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 Betreff des Beitrags: Namens-Problem
BeitragVerfasst: Fr Jan 20, 2012 1:17 pm 
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Registriert: So Okt 09, 2011 7:50 am
Beiträge: 375
Hallo Hoppers.

Ich wende mich mit folgender Thematik an Euch, die mir heute besonders auffällt:
Ich habe wirklich ein Thema mit Namen, fiel mir heute auf. Gestern war ein Zeitungsbericht von mir drin, in dem ich den Vornamen eines Geschäftsinhabe falsch nannte: Statt Matthias schrieb ich Martin. Und auch der Nachname war verkehrt. Und ich hatte schon mehrfach mit diesem Mensch zu tun...

Heute, grad vor einer Stunde, schrieb ich eine E-Mail an einen neuen Geschäftskontakt. Ich habe die Adresse extra aufgeschrieben, die Notiz liegt neben mir. Was schreibe ich? Statt Uwe schreibe ich Udo.

Mir passiert das andauernd und ich habe da in der Vergangenheit schon richtig Ärger bekommen. Sonst läuft alles - nur dieses Namensthematik, die beschäftigt mich seit vorhin extrem. Ich kann mir auch Namen nicht gut merken und muss immer wieder nachschauen, wer wie heißt - und wenig später habe ich es schon wieder vergessen.

Aber ärgerlich ist es, dass ich Namen verwechsle, obwohl ich Visitenkarten, Notizen usw. vor mir liegen habe.

Warum habe ich dieses Namensthema??? Mangelnde Konzentration? Ich habe in der Tat "viel um die Ohren" - aber so gravierende Fehler bei Leuten, mit denen ich schon zu tun hatte...die schaden mir!

Bitte um Hopping-Hilfe


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 Betreff des Beitrags: Re: Namens-Problem
BeitragVerfasst: Fr Jan 20, 2012 1:34 pm 
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Registriert: So Okt 09, 2011 7:50 am
Beiträge: 375
Mir fällt gerade ein, wenn ich bei diesem Thema in mich reinfühle:

Ich habe keine Lust mehr. Meine Festplatte ist voll. Ich bin ungeordnet, unsortiert, unkonzentiert.
Ich bin voller Fehler und meine Arbeit ist mein Spiegel dafür.

Autsch...

ich kann gar nicht hoppen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Namens-Problem
BeitragVerfasst: Fr Jan 20, 2012 4:46 pm 
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Moderator
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Registriert: Mo Apr 19, 2010 10:22 am
Beiträge: 667
warum würde ich die namen durcheinander bringen?
ja, weil ich im grunde überladen bin mit zuvielem worüber ich mir einen kopf mache. ich bin überfordert, erkenne es nicht und das verwechseln ist ein spiegel. es tut mir leid, dass ich nicht erkenne, dass meine kapazitäten erschöpft sind. statt mich zu loben, dass ich überhaupt noch was hinkriege, meckere ich mit mir, weil mir diese fehler passieren. es tut mir leid, ich liebe mich.

warum ziehe ich mir immer wieder situationen ins leben, die dazu führen, dass ich ärger kriege? weil ich es so kenne und ein gewisses mass an ärger brauche um mich (normal) zu fühlen. ich denke nämlich dass das halt so ist in meinem leben: ärger kriegen ist normal, an der tagesordnung. irgendwie gibt es mir ein vertrautes gefühl und damals, als kind, war jedes VERTRAUTE wichtig - selbst wenn es negativ war. es tut mir leid. ich liebe mich trotzdem. ich liebe mein bedürfnis nach VERTRAUTEM. nach dem gefühl von vertrautem und sicherheit und geborgenheit. es tut mir leid, dass ich das nur in negativem finde (Oh, ja, DAS ist MEIN thema....)es tut mir leid, dass auf eine seltsame, verdrehte art ich mich nur dann richtig entspannen kann. es tut mir leid, bitte verzeih mir, ich liebe dich, danke.

und zuletzt: vielleicht vertausche ich namen auch, weil ich in meinem leben so einiges vertausche undverkenne. obwohl es mir klar vor augen liegt kann ich es nicht in dieser klarheit umsetzen....es tut mir leid, bitte verzeihe mir. ich liebe dich. danke.

