewusstsein, dass ich meine Familie liebe und sie auf keinen Fall verlieren will ist stark vohanden, aber trotzdem fehlt etwas. Ja, es ist am besten damit zu beschreiben, dass ich mich nicht mehr richtig als vollständigen Mann fühlen würde. Ich empfinde mich selbst nicht mehr als begehrenswerter Kerl, den Beschützer, den Machertypen wie früher. Ich wäre in einer Rolle "gefangen", die nicht so ganz zu dem passen will, was ich vom Leben erwartet habe. Ich versuche auszubrechen, indem ich mir andere Frauen suche, meinen Durst nach Leben stille, um dann zurückzukehren zu meinen Lieben. Und ich kann mit meiner Frau nicht darüber sprechen, weil ich fühle, dass sie es nicht verstehen würde - deshalb ziehe ich mich zurück, leugne mein wahres ICH und spiele die Rolle, die mir "auferlegt wurde". Wenn ich sage: es tut mir sehr leid, ich verzeihe mir, ich liebe mich trotzdem, dann... werde ich ruhige und beginne die Dinge klarer zu sehen. Ich sehe, dass ich für mein Glück selbst verantwortlich bin und kann mir vorstellen an mir zu arbeiten, Schritt für Schritt...

So, ich hoffe, das hilft dir erstmal weiter? Deinen Part lasse ich nun erstmal weg, da ich langsam zu müde zum reinfühlen bin - hole ich aber morgen nach! :-)

Kopf hoch, liebe Aliya!
Bin in Gedanken bei dir und wünsche dir ganz viel Kraft!

Trini

_________________
"Gedanken werden Dinge!" (the Secret)

"Alles was möglicherweise existiert - existiert bereits!" (Master Key System)


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BeitragVerfasst: Di Mai 05, 2009 9:11 pm 
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Registriert: Mo Mai 04, 2009 7:45 pm
Beiträge: 72
Wohnort: am Bodensee
Liebe Aliya,

wenn ich dein Ehemann wäre...
hätte ich Angst, die Kinder zu verlieren, da ich nicht wüßte, wie du reagieren würdest, wenn ich mich trennen würde. Du bist die Verbindung zu meinen Kindern, die mir unglaublich viel bedeuten. Außerdem hätte ich Angst vor den Konsequenzen, die so eine Trennung nachsichziehen.

Wenn ich diesen Teil in mein Herz nehme, erkenne ich, dass ich selber für mein Leben Verantwortung tragen sollte und könnte.

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig weiterhelfen.

Sei herzlichst umarmt, gute Nacht.

Silvi

_________________
"Glücklich allein ist die Seele, die liebt."

Johann Wolfgang von Goethe


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BeitragVerfasst: Mi Mai 06, 2009 8:08 am 
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Registriert: Di Jan 13, 2009 9:47 am
Beiträge: 67
Wohnort: Kölner Umland
Lieba Aliya,
ohne jetzt alles gelesen zu haben gehoppt:
Wenn ich der Mann wäre,
der bei der Familie bleiben will, aber auch den Kontakt zur Geliebten nicht aufgeben will, täte ich das aus Trotz.
Meine Frau versteht mich nicht, die Gefühle sind im Alltag eingeschlafen, alles ist immer dasselbe...
Ich fühle mich in einen Käfig gezwängt und versuche auszubrechen.
Wer es ist, ist im Grunde egal...
Unbewusst will ich vielleicht sogar meine Frau verletzen, "so, jetzt siehst du, was du davon hast! Die andere gibt mir freiwillig, was du mir nicht geben willst!"
"Ich bin nicht dein Eigentum!"
"Mit wem ich rede, geht nur mich etwas an!"

Wenn ich aber diesen Teil in mein Herz nehme, und sage, ich liebe mich, und es tut mir leid, und ich liebe dich ebenfalls,
wird mir klar, das ich mir diese Situation selbst erschaffen habe.
Ich hätte etwas für die Lebendigkeit unserer Beziehung tun sollen, ansttt darauf zu warten, daß das alles von selber kommt.
Ich übernehme aktiv die Gestaltung unseres Alltags, rede mit meiner Frau drüber, was ich mir wünsche- und HEY- DAS ist es!
Das erfüllt mich wirklich!
Ich will ja eigentlich mit IHR Spass haben, alles, was mich bewegt, besprechen, mit ihr verrückte Dinge im Bett anstellen und ihr nah sein.
Da braucht es gar keine zweite Wahl!
Meine Kinder liebe ich, und ich habe sie mit dieser Frau zusammen, sie sind uns so ähnlich, ich sehe sie und mich in ihnen...
Das ist das, was ich mir immer gewünscht habe.

