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BeitragVerfasst: Sa Mai 09, 2009 9:22 pm 
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Könnt ihr mir helfen, das zu hoppen? Es ist jetzt schon zum wiederholten Mal passiert, dass ich einen Schaden, den ich nicht verursacht habe, mitteilen musste aber dafür verantwortlich gemacht wurde.


Meine Ex-Mitbewohnerin ist ausgezogen. Sie war vorher Hauptmieterin. Als ich heute in den Keller gegangen bin, um einige Dinge hochzuholen, stellte ich fest, dass sie hinter Regalen versteckt diverse Säcke alte Lebensmittel und Müll (u.a. auch Sondermüll) hat liegen lassen.

Im Bad gab es fast eine Überschwemmung - wir sahen uns die Rohre an und stellten fest, dass diese hinten an der Wand mit loser Dichtmasse behandelt worden waren. Da jetzt ein Wasserschaden droht, muss das professionell repariert werden, was an sich ja kein Problem darstellt.
Ich muss lediglich laut Mietvertrag die Vermieterin darüber in Kenntnis setzen, was ich heute getan habe.

Und was ist passiert?
Sie hat mich angegriffen, warum ihr das erst jetzt gemeldet worden wäre; dass die Kommunikation mit meiner Mitbewohnerin wohl nicht mehr funktioniert habe und das an mir läge, dass ich sie heute nicht mehr anrufen solle.

Meine Ex-Mitbewohnerin ist ihr Liebling...


Exakt das selbe ist mir in einem Job passiert. Die Chefin, deren Lieblingsmitarbeiterin einen folgenschweren Fehler begangen hatte, bei dem aber ich die Aufgabe hatte, den dadurch entstandenen Schaden zu übermitteln, griff mich an und wurde dabei sogar übergriffig.

Wie kann ich das hoppen?

Es nimmt mich nämlich mit und macht mich traurig...


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BeitragVerfasst: Sa Mai 09, 2009 9:42 pm 
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Registriert: Di Apr 03, 2007 5:34 pm
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Hallo,

tjaaaaaaaaa, also wenn ich die wäre, die dich blöde anmacht und anschreit, wenn du ihr eine Nachricht überbringst, warum würde ich das tun? Ja, weil du für Dinge den Kopf hinhältst, die dich nichts angehen sozusagen. Das ist die Sache der anderen, denen hättest du sie aufs Auge drücken sollen, nicht dir. Klar abgrenzen. Ich würde dich anschreien, um dich daran zu erinnern, dass du den anderen nicht den Müll wegzuräumen hast, sondern dass sie es selbst tun sollen. Sage ich: Ich liebe dich, es tut mir leid, ich verzeih mir und ihc liebe dich trotzdem kann ich freundlicher mit dir sprechen. Allerdings: Würde das dann genauso viel bringen? Es macht dich stark, wenn ich dich anschreie! Dann wachst du auf und lässt dich nicht rumschicken von irgendwelchen blöden anderen. ;)

Wenn ich du wäre, warum würde ich mir solche Situationen erschaffen? Ja, weil ich immer drauf hoffe, dass sie mir endlich mal Recht zusprechen und für mich was tun und auf meiner Seite sind. Dass sie Verständnis für mich haben. Und das Anschreien, warum würde ich mir das Anschreien erschaffen? Ja, weil ich es iregndwie nicht anders kenne, ich störe halt öfter und von jeher, störe die anderen in ihrer Ruhe, drum schreien sie mich an. Wenn ich: Ich liebe dich, es tut mir leid, ich verzeih mir und ich liebe mich trotzdem dazu sage, dann hab ich gehörig die Schnauze voll. Und pamp gehörigst zurück. Klar und deutlich udn unmissverständlich. Für wen halten die anderen sich? Mich hat keiner anzuschreien, ich tus schließlich auch nicht, ich verlange eine anständige Behandlung. Ich werde größer dadurch udn die anderen trauen sich dann nicht mehr, mich anzuschreien. Und ich trete einen Schritt zurück, damit die anderen sehen, wer der wirkliche Übeltäter ist udn ich bin aus dem Schneider, hab die Nase voll davon, irgendwelche Leute in Schutz zu nehmen. Schon bin ich außen vor und alles kann seinen richtigen Gang gehen. Ihc will nicht in die Angelegenheiten oder in den Kuddelmuddel der anderen Leute reingezogen werden, das sollen sie unter sich ausmachen. Puuh!

Warum habe ich mir eigentlich dieses Leck erschaffen? ;) Ja, weil ich nicht mehr kann, es trieft udn leckt aus allen Seiten auch in mir, versuche Dinge abzudichten, von denen ich nichts verstehe, weil es eben Aufgabe der anderen ist. Dabei hätte ich gerne Ordnung und Harmonie, aber die kriege ich nicht auf diese Weise. Sage ich: Ich liebe dich, es tut mir leid, ich verzeih mir und ihc liebe mich trotzdem sehe ich klar und kann entsprechend auch klar kommunizieren, ohne dass so ein Rattenschwanz hinterherkommt. Weil ich meine Dinge geklärt udn geregelt habe, was die anderen tun, habe ich weder wegzumachen noch dafür geradezustehen. Da ist auch das Rohr ganz baff und hört auf zu lecken ;).