_________________
freedom comes, when you learn to let go.
creation comes, when you learn to say no...


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 Betreff des Beitrags: Re: Namens-Problem
BeitragVerfasst: Fr Jan 20, 2012 5:06 pm 
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Registriert: Fr Dez 16, 2011 9:07 am
Beiträge: 241
Würde mir das passieren, dann aus dem Grund, weil mir schon ein paar Anfangsbuchstaben eines Namens reichen, um damit die Erinnerung an einen anderen Namen wach zu rufen. Oder eine andere Stimmung, hm, weiß nicht, ob ich das jetzt verständlich ausdrücke. Matthias würde schon als Ma ... reichen, um meine Erinnerung an einen Martin anzustupsen.

Manchmal passt der Name auch gar nicht zu den Leuten . Zu Uwe würde viel eher Udo passen. Es steht mir zwar nicht zu ^^ den Namen des Betreffenden zu ändern, er heißt nunmal so, aber in Gedanken und Gefühlen verknüpfe ich Uwe mit Udo.

Das ist alles was mir im Moment dazu einfällt. Ich muss gleich los. Ich schau mal, was morgen dazu hochkommt. LG


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 Betreff des Beitrags: Re: Namens-Problem
BeitragVerfasst: Fr Jan 20, 2012 5:35 pm 
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Registriert: So Okt 09, 2011 7:50 am
Beiträge: 375
Hallo Ihr zwei!

Danke fürs tolle Mithoppen. Alles Aspekte sind zutreffend. Ich habe auch noch mal gehoppt und habe festgestellt, dass dieses Namens-Vertauschen wohl ein selbst geschaffenes MIttel ist, um mich und meinen Erfolg zu boykottieren. Denn wenn ich nicht mal Namen richtig schreiben kann...wer soll mir zutrauen, ganze Berichte richtig zu recherieren? Das spricht sich herum, das kriegen potenzielle Kunden mit. Ich nutze also diese Namensvertauschmethode, um mich und meinen Erfolg zu sabottieren.
Meine Güte...wie schade, stelle ich gerade fest. Mit so einer Kleinigkeit bringe ich meine Seriösität ins Wanken...
Und obendrein bin ich selbst schuld daran...

Ich nehme es in mein Herz, dass ich mir ganz kleine Hilfsmittel im Arbeitsalltag schaffe, um mich selbst zu sabottieren und mir das GEfühl zu geben, nicht gut genug zu sein. Ich wende mich diesem Hilfsmittel jetzt mit ganzem Herzen zu und erkenne, dass ich mir damit die ganze Zeit selbst geschadet habe. Ich verzeihe mir, Danke. Amen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Namens-Problem
BeitragVerfasst: Sa Jan 21, 2012 3:01 pm 
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Registriert: So Okt 09, 2011 7:50 am
Beiträge: 375
Hallo Ihr. Nach einer fast schlaflosen Nacht (wegen der Patentsache) kam mir wegen des Namens-Dilemmas noch ein Aspekt in den Sinn:

Dieses permanente Verwechseln von Vor- und Nachnamen könnte auch ein Hinweis sein in Form von "Schau genau hin, mit wem Du es zu tun hast. Mit einem Martin oder einem Matthias, mit einem Udo oder einem Uwe."

Denn es ist mir inzwischen sehr oft passiert, dass ich Menschen kennenlernte, sie vermittelten mir ein bestimmtes Bild ("Ich bin ein Familienmensch" oder "Ich kann das alles konstruieren"), ich vertraute darauf und hatte es plötzlich mit einem ganz anderen Menschen zu tun: Einer, der nur sagt, er sei ein Familienmensch, es aber nicht lebt. Oder einer, der glaubt, technische Konstruktionen machen zu können, aber überhaupt nicht in der Lage dazu ist (und es dann nicht mal zugibt, sondern mich weiter hinhält).

Ich war in der Vergangenheit zu unkritisch, zu leichtgläubig und wohl auch zu oberflächlich. Ich habe immer das für bare Münze genommen, was man mir sagte - überprüft habe ich nie etwas, denn man muss ja in eine Beziehung investieren und vor allem Vorschusslorbeeren verteilen. Und IMMER wurde ich herb ent-täuscht, weil ich mich täuschen ließ und wohl auch täuschen lassen wollte.

Ich nehme es in mein Herz, dass ich nun wohl durch die Blume gesagt bekomme: "Sehe genau hin - mit wem hast Du es wirklich zu tun? Schau lieber zwei Mal hin". Ich nehme es auch in mein Herz, dass ich sehr leichtgläubig war und Vertrauen und auch Geld und Zeit investierte in Menschen, die nicht das können, was sie versprachen. Ich verzeihe mir mein unkritisches Handeln. Ich liebe mich. So sei es. Danke. Amen.


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