Wenn ich die Frau wäre, die diese Situation in ihr Leben gezogen hätte,
dann, weil:
ich verstehen lernen müsste, daß mir mein Partner nicht gehört.
Also kann er mir auch nicht "weggenommen" werden.
Er wird immer mit mir verbunden sein; auch durch die Kinder, aber
er ist im Grunde frei.
Ich würde lernen müssen, mit mir selber glücklich zu sein, stolz auf mich zu sein, mich zu lieben- und nicht darauf warten, daß mein Partner das zuerst tut.
Ich sehe, ich bin im Grunde genauso frei, wir sind zwar verbunden- aber nicht aneinander gekettet...Ich könnte also gehen, im Platz machen für das, was er vielleicht tun will, sobald ich ihm Raum dazu gebe.
Ich würde nicht jammern, daß es so schlecht ist, sondern mich freuen über das, was wir hatten und über das, was er bereit ist, mir zu geben.
Auch, wenn unser gemeinsamer Weg vielleicht sich trennt.
Ich bin wertvoll und übernehme die Verantwortung für mein Leben.
Ich bin keine zweite Wahl.
Die Andere kann mir zeigen, daß es Aspekte gibt, die bei uns zu kurz gekommen sind.
Ich bedanke mich in Gedanken bei ihr und lasse sie nun gehen...

LG,
Kumo


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BeitragVerfasst: Mi Mai 06, 2009 8:57 am 
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Registriert: Mi Jun 25, 2008 3:08 pm
Beiträge: 24
Hallo Ihr lieben, erstmal Herzlichsten Dank für Eure Worte!

@ Amora, ich verstehe nur teilweise was du meinst, es ist für mich leicht verwirrend was du schreibst.


@Trinihh Ich habe gestern Abend 2 Stunden lang mit meinem Mann gesprochen es ging nur darum wie sich jeder jetzt und die letzten Jahren gefühlt hat, das Gespräch berührt mich immer noch, ich kenne meinen Mann jetzt 12 Jahre und ich habe nie gewußt das er sowas zartes und verletzliches in sich trägt. Und er sagte mir das er eine gewisse leere in sich spürt nach alldem was passiert ist. Und das er sich mit der Situatein Mutter Vater Kinder schwer tut und ihn das, wie mich auch, ziemlich stresst. Also auch so wie du es bei dir empfunden hast.


@Silvi das stimmt auch denn er hat gesagt das er oft Angst hat wie ich reagiere und deswegen dann eben nicht die Wahrheit sagt


@ Kumo ja, diesen teil des trotzes empfinde ich bei ihm sehr oft. Es war so wie du schreibst auch wenn es deine Gefühle sind. Auch der teil zu lernen das der Partner nicht mir gehört ist eine große Lernaufgabe für mich. Mich zu lieben und glücklich zu sein egal ob er da ist oder nicht oder ob er geht oder bleibt, das anzunehmen ist bei mir mit großer Angst verbunden, aber ich werde daran Arbeiten. Sie in mein Herz zu nehmen und zu Danken habe ich schon vor ein paar tagen getan weil mein Gefühl mir ganz stark gesagt hat das ich das jetzt tun möchte und es steckt echter Erlösung dahinter


Danke Danke Danke auch an Naike

fühlt euch alle liebevoll Umarmt

Gruß Aliya


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BeitragVerfasst: Do Mai 07, 2009 1:15 pm 
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Registriert: Fr Mär 09, 2007 5:54 pm
Beiträge: 430
Wohnort: bei Düsseldorf
Hallo aliya,

Du erinnerst Dich an meine Antwort auf Deinen letzten Thread? Ich hab Dir geschrieben, dass Du jetzt mehrere Möglichkeiten hast - Du hast Dich für die denkbar schlechteste (in meinen Augen) Möglichkeit entschieden.
Du bleibst bei ihm und leidest still!

Warum tust Du Dir das an???? Bist Du Dir selbst so wenig wert, dass Du meinst, das erdulden zu müssen? Geh eine grössere Verantwortung Dir selbst gegenüber ein!!!!

Ohne zu hoppen oder irgendwas zu bestellen, kann ich Dir direkt schon sagen, dass dieser merkwürdige Mann mit dem Du eine Heiratsurkunde unterschrieben hast, es sich verdammt gut gehen lässt! Auf Deine Kosten und letztlich auch auf die Kosten Eurer Kinder. Meinst Du, die kriegen das nicht mit?

Lass den Sch***kerl laufen, der wird Dich immer wieder betrügen!
Geh eine grösser Verantwortung Dir selbst gegenüber ein!!!

Ja, ich weiss, dass Du mich jetzt doof findest und glaubst ich sei verständnislos! Aber glaub mir, ich war in der gleichen Situation und jetzt, fast 2 Jahre später, weiss ich, dass es die beste Entscheidung war, ihn zu verlassen. Mir ging es nie besser!
Geh eine grössere Verantwortung Dir selbst gegenüber ein!

Und jetzt drück ich Dich nicht und umarme Dich auch nicht, ich schubs Dich nur!

_________________
... and I know I´ll always be blessed with love...


... wenn es da ist, werd ich feiern,
ich weiss, da ist noch mehr...


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