Lieben Gruß!
Hannah


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BeitragVerfasst: Sa Mai 09, 2009 9:50 pm 
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Registriert: Do Okt 05, 2006 10:54 am
Beiträge: 171

Wenn ich die lächelnde Katze wäre, würde ich mir solche Phänomene erschaffen, weil ich davon überzeugt bin, die Welt ist ungerecht, dafür Beweise sammle und diesbezüglich recht haben möchte. Wozu dient mir das? Wenn die Welt eh ungerecht ist, brauch ich mich auch ned anstrengen und mein Bestes geben und darf meine "Maulphasen" behalten ( Phasen, in denen ich rummaule).

hERzLÖSUNG: Ich entscheide mich, zu vergeben, vor allem den Menschen, die daran beteiligt waren, als mir mal tiefe brennende sehnsüchtige Herzenswünsche nicht erfüllt wurden ( z.B. sowas wie Hauptrolle im Schultheater....) weswegen ich nicht das werden konnte, was ich dachte werden zu wollen. Ich entscheide mich zum ersten Mal, so etwas wie einer kosmischen oder göttlichen Gerechtigkeit zu vertrauen, auch wenn ich sie spontan nicht verstehe. Ich bin bereit, Sinn zu erkennen in dem was mir widerfährt und will üben, ab jetzt, einfach etwas für gut zu erklären, auch wenn es sich grad - noch- gar nicht so anfühlt.. nur um zu sehen, was daraufhin passiert. Ich entscheide mich jetzt, mich an das grosse Ganze anzubinden, mich damit zu verbinden. Ich bin bereit, meine Grosszügigkeit zu spüren, und ein Durcheinander wie dieses als Pilllepalle anzusehen, weil mein Leben gerade irgendwie wesentlicher werden will. Ich bin bereit, mich über Probleme zu erheben um eine grössere Sicht zu erhalten. Ich bin in ruhiger Erwartung, auch wenn mein Verstand noch protestiert. Neugierig, welche neue Dimension sich zeigen will.

Herzlich-
Die Sternfrau

_________________
MIRACLES are real- WUNDER sind normal!


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BeitragVerfasst: Sa Mai 09, 2009 10:17 pm 
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Registriert: Di Apr 21, 2009 2:18 pm
Beiträge: 63
Hannah, ich hatte gerade wirklich das Gefühl, ein Teil von mir (den ich nicht gerne ansehe) hätte all das geschrieben:

Zitat:
Wenn ich du wäre, warum würde ich mir solche Situationen erschaffen? Ja, weil ich immer drauf hoffe, dass sie mir endlich mal Recht zusprechen und für mich was tun und auf meiner Seite sind. Dass sie Verständnis für mich haben.



Zitat:
...dann hab ich gehörig die Schnauze voll. Und pamp gehörigst zurück. Klar und deutlich udn unmissverständlich. Für wen halten die anderen sich? Mich hat keiner anzuschreien, ich tus schließlich auch nicht, ich verlange eine anständige Behandlung.



Zitat:
Warum habe ich mir eigentlich dieses Leck erschaffen? Ja, weil ich nicht mehr kann, es trieft udn leckt aus allen Seiten auch in mir, versuche Dinge abzudichten, von denen ich nichts verstehe, weil es eben Aufgabe der anderen ist. Dabei hätte ich gerne Ordnung und Harmonie, aber die kriege ich nicht auf diese Weise.


Du beschreibst meine Gefühle, mein Leben und die vorherrschenden Gedanken. Ich habe gerade Gänsehaut beim Lesen bekommen...


Ja, Sternfrau, ich habe ganz tief in mir Probleme mit dem Vertrauen in eine Gerechtigkeit. Ich weiß nicht, was zuerst da war: Die Henne oder das Ei, sprich: Hatte ich ein schweres Leben weil ich selbst es so (als kleines Kind???) manifestiert habe oder war mein Leben schwer und ich wurde deshalb immer misstrauischer und hoffnungsloser?

Ich glaube an das Gute und daran, dass mir diese Dinge helfen sollen, zu wachsen... :-)

Danke euch...

Lieber Gruß
LK


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BeitragVerfasst: So Mai 10, 2009 9:05 am 
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Registriert: Mi Mär 30, 2005 4:22 pm
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genau.. das Prob. habe (hatte) ich auch immer.. Vertrauen..,

ins Leben, ans Uni (Gott oder was man sich so vorstellt), an mich selbst..
an meine Mitmenschen.. an alle


Ich hoppe mal kurz Vertrauen:

Wenn ich das Vertrauen wäre..
warum würde ich vom Wollenden (Vertrauenwollenden) wegbleiben?

Weil ich ständig neu bewiesen werden möchte.. weil ich ständig unter Druck stehe..
Ich hätte mir einen zu vertrauen wollenden Menschen erschaffen um Angst zu eliminieren.. ich merke.. wie ich kämpfe.. um den Menschen der mich will.. bin ich wirklich groß genug.. ?
Die Zweifel des Menschen sind so heftig..
Aber.. wenn ich diese Situation in mein Herz nehme.. wachse ich.. ich bekomme Verständnis für den Mensch.. ich helfe ihm Zweifel und Sorgen aus dem Weg zu räumen..
wenn ich weiter in mich gehe.. bin ich groß genug.. um alle Ängste, Zweifel und Sorgen zu beseitigen.
und mich aufzubauen.

Wenn ich der Mensch bin der Vertrauen will:

würde ich mir ständig Situationen im Leben erschaffen.. in denen ich mir ziemlich verkrampft beweisen möchte.. dass es keines gibt.. jedenfalls für mich nicht.. ich beweise mir das selbst mit sehr vielen Schicksalsschlägchen.. hinterher kann ich sagen: siehste ich habs gewußt.. ich kann es nicht.. es geht nicht..

Wenn ich die Situation in mein Herz nehme.. merke ich.. es liegt an mir.. Vertrauen auch zuzulassen.. dass das vertrauen zu mir möchte.. Wenn ich dies annehme.. stelle ich fest.. es ist nur so schwer wie ich es mir mache.. ich habe verständnis für mich und bin in Liebe.. mit mir.

_________________
irgendwo sind wir alle eins..


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BeitragVerfasst: So Mai 10, 2009 6:48 pm 
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Registriert: Di Apr 03, 2007 5:34 pm
Beiträge: 603
Wohnort: Hamburg
Laechelnde_Katze hat geschrieben:
Hannah, ich hatte gerade wirklich das Gefühl, ein Teil von mir (den ich nicht gerne ansehe) hätte all das geschrieben:


Oh, das ist doch wunderbar, ich hab nämlich auch ganz viel Kraft dann gespürt und die Be-/Verwunderung und den Respekt der anderen, als du sie klar vor die Tür und in ihre Grenzen gewiesen hast. ;) (nach den Ich liebe dichs etc.)

Lieben Gruß!
Hannah


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BeitragVerfasst: Di Mai 12, 2009 2:39 pm 
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Registriert: Di Apr 21, 2009 2:18 pm
Beiträge: 63
Hallo ihr Lieben,

die Geschichte mit meiner Ex-Mitbewohnerin geht weiter. Heute wollte ich in einem der beiden Zimmer, die sie bewohnt hat und das ich für einige Wochen untervermieten werde, das Fenster putzen. Ich öffnete es und es fiel mir dabei fast auf den Kopf, weil es an drei Seiten ausgehebelt ist. Ich musste natürlich wieder meine Vermieterin anrufen und habe dabei Schweißausbrüche und Magenkrämpfe bekommen, weil ich Angst habe, dass sie mich wieder anschreit und dafür verantwortlich macht. Ich habe ihr auf den Anrufbeantworter gesprochen.
Ich brauche gerade ganz viel Ruhe, trotzdem bekomme ich immer wieder solche Situationen geliefert...
Ich weiß, dass die Ängste unbegründet sind (sie sind Folgen einer posttraumatischen Belastungsstörung) und ein Teil von mir weiß auch, dass ich nicht dafür verantwortlich bin, und trotzdem ist da auch ein Schuldgefühl und Angst vor Bestrafung etc...

Was kann ich tun, um diese Situation ganz aufzulösen?


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BeitragVerfasst: Mi Mai 13, 2009 6:27 pm 
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Registriert: Mi Mär 21, 2007 10:45 am
Beiträge: 230
Hallo,
wenn du schon weisst, dass du eine posttraumatische Störung hast, würde ich auch sagen, dass es daher kommt. Angst vor etwas wird erschaffen, dass du es so im Leben präsentiert bekommst.
Hoppen würde ich immer wieder den Teil den Teil in dir, der diese Angst hat. Ich liebe meine Angst, ich nehme meine Angst ganz an-

Liebe Grüße
Manfred


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BeitragVerfasst: Mi Mai 13, 2009 7:47 pm 
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Registriert: Di Apr 21, 2009 2:18 pm
Beiträge: 63
Hallo Manfred,

ich danke Dir für Deine Antwort. Das werde ich machen.

Weißt Du, was passiert ist?
Meine Vermieterin hat bei mir angerufen und sich bei mir entschuldigt.
Es wird alles repariert und den Rest klären die beiden untereinander (das, was ihr auch geschrieben hattet - es ist nicht meins. :-))

Was ich am Rande noch sehr lustig fand: Heute war ich in der Stadt unterwegs und habe einen Boxsack entdeckt, auf dem der Name meiner Ex-Mitbewohnerin stand. :-D
Ich bin wohl doch noch irgendwie wütend auf sie. *lol*


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